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Exotische Hunderassen

-alle Rassen-

Terri_Lis_07
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Exotische Hunderassen

Beitragvon Terri_Lis_07 » Fr 13. Jan 2017, 15:17

Also da wäre ja erstmal die Frage welche Rassen ihr als "exotisch" ansehen würdet ?
Für manche sind ja schon bspw Australian Cattle Dogs "exotisch". Für andere fängt es erst bei den Pariahunden bzw richtigen Wolfshunden und seltenen Rassen an.

Was für mich jetzt definitiv Exoten sind wären zB Thai Ridgebacks oder Louisiana Catahoula Leopard Dogs. Mittlerweile konnte ich auch von beiden Rassen Vertreter kennen lernen. :love:
Wolfshunde sehe ich als "Hunde mit hohem Wolfsanteil" und nicht so richtig als Exoten irgendwie.

Dann wäre noch die Frage welche "Exoten" in Frage kommen würden oder ob man doch besser bei den "gewohnten" Rassen bleibt. Die meisten sind ja schließlich nicht ohne Grund so selten anzutreffen.

Was ich soweit toll finde sind Thai Ridgebacks. Die Hündin die ich kenne ist toll, auch wenn irgendwo katzenartig. Die wirkt so als würde sie alles erstmal abscannen. Wenn für positiv befunden kann man sich damit abgeben, wenn gruselig muss man das auch Preis geben. "Auf den Platz" ja hab es registriert, mal sehen, 2. Versuch ja ok ich gehe aber keiner hat mir gesagt dass ich dort auch bleiben muss. :wink: Gekrault werden toll aber wenn genug is is genug. Und Futter kann man ja gucken ob man was abbekommt.

Ich muss allerdings auch sagen dass ich katzenartige Hunde lieber hab als tatsächliche Katzen. Ich trau denen einfach mehr übern Weg als so ner Mieze. XD wobei hundeartige Miezekatzen gehen.
Allerdings Weis ich nicht ob ich sowas von nem Hund auch tatsächlich haben will. Susi benimmt sich ja schon manchmal wie ne Katze, aber auch nur manchmal. In dem Simne dass man sich zB nicht auf die Decke legt die man extra für sie dort plaziert hat, sondern lieber auf der Sofalehne einschläft :dozey:

Naja nun eure Meinungen zu solch "andersartigen" Hunderassen
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Minze » Fr 13. Jan 2017, 15:59

Hunderassen gibt es ja viele, auch viele die man in Deutschland nicht so trifft, wie der am. Foxhound. Aber exotisch ist das Noch nicht für mich. Das sind eher asiatische hunderassen die auch charakterlich ganz anders sind. Zum Beispiel der Hokkaido, kintamani, shikoku.
Oder aber auch der cananhund.

Ich habe hier letzt ein stabyhoun getroffen, da war ich natürlich auch etwas erstaunt. Der Jäger hat hier im Ort eine französische Bracke.

Vielleicht kann ich es so zusammenfassen: hunderassen die selten sind und charakterlich so anders sind, dass man sie nicht mit herkömmlichen hinz und Kunz Hunde vergleichen kann, das sind Exoten für mich.

Alles andere sind besondere bis normale Hunde.

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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon trini » Fr 13. Jan 2017, 17:13

De Exoten haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich geaendert. Vor ueber 30 Jahren habe ich in Portugal meinen allerersten Rhodesian Ridgeback kennengelernt, der zu dem Zeitpunkt hier in D ein absoluter Exot war.

Durchs I-Net sind die Moeglichkeiten heute noch viel vielfaeltiger. Catalouha oder Thai Ridgeback sind fuer mich schon Exoten. Fuer mich kaemen Exoten eher nicht in Frage, weil ich gerne mehr als ein paar wenige Exemplare der jeweiligen Rasse, zudem ist mir bei vielen exotischen oder seltenen Rassen die Zuchtbasis einfach viel zu klein und ueber potentielle Entwicklungen bei den Krankheiten zu wenig bekannt.

