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Rüde oder Hündin?


Schlundi
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Rüde oder Hündin?

Beitragvon Schlundi » Mo 3. Apr 2017, 13:29

Hallöle!

Ich weiß jetzt nicht, ob es so ein Thema schon gibt, aber diese Frage hat mich jetzt schon einige Tage beschäftigt. :smile:

Wir haben uns ja diesmal eine Hündin geholt, da wir bei unserem letzten Hund einen recht "rüdigen" Rüden ( :lachen: ) hatten.
Er war ein ganz schöner Macho, der sich auch gerne mal geprügelt hat und zu bestimmten HUnden nciht sehr nett war.

Sowas wollte ich nicht mehr.
Da kommen einem dann diese Sätze wie "ja, ne Hündin ist viel sanfter und leichter zu erziehen und bla fasel"
Hast halt des G'schlamp mit der Läufigkeit, aber dann kannste ja kastrieren...

Na gut, kastrieren kommt ja bis jetzt nciht in Frage. Das mit den Läufigkeiten ist ja kein Problem.
Moony ist sanft und anschmiegsam. Sie war in manchen Dingen leicht zu erziehen und ist auch echt ne gaaanz liebe Maus. :love:
Aber auch sie ist manchmal ne ganz schön Rampensau, neulich hat sie von sich aus eine andere Hündin angegriffen. :peitsche:
Da hat sie mich voll an unseren alten Rüden erinnert.
Voll am Rumprollen, die Gute! :geschockt:
Dabei war die andere wirklich ganz ruhig und hat sie in keiner Weise provoziert.

Hab ich jetzt ne rüdige Hündin? Ist das normales Hündinnen-Verhalten?
Wäre ein Bub doch besser gewesen?

:gruebel:
LG Schlundi
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Kräutergeist
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Kräutergeist » Mo 3. Apr 2017, 13:34

Manche sind eben so - egal ob Männlein oder Weiblein.
Kiki war auch nur mit Fußhupen (weil keine ernstzunehmende Konkurrenz) und intakten Rüden gut.
Ich würde ja fast noch behaupten Rüden sind da weniger schlimm, die prollen und sind laut und schauen mal, wer stärker ist, aber wenn das geklärt ist, dann ist meist auch Ruhe.
Hündinnen die sich nicht auf den Pelz gucken können beißen sich im Ernstfall eher gegenseitg tot.
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Bob
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Bob » Mo 3. Apr 2017, 13:53

Kräutergeist hat geschrieben:Manche sind eben so - egal ob Männlein oder Weiblein.

Ich würde ja fast noch behaupten Rüden sind da weniger schlimm, die prollen und sind laut und schauen mal, wer stärker ist, aber wenn das geklärt ist, dann ist meist auch Ruhe.
Hündinnen die sich nicht auf den Pelz gucken können beißen sich im Ernstfall eher gegenseitg tot.


Das unterschreibe ich.

Ich finde auch, pauschal kann man nicht sagen, Rüde oder Hündin sind da leichter, oder netter. Ich persönlich bin eher ein Rüden Mensch, auch wenn ich mit Fly meine 2. Hündin habe (nach Auszug Zuhause).
Ferret ist so was von samt, er würde immer jedem Ärger aus dem Weg gehen. Luk, reagiert, wenn er angemacht.
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Liebe Grüße Bettina mit tierischem Anhang

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Terri_Lis_07 » Mo 3. Apr 2017, 14:50

Also ich denke es ist vielleicht auch ein wenig rassenabhängig.

Ich nehm da jetzt mal zwei Beispiele :

