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Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

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ameise
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Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Do 7. Sep 2017, 23:31

Ich finde ja die kleinen Franzosen total knuffig und ich mag einfach das Wesen der (meisten) Bullys. Auch Elvis findet sie sympathisch und ich spiele mit dem Gedanken nach zig Pflegehunden nun evtl. doch einen festen Zweithund für immer zu holen. Für Elvis wäre was konstantes und weniger hin und her stressfreier.
Jetzt schaue ich mir Bullys aus dem Tierschutz an. Dabei bin ich über eine entzückende Boston Terrier Dame gestolpert und was man so über die Rasse liest, klingt ja sehr positiv.
Was ist denn nun der große Unterschied zwischen Bully und Bosti?
Sind Bostis potentiell gesünder und leichtführiger?

LG

Minze
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » Fr 8. Sep 2017, 00:24

Boston Terrier sind wesentlich sportlicher und gerne auch hibbeliger als die Franzosen. Franzosen sind eher die Clowns, könnenaber sich sehr entspannt oder sogar letargisch sein. Jed nach dem wie es ihnen eben auch gesundheitlich geht. Es gibt aber auch sehr fitte. Boston terrier sind dagegen kleine Raketen. Können im agi geführt werden. Der kleine dexter aus der hundeschule bei mir ist wie ein duracell Hase. Gut es gibt 3 Gewichtsklassen. Ich könnte mir vorstellen dass die schweren etwas gemäßigter sind. Schau dir die Rasse live an und schau ob sie was für dich sind. Ich finde sie klasse. Bisher konnte jeder von den kleinen mit meinen Hunden mithalten, was rennen und toben angeht.
Fitte kleine Athleten. Charakterlich sind sie wie kleine Boxer. Finde ich.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Fr 8. Sep 2017, 07:01

Ich denke grade bei den Plattnasen kommt es aber auch sehr auf die Zucht an.
Also wenn man gezielt einen Hund vom Züchter sucht. VDH ist hier vielleicht nicht in allen Belangen das Maß aller Dinge Auch wenn ich sonst ja dazu rate sich dort umzuschauen, würde ich bei den Frenchies und den Bosties da echt eine Ausnahme machen. Wenn du nämlich einen Hund willst, der von seinem Körperbau her nicht behindert ist sondern noch Beine hat, mit denen man rennen kann und eine Nase, die das Atmen problemlos zulässt, dann entspricht dieser Hund wohl höchstwahrscheinlich nicht dem Standard und dann wird sowas eben auch nicht gezüchtet - jetzt mal lapidar gesagt und alle VDH-Leute über einen Kamm geschoren.

Der Bosti ist ja im allgemeinen auch hochläufiger und vom Körperbau noch etwas sportlicher (wenn der Rücken nicht zu kurz ist). Aber bei der Atmung muss man wohl bei beiden Rassen aufpassen.
Bulldogs sind eben stämmiger und oft schon vom Körperbau kaum in der Lage irgendwas "sportliches" zu machen.
Zumindest ist das mein Eindruck!

Wie gesagt, es kommt sehr auf den züchterischen Hintergrund an.

Der Dexter ist ja auch ein total süßer.
Aber auf Grund der Schokofarbe nehm ich auch mal an, dass er nicht aus VDH-Zucht stammt. Das ist an und für sich auch kein Drama- Im Gegenteil! Wenn der Züchter sein Handwerk versteht und auf die Gesundheit achtet fährt man bei den Bulls hier u.U. besser, wenn man einen Familienhund sucht. Zumindest meiner Meinung nach. Es ist eben überall nicht immer alles Gold was glänzt.
Daher: Augen auf beim Hundekauf.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » Fr 8. Sep 2017, 08:36

Ne dexter kommt nicht vom vdh. Aber für mich persönlich ist der vdh nicht der das Maß aller Dinge. Und wie du schon schreibst, es gibt rassen, da sollte man sich auch und erst recht andere zuchten ansehen.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Sa 9. Sep 2017, 00:30

