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Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter


Kräutergeist
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Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Kräutergeist » Mi 21. Okt 2015, 18:56

Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Die Tage werden kürzer und zur abendlichen Gassirunde ist es meist schon recht dunkel, aber auch tagsüber kann die Sicht durch Nebel eingeschränkt sein. Nasser Asphalt birgt weitere Risiken, da sich hier das Licht von Straßenlaternen spiegelt und grade Hunde mit dunklem Fell noch schlechter zu erkennen sind, desweiteren verlängert sich in einem Ernstfall der Bremsweg erheblich. Damit du und dein Vierbeiner auch im Herbst und Winter eure Gassirunden wieder entspannt und vor allem sicher genießen könnt haben wir einige Tipps für euch.

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Nässe macht auch Hunde krank!
Selbst für größere Hunde mit dichtem Fell kann dies zum Problem werden. Nässe und Wind sorgen dafür, dass der Vierbeiner schnell auskühlt. Einen Mantel braucht dein Hund aber trotzdem nicht unbedingt. Wichtig ist, dass er die Möglichkeit hat sich durch Bewegung ausreichend warm zu laufen. Also verzichte lieber auf das Pläuschchen mit dem Nachbarn und gib deinem Vierbeiner die Möglichkeit auf dem Feld beim Spiel richtig Gas zu geben. Solltest du Halter eines Seniors sein, kann die Anschaffung eines Mantels, der gegen Nässe und Kälte schützt, allerdings sehr sinnvoll sein. Denn grade die Omis und Opis sind oft nicht mehr so widerstandsfähig gegen Krankheiten und haben auch in der Regel nicht mehr so viel Energie um sich warm zu laufen. In jedem Fall gilt: Den Hund nach dem Gassi gut abtrocknen!

Hunde reagieren im Dunkeln anders
Oft verhalten sich Hunde in der Dunkelheit anders als tagsüber. Die altbekannte Mülltonne oder das abgestellte Fahrrad des Nachbarn wirken plötzlich unheimlich und werfen monströse Schatten. Aber auch entgegenkommende Fußgänger, meist dick eingepackt mit Mütze und Schal und den Händen in den Taschen, können auf einen Hund beängstigend wirken. Einigen Hunden bereitet es Schwierigkeiten solche Situationen richtig einzuschätzen, so dass sie mit ängstlichem Rückzug oder auch Angriff reagieren. Darauf solltest du unbedingt vorbereitet sein, denn niemand - auch Hundemenschen nicht! - möchte in der Dunkelheit von einem (fremden) Hund bedrängt werden. Aber auch Begegnungen mit Artgenossen können anders ablaufen als bisher gekannt.

Auf Freilauf besser verzichten
Wer die abendliche Gassirunde schon in der Dunkelheit absolviert, sollte seinen Hund lieber nicht (unkontrolliert) frei laufen lassen. Trotz Blinklicht sieht man nämlich nicht, was der Hund grade tut oder ob er gar etwas vom Boden aufnimmt. Auch erkennt man andere Gassigänger - welche unter Umständen weniger Wert auf Sicherheit im Bereich "sehen und gesehen werden" legen - erst spät und hat somit kaum Zeit zu reagieren. Denn der Vierbeiner ist hier durch seinen ausgezeichneten Geruchssinn klar im Vorteil. Eine Alternative kann hier eine Flexileine sein oder auch eine Schleppleine. Letztere bitte ausschließlich mit einem Geschirr verwenden, da sich der Hund sonst ernsthafte Verletzungen der Halswirbelsäule zuziehen kann, wenn er abrupt ausgebremst wird. Am besten ist es daher immer noch die Gassirunde nach Möglichkeit vorzuverlegen, damit du noch bei Tageslicht gehen kannst.

Sehen und gesehen werden
Für schlecht ausgeleuchtete Gassen und dunkle Parks empfiehlt sich der Einsatz einer Taschen- oder auch Stirnlampe, um den Weg auszuleuchten. Auch ein Blinkie oder Leuchthalsband für den Hund kann hier hilfreich sein, um ihn für andere Gassigänger schon aus der Entfernung sichtbar zu machen. Hier ist auch darauf zu achten, dass diese nicht zu nahe an den Augen des Hundes angebracht werden, da dies den Vierbeiner selbst irritieren kann. Für Strecken an Straßen taugen sie allerdings nur bedingt, da Autofahrer schon mit vielen Lichtern - auch blinkenden - konfrontiert sind und ein Hund nicht unbedingt als solcher erkennbar ist. Hier empfiehlt sich reflektierendes Zubehör. Dies können Halsband bzw. Geschirr und Leine sein, aber auch eine Warnweste für den Hund - und auch den Halter! - leisten hier gute Dienste und machen euch als Gespann leichter erkennbar. Bild[Bild
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Clari
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Clari » Mi 23. Nov 2016, 12:54

Das sind super Tipps!! Ich als Neuling in der Welt der Hundebesitzer wusste zum Beispiel nicht, dass es diese Warnwesten für Hunde gibt. Ist ja eine super Sache!! Ich werde wohl auch oft mit meiner kleinen Tochter und dem Hund Gassi gehen - habt ihr dafür Tipps?