Bei Terriern heißt es immer "Rüden sollten möglichst rüdig sein, und Hündinnen wie Hündinnen". Bedeutet in dem Fall dass es tendenziell so is: Rüden prollen und Pöbeln nur, Hündinnen killen sich wenns Stress gibt. Ich muss dazu sagen dass Susi sich paar mal gekloppt hat, natürlich fast nur mit Hündinnen. Ich denke wenn man die nicht auseinander genommen hätte, hätte es kein Ende gegeben. Die Ausnahme war ein Chihuahua Rüde, da hätte ich ihr zugetraut die macht den platt. Ebenso als sie ein Problem mit der alten Westiehündin damals hatte.
Dafür ist es aber auch so dass sie nicht prollt und nicht pöbelt, da kann sie selbst bei pöbelnden Hunden ziemlich ignorant sein. Allerdings liegt das möglicherweise auch nur am Training. Wie gut das mit Rüden geht kann ich nicht beurteilen.
Allerdings würde ich vermutlich hier eher zu nem Rüden tendieren.
Bei Rassen wo der Unterschied nicht so krass ist wäre es mir vielleicht egal welches Geschlecht ich nehme, es sei denn ich hab mich auf eins eingeschossen.


Anderes Beispiel sind die Schwereren Hunde. Da würde ich vermutlich eine Hündin vorziehen weil die erstens leichter sind, und ich es da zweitens nicht so pralle finden würde wenn 50 Kilo bspw dauernd wegen jedem pöbelnden Rüden oder sonst was in der Leine hängt. :rolleyes:
Auch wenn natürlich jeder Hund pöbeln würde.

Dann ist es so dass sich viele bei der Auswahl den Hunden in der Umgebung anpassen. Quasi wenn ich nen Rüden nehme " Wie vielen Läufigen Hündinnen hängt der dann hinterher? "

Und dann gibt's natürlich den Faktor vorhander Hund: kommt der mit Rüden oder Hündinnen besser klar?
Im Falle der Hündin würde ich da denken "Hab ich lieb zwei Hündinnen bei denen es richtig krachen kann wenn die Stress haben oder lieber nen Rüden obwohl ich die zu ner bestimmten Zeit evtl trennen muss?"
Wenn ich zB bei Susi nen Zweiten nehmen würde, käme eindeutig nur ein Rüde in Frage. Ne Hündin hätte mir ein zu großes "Mord und Totschlag"-Risiko.


Verkriegt Moony sich eher mit Rüden oder Mit Hündinnen? Oder ist das egal?
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon ameise » Mo 3. Apr 2017, 16:57

Es kommt oft vor dass Hündinnen sich anzicken und es kommt oft vor das Rüden sich anrüpeln. Meistens geht es mit dem Gegengeschlecht eher gut.
Manche Hunde können sich einfach nicht leiden - geht uns Menschen doch genauso - nur das Hunde da halt etwas direkter sind...

Aber ich glaube schon dass es häufiger unverträgliche Rüden gibt wie unverträgliche Hündinnen. Rüden rüpeln und prollen halt gern - ist auch wie bei den Menschen :lachen:
Weibliche Wesen sind da eher unauffälliger und werden eher fies oder hinterlistig.

Willst du dir einen Zweithund zulegen?

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon trini » Mo 3. Apr 2017, 18:01

Ich bin auch eher Rueden-Halterin. Ich muss gestehen, mir ist das Rumgeprolle der unkastrierten Rueden lieber, passiert ist nie etwas. Den Lieblingsfeinden konnte man ja prima aus dem Weg gehen. Ansonsten fand ich unsere unsere unkastrierten Jungs eher entspannt im Umgang mit anderen Hunden. Die beiden kastrierten Jungs jetzt sind sowieso gechillt im Umgang mit anderen Hunden. Bungee ist der supernette Hund mit Artgenossen und laesst sich viel zu viel gefallen. Hotti ist auch extrem vertraeglich, hat aber definitiv die groessere Klappe. :lachen:

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Minze » Mo 3. Apr 2017, 18:03

Das ist genauso wie die Frage wie sind Jungs wie sind Mädchen. Es gibt unter Mädchen nicht nur die Prinzessinen sondern auch die ronja räubertöchter und pipi langstrumpfs. Und bei den Jungs gibt es eben nicht nur die Michel sondern eben auch die sensiblen vorsichtigen leisen Burschen.

Bei den Hunden ist es nicht anders. Klar gibt es Tendenzen was bestimmte rassen angehen, aber auch Erfahrungen und die eigene Ausstrahlung lassen einen Hund so werden wie er ist.

