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Wie sind Schäferhunde so?

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Schlundi
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Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Schlundi » Mo 29. Feb 2016, 13:12

Bin vor kurzem auf eine Seite eines Züchters "ausm Osten" gestoßen, der Schäferhunde mit geradem Rücken züchtet.
Das sind Hunde mit alten DDR Blutlinien.
Die Hunde fand ich total schön, und er war früher Schäfer und hat auch mit diesen Hunden gearbeitet.

Schäferhunde waren für mich immer so ne Art "Schreckgespenst" ...
Groß, rumpöbelnd und gefährlich.
naja, bis meine Freundin einen solchen zu sich geholt hat und der war eben anders. Sehr lieb, zwar auch ziemlich laut erstmal (bell bell), aber dann das Lamm schlechthin.
Er läßt sich sogar vom Kater das Fressen klauen, der arme Hund. :lachen:

Wie sind sie denn nu, die Schäferhunde?
Wenn man so ließt, sind es Allrounder, die alles sein können.
Stimmt das? :gruebel:
LG Schlundi
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Kräutergeist
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Kräutergeist » Mo 29. Feb 2016, 20:42

Ich glaube das geht von bis.
Kommt an ob Kör- oder Leistungszucht oder eine Kombi aus beidem. Habe ich auch schon von gelesen.
Dann gibt's noch die Ostblütigen, aber da gilt denke ich das auch so. Wobei man da oft meint, die wären gelassener und mehr die Allrounder.
Dann gibt's ja noch die Altdeutschen, die sollen ja wieder noch anders sein.

Ich habe ja auch mal geliebäugelt und tue es grade wieder.
Aber mich schrecken so ziemlich die selben Faktoren ab wie dich. Hier gibt es zwar einige DSH-Halter, aber das sind so die typischen, die ihre Hunde nur für den Sport aus dem Zwinger holen...
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon trini » Mo 29. Feb 2016, 21:01

Ich fand DSH seit meiner Kindheit gruselig. Damal stuerzte sich so ein typischer Platz-DSH auf den netten Rauhhaardackel meiner Freundin.

Aber in den letzten Jahren habe ich unglaublich viele, sehr nette DSH kennengelernt. Sowohl westdeutsche als auch ostdeutsche Linien. Alle waren waeren der Pubertaet nicht ganz einfach zu haendeln, waren danach aber absolut nette und auch vertraegliche Hunde. Obwohl es da vermutlich eher auf die Aufzucht und Sozialisation ankommt. Wachsam sollen sie ja sein, finde ich auch voellig i.O., ist im Normalfall eben ihr Job.

Beim DSH wuerde ich sehr auf die Linien achten. Da kennen sich andere Leute aber besser aus.

LG
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Terri_Lis_07 » Mo 29. Feb 2016, 21:04

Ich find Schäfis eigentlich klasse, allerdings wirklich zusagen tun mir eher wenige. Das sind dann eher zierliche Hunde aus Leistungszucht, mit geradem Rücken, aber dennoch nicht übertrieben auf Leistung gedrillt.
Ich hab ja mal im Tierheim nen DSH mit Zwingerkoller kennen gelernt. Hat gelebt immer im Rythmus "Zwinger <-> Hundeplatz". Er hat sich selbst verstümmelt und Ruhe musste der erstmal lernen. Aber er lernte schnell, wollte auch lernen, war sozial und sonst einfach ein echt genialer Hund. Da war zu dem Zeitpunkt noch eine graue Hündin, Scheidungswaise, ebenfalls ein klasse Hund. Und ein Altdeutscher... Schwarz, ziemlich groß, nichtmal ganz ausgewachsen und schon deutlich sichtbare HD...

Andernfalls lern ich ja draußen großenteils Leinenpöbler kennen, viele DSH's mit Stachler,...

Die Weißen die ich getroffen hab waren in der Regel eher ruhiger, aber der Trend was die Größe anbelangt gefällt mir nicht. Sind ja mitunter schon ziemliche "Schlachtschiffe" dabei. Sry wenns die OT sind.

Jedenfalls bauen ne Menge Halter und Züchter bei diesen Hunden viel Mist, bzw haben es damals, das ist sau schade...
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Kräutergeist » Mo 29. Feb 2016, 21:31

Naja, so viele Schäferhundhalter haben wir ja auch gar nicht im Forum. Eigentlich ja nur Geli, oder?
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Schlundi
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Schlundi » Mo 29. Feb 2016, 21:38

bei uns wohnt eine altdeutsche Schäferhündin in der Nähe. Die ist eigentlich ganz lieb, aber sehr grobmotorisch.