Danke für eure Erfahrungswerte!
Für mich kommt ein "Zuchthund" nicht in Frage. Nicht nur weil die Bullys oder Bostis, die nachweislich gesund sind und keine Keilwirbel, Patella, HD, Augenkrankheiten, Atemprobleme etc... haben wahnsinnig teuer sind, sondern weil ich den Tierschutz unterstützen möchte. Es gibt so viele Hunde, auch Rassehunde, die ein Zuhause suchen.
Außerdem möchte ich einen bereits erwachsenen Hund und keinen Welpen.
Die Franzosen bekommt man zuhauf im Tierschutz - allerdings kaum welche die wenigstens einigermaßen gesund sind. Bostis findet man eher selten.
Gerade weil Bostis agiler und aktiver sind würde diese Rasse wahrscheinlich besser zu uns passen als ein "lethargischer Bully"... ein fitter Bully wäre prima.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » So 17. Sep 2017, 22:39

Hallo!
Eigentlich möchte ich ja einen Tierschutz-Hund aber wie gesagt, findet man Bostis dort eher nicht oder nur in seltenen Ausnahmefällen.
Nun habe ich das Angebot von einem Züchter bekommen, der seine Zucht (FCI) aufgeben musste und noch mehrere "Althunde" hat, wovon er mir eine 7jährige Hündin kostenlos gegen Schutzvertrag abgeben würde.
Was haltet Ihr von den FCI-Standarts im Bezug auf Nase/Atmung usw...?
Patella, Herz und Augen der Hündin sind dokumentiert und gesund.

Bin hin- und hergerissen weil sie eben schon 7 ist und ich sie aufgrund der riesigen Entfernung nicht vorher kennenlernen kann.
Liebe Grüße

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » So 17. Sep 2017, 23:59

Ferndiagnosen sind natürlich schwierig. Es kann sein dass sie ein sehr gelungenes Exemplar ist, sportlich und fit, es kann aber auch sein, dass sie eben sehr schnell schlapp ist. Ich würde fragen wie bisher die Spaziergänge aussahen und ob er ein tobe Video schicken kann. Wenn nach dem Gespräch alles in Ordnung ist, würde ich hinfahren, mit der Option den Hund auch mitnehmen zu dürfen. Vor Ort würde ich versuchen 1 h normal zu laufen. Bei den Temperaturen sollte dies gut gehen ohne dass der Hund total k. O. Ist. Vielleicht könnt ihr auch vertraglich aus machen, dass er, sollte etwas in den ersten 4 Wochen sein, die Tierarzt Rechnung übernimmt. Sollte er euch nämlich eine Krankheit verschwiegen haben, sollte dies doch in der Zeit auffallen.
Lass dir doch mal ein paar Bilder im Profil schicken, damit du siehst wie sehr eine Nase da ist.


Edit:

Hier ist der Link zum Standard. Von besonderer kürze oder platt Nase steht nichts drin. Ich würde es als recht wage und offen beschreiben.

http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/140g09-de.pdf

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Mo 18. Sep 2017, 08:38

Naja, da steht:
kürzer als breit oder tief; seine Länge beträgt maximal ca. ein Drittel der Schädellänge

Das ist jetzt nicht so lang.

Da steht zwar auch:
Weit geöffnete Nasenlöcher

Aber das ist ja auch nur ein Faktor von vielen, die für eine problemfreie Atmung verantwortlich sind.
Wenn die Nasenlöche zwar offen sind, aber der Atmenweg an anderer Stelle verlegt ist, dann hat der Hund dennoch Probleme.

Ich würde es machen wie Minze.
Ich würde alles anfordern was geht.

