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Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon trini » So 3. Dez 2017, 15:01

Wir haben im Freundes- und Bekanntenkreis tatsaechlich fast nur die gleichgeschlechtlichen Hundepaare. Und es gibt und gab - egal in welcher Alterskonstellation - kaum bis gar keine Probleme. Und wenn es ein Hund aus dem TSch wird, hast Du im Normalfall sowieso 2 kastrierte Rueden. We gibt es dann auch kein Geprolle. :smile: Und die Jungs finde ich insgesamt sowieso entspannter. Selbst Herr Stein, der das Geprolle gut drauf hatte, hatte nie Stress mit seinem besten, spaet-kastrierten Freund. Die Beiden waren ein Ar..h und ein Kopp, obwohl sie sich immer nur in unregelmaessigen Abstaenden trafen, aber auch gemeinsame Urlaube waren easy.

P.S.: ist wohl leider zu weit fuer Euch, aber ich koennte mir vorstellen, dass Charly aus dem TH Muenster bei Euch reinpasst. Bei seiner Vorstellung in Tiere suchen ein zuhause, musste ich kurioserweise direkt an Euch denken......

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Schlundi » So 3. Dez 2017, 19:00

Ne Freundin von mir hatte zwei Hündinnen.
da kam eine als welpe dazu.
Die haben sich gut vertragen, nur beim Stöckchen spielen haben die sich einmal dermaßen in die Wolle bekommen, da haben wir das auch nicht mehr gemacht. :geschockt:

Sonst gab es eben kurze Zickereien, aber alles im normalen Bereich.
LG Schlundi
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Mo 4. Dez 2017, 00:54

Trini, Münster ist wirklich sehr weit von uns aber ich schau mir Charly trotzdem an wenn die eine Homepage haben - bin ja neugierig und wer weiß... :gruebel:

Elvis hat sich auch mal mit einem Hundekumpel wegen einem Stöckchen in die Haare gekriegt, aber die haben dass dann geklärt und inzwischen ist ein Stöckchen kein Streitthema mehr. Sie zerren mal beide dran, aber einer gibt dann nach - meistens Elvis :lachen: aber wenn Elvis mal geschickter ist, lässt ihm der andere das Stöckchen.

Wir sind gerade sehr unschlüssig was und ob wir überhaupt noch einen zweiten Hund wollen, weil aus praktischen Gründen soll es ja dann ein kleiner Hund sein - einer der zur Not im Auto in den Fußraum passt und bei langen oder schwierigen Wanderungen auch mal ein Stück getragen werden kann. Wenn man mit 2 Hunden in Urlaub fährt oder egal wo hin geht, in ein Restaurant oder jemand besuchen oder so, ist es natürlich auch einfacher je kleiner die Hunde sind. Außerdem ist ein kleiner Hund billiger zu verhalten weil er weniger frisst und die Tierarztkosten geringer ausfallen weil der ja von allem eine kleinere Dosis braucht wenn was ist. Kleine Hunde kosten weniger in der Haftpflicht oder OP Versicherung und ebenso ist Hundezubehör für kleine Hunde günstiger... nicht dass wir uns einen größeren Hund nicht leisten können, aber mein Mann wägt eben praktische Vor- und Nachteile ab und rein theoretisch hat er ja recht.
Nur soll der Hund ja dann auch keinen bzw. wenn dann nur gut händelbaren Jagdtrieb haben und er soll sozial, eher ruhig vom Wesen und ausgeglichen sein. Trotzdem aber auch aktiv genug zum wandern und Fahrrad fahren. Hunde auf die das zutrifft sind aber meistens Jagdhunde und dann ist da ja noch die Erfahrung dass Elvis am Liebsten die Hüter mag und dominante und aufdringliche Hunde nicht leiden kann..
Ehrlich gesagt seh ich inzwischen einfach wenig Chancen da was passendes zu finden. :shifty:
Da müssten wir zufällig auf einen kleinen Mischling mit Jagdhundvorfahren ohne Jagdtrieb vererbt bekommen zu haben und Hütehundgenen, ohne die Größe vererbt gekriegt zu haben, treffen :lachen:
Aber wer weiß, vielleicht geschieht ein Wunder. Sowas soll s ja geben :bleed:

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » Mo 4. Dez 2017, 00:56

Ja sind denn jetzt die mini aussies komplett raus aus dem Rennen?