Bei der Überlegung was zu einem Hund dazu einzieht, würde ich mir den erst Hund anschauen. Hündinnen haben draußen oftmals nicht viel miteinander zu tun. Rüden dagegen mobben zum Beispiel unter Umständen eine. Anderen Hund gemeinsam. Hündinnen haben die Probleme eher drinnen. Bei 2 Rüden kann es helfen einen zu kastrieren, bei Hündinnen hilft das nicht.
Bei Pärchen kann es sein dass der rüde andere Rüden vertreibt und die Hündin andere Hündinnen.
Auch sollte man von der Rasse her schauen was dazu passt. Bestimmte rassen bewegen sich einfach ganz anders. Das kann zu Verwechslungen führen. 2 Windhunde könnten aber wiederum Haus dem Spiel heraus auf die Pirsch gehen.

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Snoopy » Mo 3. Apr 2017, 20:37

Weiber sind wohl besser zum arbeiten und aktiver als Jungs.
Luna ist zwar unser einziges Mädel - aber auch wirklich deutlich aktiver und arbeitswilliger als die Herren.

Und ich muss sagen, ich bin der Hündinnen Typ. Komme mit dem Gezicke besser klar, als mit dem Geprolle :rolleyes: :lachen:
Liebe Grüße Tina

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon RudiMentaer » Di 4. Apr 2017, 08:29

Ein Hund ist ja nicht grundsätzlich so wie er ist, weil er eben die oder die Rasse, oder weil männlich oder weiblich, oder weil Zuchtlinie sowieso. Er ist vor allem so wie wir ihn machen.

Beispiele:

1.
Ich gehe mit dem Hund Gassi. Er geht dabei einen Meter vor mir und hat die Rute oben. Jetzt habe ich zwei Möglichkeiten:
a) Mich stört das nicht weil ich mir nichts dabei denke und es mich auch nicht direkt beeinträchtigt. Also lasse ich es zu. Ab und zu schreie ich evtl. mal nach vorne, damit er nicht ganz so arg zieht.
b) Ich unterbinde das Vorauslaufen, weil ich mit dem Hund Gassi gehe und nicht umgekehrt. Ich kontrolliere, nicht der Hund.

Im Fall a) läuft der Hund natürlich Patrouille. Und bei einer Begegnung mit z.B. einem fremden Hund, wird der Hund die Begegnung kontrollieren und auf mich eher nicht hören.
Wenn dann etwas passiert, kann ich das natürlich trotzdem auf das Geschlecht schieben: "Männer!" Oder auf die Rasse: "Typisch Nackthund"

2.
Mein Hund läuft die Wohnung auf und ab. Das was er draußen sieht oder hört wird je nach Belieben angebellt. Wieder habe ich zwei Möglichkeiten:
a) Ich lasse ihn gewähren. Zwar bin ich hin und wieder darüber genervt, aber manchmal amüsiert es mich auch und ich filme das um es anschließend bei YouTube hochzuladen und dann im Hundeforum herumzuzeigen. :susan: :blush: :foto: :mrgreen:
b) Ich unterbinde es.

im Fall a) wird es unter Umständen schwierig wenn mal Besuch kommt. Oder wenn "Nachbars Lumpi" an meinem Zaun vorbei läuft. Und wieder wird mein Hund dabei schlecht hören wenn ich ihn kontrollieren will.
Aber ich kann es dann ja wieder auf das Geschlecht schieben: "Weiber!" Oder auf die Rasse: "Typisch Russel, die bellen ja sowieso immer!"
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Schlundi
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Schlundi » Di 4. Apr 2017, 11:35

Hallöle,

nee, die Frage hab ich eigentlich generell gemeint, es geht nicht um den Zweithund. :zwinker:
(im Fall Zweithund würde ich zu einer Hündin neigen).

Es ist mir nur aufgefallen, weil Moony im Normalfall bis jetzt immer gut mit allen (Rüde oder Hündin) ausgekommen ist.
Nur seit etwa ihrer letzten Läufigkeit ist es eben so, dass sie manchmal ganz schön zickt und zwar hauptsächlich bei anderen, fremden Hündinnen.
Ich habe mir nur so meine Gedanken gemacht, ob sie jetzt normales Verhalten zeigt, also eben jetzt erwacshen ist und dann eben auch nicht mehr alle toll findet.