Moony war die unheimlich und sie hat sie auch abgewehrt, weil sie ihr zu grob war und sie danach hat sie sie angebellt.
Macht Moony sonst auch nicht. Sie waren sich nicht ganz unsympathisch, aber ganz grün auch nicht. :vulcan:
Die Besitzerin meinte, sie würde die anderen HUnde entweder mögen oder gleich packen.
Hm, auch nicht die feine Art. Dafür hat sie gar nicht gebellt.

Dann haben wir noch eine typische "Hofhündin". Die ist jünger als Moony und eigentlich ne total Liebe, aber die kläfft den ganzen Tag alles an, was am Hof vorbeikommt, die ist unterbeschäftigt.
Die Leute gehen auch mal Gassi, aber an der Leine ist sie total schwierig, weil sie nur zieht und ihre Aufmerksamkeit überall hat, nur nicht beim Herrchen.
Mit der wollte Moony auch spielen, aber das wollte das Herrchen dann nicht. :ka:

Die gefällt mir auch recht gut, sie hat einen geraden Rücken und ist auch net so riesig.
Aber leider wird sie wohl als unterforderter Kläff-Schäfi enden. :rolleyes:

Sonst kenne ich keine weiteren Schäferhunde.
Mir gefallen die schwarzen so gut. :love:
Grau finde ich auch toll...
Allerdings stelle ich es mir schwierig vor nen gesunden Hund zu finden.
Diese "Froschfüße" finde ich ja echt schrecklich.
LG Schlundi
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon *Geli » Di 1. Mär 2016, 11:28

Ich kann da auch nur raten, nach einem guten Züchter zu suchen. Nicht nach einem, der Langstockhaar bei seinen DSH Würfen hat, sondern einen Züchter der ausschließlich altdeutsch mit altdeutsch verpaart. Cheyenne stammt aus dieser Zucht. http://www.zwmoehne.com/

Ich hab ein Faible für die Altdeutschen, wie man sieht. :mrgreen:

Ich kann da ja auch nur für meinen Hund sprechen. Für mich ein Traumhund. Sie ist klar im Kopf, sehr lernwillig, sehr sozial, absolut verträglich, beherrscht das Hunde-Knigge und hat noch niemals einen Menschen angeknurrt. Sie verteidigt sich, wenn sie angegriffen wird, greift aber niemals selbst an. Das kam auch nur 3x in ihrem Leben vor. Sie liebt Kinder, obwohl sie ohne sie aufgewachsen ist. Ich gaub ich hör auf, denn ich gerate ins Schwärmen :lachen:

Unser erster gemeinsamer Hund in unserer Ehe war ein DSH. Ein Rüde und eine ganz andere Hausnummer. Sehr groß und kräftig, er stammte vom Zoll, war schon 1 Jahr alt. Er war auch ein lieber Kerl, allerdings nach seiner Pubertät unverträglich mit gleichgroßen Rüden.
Auch er hatte GsD einen geraden Rücken. Damals (vor 40 Jahren) gab es kein Internet und ich habe mich mit der Thematik nicht befasst. :rotwerd:

Rigo vom Entenfall
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Wenn wir andere A-DSH treffen, sind die bis auf seltene Ausnahmen verträglich. Bei DSH ist es umgekehrt, da sind wenige verträglich. Sicher liegt es auch daran, wie sie geführt werden. Ist ja leider immer noch so, dass sie oftmals nur als Sportgerät benutzt werden. :confused:
BildLG Geli mit Cheyenne
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dass etwas Sinn hat - egal, wie es ausgeht.

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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Schlundi » Di 1. Mär 2016, 12:43

Sind die Altdeutschen jetzt eigentlich schon anerkannt?

Ich finde sie auch sehr schön, hätte aber bissl "Schiss" vor dem langen Fell.
Der Schäfer von meiner Freundin ist ein Ganzjahres-Haarer. *hüülfää*
Wie ist das bei deiner Cheyenne?