Bob
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Bob » Mi 23. Nov 2016, 13:09

Meine Hunde haben im dunkeln immer ein Leuchthalsband an, welche man echt gut und weit sieht. Ich selbst hab immer eine Stirnlampe dabei.
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Schlundi » Mi 23. Nov 2016, 13:58

Sowas hab ich noch nicht...
Mal sehen, evtl. kaufe ich für Moony auch sowas.
Aber abends geh ich eh bloß im Ort und an der Leine, insofern brauche ich das jetzt nicht unbedingt.
LG Schlundi
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Rübe » Mi 23. Nov 2016, 23:10

Ich habe für Phoebe ebenfalls ein Leuchthalsband und warte gerade sehnsüchtig darauf, dass auch das Päckchen mit Priyas Leuchthalsband ankommt.

Mich haben unterwegs schon mehrere Spaziergänger und Jogger angesprochen, dass sie es super finden, dass meine Hunde so gut sichtbar sind, weil sie sich dann entweder bemerkbar machen, damit ich meine Hunde anrufen kann oder einfach nur ihr Tempo drosseln und mit mehr Abstand an uns vorbei laufen.
Liebe Grüße von Steffi mit Phoebe und Priya
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Bob
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Bob » Do 24. Nov 2016, 20:32

Rübe hat geschrieben:
Mich haben unterwegs schon mehrere Spaziergänger und Jogger angesprochen, dass sie es super finden, dass meine Hunde so gut sichtbar sind, weil sie sich dann entweder bemerkbar machen, damit ich meine Hunde anrufen kann oder einfach nur ihr Tempo drosseln und mit mehr Abstand an uns vorbei laufen.


Ja genau das finde ich auch wichtig. Also nicht nur das ich meinen Hund sehe, sondern auch andere.
Ich selbst mag es auch nicht wenn mir unbeleuchtete entgegen kommen und ich sie erst sehe, wenn sie vor mir stehen.

Ach und auch wenn man im Dorf geht, wo es beleuchtet ist, finde ich es gut wenn man wenigstens Reflektoren an sich und dem Hund hat.
Ich finde man wird sonst einfach erst sehr spät von Autofahrern gesehen.
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Terri_Lis_07 » Do 24. Nov 2016, 21:12

Susi hat kein Leuchthalsband o.ä. So wird sowas auch nie bekommen da ich sie im Dunkeln eh nie frei laufen lasse. Sie hört zwar, aber nachts sind sowohl wach- als auch Jagdtrieb bei ihr deutlich mehr ausgeprägt als tagsüber. Zumal hier nachts ja auch Marder unterwegs sind die sie wiederrum total interessant findet. Die Rehe tagsüber bzw morgens und in der Dämmerung findet sie total uninteressant. ( scheinbar kennt sie das Wort "Raubzeugschärfe" wohl :rolleyes: )
Trotzdem kriegt sie dann immer ein Geschirr mit Reflektoren an damit die Autofahrer sie sehen können.
Ich kann allerdings auch sagen dass es hier nachts oftmals einem Geisterdorf ähnelt insofern sind mir die Maßnahmen da auch nicht so wichtig.

Würde ich jetzt zB in einem dichter besiedeltem Gebiet leben, wäre es mir bspw ja schonmal wichtig dass mir kein Radfahrer reinfährt. Aber hier fährt und läuft da eigentlich garnix rum.
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Kräutergeist
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Kräutergeist » Di 10. Jan 2017, 10:39

Aus aktuellem Anlass: Wenn ich als Autofahrer den Hund sehe, bin ich ja schon froh. Lieber wäre es mir aber, ich würde auch den Halter sehen und vor allem die Kinder, wenn welche dabei sind!
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Bob
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Bob » Mi 11. Jan 2017, 18:28

Da sagst du was. Ich wohne ja auf dem Land und da laufen viele mal an der Straße lang. Im dunkeln sieht man die echt oft erst wenn man fast auf der Höhe ist. Ich bekomme da immer einen halben Herzinfarkt.
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Kräutergeist » Mi 11. Jan 2017, 19:06

So lange man sich nur erschreckt geht es ja noch, aber was, wenn ich nicht mehr bremsen kann, weil ich einfach nicht damit gerechnet habe?
Sehe ich den Hund und/oder die Kinder samt Aufsichtsperson, dann kann ich schon von vornherein mein Fahrverhalten anpassen und so höchstwahrscheinlich auch Schlimmeres verhindern.
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Bob
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Bob » Do 12. Jan 2017, 16:12

Eben, deshalb bekomme ich ja immer fast einen Herzinfakt. Da ich immer Angst habe, so jemanden mal zu erwischen.
Bei uns im Nachbarort ist abends im Dunkeln, mal ein Mann mit seinem Hund überfahren worden. Sie hatten auch nix helles an sich. Beide waren sofort tot.
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Schlundi » Fr 13. Jan 2017, 11:33

Das ist ja tragisch. :cry:

Ich muss aber zugeben, dass ich auch reativ dunkle Sachen habe.
Ich gehe aber im Dunkeln nicht auf befahrenen Straßen Gassi.
Mein Holder hat so eine knallorangene Sicherheitsweste von der Arbeit. Mit großen Leuchtstreifen.
Die leihe ich mir dann.
Schau dann aus wie der unheimliche Leuchtzwerg. :baetsch:
LG Schlundi
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Bob » Fr 13. Jan 2017, 12:56

Egal wie es aussieht, Hauptsache man sieht dich rechtzeitig.
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Re: Gassi in der dunklen Jahreszeit - Tipps für Hund und Halter

Beitragvon Schlundi » Fr 13. Jan 2017, 13:40

Stimmt natürlich! :smile:
LG Schlundi
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