Und die Krönung war eben der letzte Vorfall mit der eher ruhigen bzw. schüchteren Hündin auf die sie dann los gegangen ist. :hau:

Heute morgen z.B. haben wir wieder unseren Freund "Herr Lehmann" getroffen. Der findet sie ja extrem toll. den rüffelt sie auch ständig an, wenn er zu aufdringlich wird, aber dann geht sie auch wieder hin und spielt und fordert ihn auf.
Und schon hängt er ihr wieder am Hintern, sie maßregelt ihn und das Spiel geht von vorne los, echt interessant.
Und es hört sich auch echt so an, als würde sie ihn gleich umbringen! *rooaaar*
Und dann ihr Gebiss, echt beeindruckend :eek:

Ja, Rudi, ich denke auch, man kann sich den Hund schon "ziehen".
Manche Sachen sind auch hausgemacht, ich hab z.B. manchmal das Gefühl, dass ich bei Hundebegenugen auch bissl nervös werde, ob es klappt oder net und das merkt die Moony dann auch und zickt gleich doppelt.

*grins*
Und die Sache mit dem Garten ... wir haben mal mit Moony diese Spiel "wo ist die Katze" gespielt und da rennt sie dann wie ne Gestörte bellend durch den Garten. Am Anfang fand ich das ja noch ganz witzig. Mittlerweile ist es aber schon anstrengend, weil man nur das Wort "Katze" erwähnen braucht und schon geht die Collie-Rakete ab... :rolleyes:
LG Schlundi
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon ameise » Di 4. Apr 2017, 22:34

Rudi im Grunde genommen gebe ich dir recht, nur mit dem unterbinden ist das nicht immer so einfach.
Mein Elvis ist so ein Kläffer, der hier im Haus kontrollieren und bewachen will und durchdreht wenn es klingelt, der Postbote was in den Briefkasten wirft oder Nachbars Lumpi vorbeigeht... NATÜRLICH unterbinde ich das aber er macht es trotzdem - immer und immer wieder - egal wie oft ich ihn auf den Platz schicke, egal wie oft ich befehle dass er ruhig sein soll, egal ob ich ihm das Maul zuhalte usw... und das obwohl wir das konsequent trainieren seit er hier ist... Er macht es immer wieder erneut und je mehr ich das beachte und entgegenwirken will um so mehr steigert er sich rein.
In der Regel bleibe ich ruhig. Aber auch wenn ich mich aufrege ändert sich an Elvis' Verhalten nichts.
Ich kann das jetzt darauf schieben, dass ich ihn nicht von klein auf hatte und er schon verkorkst zu mir kam.
Aber ich glaube nicht dass das der Grund ist. Es gehört zu seinem Wesen und ist auch typisch Pinscher, was er ja auch zu über einem Drittel ist. Das hätte man vielleicht als er ein Welpe war abschwächen können - jetzt ist es sehr schwierig.

Und so denke ich, spielt Rasse und Wesen eine sehr große Rolle. Man kann Eigenschaften mit der Erziehung fördern oder abschwächen - mehr nicht.
Genauso liegt dem einen Hund das Wesen eines anderen oder auch nicht und dementsprechend verhält er sich dann.
Klar ist, wenn man blödes Verhalten nicht unterbindet, kann sich auch nicht einmal evtl was bessern...

Ich denke Moonys Verhalten hat schon was damit zu tun, dass sie jetzt erwachsen geworden ist. Kastration hilft bei zickenden Hündinnen eher nicht. Bei prolligen Rüden evtl. schon.

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Terri_Lis_07 » Mi 5. Apr 2017, 00:21

Wenn ich jetzt auch zu dem rassetypisch/geschlechtstypisch oder erlernt gehe, kann ich folgendes sagen :

Susi is durch und durch Terrier. Denen sagt man im großen und ganzen nach: Käffer, größenwahnsinnig, stur, energiegeladen, streitsüchtig und unverträglich gegenüber dem gleichen Geschlecht.

Ich geh da jetzt mal nur auf die Themen des kläffens und der Artgenossen ein.

