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Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

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ameise
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Fr 22. Sep 2017, 14:49

Genau- wenn ich vorher schon absehen kann, dass die Kleine nicht sauber atmet, dann fahr ich da nicht hin. Ich meinte mit schnarchen auch nicht das nächtliche Geschnarche - das tut wohl so ziemlich jeder Hund gelegentlich. Elvis auch. Mein herzkranker Tuli hat nachts bzw. im Schlaf geschnarcht wie ein alter Opa!
Mir geht es dabei nur um eine freie Atmung im Wachzustand, beim spielen und beim laufen, rennen, spazieren oder raufen...
Das kann ich ja auf dem Video normalerweise hören.
Und ich denke auch, dass ich da schon ein bisschen merke ob der Funke überspringt. Auf dem Foto sah ich einen treuen und lieben Blick. Ich glaube Augen sagen viel aus auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist.

LG

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » Sa 30. Sep 2017, 18:48

Wie sieht es denn aktuell aus? Fährst du dort hin?

ameise
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Sa 28. Okt 2017, 01:00

Aktuell sieht es so aus, dass ich den Züchter schon vor einiger Zeit höflich um ein aktuelles Video gebeten habe, um die Hündin ein bisschen "kennen lernen" und besser einschätzen zu können ob sie zu uns passt. Er wollte mir ein Video schicken aber es kam keines an. Auf nachfragen bekam ich die Antwort ich soll mir die Homepage anschauen. Aufgrund der polnischen Sprache konnte ich dort aber kein Video zuordnen, es ging nur ohne Ton und aktuell war da auch keins. :shifty:
Antwort bekam ich dann auch keine mehr, folglich wird da wohl nix draus werden.

Dafür haben wir eine andere Boston Terrier -Züchterin besucht, die eine 5jährige Hündin abgeben wollte. Die Beschreibung klang passend. Sie wäre sozial, lieb, nicht aufdringlich, genügsam, kein bisschen dominant usw..
Wir sind 4 Stunden hingefahren. Als wir ankamen gingen wir ohne Elvis rein und dann wollten wir einen Spaziergang machen. Wir holten Elvis aus dem Auto und ließen uns abschnuppern.
Währenddessen ging die Züchterin mit der Hündin schonmal ein Stück voraus und wir trafen uns dann. Elvis schaute erst freudig neugierig als er sie sah und wedelte mit der Rute, dann kam sie auf ihn zu. Elvis bekam eine ganz leichte Bürste und war plötzlich unsicher und sie ging vor und kläffte ihn an. Da bekam Elvis Panik und versteckte sich hinter unseren Beinen. Es war nichts zu machen, er wollte nur noch zum Auto. Da hüpfte er in den Kofferraum und kroch ins hinterletzte Eck seiner Box. Jegliche Versuche ihn zu locken waren vergeblich.
Wir führen nochmal ne Runde um den Block und probierten ein neues Treffen ein Stück weiter weg. Er wollte nicht aus dem Auto. Wir ließen den Kofferraum offen und entfernten uns, da kam er uns dann nachgelaufen aber er vermied in ihre Nähe zu kommen, jedes mal wenn sie sich zu ihm umdrehte wich er zurück und drehte um. Den Stress wollten wir ihm ersparen- ein bisschen mehr Sympathie setzen wir für eine gute Zusammenführung voraus. Die Hündin bellte ihn noch mehrmals an, was die Züchterin dann als Spielaufforderung interpretierte. Für mich sah das anders aus... zumal die Frau mir davor erzählte dass sie nicht gern spielt und eher ruhig ist. Es gab noch mehr Widersprüche und wir gingen dann natürlich ohne Zweithund.
Ein ähnliches Erlebnis hatten wir bei zwei weiteren Hundebesuchen. Entweder lügen die Hundeverkäufer weil sie das arme Tier schnell loswerden wollen oder sie können das Wesen ihrer Hunde tatsächlich nicht richtig einschätzen. Beide Fälle finde ich vor allem für Züchter ziemlich traurig.
Klar liegt es auch an Elvis. Viele Hunde mögen seine sensible unsichere Art nicht. Er ist das klassische Mobbing-Opfer.