LG
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Bob » Fr 13. Jan 2017, 19:19

Minze hat geschrieben:
Vielleicht kann ich es so zusammenfassen: hunderassen die selten sind und charakterlich so anders sind, dass man sie nicht mit herkömmlichen hinz und Kunz Hunde vergleichen kann, das sind Exoten für mich.

Alles andere sind besondere bis normale Hunde.


Dem schließe ich mich einfach mal an. :daumenhoch:
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Schlundi » Sa 14. Jan 2017, 10:43

Also manche von den Rassen musste ich erstmal googlen... :blush:
Dabei dachte ich, ich kenne schon recht viele Rassen.
*grins*

Ja, ich finde z.B. Nackhunde recht exotisch, die sieht man ja so auch kaum.
Ich glaube nen Thai Ridgeback habe ich mal auf ner Ausstellung gesehen.
Was ich auch relativ exotisch finde, sind Windhunde.
Die haben auch was arrogantes und majestetisches...
LG Schlundi
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Terri_Lis_07 » Sa 14. Jan 2017, 11:02

Also im Nachhinein kommt die mit dem Thai wohl nicht zurecht. Die Hündin ist 15 Monate alt und zerfrist alles. Ist auch so unsensibel dabei dass nix bringt. Plane ausm Teich - zerfressen, Autoreifen ( zumindest waren es richtige Reifen ) - abgekaut, Sofa - game Over.
Allerdings muss man auch bedenken dass die anderen drei Hunde im Gegensatz zum Thai Grund verschieden sind. Ich denke es passt einfach nicht und der Hund is evtl noch in der Pubertät. Auslastung geht körperlich übrigens auch wegen ner Knie OP nicht.

Also auf Ausstellungen hab ich schon Nackthunde, Barsois, Bouvier des Ardennes oder Pharaohounds ect gesehen.
Aber eben noch nie nen echten Catahoula. Und mittlerweile konnte ich zwei kennen lernen. Ne kleine Hündin und nen großen Rüden.
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Minze » Sa 14. Jan 2017, 11:19

Terri_Lis_07 hat geschrieben:Also im Nachhinein kommt die mit dem Thai wohl nicht zurecht. Die Hündin ist 15 Monate alt und zerfrist alles. Ist auch so unsensibel dabei dass nix bringt. Plane ausm Teich - zerfressen, Autoreifen ( zumindest waren es richtige Reifen ) - abgekaut, Sofa - game Over.
Allerdings muss man auch bedenken dass die anderen drei Hunde im Gegensatz zum Thai Grund verschieden sind. Ich denke es passt einfach nicht und der Hund is evtl noch in der Pubertät. Auslastung geht körperlich übrigens auch wegen ner Knie OP nicht.


Sowas ist ätzend. Vorallem kannst du auch nicht mit einem 1,5 Jahre alten Hund so los legen wie mit einem 3 jährigem. Da macht man mit unter viel kaputt. Wichtig wäre hier zu schauen woran es liegt. Ist es ein beziehungsthema, ein Regelthema, ist der Hund schlicht auf Beute aus. Etc. Da gibt es massig Gründe. Zur Not wenn es ganz krass ist muss vielleicht ein Raum hergerichtet werden und das allein bleiben wieder langsam trainiert werden

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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Terri_Lis_07 » Sa 14. Jan 2017, 11:37

Das Ding ist halt auch: In der Praxis ist die total brav. Grummelt nur bisschen wenn fremde Hunde reinkommen oder fremde sie anstarren.
Die war nicht am kläffen, hat hin und wieder geschlafen, nicht gemerkt dass die irgendwas kaputt gemacht hätte und war einfach nur brav.
Ist wohl alles nur zuhause so. Nirgendwo anders, nur da.
Die überlegt wohl auch ob sie die Hündin nicht vielleicht zurück gibt.
Naja bin im März wieder da, mal sehen wie dann stand der Dinge sind
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon ameise » So 15. Jan 2017, 15:15