Zum Kläffen: Sie ist sehr wachsam und meldet auch alles. Man kann es nicht abtrainieren und wenn man sie lässt dann bellt sie auch ewig was durchaus nerven kann, sie hat auch nicht gerade die leiseste Belle abbekommen. Wenn Hund unausgelastet, dann Kläffen als Vollblutaufgabe.
Ich kann sie dazu bringen ruhig zu werden, der Rest nicht. Wenn meine Eltern versuchen sie vom bellen abzuhalten fährt sie eher hoch.
Ich mach es anders: Statt "aus" zu brüllen, sag ich "Platz". Das heißt für sie dann dass sie etwas anderes tun soll. Das "aus" Schreihen meiner Eltern is eher ein "mitbellen".
Sie wird immer anschlagen, aber ich kann dafür sorgen dass es kontrollierbar ist.

Bei Hundebegegnungen kennt auch natürlich jeder diese kleinen Terrier die dann kläffend in der Leine hängen. Susi war mal so, das konnte ich unterbinden und jetzt bleibt sie selbst dann ruhig wenn sie angepöbelt wird. Sie gibt kein Mucks von sich und ignoriert die teilweise regelrecht.

Was andere Hunde anbelangt merkt man den Hang der Probleme zum gleichen Geschlecht. Mit Rüden versteht sie sich besser, und von 4 Hunden mit denen es richtig Stress gab, waren drei davon Hündinnen. Ironischerweise waren diese Hündinnen auch alle Terrier, wovon eine aus dem Nichts angeschossen kam und sich im Haus direkt Susi gekrallt hat.
Dennoch kann ich dafür sorgen dass sie diese ignoriert oder zumindest nicht drauf eingeht.
Und dennoch gibt es auch Hündinnen mit denen Susi gut klar kommt, darunter sogar eine Jackiehündin. Trotzdem merkt man dass sie es eher mit Rüden hat.


Ich denke man kann manchen Dingen erziehungsmäßig entgegen wirken und sie kontrollierbar machen oder ganz unterbinden, jedoch spielt die Rasse dennoch in vielen Punkten mit u bei manchen is es einfacher als bei anderen.
Würde ich einen Hund wollen bei dem man sagen kann "der verträgt sich mit allem", oder "der wird mit Erziehung zumindest keinen Hund angehen", würde ich mir zB keinen Irish Terrier holen. Denn so nett sie gegenüber Menschen sind, so asozial können Sie Hunden gegenüber sein. Und sehr viele haben da Probleme mit Hundebegegnungen die sie nicht beheben können.

Ebenso hol ich mir keinen Labrador wenn ich keinen Hund möchte der am liebsten Alles und jeden von oben bis unten abschlabbern würde.

Geschlechtsbezogen kann man sagen: Ich hol mir keinen Rüden wenn ich nicht will dass er jeder Läufigen Hündin hinterher läuft.
Oder: Ich hol mir keine Hündin weil ich kein Bock auf die Eigenheiten einer Läufigen Hündin habe. Bzw man sagt "selbst wenn es nur einmal im Jahr ist will ich nicht dass die Rüden dann Schlange stehen und die Hündin mein ganzes Sofa volltropft.
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon farina76 » Do 6. Apr 2017, 10:45

Na gewisse Dinge sind schon in den Genen.

Ich bin eher ein Hündinnen Typ hab 2 Hündinnen aber die 2 jüngeren sind jetzt Rüden. Die 2 Border Collies sind an sich schneller auf 180. Allerdings ist der Rüde im allgemeinen etwas geduldiger dafür am Hundeplatz viel kerniger. Den kann man schon mal anpampen wenn was nicht so gut läuft und die Hündin ist sensibler.
Im allgemeinen sind meine Hündinnen zickiger, verstehen sich miteinander gut hängen aber nicht sonderlich aneinander. Die Rüden dagegen sind die Megakuschler, egal ob mit uns oder miteinander. Die kuscheln sich aneinander, der Sheltie schleckt den Border Collie mit Vorliebe ab. Die wollen immer mit zu einem ins Schlafzimmer. Die sind einfach netter kann man so sagen. Auch bei Besuch sind die vorne dran und lassen sich von jedem durchknuddeln. Die Mädels kuscheln auch gerne aber sind da schon wählerischer.

