Ein Schnauzi zieht ein !

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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Minze » Mo 28. Okt 2019, 22:39

Ich würde ihr zeigen, dass sie keinen Erfolg hat wenn sie mit der Pfote dran geht. Nur wenn sie mit der schnauze drin ist gibts was. Bzw. Kannst ihr das Futter ausschließlich im mauli geben.

Touch ist super. Manchmal denke ich mir Nova bricht sich dabei die Nase, so wie sie wild toucht.

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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Terri_Lis_07 » Mo 4. Nov 2019, 00:43

Inzwischen sind wir bei "Nase kann ein paar Sekunden lang im Mauli bleiben", und wir hatten jetzt ein paar Tage an denen man tagsüber keine Person angepflaumt hat und sogar nachts ein paar ( nicht alle, aber Lilo wäre sonst glaub ich nicht Lilo wenn sie vor allem da nicht alles nach Gefahren abscannt ) in Ruhe gelassen. Man konnte sogar direkt neben dran vorbei gehen, und die Wiese war interessanter, kein bisschen gegrummelt. Ich hab mich schon gefragt ob der Hund kaputt ist, aber es ist doch ganz gut.
Mal sehen wie lange das so bleibt.

Tricks sind zugegeben ein paar hinzu gekommen. Zwischen den Beinen laufen is echt genial, sie kann dort sogar manchmal ein paar Schritte rückwärts gehen. Ansonsten ergab sich aus dem Pfote geben noch "High Five" und "zehn" ( weil es so schwierig ist nur eine Pfote zu geben :lachen: ). Aber ich denke mehr muss ich ihr da in ihrem Alter echt erstmal nicht beibringen, sonst kann die mit einem Jahr bestimmt das ganze Repertoire von dem was Susi konnte. Damit sollte ich mir Zeit lassen, weil andere Dinge sind wichtiger und ich will ja auch nicht dass mir die Ideen ausgehen sobald Madame ausgewachsen ist.
Was den Mauli anbelangt brauch ich wirklich nur den Maulkorb hin halten, höchstens noch "Maulkorb" sagen, zack ist die Nase drin und wartet halbwegs geduldig auf Leckerlies. Pro Leckerlie muss sie etwa 3 Sekunden warten, und so kann ich etwa ne Hand voll einflößen ohne dass die Nase raus geht, weil man weiß: Ey, da drin bekomm ich den Jackpot ! Ich muss nur drin bleiben, etwas warten und die fliegen mir quasi zu.
Ich überlege wann ich anfange das Band drum zu legen und den zu schließen, aber ich denke sicherheitshalber bin ich da lieber etwas geduldiger, als dass ich einmal zu schnell bin, geht ja eben um Akzeptanz, und wenn das Teil zu geht is es wieder was anderes als wenn man weiß dass man jederzeit wieder raus kann.


Ja, Touch ist ganz witzig. Manchmal klappt es, aber es is auch relativ das Einzige bei dem sie gelegentlich meckert. So von wegen "Ey muss ich jetzt wirklich deine Hand als Knopf missbrauchen um nen Keks zu bekommen? Was soll das ? Grummel/wööf, ach was soll's "touch" : So mein Keks bitte"
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Minze » Mo 4. Nov 2019, 18:16

Ach ich wollte doch noch antworten :kopfklatsch:

Beim Maulkorb würd ich nur das Bändchen rüber legen. So dass sie das Gefühl bekommt, dass da was liegt. Wenn dies gut klappt, dann würde ich was schmieriges rein machen und dann den Maulkorb für 5 Sekunden schließen. Und eben so langsam die Zeit verlängern. Wenn dies gut klappt kommt dann das schmierige raus und der Hund zieht den Maulkorb so an. Und dann heißt es Action. Dann wird getrickst und was noch so Spaß macht und danach den Maulkorb wieder abgemacht. Dass selbe spiel draußen. Oder sie bekommt ihn auf während du ihr das Futter vorbereitest und erst wen du es servierst kommt er ab.

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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Terri_Lis_07 » Mo 4. Nov 2019, 18:27

Hmm wär ne Möglichkeit, probier ich mal.