Ob exotisch oder herkömmlich spielt doch überhaupt keine Rolle bei der Wahl eines Hundes finde ich.
Der Hund muss zu einem passen bzw. man muss gewillt und in der Lage sein sich auf die Eigenarten dieses Hundes, den man sich aussucht, auch einzulassen.
Wenn ich keine Zeit oder Lust habe einen Windhund körperlich auszulasten, dann muss ich mich für eine weniger zeitintensive Rasse entscheiden, die nicht so viel Auslauf braucht - oder aber ich muss meinen Alltag so verändern, Zeit freischaufeln, den inneren Schweinehund überwinden, dass ich meinem Wunschhund gerecht werde.
Wenn ich mein Leben dem Tier anpasse, kann ich auch einen Wolf oder ein Eichhörnchen halten... aber das ist natürlich nicht jedem möglich - man muss ja auch Geld verdienen gehen um dem Hund gutes Fressen (und sich :rolleyes: ) bieten zu können...

Wenn ich unbedingt Agility machen will, hole ich mir keinen Bassett-Hound und wenn ich ein großes Problem mit Hundegebell habe dann ist ein Terrier vielleicht nicht die richtige Wahl. Ebenso macht es keinen Sinn einen Bernhardiner in einer winzigen Stadtwohnung zu halten oder mir einen passionierten Jagdhund auszusuchen, wenn meine oberste Priorität ist, dass der Hund ohne Leine in Waldgebieten laufen kann.
Man kann vieles an- oder aberziehen, aber nicht alles.

Deswegen muss man entweder sehr flexibel sein oder sich vorher drüber klar werden was man möchte und was bzw. ob das auch zu einem selbst und den gegebenen Lebensumständen passt.

Und wenn man sich dann sicher ist, dass man dem gewünschten exotischen Catahoula Leopard Dog (diese gefallen mir übrigens sehr!) oder dem Basenji, dem Tamaskan oder sonst einem Hund gerecht werden kann und will, dann ist es doch egal ob exotisch oder alt hergebracht.

Wenn man einen unbekannten Mix nimmt, weiß man auch nicht was genau man da bekommt. Da hat mein ein Überraschungspaket, das einen zur Verzweiflung bringen kann oder auch zur absoluten Glückseligkeit. Da nicht alle Rassehunde sich an das halten, was von ihrer Rasse erwartet wird, muss man als Hundehalter generell ein bisschen flexibel sein und sich in ein Tier einfühlen können und wollen. Egal welche Rasse - es sind lebende Individuen.

Das scheinen Viele zu vergessen wenn sie sich einen Hund ins Haus holen und sehr Viele lassen sich zu sehr von ihren optischen Vorlieben leiten.

Worin ich unsicher bin ist, ob man nordischen Hunderassen es antun muss in sehr südlichen, heißen Ländern zu leben oder eben z.B. afrikanischen Rassen nach Sibirien holen muss :gruebel: oder ob reine Arbeitshunde wie z.B. der Weimaraner unbedingt als Familienhunde gehalten werden sollten, wenn diese Familie gar kein Interesse an einer jagdlichen Führung des Hundes hat.
Wie gesagt, man sollte dem Tier gerecht werden können und wollen.
Ob man das wirklich kann wenn man einen Alaskan Malamute in Spanien hält? Oder sind Hunde da so flexibel, dass ihnen diese Anpassung nichts ausmacht?

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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Ayumi » So 15. Jan 2017, 20:43

Ich empfinde Hubderassen dann als 'exotisch', wenn man sie so im normalen Alltag eher nicht sieht - aus welchen Gründen auch immer.
Eine Freundin hat zB drei Chinese Crested, eine andere zwei Thai-Ridges - finde ich persönlich schon exotisch, weil ich beides vorher so noch nie gesehen hab (wobei der CC, hab ich den Eindruck, irgendwie ein bisschen im kommen ist...).
Liebe Grüße

Svenja, Dylan & Joe
...Ex-It & Chessi für immer im Herzen :love:

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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Bob » So 15. Jan 2017, 22:49

Ameise, dass hast du super geschrieben. Stimme dir da voll und ganz zu. :daumenhoch:
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Terri_Lis_07 » So 15. Jan 2017, 23:31

Ich hab heut irgendwann nen Text dazu geschrieben, dann war er weg, jetzt ne Kurzfassung.