Inzwischen denken wir drüber nach ob wir doch lieber einen noch ziemlich jungen Hund holen sollen, der mit Elvis aufwächst und ihn dadurch akzeptieren lernt. Auch bei Welpen kann man ja recht schnell erkennen wohin die Tendenz vom Verhalten her geht.
Wir wollen einen Tierschutzhund weil es mit den Tierschutzhunden noch nie Probleme gab. Mit allen Pflegehunden ging es prima außer mit Miss Piggy - aber die war von privat.

Jetzt gehen wir erstmal in Urlaub und dann mal schauen...

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Hope » Sa 28. Okt 2017, 07:40

Ganz ehrlich? Ich glaube das es sogar sehr an Elvis liegt. Viele Hunde reagieren auf so eine massive Unsicherheit. Hier bei den Collies wäre er wohl bei ALLEN ein Mobbingopfer und das obwohl sie verträglich sind

Ich würde wirklich nach einem Hund unter 1 Jahr schauen, wenn nicht sogar ein Welpe.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Terri_Lis_07 » Sa 28. Okt 2017, 12:59

Ich denke auch dass Elvis da zu einem nicht geringen Teil zu beigetragen hat.

Wenn ich an Susi denke... Sie neigt dazu Hunde nieder zu machen die "schwächer" sind als sie. Außer sie kriegt von mir eine drüber, dann ignoriert sie sie. Und wenn ich allein mit beiden spazieren gehe dann stellt sie sich auch vor diesen Hund. Weil sie weiß dieser Hund ist schwächer. Geht ihr das auf'n Senkel geht sie drauf los, wenn sie nicht darf hält sie sich zurück, wenn sie merkt ein anderer Hund könnte es bemerken, beschützt sie sie.

Es is ja unter Caniden generell Eigentlich ein relativ normales Verhalten "schwächere Hunde" auszusortieren.

Ich weiß nicht wie Elvis normalerweise auf kurzschnäuzige Hunde reagiert. Aber es gibt schon einige die solche Hunde nicht mögen oder gruselig finden. Vor allem wenn das Tier noch röchelt. Susi kann sowas zB garnicht ab.
Bei einem unsicheren Hund kann ich mir vorstellen dass das vielleicht irritiert. Und vom Wesen her sind die ganzen Bullrassen oder Hunde in dieser Richtung ja nicht wirklich Hunde die sich die Butter vom Brot nehmen lassen. Die sehen nur - uhh der hat ja Angst vor mir - was will ich damit ?

Bei Susi war es Mal etwas anders. Da hat es mit einem anderen Hund nicht geklappt weil er sie ignoriert hat. Also echt keinerlei Aufmerksamkeit gewidmet. Susi fand das asozial und hat deswegen die ganze Zeit nur rumgeschnauzt. Am Anfang hab ich mich noch gefragt was mit ihr los ist, dann hab ich gesehen das Problem ist nicht sie sondern der andere Am Ende haben wir erfahren dass er sich für kleinere Hunde generell weniger interessiert. Er interessierte sich nur für Hunde die mindestens so groß waren wie er weil er gern grob spielt.