- Bilder aus allen möglichen Winkeln, natürlich auch im Profil.
- Videos vom Toben (am besten nicht nur mit anderen Bosties sondern mit wirklich fitten Hunden, da kann man nämlich erst sehen, ob sie ihrem Alter entsprechend mithalten kann)
- Untersuchungsergebnisse (viele lassen ja schon die Atemwege mit begutachten)
- Vorher abklären, dass du sie mitnehmen kannst bei Gefallen/gegenseitiger Sympathie
- Vertraglich absichern zwecks verschwiegener Krankheiten
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Hope » Mo 18. Sep 2017, 08:42

Eigentlich verstehe ich das Problem gerade nicht?!? Bei nem TH Hund weiß man ja auch nix über eventuelle Krankheiten etc.PP ?? Und hier wird ja kostenlos abgegeben?!!
Beim Bosti hätte ich weit weniger Angst wie bei der FB. Ich würde gin fahren, anschauen und im Notfall ohne Hund wieder fahren -egal wie weit die Strecke ist
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Mo 18. Sep 2017, 09:40

Aber deshalb darf sie sich doch trotzdem alle verfügbaren Infos einholen?
Das würde ich bei einem Tierheimhund auch versuchen, auch, wenn man ihm mir herschenkt.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Hope » Mo 18. Sep 2017, 10:33

Na klar, aber ich finde es halt seltsam..sie kommt vom FCI Züchter, wird kostenlos nach Zuchtaufgabe abgegeben und man verlangt fast ne Garantie für Gesundheit, mit Kostenübernahme wenn doch was kommt etc. Würde man das jetzt bei einem TH Hund auch so extrem machen? Also mit Video und Bildern aus allen Stellungen etc. ??

Ich finds halt schon etwas über trieben muss ich gestehen.
Und gerade bei einem älteren Hund können jetzt über kurz oder lang Probleme kommen, egal welche Rasse, egal wie gesund bis dato usw.

Die Hündin hat ja sicher nen Zucht Namen -vl. Mal googeln? Oder den Rasseclub kontaktieren... Vl. Gibts ein Zuchtprotokoll von ihr.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » Mo 18. Sep 2017, 10:41

Bei einem kurznasen Hund oder einer anderen Rasse mit evtl. Gesundheitlichen Themen würde ich dies und erst recht bei einem Tierheim verlangen. Ja. Und klar dass man nicht die Katze im Sack übernehmen mag, finde ich voll legitim. Den Hund wieder zurück zu bringen ist ja allein auf Grund der großen Entfernung schwierig, also muss man sich ja ein möglichst umfassendes Bild vorher machen können.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Terri_Lis_07 » Di 19. Sep 2017, 20:32

Also ich würde bei allen Kurznasen vorher in erster Linie wissen wollen wie die Atmung ist. Sprich selber überzeugen. Andernfalls wenn's nicht geht wegen Entfernung evt dann vielleicht ein Nachweis eines Ausdauertests oder ein Bericht vom Tierarzt.
Im Idealfall wenn es schon aus einer Zuchtauflösung kommt hätte ich dann gerne noch nen Sportnachweis. Denn Sportlichkeit bedeutet freie Atmung. Ein Hund der Atemprobleme hat sollte theoretisch weder den Ausdauertests schaffen, noch sonst irgendwie vernünftig Sport machen können.

Die einzige kurzzschnäuzige Rasse die ich daher von der Atmung her zu 90 % in Ordnung finde sind Boxer da man die öfter mal Sportlich sieht.
Bei den Kleinen find ich nur den Boston Terrier Grad so vertretbar.
Mops, englische oder französische Bulldogge würde ich niemandem empfehlen ( außer es wir auf retro gezüchtet ). Ich bin der Meinung wenn man sich so einen Hund holt ( sofern es nicht die retro Variante ist ) kann man gleich für die Gaumensegel OP sparen.

So oder so is das Am und O dass man sich den Hund voher genau unter die Lupe nehmen sollte. Man sollte ihn in der Bewegung sehen können. Bestenfalls noch wissen wie s dem Hund geht wenn er Mal mindestens 2 Stunden unterwegs oder joggen war.

Außerdem hat man bei den französischen Bulldoggen neben der Atmung noch öfter mal Probleme mit Allergien. Ich sag dazu aus Erfahrung dass das echt anstrengend sein kann.

Daher würde ich persönlich den Boston Terrier um Längen vorziehen.
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Rübe » Mi 20. Sep 2017, 00:04

Hope hat geschrieben:Na klar, aber ich finde es halt seltsam..sie kommt vom FCI Züchter, wird kostenlos nach Zuchtaufgabe abgegeben und man verlangt fast ne Garantie für Gesundheit, mit Kostenübernahme wenn doch was kommt etc. Würde man das jetzt bei einem TH Hund auch so extrem machen? Also mit Video und Bildern aus allen Stellungen etc. ??