Ob ein Hund exotisch ist oder nicht sollte nicht ausschlaggebend dafür sein ihn zu nehmen oder nicht.
Allerdings sind diese meistens doch etwas komplizierter als die bekannteren Rassen.
Ich finde es deshalb interessant zu wissen wie extrem die teilweise sind, welche Exoten angenehmer sind, ect.

Also Erfahrungsberichte sind auch gern gesehen. Oft liest man ja nur Berichte ausm Internet. Erfahrungsberichte hat man bei diesen Rassen ja so selten. :gruebel:

Brasilianische Terrier hab ich zB noch keine gesehen oder Erfahrungen ect gelesen, lesen sich laut Beschreibungen aber eigentlich angenehm für Terrierverhältnisse.

Thai Ridges find ich wie gesagt toll :love:
Aber trotz der Tatsache dass ich mehrere Seiten durchgelesen und eine Hündin kennen gelernt hab, konnte ich mir kein richtiges Bild von der Rasse holen.

Catahoulas hab ich mir laut Beschreibungen schlimmer vorgestellt, aber trotzdem sind sie nix für jeden.
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Minze » Mo 16. Jan 2017, 00:21

Lisa du sprichst mir aus der Seele.
Als Kind schon war ich versessen Hunderassen und ihre Talente bzw. Spezialgebiete kennen zu lernen. Da ist man stolz wenn man einen deutsch drahthaarig erkennt. Mit meinem Opa war ich damals mit 10 bei einem tierheilpraktiker. Da saß ein Riesen Vieh. Mein Opa: das ist aber ein großer leonberger! Ich: ach Opa das ist eine Tibet Dogge! Die Frau war ganz verdutzt weil bisher niemand die Rasse erkannte und dann kam ich. Da war ich natürlich stolz. Und da ich von klein auf fasziniert bin von den Hunderassen, ist es nur logisch sich auch mit extremen zu beschäftigen oder Exoten. Es gibt kaum hunderassen die mich kalt lassen und es gibt eine Menge hunderassen die ich gerne mal live zuhause und bei der Arbeit kennen lernen würde. Aber anschaffen würde ich mir dennoch nicht jede. Als Jugendliche war ich in der Tierheim Jugend und viel auf Ausstellungen. Schnell erkennt man das Genetik nicht alles ist, sondern Prägung und Erziehung auch einen Riesen Teil ausmacht. Dennoch sollte man nicht die Genetik klein reden. Es ist ein Zusammenspiel. Als junger Erwachsener habe ich verstärkt mit unterforderten Hunden aus der Nachbarschaft gearbeitet. Einfach so. In meiner Familie gab es auch immer Hunde. Aufgewachsen bin ich mit einer Second Hand bearded Collie Hündin, stur ohne Ende. Dann kam Setter Maja auch Second Hand. Mein Opa hatte einen leonberger mix aus Sizilien. Damals als niemand Ausland Hunde hatte. Als tipsy Starb suchte ich mir eine einfache Rasse. Kimani zog ein und brachte1000 Talente mit. Und viel Arbeit. Mit ihr wuchs ich. In Frankfurt lernte ich auf den hundewiesen viele hunderassen kennen. Border Terrier, Weimaraner, basenjis. Natürlich suchte ich das Gespräch und fragte Löcher in den Bauch. Ich erkannte das ein Weimaraner nicht so abwegig ist. Dennoch dauerte es a weng bis Nova einziehen durfte. Es wurde viel recherchiert, verabredet und kennengelernt. Und ich muss sagen es ist genau richtig so.
Das Interesse an fremden hunderassen bleibt und ich freue mich immer eine neue Rasse kennen zu lernen und mich darüber zu informieren. Auch wen mir klar ist, das diese Rasse nicht einziehen wird, weil sie nicht zu meinem Leben passt. Aber die Faszination bleibt.