Ich würde evtl Mal gucken ob diese Rassen wirklich sinnvoll für Elvis wären und Mal sehen ob es nicht doch etwas gibt das besser passt ?
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » Sa 28. Okt 2017, 13:17

Ja schade dass es nicht auf Anhieb gepasst hat. Vielleicht ist es echt sinnvoller nach einem jungen Hund Ausschau zu halten.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Mo 6. Nov 2017, 22:16

Danke für eure Antworten!
Wir lassen uns Zeit mit der Suche nach dem passenden Hund und beobachten weiter damit wir auch wirklich sehen was überhaupt in Frage kommen kann aufgrund Elvis' Eigenarten.
Er ist unsicher, er ist sensibel und er ist ein Ober-Schisser, aber er gibt anderen Hunden oberflächlich betrachtet keinen Anlass so garstig zu ihm zu sein. Natürlich weiß ich, dass seine ungewollte ängstlichen Ausstrahlung schon genug Anlass bietet, aber aus menschlicher Sicht ist er einfach nur ein armer Tropf der ungerecht behandelt wird obwohl er doch von keinem was böses will und niemand was tut. Hunde sehen das mit anderen Augen...
Ich glaube aber fest daran, dass Elvis von einem Hundekumpel der ihn trotzdem so akzeptiert wie er eben ist, sehr profitieren würde und deshalb geben wir unsere Suche nach dem passenden Zweithund nicht auf.

Was mir auffällt ist, dass Elvis alle Arten von Hütehunden liebt. Bei denen fühlt er sich wohl und ist nicht so unsicher und mit einem Hütehund gab es bisher auch nie Probleme. Die 4 Aussies meiner Bekannten lassen ihn jedes mal aufblühen - er rennt und hüpft mit ihnen und hat richtig Spaß! Ein andrer Aussie, der ziemlich dominant ist und vor dem Elvis immer erstmal sehr viel "Respekt" zeigt, akzeptiert Elvis auch und lässt ihn zumindest einfach in Frieden mitlaufen.
Die junge Border Collie-Hündin meiner Hundetrainerin hat er auf Anhieb geliebt und am Sonntag in der Hundeschule hat er eine junge, ziemlich wilde dann kennengelernt mit der er super gespielt hat ohne Angst und Unsicherheit! Obwohl es ein wildes Spiel war, was Elvis sonst nicht lange zulässt! Ebenso der Sheltie den wir manchmal treffen, und der andere Rüden nicht unbedingt mag, kommt gut mit Elvis aus. So gut wie mit den Hütern klappt es sonst nur annähernd mit spanischen Jagdhunden.
Bevor Elvis kastriert war, waren ihm Junghunde und Welpen zu stressig. Deshalb wollte ich bisher auch keinen jungen Hund. Mittlerweile sieht es aus als ob er gerade die Jungen bevorzugt.
Schon seltsam wie sich ein Hund verändern kann.

Wir möchten allerdings aus praktischen Gründen keinen großen Hund und deswegen halte ich gerade Ausschau nach Mini-Aussie, Sheltie oder einen kleiner Hütehund-Mix.
Eigentlich wollte ich nie einen Hüter aus Angst davor dass ich dem nicht gerecht werden kann. Andererseits ist uns auch klar geworden dass die Kurzschnäuzigen unserem Bewegungsdrang nicht gerecht werden können. Ich glaube mit einem Hütehund der nicht gerade aus der Arbeitslinie kommt, kommen wir gut zurecht.
Bin gespannt wo unsere Reise noch hingeht!
Liebe Grüße

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » Mo 6. Nov 2017, 22:26

Ich finde es gut dass ihr auch in eine andere Richtung euch umschaut. Gerade wenn er eher mit Hütehunden kann. Bei erwachsenen Hunden habt ihr ja auch den Vorteil, dass ihr schauen könnt, wie sehr sie Hütehund sind und ob ihr dem neuen gerecht werden könnt. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es immer darauf ankommt wie man sich seine Hunde zieht. Ich hab ja auch zumindest 2 rassen die laut Hundebuch und einigen „Kennern“ mindestens 4‘h am Rad laufen müssen :hahah:
Ganz ehrlich, am Tag 2 h mit rennen, flitzen, apportieren, etwas unter Ordnung und schnüffeln reichen gut( wobei sie auch länger können). Klar einen Hibbel der 4 h am Rad laufen muss hätte ich mir auch ohne Probleme heranziehen können, wollte ich aber nicht.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Ayumi » Di 7. Nov 2017, 17:52

