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Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?


Rübe
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Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Rübe » Do 19. Apr 2018, 16:38

Hallo ihr Lieben,

Mich beschäftigt gerade ein Thema zu dem ich gerne eure Meinungen wüsste.

Man liest ja immer wieder, dass eine gute Bindung vom Hund zu seinem Besitzer das A und O in der Erziehung ist. Es gibt unzählige Übungen und Spiele, die man mit seinem Hund machen soll, um die Bindung zu verbessern und zu stärken. Doch jetzt frage ich mich...kann man es nicht auch damit übertreiben? Gibt es überhaupt Anzeichen, dass die Bindung zwischen Mensch und Hund zu eng ist?

Priya ist ein Hund, der ständig in meiner Nähe sein möchte und wann immer es geht nach Körperkontakt sucht.
Sie schläft im Schlafzimmer immernoch im Kennel, weil sie sonst nachts einfach ins Bett kommen würde und wenn wir auf der Couch sitzen liegt sie am liebsten quer auf den Beinen von meinem Freund und mir.
In der Wohnung verfolgt sie mich auf Schritt und Tritt mit ihrem Stofftier im Maul und sobald ich mich auf den Boden setze quetscht sie sich auf meinen Schoß. Sie erträgt es kaum nicht beachtet zu werden und fängt dann nach einer Weile an zu jammern oder springt mich an.
Phoebe ist das komplette Gegenteil. Sie schläft von sich aus nachts alleine im Wohnzimner und kommt höchstens zwei Mal am Tag zum streicheln zu mir. Sie hat noch nie an mich gekuschelt auf der Couch geschlafen oder es genossen auf meinem Schoß zu sitzen. Wenn ich Phoebe streichle kommt Priya auch immer gleich an und drängt sich dazwischen.
Draußen hat Priya einen Radius von ungefähr 50m, schaut sich oft nach mir um und ist permanent bereit etwas mit mir zu machen. Fremde Hunde interessieren sie nicht und sie spielt nur noch mit ihren besten Hundefreunden.

Trotzdem, dass sie so anhänglich ist bleibt sie aber mittlerweile ohne Probleme alleine zuhause. Auch im Auto wartet sie brav.
Im Hotel oder einer Ferienwohnung hingegen läuft sie unruhig umher und fiept die ganze Zeit.

Wenn wir nach Hause kommen ist die Wiedersehensfreude immer riesengroß. Wir gehen nicht darauf ein und versuchen im Grunde genommen nur und mit den Einkäufen an ihr vorbei zu schieben, aber das ist manchmal gar nicht so einfach.

Ist das alles normales Verhalten oder schon zu viel?
Kann die Bindung zu eng sein und ist das bei uns der Fall?
Würdet ihr die Aufmerksamkeit auf den Spaziergängen und/oder den Körperkontakt reduzieren?

Was meint ihr?
Und entschuldigt den Roman...

LG Steffi
Liebe Grüße von Steffi mit Phoebe und Priya
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Terri_Lis_07
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Terri_Lis_07 » Do 19. Apr 2018, 19:59

Interessante Frage, ich hab mir darüber glaub ich noch keine Gedanken gemacht...
Also einerseits ist das ja immer zu Hund oder Mensch verschieden. Ich fände ein Hund der permanent an mir klebt glaub ich nervig. Da hätte ich wohl die Tendenz ihn dauernd auf seinem Platz abzulegen oder anders wie wegzuschicken.
Manche finden das ja total toll.
Susi läuft zwar einem Immer wieder hinterher aber sie behält Distanz und mag eigentlich auch nicht so viel Knuddeln oder Körperkontakt. Draußen würde sie ja auch ihr eigenes Ding machen wenn man sie lässt. Sie merkt zwar irgendwann "Hmm irgendwie ist der Mensch jetzt weit weg" aber entscheidet dann doch lieber noch weiter zu Schnüffeln als hinterherzurennen. Da muss man schon sagen dass sie bitte etwas näher kommen soll. Aber allein bleiben kann sie trotzdem nicht so wirklich.

