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Augen auf beim Welpenkauf


*Geli
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Augen auf beim Welpenkauf

Beitragvon *Geli » Mo 20. Aug 2018, 18:22

Ihr Lieben,

worauf sollte man- nach eurer Meinung- achten? Was kann man tolerieren, was ist ein NoGo?? :gruebel:
BildLG Geli jetzt leider verwaist - ohne :cry: Cheyenne
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Hoffnung... ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat - egal, wie es ausgeht.--nunHoffnung begraben :cry:

Kräutergeist
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Re: Augen auf beim Welpenkauf

Beitragvon Kräutergeist » Mo 20. Aug 2018, 20:41

Gesundheit und gutes Wesen ist immer das wichtigste meiner Meinung nach.
Da kann der Hund dann auch schon mal nicht 100 % dem Standard entsprechen, sofern ich nur einen Familienhund suche.
Er braucht auch für mich keine Papiere eines bestimmten Clubs oder auch gar keine.

Er muss für mich vor allem aus nachweislich (!) gesunden Eltern stammen, ein gutes Wesen haben und natürlich mit Sachverstand und Liebe aufgezogen sein.
Dann sollte er natürlich auch seiner Rasse entsprechend aussehen - sofern er ein Rassehund ist.

No go ist immer, wenn ich die Eltern nicht sehen kann - also zumindest die Mutter oder die Welpen NICHT im Haus aufwachsen, nicht entwurmt sind, nicht gechipt sind, nix von draußen kennen oder jemand ungerechtfertigter weise sehr viel Geld verlangt.
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Hope
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Re: Augen auf beim Welpenkauf

Beitragvon Hope » Mo 20. Aug 2018, 20:44

Ein großes No Go für mich ist reine Zwingerhaltung.

Wo ich kein Problem habe ist wenn Welpen ab 4 Wochen hauptsächlich im Garten aufwachsen. Gerade bei großrassen is NUR Haus Aufzucht schon heftig.
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Kräutergeist
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Re: Augen auf beim Welpenkauf

Beitragvon Kräutergeist » Di 21. Aug 2018, 06:43

Hmh, da hat man vielleicht eine andere Sicht als Züchter.
Ich persönlich stell mir halt schon irgendwie vor, dass dann der ganz enge Kontakt fehlt?
Da meine ich jetzt nicht, dass die Welpen den Tag über draußen im Garten sind und toben - wenn das Wetter passt. Sondern, dass die ab 4 Wochen quasi in ein "Welpenhaus" im Garten umziehen.
Da bekommen die doch dann gar nichts mehr oder eben eher wenig vom Alltag IM Haus mit, oder? Das würde mich persönlich schon stören, wo ich ja dann mag, dass der Hund mit im Haus lebt. Da möchte ich schon, dass er das auch kennt - zumindest, wenn ich ihn als Welpe von einem seriösen Züchter kaufe.

Zwinger geht gar nicht. Ich würde auch keinen Welpen vom Bauernhof kaufen.
Das sind ja leider oft Welpen, die im Stall aufwachsen und außer dem Hof nichts kennen. Von der Reinrassigkeit und der Gesundheit der Eltern mal ab, aber das sind alles Dinge die man dann nachholen muss. Der kennt es dann wahrscheinlich nicht IM Haus und vermutlich auch keinen Straßenverkehr etc. pp. eben einfach Dinge, die Welpen von Leuten, denen das wirklich am Herzen liegt, dass sie kleinen viel kennen und sich dann stressfrei irgendwo anders einfinden können, schon mal gesehen haben.

Bei Hunden/Welpen vom TSch ist das wieder noch so ne Kiste.
Bei Welpen aus D hätte ich da keine anderen Bedenken als bei einem Welpen von Privat. Bei Tieren aus dem Ausland würde ich mir wohl einen ausgucken, der schon in D auf einer Pflegestelle ist oder selbst erstmal "nur" Pflegestelle sein - eben einfach mit der Option, den Hund nicht behalten zu "müssen", wenn es dann doch nicht passt charakterlich und so.