Ich könnte echt nicht sagen was "besser" ist. Alles hat seine Vorteile. Für den Hundesport würde ich als nächsten Hund allerdings wieder eine Hündin vorziehen. Vor allem als Hund für ein Kind.

Gruß Sabine

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Schlundi » Do 6. Apr 2017, 13:58

Wie läuft das dann eigentlich mit beiden Geschlechtern in einem Haushalt?
(oder sind welche kastriert?)

Verteidigen die Rüden beispielsweise eure Mädels? (oder umgekehrt? :lachen: )

Das mit dem sensibel kann ich unterschreiben...
Unser alter Rüde hat alles mit Gleichmut hingenommen...
Moony ist schon empfindlich, wenn es laut wird. Aber in dem Fall kommt auch noch die Collie-Sensibilität hinzu.
Ist der Sheltierüde eigentlich auch sensibel? Ich hab mal gelesen, die sind auch relativ empfindlich. :gruebel:
LG Schlundi
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Kräutergeist » Do 6. Apr 2017, 14:13

Kiki hat zumindest ihren Roland verteidigt, weil der ja ohne sie nicht hätte überleben können. :lachen:
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ameise
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon ameise » Do 6. Apr 2017, 23:11

Also ob Hunde sich verteidigen hat nur bedingt was mit dem Geschlecht zu tun.
Je nachdem was für ein Wesen ein Hund hat ergibt sich das Verhalten im Rudel/ der Gruppe.
Elvis hat sich mit jedem Pflegehund anders "solidarisiert".
Als wir einen 9 monatigen Pflegerüden hatten, haben die beiden sich gleich verbündet und pöbelten gemeinsam gegen andere Rüden - der kleine fing an weil er ängstlich war und schon schlechte Erfahrungen gemacht hatte und Elvis verteidigte ihn.
Bei einer sehr selbstbewussten Pflegehündin war ihm das völig egal was die machte und bei einer sehr dominierenden Hündin da war Elvis derjenige, der ihr alles nachmachte...
Einmal hatten wir eine noch recht kränkliche, schwache, aber geduldige und ausgeglichene Hündin hier. Auf die passte Elvis auf, aber nur zurückhaltend wachsam - nicht pöbelig oder aggressiv anderen gegenüber.
Sein Aussie-Freundinnen Rudel würde Elvis aber in der Not verteidigen und da duldet er andere Rüden zwar in der Nähe, aber nur ungern - solange sie nicht mit denen spielen wollen.

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Schlundi » Fr 7. Apr 2017, 11:36

Ist ja interessant Ameise!
Elvis ist quasi flexibel, was die Frauen angeht... :lachen:
LG Schlundi
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Kräutergeist » Fr 7. Apr 2017, 12:01

Na, ich denke schon, dass es auch vom Zweithund und vom Menschen mit anhängt.
Wie gesagt, war Roland dabei hat Kiki sich gern aufgeführt. War ich allein mit ihr, konnte sie sich wunderbar zusammenreißen.
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Schlundi » Fr 7. Apr 2017, 13:59

Ich kann auch Unterschiede feststellen, wenn ich alleine Gassi gehe oder wenn eben mein Holder mitkommt.
Bin ich alleine, habe ich das Gefühl, der Hund hört besser.

Allerdings lasse ich Moony dann auch nen etwas größeren Spielraum.
Ist der Holde dabei, wird Moony ständig gerufen, wenn sie sich weiter als 15m entfernt.
Da ist sie dann ständig auf Hab-Acht und schaut, warum Herrchen dauernd ruft.