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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Terri_Lis_07 » Mo 16. Jan 2017, 00:45

Ja also selbst wenn ich mir viele Hunderassen nie vorstellen könnte zu halten gilt da bei mir : Man lernt nie aus und vielleicht sucht ja irgendjemand genau so einen Hund, kennt die Rasse aber garnicht.
Haben kann man nicht alles, will man auch nicht, aber wissen kann man immer ( vorausgesetzt man bekommt keine Demenz oder Alzheimer ).
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Kräutergeist » Mo 16. Jan 2017, 08:49

Persönlich finde ich ja auch die Thais und die Shar Peis exotisch.
Habe ich auch über beides schon nachgedacht. Aber ob ich das wirklich wollen würde kann ich nicht sagen, da fehlen mir einfach die Erfahrungswerte bisher.
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Schlundi » Mo 16. Jan 2017, 11:00

Bei meinen Eltern in der Nähe, hatte ein Mann mal zwei Shar Peis. Rüde und Hündin.
Eigentlich wollte er züchten.
Naja, Die Hündin war auch relativ gesund, aber der Rüde, war echt ne arme Sau.
Ein ganz lieber Hund, bisschen stürmisch, aber lieb.
Leider hat er sich von einer Krankheit in die nächste gehangelt und musste eingeschläfert werden als er grade 4 Jahre alt war.
Dem sind immer die Wimpern ins Auge gewachsen und er hatte Probleme mit der HAut.
Zusätzlich hatte er noch Krebs und Probleme mit den Gelenken.
Der tat mir so leid.
Der Mann ist dann leider weggezogen, insofern weiß ich nciht, was mit der Hündin passiert ist. :ka:
LG Schlundi
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Minze » Mo 16. Jan 2017, 14:08

Ach Mensch, das ist übel. Gut das er die Hündin nicht von diesem Rüden decken ließ.

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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon ameise » Fr 20. Jan 2017, 14:19

Ich stand mal kurz davor einen Shar Pei Welpen aus dem Tierheim mitzunehmen - hab mich dann aber lieber erst genauer informiert und es sein lassen. Shar Peis haben oft die Probleme mit den Augen/Wimpern/Lidern und bei den übertrieben faltig gezüchteten muss man auf diese Pflege der Falten achten, vor allem wenn sie gern ins Wasser gehn, weil sich da leicht Entzündungen bilden können.
Die Shar Peis diese ich kenne sind liebe und treue Hunde aber misstrauisch bei Fremden und halt auch eigensinnig - muss man mögen...

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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Terri_Lis_07 » Fr 20. Jan 2017, 17:09

Shar Peis fand ich ne Zeit lang auch toll. Aber eben die gesundheitliche Problematik oft unverträglichkeit gegenüber Artgenossen und arges Misstrauen Menschen gegenüber da dacht ich mir nee lass ma gut sein.

Was den Thai anbelangt les ich immer mehr Seiten durch. Lesen tun die sich interessant aber ich will da noch ein genaueres Bild live haben und so von der Gesundheit her.
Ich denke ich werde mal irgendwann mindestens ein Thai Treffen besuchen.

Was Manchester Terrier anbelangt finde ich die interessant aber trau mich nicht so Recht ran weil die ja schon speziell sind. Wobei andererseits sind das auch keine Exoten.

Ansonsten gehören denke ich die Chinese Cresteds zu den unkomplizierten exotischen Vertretern. Die find ich total knuffig :mrgreen: Aber ich denke allein wegen der Größe schon wird hier nie ein Chinamann einziehen.

Um mal kurz zu den Asiaten zu gehen : Der Traum eines Hundes meiner besten Freundin sind und bleiben Shiba Inus und Akitas.
Wobei ich ja ehrlich gesagt nicht so überzeugt bin dass sie passen, aber sie findet sämtliches aus Japan toll.
Allerdings sieht Umgang mit Hund bei ihr eher so aus : Kuscheln, Balli spielen, natürlich auch spazieren gehen. Aber ich weiß nicht so recht wie das dann ablaufen würde. Bis vor paar Monaten vorhandener Schäfer-Mix wurde beschlagnahmt ( aber daran war der Rest der Familie Schuld ).
Shibas und Akitas sind jetzt wieder nicht so mein Typ Hund. Ich hab die lediglich auf Ausstellungen gesehen, hab paar mal Hachiko geguckt und im Tierheim hing mir mal eine American Akita Hündin auf Schritt und Tritt hinterher, das wars.
Was sind so eure Erfahrungen zu den beiden, bzw drei Rassen ?
( wenn ich ehrlich bin tendiere ich sobald es dazu kommen sollte eher dazu ihr nen Japan Spitz reinzudrehen als die beiden :rolleyes: )
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Kräutergeist » Fr 20. Jan 2017, 17:21