Ach ja, absolutes No Go ist natürlich auch ängstliche Welpen.
Da meine ich natürlich nicht einen, der vielleicht ein bisschen fremdelt, wenn er mich das erste mal kennen lernt. Da meine ich wirklich Welpen die Angst haben und sich wegducken und verkriechen.
Welpen die im Dreck - damit meine ich natürlich nicht beim Spielen eingesaut - groß werden gehen für mich auch nicht. Da sieht man ja direkt, dass es den Leuten egal ist. Welpen aus Welpenfarmen, aber das sollte klar sein. Welpen, die auf den ersten Eindruck krank sind. Das tut mir zwar immer wieder in der Seele weh das zu sehen, aber meistens sind das ja illegale Welpen und/oder eben aus so Farmen.

Eigentlich so Dinge, die für Leute, die sich ernsthaft damit beschäftigen normal sind, dass man da hinschaut. Aber wenn jemand keine Ahnung hat, muss der ja auch erstmal wissen, wie er einen guten Züchter erkennt.
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Re: Augen auf beim Welpenkauf

Beitragvon Hope » Di 21. Aug 2018, 06:52

Also unsere Welpen werden ab der 4. Woche auf den oberen Gartenteil an der Terrasse ziehen. Natürlich lernen sie dennoch Geräusche etc. Kennen. Man nimmt sie einzeln mit rein, lernt mit ihnen die Dinge kennen etc.

Unsere Collies waren nachts ja immer im Haus im Welpen Zimmer, aber das war dann morgens schon immer grenzwertig mit dem Geruch obwohl vorm schlafen alles sauber gemacht wurde.

Im ganzen EG rumrennen lassen würde ich die Welpen so und so nicht dauernd. Auch hier gibt es dann ein Welpenzimmer. In den ersten 4 Wochen nur IM Haus, danach wenn es dieses mal geklappt hat je nach Wetter.

Irgendwo im Zwinger ohne großartig Menschen Kontakt ist ja wieder ganz was anderes ;)

Pearl und Amy wurden draussen großgezogen und haben beide keine Probleme im Haus oder mit Geräten etc.
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Re: Augen auf beim Welpenkauf

Beitragvon Schlundi » Di 21. Aug 2018, 10:32

Also, ich würde auf keinen Fall aus Zwingerhaltung einen Hund wollen.
Außerdem ginge für mich nicht, die Mutter nciht zu sehen. Und man sollte sehen, wie sie die Welpen säugt.
Ich meine ahnungslosen Leuten kann man ja ne Hündin unterjubeln und es ist gar nciht die echte Mutter.
Außerdem sollten die Hunde zu ihren Züchtern zutraulich sein.
Bei so Kleinanzeigen bin ich super skeptisch, geht eigentlich auch nicht.
Auch Wucherpreise finde unseriös.
Naja, die Rassen, die uns interessieren sind ja keine Modehunde in dem Sinne, insofern gibt es da auch nur relativ "normale" Preise.
Bzw. die Züchter inserieren auch nicht über Ebay.

Was uns auch wichtig war, dass wir mit den Züchtern persönlich gut auskommen.
Also, wir hatten das Gefühl, sie konnten uns den Hund mit gutem Gewissen mitgeben.
Und wir hatten das Gefühl, gut aufgehoben zu sein.
Sie haben alle Fragen gut beantwortet, ich kann sie heute noch anrufen oder schreiben, wenn eine Frage aufkommt.
Es gab ständig Infos über die Schwangerschaft, die Geburt, die Entwicklung der Zwerge.
Wir konnten sie oft besuchen.