Ich denke zu viel aus Hundeseite ist es wohl wenn der Hund durchdreht weil der Mensch ohne ihn den Raum verlässt oder irgendwie außer Sichtweite ist, obwohl der Mensch in der Nähe ist.
Zu viel aus Menschensicht würde mir Grad Animal Hording einfallen. Wobei die Bindung da ja jetzt an sich nicht gut ist, man übertreibt es eher mit der Hundesucht :gruebel:
Okay gut wenn ich jetzt auf die Bindung gehe vermutlich wenn man durchdreht vor Sorge weil der Hund Mal alleine ist ? :gruebel:
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Kräutergeist » Fr 20. Apr 2018, 07:10

Ich würde mit ihr wohl ganz konsequent üben, dass sie nicht immer dran ist und du das entscheidest, wann du mit wem was machen willst.

Wenn dich das hinterher gerenne nervt, dann würde ich üben, dass sie konsequent am Platz bleibt und sich mal ein bisschen entspannt.
Fiepen würde ich ganz klar ignorieren und würde sie mich dann Anspringen gäbe es einen Anschiss.
Schließlich hat man auch andere Dinge zu tun, als sich den ganzen Tag nur mit dem Hund zu beschäftigen. Man muss auch mal den Haushalt in Ruhe machen, einkaufen oder hat mal nen Termin oder muss was organisieren etc.pp.

Also ne gute Bindung ist das eine, ich glaube aber einfach, sie kann es nicht ertragen, wenn sie nicht im Mittelpunkt steht. Kann dann nicht runterfahren und einfach mal entspannt irgendwo liegen.
Dass sie in ungewohnter Umgebung eher Stress hat als dabeim oder im Auto kann ich noch nachvollziehen.
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Schlundi
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Schlundi » Fr 20. Apr 2018, 10:46

Ich glaube, ne Bindung kann nicht zu eng sein. :smile:
Bei Priya ist das eher nach Aufmerksamkeit heischen, klingt zumindest so.
Ganz schön penetrant. :staun:

Anspringen würde ich ihr auch nicht erlauben, das ist schon zu viel.
Körperkontakt mag ich auch, aber auf den Schoß setzen, bei der Größe, sieht bestimmt witzig aus! :lachen:
Moony braucht da nur was zum andocken, also sie legt sich öfter mal auf meinen Fuß oder so.

Moony hat auch so ne Tendenz, sie kommt oft mit aufs Klo oder sie kommt mit den Vorderpfoten auf den Schoß, wenn ich am Tisch sitze und stupst.
Und ne zeitlang hat sie auch angefangen zu fiepen und zu jammern.
Das hat sie aber auch bloß bei mir gemacht. :rolleyes:
Ich habe sie dann immer weggeschickt, weil es dann echt nervig wurde.
Sie kann sich ja neben mich legen, aber dieses Gejammere macht einen ja wahnsinnig. :brood:

Ins Bett darf sie nicht und auch nicht aufs Sofa, das akzeptiert sie ganz gut.
Allerdings kommt sie dann öfter mal mit dem Oberkörper drauf und schleckt mich ab.
Hallo Frauchen. ich hab dich lieb, streichel mich.

Aber manchmal geht sie auch von selber in den ersten Stock und spannert die Nachbarn aus, also sie ist irgendwie zweigeteilt. :vulcan:

Draußen wiederum ist sie eher mit anderen Sachen beschäftigt.
Sie guckt schon mal nach mir oder kommt, wenn ich rufe, aber sie ist nicht ständig auf Habacht, ob ich was von ihr will.
(nur, wenn ich den Ball dabei habe :rolleyes: )
LG Schlundi
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trini
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon trini » Fr 20. Apr 2018, 16:47

Hallo Steffi,

mein Beitrag ist im Nirvana verschwunden. :thumbsdown:

Ich denke, Priya kann perfekt Knoepfchen druecken und hat leichte Tendenzen zum Controletti. :lachen: Wir haben mit Hottie hier auch so einen Hund wir Priya, der fast staendig Aufmerksamkeit fordert, sich immer wieder irgendwie dazwischen zu draengeln versucht und staendig Spielzeug anschleppt. Bungee verhaelt sich dagegen eher die Phoebe. Nimmt sich eher zurueck, was auch mit Hottie Einzug staerker geworden ist. Aber die Bindung zu Bungee halte ich fuer staerker. Er waere vermutlich extrem ungluecklich, wenn wir ihn abgeben muessten (was hoffentlich nie der Fall sein wird). Hottie kaeme als kleiner Schleimer sehr viel besser mit anderen Lebensumstaenden zurecht.