Mein Holder bräuchte nen Hund der immer und sofort hört. :lachen:
Am besten schon, bevor man ruft.
Lassie oder Kommissar Rex... :lachen:
Nee, ne Mischung aus beiden! HA! :mrgreen:
LG Schlundi
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon ameise » Fr 7. Apr 2017, 14:22

Ja es hängt immer mit "dem anderen Ende der Leine" zusammen. Elvis führt sich z.B. bei meinen Kids blöder auf, wenn die mit ihm Gassi gehen. Besonders bei meiner Tochter. Weil die nicht so sicher ist im Umgang mit fremden Hunden oder Menschen - sie weiß schon was sie tun muss und macht das auch - aber Elvis spürt das und meint er muss ihr das abnehmen und sie beschützen. Aber er hört bei ihr trotzdem.
Bei meinem Mann hört er nicht so gut. Der ist einfach nicht so konsequent und das nutzt er natürlich aus. Wenn wir zusammen mit ihm spazieren, merkt man genau wie er abwägt ob er überhaupt auf das hören soll was sein Herrchen sagt, wenn ich nichts sage... das üben wir dann immer :rolleyes: . Es wird schon besser, aber ich bin sein "Leitwolf".
Kaum zu glauben, dass ein Mann im Geschäft 40 Leute führen kann, aber der eigene Hund hört nur bedingt :lachen:
Wenn Elvis mit meinen Schwiegereltern spazieren geht, wäre ich mal gern Mäuschen... Sie sagen nie viel aber ich merke immer wenn er mit ihnen unterwegs war, dass er "reseted" und "neu gestartet " werden muss, weil er sich dann benimmt als wäre er nicht erzogen... Ist echt wie bei kleinen Kindern!

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon farina76 » Mo 10. Apr 2017, 18:32

Schlundi bei uns ist mittlerweile nur noch Emil potent. Und bleibt es hoffentlich auch. Dadurch haben wir gar keine Probleme im Rudel. Wir haben da wirklich Glück. Unser Rudel ist sehr harmonisch. Da gibt es nie Gezanke, das höchste ist mal Gemaule. Die fressen auch alle 4 nebeneinander.

Mit dem Verteidigen kann ich gar nicht so sagen. Aber sie halten zusammen. Der Sheltie und Mia mögen quasi jeden und würden mit jedem Spielen, Emil mit Auserwählten und Paula nur mit gaaaaaaaaaaaaaanz Auserwählten :lachen: Aber wenn Paula einen anmault ist Zazu sofort zur Stelle und mag den dann auch nimmer und die anderen motzen dann auch gleich mit :rolleyes: . Ich sag oft gemeinsam sind sie unaustehlich :confused:

Ja der Sheltie ist sehr sensibel. Und gleichzeitig der totale Draufgänger, würde zu jedem Menschen und Hund hin rennen. Der hat auch ne unheimliche Präsenz. Neulich wollte so ein 30Kilo Rüde auf Emil los den hat er den ganzen Gassigang nur durch groß machen und flankieren von Emil weggehalten. Und Zazu ist wirklich ein schmaler Sheltie mit nicht ganz 8 Kilo.

Die sind alle einfach ganz verschieden egal ob Rüde oder Hündin. Ist halt wirklich nicht viel anders als bei Kindern :lachen:

LG Sabine

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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Ayumi » Do 13. Apr 2017, 10:31

Eindeutig Rüde! Bis auf weniger Ausnahmen würde ich nurnoch Rüden wollen.

Wobei: ich hab sicher auch Glück. Der Sheltie mochte jeden, Dylan mag tendentiell keine anderen Rüden, die er nicht kennt, aber macht nicht mehr als zu grummeln und wegzugehen, wenn einer Kontakt aufnehmen will. Joe ist (noch? :D) everybodys Darling- findet alles und jeden nett, rennt aber zu keinem von sich aus hin.

Grundsätzlich würde ich sagen kenne ich mehr Hündinnen, die mit allem verträglich sind, als Rüden. Aber die Hündinne, die ich kenne, ... wenn die hassen, dann richtig. Das ist dann kein Spaß, sondern wirklich ernst. Chessi hätte früher auch keinen Spaß gemacht, wenn die sich mit einem Hund hatte, dann wirklich ernst (wobei ich das in 18 Jahren 3x vorkam, wobei wir nur einmal "schuld" waren, im Sinne von Chessi konnte unter dem Zaun durch...). Die Rüden prollen öfter und mehr, aber in 12 Jahren hab ich es nie erlebt, dass da einer ein Loch vom "Männergeprolle" davon getragen hätte.
Liebe Grüße

Svenja, Dylan & Joe
...Ex-It & Chessi für immer im Herzen :love:

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Ayumi
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Ayumi » Mo 18. Dez 2017, 12:15

Das Thema ist ja jetzt schon etwas älter - aber wir hatten es grade letzt im Training mal wieder von Rüden und Hündinnen.