Ich finds halt schon etwas über trieben muss ich gestehen.
Und gerade bei einem älteren Hund können jetzt über kurz oder lang Probleme kommen, egal welche Rasse, egal wie gesund bis dato usw.

Die Hündin hat ja sicher nen Zucht Namen -vl. Mal googeln? Oder den Rasseclub kontaktieren... Vl. Gibts ein Zuchtprotokoll von ihr.


Sehe ich ganz genauso :daumenhoch:
Ich meine, bei einem Tierschutzhund bekäme man weder Ergebnisse von Herz-, Augen oder Patellauntersuchungen, wenn der Hund nicht in irgendeiner Weise schon Auffälligkeiten einer Erkrankung zeigen würde.
Ich finde, dass sieben Jahre für einen Boston Terrier nicht alt ist und der große Vorteil bei dieser Hündin ist, dass du die Herkunft/Aufzucht kennst, genau erfahren kannst wie sie bisher gelebt hat und mit Sicherheit auch eine sehr treffende Beschreibung ihres Wesens bekommst.
Wenn es aufgrund der Entfernung nicht möglich für euch ist die Hündin zu besuchen, würde ich nochmal intensiv das Gespräch mit dem Züchter suchen und dann entscheiden, ob sie anhand seiner Beschreibung zu euch passe könnte.
Liebe Grüße von Steffi mit Phoebe und Priya
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Mi 20. Sep 2017, 23:56

Hope hat geschrieben:Na klar, aber ich finde es halt seltsam..sie kommt vom FCI Züchter, wird kostenlos nach Zuchtaufgabe abgegeben und man verlangt fast ne Garantie für Gesundheit, mit Kostenübernahme wenn doch was kommt etc. Würde man das jetzt bei einem TH Hund auch so extrem machen? Also mit Video und Bildern aus allen Stellungen etc. ??

Ich finds halt schon etwas über trieben muss ich gestehen.
Und gerade bei einem älteren Hund können jetzt über kurz oder lang Probleme kommen, egal welche Rasse, egal wie gesund bis dato usw.

Die Hündin hat ja sicher nen Zucht Namen -vl. Mal googeln? Oder den Rasseclub kontaktieren... Vl. Gibts ein Zuchtprotokoll von ihr.


Ich habe nirgends geschrieben dass ich eine Garantie für Gesundheit oder gar eine Kostenübernahme bei Tierarztkosten haben will!!!
Also entschuldige mal aber das sind ungerechtfertigte Vorwürfe!
Ich habe gefragt was ihr von FCI-Standarts im Bezug auf Nase und Atmung haltet. Schließlich ist dass hier ein Hundeforum zum Austausch, daher wird man doch mal fragen dürfen! Gerade weil ich mich mit Zuchtvereinen nicht wirklich auskenne.

Selbstverständlich kenne ich die Internetseite der Zucht und habe mir die Bilder und Dokumente über Gesundheit und Ahnen dort angeschaut. Nur kann ich nicht so viel damit anfangen wenn ich die Namen der Vorfahren lese.
Die Zucht ist international bekannt und anerkannt, aber eben nicht in Deutschland und mal eben vorbeifahren und anschauen geht halt nicht. Dazu spricht der Züchter zwar deutsch aber eben nicht so gut dass man alle Details klären kann. Ich habe deshalb schon mit einem Verwandten der in Deutschland wohnt gesprochen. Der hat natürlich gesagt dass das Tier keine Atemprobleme hat.

Wenn es ein Hund mit "normaler Nase" wäre, würde ich da gar nicht so genau nachfragen. Ich möchte aber eben keinen Hund der bei jedem Atemzug röchelt.
Ich dachte einfach mal, ich frage hier nach, weil es hier Leute gibt die sich besser auskennen als ich.