Wusste gar nicht, dass es bei den Altdeutschen auch ganz schwarze gibt. *toll* :love:

Achja, und was mich mal interessieren würde:
Haben Schäferhunde einen starken Jagdtrieb?
LG Schlundi
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Kräutergeist » Di 1. Mär 2016, 12:56

Ich mag ja auch eher die dunklen. Also schwarz, dunkles grau und kräftiges Black/Tan.
Ich mag auch die eher langstockhaarigen. Aber die altdeutschen sind mir meistens zu plüschig. Ansonsten mag ich dann doch eher die größeren, kräftigeren - so sind die Geschmäcker verschieden. :lachen:

Ob ich mir allerdings einen holen würde?
Vielleicht später mal als Zweithund. Mit Christian als Anfänger dabei ist mir ein kleineres Modell mit weniger Gefährdungspotential lieber. Klingt blöd. Aber ihr wisst was ich meine.
Christian wäre für einen Schäfi sofort Feuer und Flamme. Und auch ich kann mich einer gewissen Faszination auch nicht entziehen.
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Terri_Lis_07 » Di 1. Mär 2016, 15:12

Kräutergeist hat geschrieben:Ich mag ja auch eher die dunklen. Also schwarz, dunkles grau und kräftiges Black/Tan.

Au ja die gaaaanz ganz dunkelgrauen, die so verrußt aussehen :love: :love: :love:

Allerdings bevorzug ich dann wieder kurzhaarig :mrgreen:
Wenn ich mich an den Langhaar im Tierheim damals erinner, ehe ich den mal durchgebürstet hab :lachen: Wobei die kurzhaarigen auch n Fass ohne Boden waren, allerdings war da auch grad Fellwechsel :smoking:
Der LH war schon n "kleiner" Dumbo.
Ich weis noch dass es unmöglich war den LH zusammen mit dem Kurzhaar zu führen. Da musst ich einen abgeben, kann ja unmöglich mit zwei Schäfis an der Leine laufen die sich gegenseitig - einer links, einer rechts - auf den Hinterbeinen aus angezickt haben. :bistbleed:

Was den Jagdtrieb anbelangt würde ich von den Schäfis die ich kenne sprechen, sind die alle gut kontrollierbar. Paar von denen laufen auch regelmäßig ohne Leine am Pferd mit. ^^

Meine Mutter liiebt ja die Altdeutschen und ihr Traum war es immer sich einen zu holen. Den wird sie sich wohl nicht mehr erfüllen. Mich schrecken beim Schäferhund vor Allem die gesundheitlichen Aspekte ab, und dann müsste ich erstmal nen kleinen Knirbs finden der nicht vollkommen einen an der Ratter hat, sollte ich irgendwann mal in diese Richtung Hund gehen XD
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon *Geli » Mi 2. Mär 2016, 09:43

Schlundi hat geschrieben:Sind die Altdeutschen jetzt eigentlich schon anerkannt?

Ich finde sie auch sehr schön, hätte aber bissl "Schiss" vor dem langen Fell.
Der Schäfer von meiner Freundin ist ein Ganzjahres-Haarer. *hüülfää*
Wie ist das bei deiner Cheyenne?

Wusste gar nicht, dass es bei den Altdeutschen auch ganz schwarze gibt. *toll* :love:

Achja, und was mich mal interessieren würde:
Haben Schäferhunde einen starken Jagdtrieb?


*lach* mich interessieren diese Dinge ehrlich gesagt nicht. Denn was da alles im Namen VDH u. FCI verbrochen wird... Soweit ich weiß erfolgte im April 2010 die offizielle Anerkennung, als Rasse, durch die FCI und VDH.

Bei Cheyenne ist das mit dem Fell überschaubar. 1x tägl. saugen, 1x in der Woche bürsten und alles ist gut.
Bei unserem DSH damals, war das aber anders. Der haarte, als ob es kein Morgen gibt. Er wurde allerdings mit Riesendosen Chappi und Nudeln gefüttert. :rotwerd: Tja so war das nunmal vor 40 Jahren. Meine Söhne wurden ja in dieser Zeit geboren und der Staubsauger wurde nie weggeräumt, stand immer griffbereit.
Jagdtrieb hat Cheyenne auch, er ist aber sehr gut händelbar. Wir haben schon in der Welpenzeit daran gearbeitet. Heute sieht sie einen Hasen, der in 3m Entfernung an ihr vorbeihoppelt und sie schaut ihm nur nach. Selten zeigt sie einen Ansatz von "starten". Da genügt dann aber ein "Stop". Ich muß das mal filmen, wenn hier im LP frühmorgens oder in der Dämmerung die Wiese übersät ist mit Hasen, wie sie gelassen daran vorbeiläuft. Alles immer ohne Leine versteht sich.