Bei uns ist das ganz interessant verteilt. Wir sind ‚regelmäßig‘ fünf Leute in unserer Gruppe mit insgesamt 14 Hunden (oha ^^).
Davon eine mit 5 Hündinnen (4 Malis und ein Sheltie im Alter von 6 Monaten bis 8 Jahre), die sagt sie würde niemals wieder einen Rüden nehmen.
Einen mit zwei Rüden (Sheltie und Tibet Terrier), der auch eher zu Rüde tendiert, aber flexibel ist.
Eine, mit ein bzw zwei Hündinnen (Mali und DSH), der es tatsächlich völlig egal ist, die Ansich nehmen würde was sie kriegt - tendietiell eher Hündin, aber auch nur weil ‚ihre‘ Rassen als Rüden für den Sport oft etwas zu schwer sind/sein können.
Meine beste Freundin mit zwei Rüden (Aussie und Border Collie) und einer Hündin (Border Collie), die eher für Rüden ist als für Hündinnen, aber Hündin auch nicht kategorisch ausschließt, wenn Ivy mal nicht mehr ist.
Und ich mit zwei Rüden (Border Collies ^^), die sich nicht vorstellen kann jemals (wieder) eine Hündin zu nehmen :lachen:

Insgesamt kenne ich mehr Leute ‚pro hündin‘, weil die alle sagen Hündinnen wären unkomplizierter. Unsere Hündin war definitiv schwieriger als alle drei Rüden zusammen :rolleyes:
Gleiches beim arbeiten. Hündinnen lassen sich nicht ablenken durch Gerüche - das Problem hatte ich noch nie. Da schon eher dass die Mädels während der Läifigkeit nicht arbeiten ‚können‘.

Aber... großes Pro für die Hündinnen: einfach mal den Bauch kraulen oder mit dem Handtuch trocken machen ohne störendes ‚Gehänge‘ :lachen:
Liebe Grüße

Svenja, Dylan & Joe
...Ex-It & Chessi für immer im Herzen :love:

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Kräutergeist
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon Kräutergeist » Mo 18. Dez 2017, 14:26

Ich würde nehmen was zu uns passt.
Ich würde auch wieder ne Hündin nehmen, aber auch einen Rüden. Wobei ich bisher nur Rüden kenne, die ein bisschen dumm sind bei anderen Rüden. Aber ich denke, das ist auch individuell - du hast ja auch zwei Rüden, die nicht so doof sind. Das ist sicher auch Gewöhnung und Erziehung.
Ist eben schwierig.
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*Geli
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Re: Rüde oder Hündin?

Beitragvon *Geli » Di 19. Dez 2017, 15:32

Nach Cheyenne :love: wird es hier bei uns keinen Hund mehr geben. Aber wenn wir jünger wären, wäre es definitiv wieder eine Hündin. Die 3 Hunde vor Cheyenne waren ja Rüden. Alle 3 gut erzogen, mein deutscher Schäferhund und auch mein Westie, der 3. -damals noch bei meinen Eltern- ein kleiner Mischling. Doch mit Rüden hatten sie es nicht, nach ihrer Pubertät. Da war Manegement erforderlich.
Mit meiner Hündin ist alles easy go. Sie ist noch niemals auf einen anderen Hund los. Ist sehr souverän. Zweimal wurde sie (aus dem Nichts) bisher in ihrem Leben angegriffen. Natürlich hat sie sich verteidigt und der andere Hund zischte ab. Beide Male waren es unkastrierte Rüden. Einer genauso groß, wie sie, der andere etwas kleiner.

Rudis Ausführungen stimmen mit meinen Erfahrungen überein. Wenn man die Zeichen beachtet, kann man Vieles von vorne herein unterbinden/aberziehen. :smile:
BildLG Geli mit Cheyenne
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dass etwas Sinn hat - egal, wie es ausgeht.


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