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Mo 4. Dez 2017, 01:08

Ja leider :shifty:
Die anderen Familienmitglieder wollen keinen Mini-Aussie :cry:
Hab gegoogelt und Charly gefunden - der ist toll! Coole Mischung, könnte ich mir vorstellen und optisch gefällt er auch :zwinker:
Aber Münster sind 5,5 Stunden zu fahren... und dann weiß ich ja erst noch nicht ob es charaktertechnisch mit Elvis passt. Und er ist mittelgroß :confused:
Ich sag ja - es ist nahezu unmöglich, da muss wohl der Zufall herhalten.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Mo 4. Dez 2017, 07:24

Ich wollt's grade schon sagen. Dann sucht halt momentan nicht so intensiv sondern lasst das mal so kommen. Vielleicht tut sich ja wirklich was auf und ihr kommt zum Zweithund wie die Jungfrau zum Kinde - wie man so schön sagt.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Mo 4. Dez 2017, 14:52

:lachen: tja darauf wird es wohl rauslaufen.. .

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Schlundi » Mo 4. Dez 2017, 19:04

ich hätte auch noch paar im Angebot...
Aber keine Ahnung, wie weit das von euch weg ist.

https://www.tierschutzverein-lauf.de/ti ... ung/hunde/
LG Schlundi
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Mo 4. Dez 2017, 23:30

Oh so Viele! :love:
2 Stunden entfernt - das geht. Fluffy wär es gewesen :lachen: aber der ist schon weg. Ich werd mir die alle noch genauer ansehen - ist ja sogar ein Bully dabei und so ein paar Zwerge :mrgreen:
Danke! :knuddeln:

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » Di 5. Dez 2017, 00:17

Schlundi hat geschrieben:ich hätte auch noch paar im Angebot...
Aber keine Ahnung, wie weit das von euch weg ist.

https://www.tierschutzverein-lauf.de/ti ... ung/hunde/



Aaron und Jule sind ja genau meins :love:

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Schlundi » Di 5. Dez 2017, 10:49

Huch, da sind seit gestern noch vier neue Hunde dazu gekommen!
Ameise, schau mal die Lana.
Die hört sich toll an. :love:
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Ayumi » Di 5. Dez 2017, 15:03

Ich kann das absolut nachvollziehen - das was der Sheltie gefressen hat ist quasi bei Dylan nebenher "abgefallen" - von einem Dilli hätte ich 5 Shelties durchfüttern können ;) auch so ist es einfach praktisch, wenn man einen Hund einfach mal unter den Arm klemmen kann - wenn viel los ist, wenn man doch mal mit dem Bus fahren muss, wenn's mal schnell gehen soll usw. Macht man ja mit einem 5kg Hund eher als mit 20...

Wobei - muss ich ja jetzt mal fragen: sind nicht so Bullys auch relativ schwer? :gruebel: Also, Dilli hat 44cm SH und 12kg - den würde ich *gewichtstechnisch* nicht unbedingt als handlich bezeichnen :D
Liebe Grüße

Svenja, Dylan & Joe
...Ex-It & Chessi für immer im Herzen :love:

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Di 5. Dez 2017, 17:14

Ne Bullys sind auch keine Fliegengewichte... die Boston Terrier gibt's aber unter anderem auch in der Fliegengewichtsklasse so mit 5kg
Den Bully haben wir uns eh abgeschminkt - zu viele Krankheitsrisiken.

Mal sehen was sich da noch ergibt. Wir haben beschlossen dass die kleine Lotta zuerst in Ruhe ausziehen darf und dann darf Weihnachten kommen und dann sieht man weiter, obwohl Lana ndtt klingt und Kongo süß ist :blush:

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Mi 6. Dez 2017, 07:47

Ja, die Bostis gibts ja in 3 Gewichtsklassen von ca 4,5 bis 11 kg.
Der Bull-Rüde von einer bekannten hatte auf ca 32 cm etwa 15 kg und kein gramm Fett - das war/ist ne echte Rennsau. Der hatte null Atemprobleme und sogar eine kurze grade Rute.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Do 7. Dez 2017, 17:01

Ja aber sowas findet man sehr selten - und eher nicht im Tierschutz :confused:

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Fr 8. Dez 2017, 06:45

Das stimmt leider.
Wenn man so nen fitten Bully haben möchte, dann muss man im Netz lange suchen. Den VDH kann man da auch nach meiner Meinung getrost außen vor lassen.
Ich fand ja die Seite www.gesunde-bulldoggen.de sehr aufschlussreich. Sollten wir uns nen Bully holen, dann nur einen nach diesen Kriterien gezüchteten.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Sa 9. Dez 2017, 08:12