Kenne keine persönlich, aber bei den Akitas werden wohl öfter mal welche wegen Überforderung oder Unverträglichkeiten abgegeben.
Sind eben eher größere, charakterstarke Hunde, welche noch sehr ursprünglich sind. Damit muss man umgehen können. Außerdem sind sie eben schon misstrauisch gegenüber Fremden und haben auch Jagdtrieb. Mehr weiß ich über die Rasse auch nicht.
Hübsch sind sie ja schon, aber wir hier sind uns einig, dass wir sowas nicht haben möchten, da es wohl eher nicht zu uns passt.

Joa, die Thais. Da lese ich auch immer mal wieder was. Lässt mich nicht los.
Aber auch hier denke ich, dass es nicht so richtig was für uns wäre. Und bei den Shar Peis... ja höchtens noch ein Bonemouth, aber das wird eigentlich nur in China richtig gezüchtet. So ein übertriebenes Faltenvieh will ich auch nicht haben.

Unsere aktuellen Favoriten sind bei uns beiden Schnauzer und Pudel - bei Christian natürlich am liebsten in der größtmöglichen Ausführung :rolleyes: - evtl. noch ein Schäferhund, aber wahrscheinlich wird es einer vom Tierschutz oder zumindest Second Hand.
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Terri_Lis_07 » Fr 20. Jan 2017, 17:53

:mrgreen: So unterschiedlich kanns dann sein. Auf der einen Seite der windschnittige sensible Pudel, auf der anderen der unsensible Schnauzer. Ich finds ja schade dass es die nicht auch im 20-30 kg Bereich gibt. Genau genommen sind mir die Riesen zu schwer und die Standards für nen Schnauzer zu klein. :lachen:
Die kann man aber auch recht gut im Tierschutz finden, sonst hätte man da noch die Frage welcher Farbschlag und welche Linie.

Aber um zurück zu den Exoten zu kommen : Was den Thai anbelangt hader ich ein wenig ihn vielleicht auf meine Liste zu setzen, allerdings richtig durchringen kann ich mich nicht. Sollte ich jemals nen Thai Ridge oder/und einen Manchester Terrier haben, so werden dies wohl die best durchdachtesten Entscheidungen meines Lebens sein. :hahah:
Fakt is : Erst will ich beide Rassen besser kennen lernen, vorher will ich nen Airedale Terrier schon gehabt haben und somit auch mehr Erfahrung gesammelt haben. Kontakte wären ebenfalls nützlich. Selbst wenn ich irgendwann 10 mal auf nen Thai Treffen oder so gewesen bin und mit 5 Züchtern Kontakt habe oder sowas kann ich am Ende ja immernoch sagen nein. Lieber sag ich es zu dem Zeitpunkt als wenn Hund da sein sollte.
50 km von mir wäre der nächste Züchter - sowohl Thai als auch Manchester. Allerdings scheint mir der Thai Züchter nicht so pralle was die Gesundheit anbelangt. Kann mit der einen Hündin aber vielleicht auch einfach nur Pech sein. Der Manchi Züchter erscheint mir soweit top.