Also, ich kann ja jetzt nur mal von meiner eigenen Erfahrung mit Shelties berichten - wenn man da den "richtigen" findet sind es tolle Hunde. Im Großen und Ganzen generell verträglich, mobben nicht, mögen andere Hunde, laufen gerne und viel - müssen aber auch nicht unbedingt.
Aber da muss man eben echt aufpassen. 90% der Sheltie, die ich kenne, möchte ich nicht geschenkt haben :rolleyes: Dieses "Fimschige" (...jetzt wo ich das Wort geschrieben sehe glaube ich dass das irgendwie ein Ausruck ist den es offiziell so nicht gibt :gruebel: :lachen: soll heißen... unsicher, übersensibel) was man bei vielen Shelties hat... meins ist es nicht ;) Das ist aber sicher auch davon abhängig was man selbst mag und was zu einem passt :)
Liebe Grüße

Svenja, Chessi, Dylan, Joe & Ex-It für immer im Herzen :love:

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Hope » Di 7. Nov 2017, 18:28

Wenn Sheltie würd ich nur beim Züchter kaufen und dann nur bei pride of roughs
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Di 7. Nov 2017, 18:30

Ich weiß was du meinst, ich kann mit sowas auch nicht.
Das liegt wohl daran, dass ich meinem Missfallen gern deutlich Ausruck verleihe - ist eben so meine Art.
Sowas richtig sensibles würde da wohl glauben, sein letztes Stündlein hätte geschlagen.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Terri_Lis_07 » Di 7. Nov 2017, 19:00

Ja man muss ja auch so ein wenig die eigene Persönlichkeit abwägen. Wenn man jetzt eher so der impulsive Typ ist der sich sehr gern sehr doll aufregt oder seeehr deutliche Ansagen macht dann braucht man kein Sensibelchen. :mrgreen:
Ich muss ja sagen ich Fang ja mittlerweile an die Pudelchen irgendwie als Anstrengend zu empfinden. Die wuseln dauernd rum, kleben an meiner Tasche oder an mir, laufen um mich herum und wollen irgendwas von mir und die Russin... Die kommt nur manchmal zum kraulen. Susi nervt mich auch nur gelegentlich und klebt nicht. Ich glaube ersteres als eigenes Getier würde mich überfordern, ich wüsste nicht was ich damit anfangen sollte. :rolleyes:

Ich kann zu den Hütern jetzt nicht unbedingt viel beitragen ( is einfach nicht meine Abteilung ). Aber ich glaube ich würde vermutlich eher nur in die Richtung Hund gucken die Elvis mag und passt und dann eher aufs Individuum als auf die Rasse. Mischlinge gibt's von denen ja auch genug im Tierschutz. Evtl da du ja sowieso Pflegestelle mehrfach warst würde ich evtl Mal gezielt Hunde die passen könnten aussuchen und dann evtl zur Pflegestellenversagerin werden wenn's passt. Vorausgesetzt natürlich du hättest da Lust drauf. Andernfalls einfach Mal schauen was sich so findet und Mal anschauen gehen.
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon trini » Di 7. Nov 2017, 20:16