Ich wäre nie auf die Idee gekommen dass ich Tierarztkosten von dem Züchter übernommen haben will! Jeder Hund kann mal krank werden und da ist es keine Frage für seine Gesundheit zu sorgen. Es wird ja auch einen Schutzvertrag geben dass er den Hund zurück bekommt, sollte ich aus irgendwelchen Gründen nicht mehr für ihn sorgen können oder wollen - was selbstverständlich unwahrscheinlich ist. Daher ist das gar kein Thema.

Ich wollte schlicht und ergreifend wissen ob jemand hier weiß ob Bostis aus FCI-Zucht in der Regel frei atmen können (müssen) oder ob es da nur ums Aussehen geht. Und des weiteren hat mich interessiert ob ein Boston Terrier mit 7 normalerweise noch fit ist.
Natürlich weiß ich das alles bei einem Tierschutzhund auch nicht, aber den kann ich im Normalfall ja auch vorher anschauen und mir ein persönliches Bild machen.
Oder ich nehme den Tierschutzhund als Pflegestelle auf und kann dann entscheiden ob er zu uns passt oder ob ich eine passende Familie für ihn suche.

In diesem Fall muss ich mich ungesehen entscheiden und zwar für immer. Ich will dem Bosti ja keine weitere 10Stunden-Fahrt zumuten müssen damit er im Ernstfall wieder heim kommt - und mir auch nicht.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Do 21. Sep 2017, 00:02

Danke Minze, Kräutergeist und Terri Liz für eure Erfahrungswerte und Einschätzung und euer Verständnis!

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Hope » Do 21. Sep 2017, 07:17

Ameise, ich habe nicht behauptet das DU das willst, sondern es wurde con den anderen als "Bedingung" genommen um den Hund zu nehmen... Und DAS finde ich übertrieben.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Do 21. Sep 2017, 07:39

Also ich finde es nicht übertrieben mir alles anzuschauen was da ist, wenn man die Möglichkeit schon hat.
Auch wenn es FCI-Zucht ist (auch da ist nicht alles Gold was glänzt) und man die geschenkt bekommt.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Rübe » Do 21. Sep 2017, 21:07

Anschauen was da ist finde ich völlig legitim und würde ich auch machen, aber für mich klang es weiter oben auch so, als sollte der Züchter noch etliche Untersuchungen/Fotos/Videos machen, um quasi einen Garantieschein für die Gesundheit auszustellen.
Der Hund ist sieben, was ist wenn er in drei Jahren mit Arthrose anfängt oder doch ein Herzfehler festgestellt wird? Soll dann der 'böse' Züchter die Tabletten bezahlen?
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » Do 21. Sep 2017, 21:29

Nein darum ging es (mir) definitiv nicht. Es ging darum, dass es bei einer Rasse die eine kürzere Nase zu evtl. Problemen kommen kann. Und wenn man so einen Hund gebraucht übernimmt und der eben nicht 20 km entfernt wohnt sondern eben erheblich weiter weg, dann ist es sinnvoll sich vorher ein umfassendes Bild zu machen.
Wer immer noch unsicher ist, ob nicht etwas verschwiegen wurde, kann sich erst dann sicherlich fühlen, wenn er diese 4 Wochen Regel umsetzt.

Ich weiß nicht ob es noch aktuell so gemacht wird, damals als Maja gekauft wurde, konnten wir als Käufer das erste halbe Jahr umsonst zum Tierheim Tierarzt gehen. Also so abwegig ist es definitiv nicht.
Es geht nicht darum einen Züchter schlecht dar zustellen. Es gibt aber auch unter Züchtern schwarze Schafe die eben auch Untersuchungsergebnisse verfälschen.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon ameise » Do 21. Sep 2017, 21:54

Nun ja. Kein Grund sich zu streiten.
Ich denke dass der Hund in einem halben Jahr an irgendwas erkrankt, kann passieren. Davor hab ich keine Angst. Ich habe unseren ersten Hund auch genommen obwohl ich mehr oder weniger wusste dass er herzkrank ist. Ich hätte mir nur gewünscht dass er mit Hilfe von Medikamenten trotzdem alt wird. Er wurde leider nur 8 :cry:
Da ich die Bosti Hündin nicht bezahlen muss, wären ein bisschen Tierarztkosten das geringste Problem.