Aber wie gesagt bevor es dazu kommt werde ich meinen AT schon mindestens 3 Jahre haben was bedeutet dass es voraussichtlich mindestens 8 Jahre dauern wird. Da hab ich genug Zeit mich zu informieren und zu entscheiden
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Minze » Fr 20. Jan 2017, 21:34

Ich lese ja auch bei kleiderkreisel mit. Sehr viel naives und sehr viel nur Tiere aus dem Tierheim Mädels sind da unterwegs :rolleyes:
Aber den Trend zum akita und shiba erkenne ich dort auch. Einige die ich nie einen eigenen Hund hatten wünschen sich einen anspruchsvollen Hund :gruebel:
Es gibt ja keine anfängerhunderasse, bestimmt gibt es auch Anfänger die mit so einer Rasse zurecht kommen und glücklich werden. Aber diese dürften dünn gesäht sein. Aber auch Leute die seit 30 Jahre z. B. Schäferhunde halten könnten überfordert sein. Eine Freundin erzählte mir gestern ihr Freund will auch einen akita als ersthund. Da denke ich mir oft, dass ein Husky geschickter wäre. So von der Verträglichkeit. Oft berichten Halter, dass die akitas so mit 3 Jahren nicht mehr so den Kontakt zu anderen Hunden möchten. Evtl. Auch nicht zu Hunden im eigenem Haus.

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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Terri_Lis_07 » Fr 20. Jan 2017, 21:52

Kam wahrscheinlich mit Hachiko teilweise oder?

Also ich hab jetzt beim Thai öfter mal gelesen dass manch motivierter Mensch der sich als ersten ausgerechnet nen Thai anschaffen will mit dieser Rasse besser klar kommt als mancher Mensch mit jahrelanger Hundeerfahrung. Aus dem Grunde dass diese nicht so auf Erfahrungen geprägt sind und sich deshalb besser auf den Hund einlassen können.
Ich hab da so meine Zweifel. Grade bei anspruchsvollen Rassen sollte man meiner Meinung nach schon Erfahrungen haben um zu wissen ob man sich das überhaupt zumuten würde und danach um zu wissen wie man in manchen Situationen handeln sollte und wie man das Verhalten richtig deutet.

Anfängerrassen gibt es als solche wir du sagtest echt nicht, kommt ja immer individuell drauf an was geeignet ist und wie motiviert man ist. Aber ich finde dass man keinem Anfänger irgendwelche Spezialisten, Pariahunde, seltene Rassen, ganz eigene oder mit bspw viel Wolfsanteil überlassen sollte. Das kann bei manchen ja doch schön ins Auge gehen und/oder fremde Menschen und/oder Tiere gefährden. :gruebel:

Was meine beste Freundin an Shibas und Akitas so toll findet sind vor allem ja der Aspekt dass die aus Japan kommen und erst Recht die Optik, dass die Shiba Inus aussehen wie kleine lebendige "Plüschhunde" und Akitas so hübsch sind. Davon abgesehen dass ein Youtuber nen weißen Akita hat, denke daher könnte der Trend auch mit kommen.
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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Minze » Fr 20. Jan 2017, 22:05

Gut n shiba könnte man Kräfte mäßig noch gut handlen. Aber ob man damit glücklich wird, wenn man sich charakterlich einen Labrador wünscht?

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Re: Exotische Hunderassen

Beitragvon Kräutergeist » Sa 21. Jan 2017, 14:52

Ich mag ja die Riesen in P/S - aber ich denke, es wird wenn eher ein Mittelschnauzer werden.
Keiner von uns kann im Ernstfall einen 50kg Hund in den dritten Stock tragen. Beim Pudel könnte es ja eher was größeres sein, die sind nicht ganz so massig.

Ja, bei den Exoten ist es natürlich nicht umsonst so, dass es welche sind.
Entweder sind sie charakterlich speziell - wie z.B. die Thais oder die Chows - oder sie haben noch spezielle Ansprüche an die Haltung, wie so ziemlich alle HSH, sind eben nicht für jeden, auch wenn ich Do Khyis z.B. sehr ansprechend finde - es ginge einfach nicht. Oder eben auch, dass die Menschen den Pflegeaufwand scheuen, wie beim Shar Pei mit den Falten oder beim Pudel das Baden, Kämmen, Föhnen, Scheren und immer wieder kämmen, kämmen, kämmen. Pudel sieht man hier zumindest auch sehr selten, besondern die großen. Also auch sowas wie ein Exot.
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kuchnie na wymiar Czeladź

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