Ameise

Ich haette hier den perfekten Huetehund fuer unsichere Hunde. :lachen: Bungee ist der perfekte Zweithund fuer unsichere Hunde. Er strahlt so viel Gelassenheit aus, mobbt nicht und zieht gerade die unsicheren Hunde an wie ein Magnet. Aber den geben wir trotz der anderen Baustellen nicht mehr ab. :smile: Und ich finde Hueter gar nicht besonders arbeitsintensiv. Es haengt auch immer davon ab, was der jeweilige Hund braucht. Bungee ist durch normale Spaziergaenge mit eingestreuten Uebungen und etwas Kopfarbeit ausgelastet. Fuer ihn sind Spaziergaenge auch heute noch sehr anstrengend und im Haus chillt er meistens, wenn nicht dolle Toberunde mit Hottie angesagt ist, was aber auch nur einmal am Tag passiert.
In meinem Umfeld gehen alle Huetehund-Halter aktuell Hueten oder machen riesige Bespassungsangebote. Ich habe oefter mal den Eindruck, dass man sich gegenseitig uebertrumpfen moechte und zudem das schlechte Gewissen, das man die Hunde aufgrund von voller Berufstaetigkeit scheinbar nicht ausreichend auslastet. Hier sind die Hunde den ganzen Tag dabei, muessen uns beobachten, passen auf, etc..

Und gelassene, souveraene, erwachsene Hueter gibt es, obwohl viele wegen Durchgeknalltheit - gerade in der Pubertaet - abgegeben werden. Vielleicht waere bei Euch auch eine Maenner-WG besser? Wir fahren mit der Konstellation sehr gut. Die Jungs verstehen sich und ich habe nicht den Eindruck, dass sie um Ressourcen streiten. Hottie versucht es hin und wieder. Mein Bett - mein Auto.... Da bekommt er Ansagen, wird aus dem Bett geschmissen bzw. kommt erst nach Bungee ins Auto. Ansonsten ist es aber ein wirklich problemloses Miteinander.

LG
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Di 7. Nov 2017, 22:05

Danke dass ihr euch so vielfältig mit meinem Thema auseinandersetzt!
Je mehr ich drüber nachdenke umso besser finde ich den Gedanken einen Hütehund aufzunehmen. Ich kenne schon einige Hüter die locker und ausgeglichen sind ohne dass die 4 Stunden bespaßt und ausgepowert werden.
1 bis 2 Stunden Auslauf täglich, ein bisschen Spielchen und Späßchen machen , Tricks üben oder Kommandos trainieren und einmal pro Woche Hundeschule sind schon drin und ich denke dass müsste einem nicht durchgeknallten Hüter auch reichen. Zumal ich die Erfahrung gemacht habe dass Hunde wenn sie mit einem oder mehreren Hunden zusammen leben, nicht immer so viel Auslastung brauchen wie ein Einzelhund.
Hätte ich nen Welpen, würde ich dem zuerst Ruhe beibringen. Elvis musste das auch erst lernen. Der war richtig hyperaktiv als er hier mit 7,5 Monaten ankam, aber jetzt genießt er seine Ruhephasen.

Dass ich mir einen Pflegehüter hole und wenn es passt behalte, hab ich auch im Kopf. Bisher hab ich allerdings noch keinen passenden für uns entdeckt - die sind alle so groß... und da ich Elvis den Stress ersparen will, hole ich erst einen Hund hier her, der auch das Potenzial hat dass es bei uns knistert und Klick macht.

Zum Sheltie muss ich sagen dass ich nicht viele kenne. Die 2 oder 3 die ich kenne sind aber relativ cool. Eigentlich haben die mir aber zu viel Plüsch. ... und ein Extrem - Sensibelchen hab ich mit Elvis ja schon. Ich bin zwar der ruhige und geduldige Typ und kann gut auf Empfindlichkeiten eingehen, aber trotzdem muss ein zweites Sensibelchen nicht unbedingt sein. Das kann nämlich anstrengend werden, wenn die Hunde dann sehr unterschiedliche Empfindlichkeiten und Bedürfnisse haben.