Auch hier war unser DSH anders. Er lief auf überschaubaren Strecken auch frei. Bei uns gibt es einen langen Weg der Emscher entlang. Dort lief ich tägl. spätabends im Dunkeln mit ihm, vor dem Zubettgehen.
Er ging immer unterm Zaun durch und rannte unten der Emscher entlang (dort waren Hasenwohnheime :lachen: ), ich oben auf dem Weg, sah ihn nicht, aber hörte sein vorbeihetzen. Wenn ich aber weit hinten (der Weg wird durch Straßenübergänge unterbrochen) jemanden in den Weg einbiegen sah, war er sofort an meiner Seite, ohne Rufen. Abends war er gefährlich. Kam mir jemand zu nahe, knurrte er und die Leine war auf Spannung. Da reichte auch, wenn jemand an mir nur vorbeiging. Ich konnte dann auch für nichts garantieren, wenn mich derjenige angefaßt hätte. Im Fazit, hat er seine "Aufgabe" also immer über seinen Trieb gestellt. :smile:
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Schlundi » Mi 2. Mär 2016, 10:40

Ja, diese VDH und FCi Geschichte ist schon teilweise übel.
Aber wie bei allem gibt es schon zwei Seiten.
Auch außerhalb des VDH gibt es seltsame Pflänzchen. :zwinker:
Naja, mir gehts ja auch net unbedingt darum, ob die Rasse anerkannt ist, ich wollte es nur mal wissen.
Ich hatte das noch so im Hinterkopf, dass die altdeutschen (aus welchem Grund auch immer) nicht anerkannt gewesen waren.

Mir ist es einfach wichtig, das ein Züchter eben Wert drauf legt, gesunde Hunde zu züchten und sich auch um die Hundis bemüht, sie ordentlich sozialisiert und nciht im Keller in einer Kiste aufzieht.
Und auch nicht wild durch die Gegend verpaart, so nach dem Motto:
Papa hübsch, Mama hübsch... das werden hübsche Kinder. :rolleyes:

Also, wenn Moony nen Hasen sieht, der drei Meter vor ihr über den Weg hoppelt... *hüstel* :dozey:
Da würde sie auf keine Fall stehen bleiben.
Oder sie bleibt stehen, weil er so nah dran ist...Frauchen, was mach ich jetzt? :gruebel: :lachen:

Naja, den Schäferhund kann man ja mal im Auge behalten... ob Alt- oder Ostdeutsch... :mrgreen:
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Kräutergeist » Mi 2. Mär 2016, 11:32

Ich denke aber, dass man im VDH/FCI unter dem "altdeutschen" eher einen Langstockhaar DSH versteht - die waren ja laaaange verpönt. Ich denke der eigentliche Altdeutsche unterscheidet sich nicht nur im Fell vom DSH, da sind die Zuchtziele meist auch noch andere.
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Schlundi » Mi 2. Mär 2016, 13:17

Achso?
Äh, ich dachte automatisch: Langstock = Altdeutsch. :smile:

Again what learned... :lachen:
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Kräutergeist » Mi 2. Mär 2016, 13:42

Der Altdeutsche den wir heute so kennen ist ja entstanden, weil der SV ja einfach irgendwann mal gesagt hat, dass die Langstockhaarigen nicht mehr gewollt sind. Das fanden dann natürlich einige Fans der Plüschis blöd und haben die eben außerhalb des SV weitergezüchtet und auch später eigene Zuchtziele festgelegt bzw. der SV hat seine geändert oder so - eins davon eben.
Ein langstockhaariger DSH ist ja z.B. auch i.d.R. nicht reinerbig für Langstockhaar. Ein Altdeutscher dagegen immer.

Soweit ich weiß, sind die Altdeutschen noch mehr so der "ursprüngliche(re)" Allrounder, der auch als Familienhund geeigneter ist. Weil er nicht "übertrieben" triebig ist in irgendeine Richtung. Alles kann, nix muss sozusagen.
Böse Sporthundeleute würden wohl eher sagen "Der kann alles, aber nix richtig." aber darauf kommt's den ADSH Leuten auch nicht an.
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon *Geli » Mi 2. Mär 2016, 19:12

Wunderbar erklärt, Jasmin :love:

Ja...die bösen Sportleute... :zwinker: Natürlich eignen sie sich für Hundesport, kommt darauf an, was man erwartet. Ist klar, dass der Border da besser abschneidet, man sollte da nicht vergleichen. Dafür werden sie hervorragend in der Behinderten-, Rettungs- und Therapiearbeit geführt. Aber Jedem das Seine. Zwei von Cheyennes Wurfschwestern sind, bzw. waren, auch bei einer Rettungshundestaffel und machten sich hervorragend. Für mich ist das alles aber nicht ausschlaggebend gewesen. Ich wollte einen Familienhund mit hoher Reizschwelle und hätte es besser nicht treffen können. :herz5:
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Schlundi » Do 3. Mär 2016, 12:15