Mich würde es nur stören wenn sie permanent schnarcht und man nichts mit ihr machen kann weil sie sonst keine Luft bekommt und bei der kleinsten Anstrengung röchelt. Ich würde nämlich mitleiden wenn sie so offensichtlich Qualen aushalten müsste.
Deshalb werde ich auch um ein Video bitten, damit ich das ein wenig einschätzen kann.
Den Dokumenten über Patella, Herz und Augen vertraue ich. Ich glaube auch nicht dass ein Züchter, der seinen Hund extra noch kastrieren lässt und ihn trotzdem kostenlos aber mit Schutzvertrag, dass er im Ernstfall an ihn zurückgegeben werden muss, weiter vermittelt, es nötig hat etwas zu verschweigen.
Er würde die Hündin behalten wenn ich sie nicht nehme. Er wollte eigentlich nur seine jungen Hunde zur Weiterzucht verkaufen, aber weil ich nicht züchten will, schlug er mir eben diese ältere Hündin vor und sagte dass er sie kastrieren lassen wird, weil sie mit 7 zu alt und mit 4 Würfen in ihrem Leben genug geleistet hat.
Das finde ich in Ordnung!

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Minze » Do 21. Sep 2017, 22:07

Ich muss sagen ich finde auch dass es sich gut anhört. Gut ich bin kein Fan von kastrieren. Vorallem wenn es medizinisch keine. Grund dafür gibt.
Hier schnarcht jeder Hund. Nicht dauerhaft, aber wenn z. B. Kimani im Tiefschlaf ist, schnarcht sie schon. Mittlerweile hat sie ja Herzprobleme. Davon merkt man aber echt nichts. Sie wandert mit. Rennt durch die Gegend. Ich nehm sie nicht mehr and Fahrrad mit aber joggen geht schon. Geschnarcht hat sie aber auch schon vorher. Im wachen Zustand atmet sie jedoch nicht laut wie es ja z. B. Bei möpsen oft der Fall ist.
Ich will sagen nur weil der Hund schnarcht, kann es dennoch sein, dass er fit ist.

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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Fr 22. Sep 2017, 07:51

Ja, im Tiefschlaf hat Kiki auch geschnarcht. Aber sonst war sie ja auch mit 13 noch gut unterwegs.
Klar, hier und da tat auch mal ein Knochen weh, hier und da war es ihr dann ab einer Temperatur wo ein jüngerer, gesunder Hund noch über die Wiese tollt schon zu anstrengend, aber das ist eben so, wenn sie alt werden.

Wenn bei der Maus alles klar geht, dann seh ich da auch echt keine Probleme. Zumal der Züchter ja anscheinend einen guten Eindruck macht.
Für mich klingt das gut, was du erzählst und ein Video, damit du dir ein Bild machen kannst ist ja nun auch nix wo man sagen müsste, dass es übertrieben wäre. Wenn ich mir den Hund vorher nicht live angucken und überlegen könnte ob ich ihn will, würde ich danach auch fragen.
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Hope » Fr 22. Sep 2017, 08:50

Wenn wir uns jetzt aber ehrlich sind, auch wenn augenscheinlich alles passt, man hin fährt und der Hund dann nicht auf einen zu geht oder kein Funke über springt, fährt man doch trotz 10 std. Fahrt wieder ohne Hund oder nicht? Also im Grunde fährt man ja doch hin und sieht ihn sich an ;) schnarchen tun übrigens viele Hunde... Unser Cocker hat sehr gerne geschnarcht ;)
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Re: Franz. Bulldogge versus Boston Terrier

Beitragvon Kräutergeist » Fr 22. Sep 2017, 09:00

Klar, wenn so gar keine Sympathie da ist, dann lässt man es.
Aber wenn vorher schon Dinge abzusehen sind, die dagegen sprechen, dass ich den Hund nehme, dann fahr ich gar nicht erst los sondern sage gleich ab.
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