Einen Island-Hund könnte ich mir auch vorstellen. Was meint ihr dazu?
Vielleicht hat ja auch jemand noch evtl. passende Rassevorschläge auf die ich noch nicht gekommen bin?
Gibt es eigentlich Unterschiede im Wesen zwischen Aussie und Mini-Aussie? Kleiner Aussie mit wenig Fell wäre momentan mein Favorit... am Liebsten so zwischen 5 und 8 Monate jung.
LG

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Terri_Lis_07 » Mi 8. Nov 2017, 00:14

Auch wenn's kein Hüter is fliegt mir bei dir irgendwie der Gedanke "Pinschermischling" in den Kopf. Ansonsten wie gesagt Hüter sind nicht so meine Abteilung, da kann jemand an mehr zu beitragen. Ansonsten vielleicht ein Bonsai Schäferhund ?
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Hope » Mi 8. Nov 2017, 07:30

Wie gesagt beim Sheltie kann ich Monika rau empfehlen. Ich kenne keinen Sheltie von ihr der schüchtern oder gar änhstlich ist. Tolle Hunde.

Islandhunde kenne ich keine persönlich, ebenso keine Mini aussies -bin nicht so der mini fan.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon trini » Mi 8. Nov 2017, 17:37

Ich wuerde mich gar nicht auf eine Rasse festlegen. Huetehund-Mixe ( werden auch oft als Terrier-Mixe deklariert, weil sie oft Barttraeger sind) gibt es so haeufig im TSch.

Islandhunde sind solche Exoten, von denen ich noch nie einen in freier Wildbahn gesehen habe. In der Umgebung kenne ich auch nur eine Mini-Aussie-Huendin, die ist allerdings (ist auch altersbedingt) eher unsicher und geht eher nach vorne, wenn sie Schiss hat. Die Aussies sind sowieso nicht meine Rasse. Im Gegensatz zu den Bordern haben sie sehr viel mehr Wach- und Schutztrieb und die meisten gleichen, explodierten Sofakissen, weil sie so viel Unterwolle haben. Vom Langhaarlook wuerde ich mich erst einmal gar nicht abschrecken lassen. Es steht und faellt tatsaechlich mit der Unterwolle. Bungee hat zwar relativ viel, weiche Unterwolle, die an allen Kleidungsstuecken haengen bleibt :rolleyes: , aber ist nicht pflegeintensiv. Da reicht alle paar Wochen mal ein Durchkaemmen und im Fellwechsel kann man die Unterwolle einfach mit den Haenden rauszupfen. Hottie hat gar keine Unterwolle. Der haart auch so gut wie gar nicht.

Den BC gibt es auch in Kurzhaar. :smile:

LG
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Zuletzt geändert von trini am Mi 8. Nov 2017, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » Mi 8. Nov 2017, 17:50

Aussies habe ich bisher als sehr kontrollierend und eher zickig erlebt, border dagegen habe ich eher als führig, sanfter und freundlicher erlebt. Hier gibt es recht viele border und ein paar aussies, shelties gibt es nur wenige. Aber hier gibt es Menschen die sich mehr mit der Kategorie Hüter auskennen. Die können dir bestimmt mehr tipps und Erfahrungsberichte liefern.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Hope » Mi 8. Nov 2017, 18:39

Einen BC in KH wird man allerdings nur in Hütelinien finden und die passen hier so gar nicht ;)
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Schlundi » Mi 8. Nov 2017, 19:03

In Moony's HUndeschule, wo wir die Welpenspielstunden gemacht haben, hatte die Trainerin eine Island-Hündin.
Sehr bellfreudiges Teil, und sowas von schnell, der Wahnsinn!
Sie hat immer ganz genau aufgepasst, wenn jemand Fremdes am Hundeplatz vorbeigelaufen ist.
Und sie hat die Welpen quasi miterzogen. Wenn es zu doll wurde, hat sie sich auch mal eingemischt.

Ich fand sie irgendwie niedlich, sah aus wie ein Samojede in klein, allerdings hellbraun. :love:
Und sie war toll erzogen, hat aufs Wort gehört. :smile:
LG Schlundi
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Ayumi » Do 9. Nov 2017, 11:41

Ich persönlich emfpinde den Border Collie als deutlich leichtführiger als den Aussie. Wobei ich nicht weiß wie es da beim Mini-Aussie aussieht, da kenne ich nur wenige, die halte ich aber tatsächlich für etwas sensibler - kommt aber sicher auch auf die Zucht/Linie an.