Da geb ich dir absolut recht!
Mir gefallen die extrem Kurzschnäuzigen und rundbuckeligen, sehr kompakten Bullys auch gar nicht, aber im Tierschutz findet man nur Solche und zwar zahlreich!
Es gibt Vereine wie Plattnasen de etc..die eben solche Bullys, hauptsächlich ehemalige Vermehrerhunde aus Ungarn, vermitteln. Wenn man dort nachfragt ob der zu vermittelnde Bully schnarcht oder frei atmen kann, wird man schier gesteinigt. Die sind der Meinung man muss den Hund anhand des Fotos bedingungslos adoptieren und ungesehen ohne genaue Infos abholen.
Und sie haben Erfolg damit - die Tierschutz-Bullys sind immer nach kürzester Zeit vergeben...
Das wirft bei mir auch Fragen auf. :gruebel:

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Mo 11. Dez 2017, 06:58

Na, ich weiß nicht. Ich würde keinen Hund ungesehen und ohne genaue Infos einfach nehmen wollen.
Ich würde zumindest schon gern in etwa wissen was man erwartet. Also abgesehen von Optik, Größe und Gewicht eben einfach so die Charaktereigenschaften. Jagt der? Ist der ängstlich? Wie ist er verträglich? Stresst ihn Stadtleben? Kennt er es im Haus? Und klar, natürlich will ich wissen, ob der Hund was hat. Denn bekomm ich da ohne mein wissen einen chronisch kranken Hund, dann muss ich ihn u.U. wieder weggeben, weil ich die kosten nicht tragen kann. Sind ja nicht alle Vereine so aufgestellt, dass sie da unterstützen können (wollen).
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon trini » Mo 11. Dez 2017, 18:42

Der passende Hund wird Euch schon vor die Fuesse fallen. :smile:

Bei TSch-Vereinen, die sich nur auf bestimmte Rassen spezialisieren und vorangig im Ausland taetig sind, habe ich persoenlich immer Bedenken, ob da nicht Vermehrer ihre Hunde (egal ob verbrauchte Huendinnen oder zu alt gewordene Welpen) nicht einfach entsorgen und an anderen Stelle wieder neu anfangen....

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Mo 11. Dez 2017, 22:07

Kräutergeist hat geschrieben:Na, ich weiß nicht. Ich würde keinen Hund ungesehen und ohne genaue Infos einfach nehmen wollen.
Ich würde zumindest schon gern in etwa wissen was man erwartet. Also abgesehen von Optik, Größe und Gewicht eben einfach so die Charaktereigenschaften. Jagt der? Ist der ängstlich? Wie ist er verträglich? Stresst ihn Stadtleben? Kennt er es im Haus? Und klar, natürlich will ich wissen, ob der Hund was hat. Denn bekomm ich da ohne mein wissen einen chronisch kranken Hund, dann muss ich ihn u.U. wieder weggeben, weil ich die kosten nicht tragen kann. Sind ja nicht alle Vereine so aufgestellt, dass sie da unterstützen können (wollen).

Genau das denke ich auch. Ich hab hinreichend Erfahrung im Tierschutz gesammelt, dass ich inzwischen bei manchen Organisationen daran zweifle ob das noch stimmig und sinnig ist was die tun. Manche verlieren völlig Maß und Ziel aus den Augen.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Mo 11. Dez 2017, 22:15

trini hat geschrieben:Der passende Hund wird Euch schon vor die Fuesse fallen. :smile:

Bei TSch-Vereinen, die sich nur auf bestimmte Rassen spezialisieren und vorangig im Ausland taetig sind, habe ich persoenlich immer Bedenken, ob da nicht Vermehrer ihre Hunde (egal ob verbrauchte Huendinnen oder zu alt gewordene Welpen) nicht einfach entsorgen und an anderen Stelle wieder neu anfangen....


Da hast du recht. Die "Plattnasen..." übernehmen komplette "Zuchtauflösungen" und verschachern die nach Deutschland. Ich beobachte das schon eine Weile- wenn 40 Bullys auf einmal von einem Züchter im ungarischen Tierschutzhof abgegeben werden, fragt man sich schon... und das kommt da ja bald jeden Monat vor, dass so genannte Züchter mehrere Hunde abgeben. Privatabgaben sind sehr selten. Im 2Wochen-Takt kommen die hier her und gehen weg wie warme Semmeln. Das ist eine Maschinerie und mir sehr suspekt.

Nichts gegen Auslandstierschutz, aber dann mit Verstand, mit Maß und Ziel. Nicht im Akkord...