Hottie schlaeft bei uns im Bett und versucht und versuchte es auch gegen Bungee zu verteidigen, weil der Grosse naemlich am WE auch gerne zum Kuscheln kommt. Dann fliegt er raus. Wir versuchen Beiden gerecht zu werden, so dass sich Bungee nicht zurueck gesetzt fuehlt. Eigentlich hat er naemlich hier im Haus das Sagen. Er ist der deutlich coolere und gelassenere Hund.

LG
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon ameise » Sa 21. Apr 2018, 17:19

Ich denke auch dass das mit Priya in Richtung Kontrollwahn geht. Sie muss immer die Lage checken und braucht die Gewissheit dass alles in Ordnung ist. Das hat nicht unbedingt was mit Dominanz zu tun, wahrscheinlich eher mit Unsicherheit und Ängstlichkeit. Drum muss sie sich auch immer in den Vordergrund drängen und braucht die ganzen Streicheleinheiten- damit sie sicher sein kann nicht vergessen zu werden, geliebt zu werden, wichtig für dich zu sein...
Phoebe braucht das nicht, weil sie Sicherheit und Vertrauen hat.
Wahrscheinlich ist das auch Charaktersache wie beim Mensch glaube ich.

Bob
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Bob » So 22. Apr 2018, 19:46

Ich hab auch gleich Richtung Kontrollverhalten gedacht. Erinnert mich ein wenig an Luk. Er hat gelernt, dass er sich nicht dazwischen drängen darf wenn ich mit anderen, auch fremden Hunden kuschel und auch das er mir nicht ständig nachläuft. Wechsel ich den Raum, wartet er mittlerweile und bleibt einfach liegen. Ich hab aber auch angefangen, ihm zu sagen wenn ich für länger den Raum wechsel, dann kommt er mit.
Er bleibt Zuhause, im Auto und auch wo anders gut alleine.

Ich würde also wie schon geschrieben wurde, dass extreme unterbinden. Ich denke dann geht es ihr auch besser. Denn so hat sie ja immer stress, da sie ja immer aufpassen muss, dass sie es nicht verpasst wenn du dich bewegst.

Eine zu starke Bindung gibt es meiner Meinung nach im Normalfall nicht.
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Rübe » Mi 25. Apr 2018, 13:06

Danke für eure vielen Antworten.

Ihr habt Recht. Priya möchte wirklich am liebsten immer im Mittelpunkt stehen und wenn sie gestresst oder verunsichert ist kann sie gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen. Wenn Besuch kommt schicke ich sie schon sehr oft auf ihre Decke, weil sie diesen sonst überhaupt nicht in Ruhe lässt. Sie läuft dann mit ihrem Kuscheltier im Maul fiepend vom einen zum anderen und stupst mit der Nase die Hände an. Beachtet man sie nicht fängt sie auch hier das klettern an.
Ich werde sie nun auch im Alltag öfter auf ihre Decke schicken, konsequent sein, wenn sie aufsteht und sie dann aber auch zu mir rufen, wenn sie lieb liegen geblieben ist. Für unterwegs werde ich vielleicht eine Decke mitnehmen, auf die sich legen kann. So fällt es ihr vielleicht leichter liegen zu bleiben. Oder was meint ihr?
Liebe Grüße von Steffi mit Phoebe und Priya
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Kräutergeist » Mi 25. Apr 2018, 13:48

Wenn sie entspanntes Liegen mit der Decke verknüpft ist das auf jeden Fall eine gute Idee, eine mitzunehmen.
Ich denke schon, dass es für sie wichtig ist, dass sie lernt, dass sie nicht immer im Mittelpunkt steht und sie das auch nicht entscheidet und es okay ist entspannt auf der Decke zu liegen, wenn sie grade nicht gefordert ist.
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon trini » Mi 25. Apr 2018, 17:31

Hallo Steffi,

Ich muss bestehen, dass hier kein Hund "die" Decke kennt. :rolleyes: Wir ignorieren recht konsequent, liegt natuerlich auch daran, dass wir von Zuhause arbeiten und die Hunde dann Zwangspause haben. Fiel Hottie anfangs extrem schwer und hat uns auch einige Nerven gekostet, aber er hat es gelernt und liegt mittlerweile vor- und nachmittags entspannt in seinem Koerbchen. Und auch er hat davon massiv profitiert, weil er einfach sehr viel entspannter geworden ist.