Die Aussies, die ich gut kenne/kannte neigen auf jeden Fall sehr viel mehr zum mobben, insgesamt zum Körperbetonten - egal bei was.

Was das Auslasten angeht, das ist bei uns gar kein Ding. Wenn sie Ruhe gelernt haben... klar clickern wir, machen Agility und gehen spazieren, aber bei uns gibts definitiv keine 24std Bespaßung, ganz im Gegenteil. Hab jetzt hier im Vergleich reine Showlinie, reine Arbeitslinie, zwei "Mischungen" (1x mehr Richtung Show, 1x mehr Richtung AL).
Im Endeffekt ist es doch so: der Border Collie ist zum Arbeiten gezüchtet, ja. Aber die müssen "funktionieren", wenn es drauf ankommt und nicht 24/7 unter Spannung stehen. Arbeiten, wenn es gefordert ist, aber ansonsten Ruhe halten und nicht nerven ;) und so ist es hier bei uns auch. Die sind jederzeit bereit was zu tun, spazieren zu gehen. Aber wenns nicht "verlangt" wird liegen die hier irgendwo rum und schlafen.

Und wie gesagt: Sheltie kann man meiner Meinung nach alles bekommen ;) Ich bekomme sicher keinen mehr, weil ich zuviel "Angst" hab nicht das zu bekommen was ich erwarte. Optisch hab ich eine bestimmte Vorstellung und dann... naja, schwierig (;
Liebe Grüße

Svenja, Chessi, Dylan, Joe & Ex-It für immer im Herzen :love:

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Do 9. Nov 2017, 12:14

So wie du über die Borders schreibst wäre ich ja fast versucht mir so einen anzulachen.
Aber ich hab dann immer die im Hinterkopf, die freidrehen weil man ihnen nicht gerecht wird...
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon trini » Do 9. Nov 2017, 21:00

Falls Interesse an Border Collies aus dem TSch besteht, empfehle ich mal IHiN, die ein sehr engagiertes Team vor Ort in Irland haben.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Do 9. Nov 2017, 22:29

Vielen Dank für eure wertvollen Erfahrungen!

Ich lege mich auf keine Rasse fest. Da ich wirklich möchte dass es einfach mit Elvis passt, ist es mir wichtig - sollte es kein Pflegehund sein - dass ich den Hund mit Elvis vorher persönlich kennen lernen kann. Da darf das auch gern ein Mix sein. Aber eben kein Hund aus Irland den ich ungesehen übernehmen muss.
Ich kenne verschiedene Hütehunde und auch Isländer. Mit allen hat Elvis bisher gute Erfahrungen gemacht. Wobei mir auffiel dass er mit den Aussies am meisten Spaß hat.
Im Bezug auf Aussie und BC geht es mir so dass ich die Aussies umgänglicher, ruhiger und "einfacher " empfinde. Kurzhaar BC kommt aus genannten Gründen nicht in Frage - zu Arbeitsintensiv.
Was mir auch sehr wichtig ist, ist dass der Neuzugang kleiner ist als Elvis - also unter 47cm und 16kg. Da sind die meisten reinrassigen Hüter schon raus. Daher der Gedanke an den Mini-Aussie.
Falls euch was passendes in den Sinn kommt, lasst es mich wissen :zwinker:

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Fr 10. Nov 2017, 08:28

Verstehe ich total.
Ich hab zwar keinen sensiblen Ersthund oder sowas, aber ich würde ich nur ungern einen Hund aus dem Ausland ungesehen gleich fest nehmen müssen wollen.
Pflegestelle mit Option der Endstelle sicher gern. Aber sollte es eben nicht 100 % passen hätte ich schon gern, dass der Hund weiter vermittelt wird/werden kann durch die Orga.
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