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Di 12. Dez 2017, 07:12

Ich denke mal, dass sie weggehen wie warme Semmeln hat vielleicht auch mit dem Qualzuchtthema zu tun.
Manche beschäftigt das sicher schon, dennoch hätten sie gern einen Bully. Die nehmen dann vielleicht von da einen anstatt einen Züchter zu unterstützen, der zum Wohl der Hunde züchtet, mit dem Gedanken einem armen Hund zu helfen. Kann man ja so auch noch irgendwo nachvollziehen.

Ich persönlich habe keine Erfahrungen mit TSchOrgas, egal ob In- oder Ausland. Da bräuchte ich dann echt jemanden, der mir sagen kann, wohin ich mich wenden sollte, wenn ich einen Hund suche - also vom örtlichen Tierheim mal abgesehen - weil ich da echt nicht auf die Schnauze fliegen will. Hört man ja immer mal wieder, dass Leute da falsch beraten wurden und dann einen Hund hatten, was überhaupt weder zur Beschreibung noch in die Familie passte aber sich die Orga nicht mehr zuständig fühlte.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Di 12. Dez 2017, 16:14

Ja sowas gibt's. Wie überall gibt es auch im Tierschutz schwarze Schafe und eben welche die einfach nur Quoten erfüllen um gut da zu stehen.
Die Orga von denen ich meine Pflegehunde hole ist klein aber dafür kümmern sie sich sehr - auch nach der Vermittlung noch.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon trini » Di 12. Dez 2017, 18:23

@Kraeutergeist

Es gibt erschreckenderweise auch sog. Tsch-Vereine, bei denen es in keinster Weise um TSch und auch nicht um falsche Beratung geht, sondern lediglich um Bereicherung der Vereinsmitglieder. Man kann naemlich so auch sehr viel Geld verdienen, wenn man arme, geschundene Welpen und Junghunde (guenstig bis kostenlos im Ausland erworben), die dann hier fuer 300 Euro und mehr vermittelt werden. Auf Vox gab es doch mal diese Rocker. Da habe ich mal etwas recherchiert und dieser Verein scheint auch nicht ganz so o.k. zu sein. Aktuell hatte ich mal nach einem Verein mit Sitz in Koblenz gesucht, weil eine Bekannte dort an einem Welpen interessiert war. Vereinssitz war ein Bordell. Klar war auch nicht, der ueberhaupt die Vereinsmitglieder sind. Offiziell ist die Vorsitzende dort nur Angestellte in der Verwaltung, aber komischerweise ist auch der Besitzer dieses Etablissements ganz zufaellig der Kassenwart des Vereins.... Kommt mir schon komisch...

Sorry fuer OT

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Di 12. Dez 2017, 19:52

Ja sowas gibt es auch- leider... diese Hunde sind dann auch nicht geimpft und entwurmt etc... und der EU-Ausweis ist gefaked.
Dass jemand in der Verwaltung eines Tierschutzvereins angestellt ist, ist schon denkwürdig genug. In der Regel sind maximal ein paar Mitarbeiter in den kooperierenden Tierheimen angestellt. Der Rest wird ehrenamtlich von Freiwilligen gestemmt. Da hängt viel Herzblut und Freizeit drin.
Ich habe auch nur Auslagen wenn ich einen Pflegehund habe und bekomme nichts dafür außer das schöne Gefühl einem Hund die Chance auf ein Zuhause gegeben zu haben.

Ich weiß auch was Auslandstierschutz kostet. Ein seriöser Verein legt auch seine Kosten offen und die Hunde von so einem Verein kriegt man daher nicht für 250 € weil das ohne sehr großzügige Sponsoren nicht machbar ist. Kastration, Futter, Impfungen, Entwurmungen, Antiparasitenmittel, Tests auf Mittelmeerkrankheiten, Transportkosten nach Deutschland, OPs und Behandlungen bei den vielen Hunden die krank aufgefunden werden usw... Das ist bei einem Verein der sich nur von Spenden und der Schutzgebür finanziert nicht unter 300 bis 400€ zu stemmen. Das klingt nach sehr viel Geld aber wer rechnen kann muss zugeben dass Tierarztkosten sich nun mal auch im Ausland leicht zu solchen Beträgen summieren.
Darum wäre ich auch vorsichtig wenn Hunde unter 300€ verscherbelt werden. Man kann nachfragen wie sich die Kosten zusammensetzen und von einem vertrauenswürdigen Verein bekommt man eine detaillierte Information dazu.


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