LG
Martina

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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Schlundi » Mi 25. Apr 2018, 21:25

Das mit der Decke ist gut, finde ich auch. :smile:
Da hat sie quasi so ne Art Anker. Ja, hier liege ich und bin ruhig. Alles ist gut.

Ich finde es ja immer lustig, dass die HUnde sich auch bestimmte Personen besonders, zum anstupsen oder so, suchen.
Moony macht das z.B. bei meinem Papa, weil der auch immer drauf eingeht.
Oder auch auf der Arbeit bei einem bestimmten Kollegen, die anderen läßt sie in Ruhe.
Echt interessant.
Ich sag dann immer: Tu einfach so, als wäre sie nicht da.
Das hilft dann.
LG Schlundi
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Rübe » Mi 25. Apr 2018, 22:46

Genau, die Decke soll für sie das liegen bleiben verbindlicher machen. Ich werde es ausprobieren und bin guter Hoffnung, dass das besser klappt als ohne.

Martina, einfach ignorieren geht bei ihr nicht, weil sie wirklich richtig penetrant und ausdauernd ist. Sie klettert oder springt an einem hoch und manchmal erwischt sie einen dann mit Krallen was echt weh tut. Hinzu kommt, dass unser zweijähriger Sohn meistens auch irgendwo dazwischen rumwuselt und ebenfalls irgendwann total genervt von ihr ist.
Liebe Grüße von Steffi mit Phoebe und Priya
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Schlundi » Do 26. Apr 2018, 09:49

Ich denke mal, sie wird ne Zeit brauchen, um wieder umzulernen.
Gut Ding will Weile haben.
Sie wird es bestimmt lernen, nicht so aufdringlich zu sein, da bin ich zuversichtilich! :smile:

Das mit dem Hochklettern stell ich mir grade echt krass vor... :staun:
Ist ja wie ne Katze!
LG Schlundi
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Bob » Do 26. Apr 2018, 14:02

Ich glaub auch dass das mit der Decke eine gute Idee ist und macht es ihr sicher leichter.
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon trini » Do 26. Apr 2018, 19:46

Das mit den Hochklettern, Hochhuepfen und penetrant nerven konnte Hottie perfekt. Kann er auch heute noch, aber die Zeiten sind deutlich kuerzer geworden. Er hat sich seine Decke selbst ausgesucht. Bett oder Koerbchen unter meinen Schreibtisch. Allerdings haben wir hier auch keine Kinder durch die Gegend sausen. Wir haben ca. 3 Monate gebraucht, bis Hottie weniger penetrant nervte. Er rennt uns auch heute noch oft hinterher, wird aber einfach ignoriert. Irgendwann lernt er es auch noch, dass er einfach mal liegen bleiben kann.

LG
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Re: Kann die Mensch-Hund-Bindung zu eng sein?

Beitragvon Fly » Fr 4. Mai 2018, 22:07

Dein Geschriebenes über Priya könnte ich fast genau so für Fly übernehmen.^^ Wenn sie könnte, wie sie wollte, würde sie mich auch auf Schritt und Tritt verfolgen. Fly ist ein Kontrolletti, äußert sich bei ihr ja auch gerne bei anderen Hunden. Ich regel das bei ihr hauptsächlich über Gehorsam- sie darf mich nicht verfolgen, sie darf keine anderen Hunde kontrollieren. Dann muss sie auch einfach mal akzeptieren, dass sie nicht der Mittelpunkt der Erde ist.
Was das verfolgen angeht, arbeiten wir auch mit Decke bzw. haben wir so gearbeitet. Mittlerweile kann sie es recht gut akzeptieren und bleibt von sich aus zurück. Einfach ignorieren hat hier übrigens auch nicht geklappt.
Liebe Grüße
Lola und die fliegenden Streifen.

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