*Geli hat geschrieben: Ich wollte einen Familienhund mit hoher Reizschwelle und hätte es besser nicht treffen können. :herz5:


Ja, des is des...
:smile:
Das wollten wir auch bzw. haben wir. :love:

Danke für die Erklärung Jasmin! :smile:
LG Schlundi
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Kräutergeist » Do 3. Mär 2016, 12:56

Kein Ding. Ich geb doch gern mit meinem Wissen an :lachen:

Es kennt nicht zufällig einer die Zucht "vom schwarzen Panther"?
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon *Geli » Do 3. Mär 2016, 13:52

Nein kenne ich nicht. Auf der Seite habe ich aber auch schon oft gestöbert :lachen: :klatsch:
Hier auch noch eine schöne Seite, eine Forumsbekannte hat ihre schwarze Hündin von dort. Da gibt es im Juni ein Sommerfest, zu dem sich ein paar Züchter (auch vom schwarzen Panther) und ihrer Hundekäufer treffen. Vielleicht schaust du da mal mit deinem Freund vorbei und guckt euch die Hunde vor Ort an...? :mrgreen:


http://www.avalon-of-empire.com/index.php/homepage

Hier ein Video von der Forumsbekannten, bzw. ihrer tollen Hündin Arwen
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Kräutergeist » Do 3. Mär 2016, 14:09

Das sollten wir mal machen.
Leider wird der Gatte im Sommer irgendwann das zweite Mal aufgeschnitten. Mit einer Hüfte läufts sich eben schlecht. Die andere Seite will auch gerettet werden.

Daher weiß ich ja auch noch nicht genau wegen Forentreffen.
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Mia » Fr 11. Mär 2016, 16:21

Ich habs ja ehrlich gesagt nicht so mit Schäferhunden.
Jedenfalls nicht in Interaktion mit anderen Hunden. Ich kenne nicht einen einzigen Schäferhund, der kein Kontrolletti ist.
Eine Freundin von mir hat seit Anfang Dezember eine graue Schäferhündin (die sind sicherlich nochmal ne ganz andere Nummer) ... die Lütte war echt heftig. Schon mit 10 Wochen hat sie alles gemobbt und platt gemacht (und das wirklich mit einem Durchsetzungsvermögen von dem sich so mancher erwachsene Hund was abgucken kann) was nur im Ansatz Schwäche gezeigt hat. Grad die Grauen sind Leistungssportler. Da wird in der Zucht nicht viel Wert auch Sozialverträglichkeit gelegt. Ein Hund der im Sport was erreichen soll, der soll sich nicht für andere Hunde interessieren bzw sich von denen ablenken lassen. Das wirkt sich natürlich über kurz oder lang auf die Nachkommen aus.

Wenn ich heute einem Schäferhund begegne leine ich Mia an. Ich lasse keinen Kontakt mehr mit DSH zu ... mit keinem. Weder mit Grauen, noch mit Altdeutschen oder Hochzuchten. Dafür habe ich zu viele schlechte Erfahrungen gemacht. Der einzige Schäferhund mit dem Mia interagieren darf ist die Hündin meiner Freundin.
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Schlundi » Fr 11. Mär 2016, 20:33

Klingt nicht so schön.
Naja, wir hatten schon Kontakt zu Schäferhunden, aber das waren nur zwei.

Die altdeutsche Hündin war Moony etwas unheimlich, vermutlich weil sie so groß war und auch etwas grob.
Die andere ist ein ganzes Stück jünger und auch recht wild. Aber die ist mittlerweile nur noch in ihrem Hof und verbellt alles was vorbei geht.
Das mag Moony nicht so und hat letztes Mal auch zurück gebellt. :rolleyes:

So richtige Leistungshunde stelle ich mir auch heftig vor.
Aber es gibt bestimmt auch "normale" Schäfer.
Einige Züchter außerhalb des Leistungsgedönses züchten ja unter anderen Aspekten, könnte ich mir vorstellen.
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Schlundi » Fr 8. Apr 2016, 12:04

Kennt jemand die Weißen Schäferhunde?
:smile:
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon Hope » Fr 8. Apr 2016, 12:23

Als ich noch zuhause gewohnt habe, kannte ich einige, da eine züchterin und einige ihrer welpenkäufer mit uns in der huschu waren
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Re: Wie sind Schäferhunde so?

Beitragvon *Geli » Fr 8. Apr 2016, 13:20

Einen kenne ich. Meine Freundin hat einen. Luka, ein sehr hübscher Bursche, aber ein ganz anderes Wesen als meine Cheyenne. Auf den Fotos war er 2 Jahre alt.


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