Gesundheit ist auch ganz wichtig, deswegen glaube ich auch, ich würde nen Hund vom Züchter einem Tierschutzhund vorziehen.
Klar, man kann nie sagen, ob der Hund sein ganzes Leben gesund bleiben wird, aber bei nem guten Züchter sind wenigstens die Vorraussetzungen schon mal besser als bei einem Vermehrer.
Und im Tierschutz.. ja da muss man auch aufpassen, die können einem auch die Geschichte vom Pferd erzählen.
LG Schlundi
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Re: Augen auf beim Welpenkauf

Beitragvon Minze » Do 23. Aug 2018, 20:21

Kommt drauf an wann ich einen Welpen hole und was ich mit dem Hund vor habe. Wenn ich z. B. einen Hund mit 8 Wochen holen, darf dieser auch aus zwingerhaltung kommen, solange der Züchter eine gute Bindung zu den Welpen und der Mutter Hündin aufgebaut hat und die Welpen eben auch den Garten kennen lernen und auch die ein oder anderen seltsamen Geräusche oder Untergründe. Einem Welpen mit 8 Wochen kann ich noch ganz viel zeigen, da ist es mir tatsächlich am wichtigsten, dass er den Mensch positiv verknüpft und eine gute Bindung hat. Ich finde es auch gut wenn der welpe nicht den ganzen Tag betüdelt wird, sondern auch nicht immer im Fokus steht. Ich will keine kleine Prinzessin, es wird sich eh schon genug um den kleinen drehen.
Wenn ich einen Welpen spät hole (wie bei Nova und Kimani) ist es mir wichtig dass die Welpen mehr kennen lernen. Also Spaziergang, Spaziergang an der Straße, andere Tiere, Kinder, Auto fahren, Wasser, Sand etc. Hier ist mir dann auch wichtig dass die Welpen auch stundenweise im Haus sind und Geräusche kennen lernen, wie ein Haus überhaupt aussieht.
Was allgemein nicht geht, ist wenn ich das Muttertier nicht sehe, wenn die Untersuchungspapiere nicht „da“ sind, wenn die Bindung zu den Welpen und den anderen Hunden zum Züchter nicht da ist, wenn die Gehege oder wo die Hunde sind, verdreckt ist, wenn es so viele Hunde sind, dass mit den einzelnen Hunden ja gar nicht gearbeitet werden kann (Hope hat glaube ich irgendwann mal einen riesigen Berner Zwinger aus Italien verlinkt). Ich glaube mehr als 10 erwachsenen und 2 Senioren, 1 mal Jungspund dürften es nicht sein. Bei meiner mix Würfen möchte ich gerne einen Sinn sehen und die rassen sollten schon zusammen passen. Was ich auch nicht mitmache, ist wenn in einem Wurf farbschläge unterschiedlich viel kosten (ausgenommen fehlfarben und fehlzeichnungen, diese dürfen günstiger sein). Oder wenn ein Geschlecht mehr kostet als das andere.

Susan
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Re: Augen auf beim Welpenkauf

Beitragvon Susan » Fr 24. Aug 2018, 11:33

Kräutergeist hat geschrieben:Gesundheit und gutes Wesen ist immer das wichtigste meiner Meinung nach.
Da kann der Hund dann auch schon mal nicht 100 % dem Standard entsprechen, sofern ich nur einen Familienhund suche.
Er braucht auch für mich keine Papiere eines bestimmten Clubs oder auch gar keine.

Er muss für mich vor allem aus nachweislich (!) gesunden Eltern stammen, ein gutes Wesen haben und natürlich mit Sachverstand und Liebe aufgezogen sein.
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No go ist immer, wenn ich die Eltern nicht sehen kann - also zumindest die Mutter oder die Welpen NICHT im Haus aufwachsen, nicht entwurmt sind, nicht gechipt sind, nix von draußen kennen oder jemand ungerechtfertigter weise sehr viel Geld verlangt.



Genauso sehe ich das auch. Daher schliesse ich mich da einfach mal an. :smile:
Liebe Grüße Susan
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