Lilo wäre nicht Lilo wenn sie vorhin nicht wieder wegen einer Person total in Rage käme.
Hat ganz gut geklappt heute, im Barf Laden nochmal geübt, anfangs gemeckert und danach brav gesessen und keinen Mucke gemacht, und vorhin kam dann eine alte Frau mit Gehstock um die Ecke. Muss sie sehr bedrohlich gefunden haben so eine nicht ganz schlanke, ältere, langsame Person die gaaanz gemütlich dran vorbei geht wärend sie sich immer weiter hoch fährt. Da ich dachte die kurze Leine könnte evtl nicht reichen, kam ich auf die dumme Idee ins Halsband zu greifen ( Ja, immer so ziemlich das dümmste was man bei einem Hund tun kann der Grad auf 180 ist ). Da ist man kurz richtig blöde geworden, ich konnte nicht erkennen ob sie versucht hatte zu schnappen oder nicht ( okay, nicht nochmal versuchen xD ). Ich denke sie hat sich einfach nur erschrocken von wegen "Ey was ??", weiß nun nicht wie weit sie gehen würde wenn sie wirklich ganz hoch gefahren ist.

Ich hab es in der Whatsapp Gruppe schon erwähnt, aber ich schreib es mal nochmal:
Letzten Samstag kam beim Rütter ( neben einer Dogge die Angst vor Autos hatte ), ein Kurzhaar Collie der Fremde angepöbelt und auch attackiert hat. Man kann es sich im Internet nachträglich nochmal anschauen ( https://www.tvnow.de/shows/der-hundepro ... hundeprofi ).
Da sind Sequenzen dabei, da kann man sich statt dessen auch Lilo rein bauen ( nämlich an der Stelle bei der der Rütter den Hund selber an der Leine hat ). Das ist so in etwa das worst case Scenario das sie abliefert. Und so sah es vorhin auch aus, nur dass sie sich nicht so easy unterbrechen lässt, und sie oft auch ablässt wenn die Person ihr den Rücken kehrt.
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Minze » Mo 4. Nov 2019, 18:31

Bist du noch in der hundeschule? Hast es dort auch mal angesprochen.
Die Folge habe ich gesehen und hab mich gefreut, dass er ein gutes Zuhause gefunden hat und die Frau einen passenden Hund ein Zuhause geben konnte.

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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Terri_Lis_07 » Mo 4. Nov 2019, 20:34

Momentan hab ich es erst mal pausiert damit die Pfote sich vollständig erholen konnte.
Das Thema hab ich dort schon angesprochen, mir wurde gesagt ich soll dann einfach Abstand rein bringen. Auf meine Frage was wäre, wenn das mal nicht geht, kam Unverständnis, von wegen das würde immer funktionieren.
Naja im Treppenhaus bspw weniger, ebenfalls nicht so einfach wenn ich zB an nee Wand laufe und auf einmal jemand ums Eck kommt, oder wenn in der entsprechenden Richtung eine andere Person ist die angegangen werden könnte.

Ich weiß auch nicht was der genaue Auslöser zwecks Person sein könnte, da sie sämtliche Arten Mensch sowohl ignorieren als auch anpflaumen kann. Kein Unterschied ob alt, jung, weiblich, männlich, langsam, schnell, Hut/Regenschirm/Kapuze oder nix in der Richtung. Einzig Radfahrer scheinen etwas uninteressanter zu sein, weil die sind ja auf Rädern. Auch ist es bei Hundehaltern unterschiedlich, meist ist der Hund interessanter und die Person egal, mal Pflaumt man die Person an und will gleichzeitig irgendwie zum Hund.
Fakt ist jedenfalls dass es in ner Menschenmenge quasi garnicht passiert, und es nachts ausgeprägter ist. Bzw nachts beobachtet sie die Umgebung und meldet auf Entfernung. Wenn die Person nah ran kommt, kann man richtig ausflippen. Die meisten Leute trauen sich dann nicht ran oder kehren um, manchmal is sofort Ruhe wenn sie den Rücken kehren, manchmal muss man hinterher schauen und gelegentlich akustischen Nachdruck verleihen.

Tagsüber fängt sie erst an wenn die Person ein paar Meter dran is, oft auch garnicht, wenn es richtig doof läuft scannt man die Umgebung ab und bellt auf Entfernung.

Abstand halten und belohnen wenn sie sich richtig verhält, vor allem wenn sie vorbei lief ohne einen Mucks zu geben, gibt Lob. Andernfalls kann ich nur die Leine kurz halten, schauen dass sie auf der abgewandten Seite ist, und das Verhalten ansonsten ignorieren.
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Minze » Mo 4. Nov 2019, 21:13

Wann war den das erste mal dass sie so reagierte? Am Anfang war sie ja unsicher, sie kam ja als landei in eine laute Ecke mit vielen Reizen. Aber dann hat sie sich ja an viele Reize gut gewöhnt. Als ich sie kennen lernte, war sie ja jetzt nicht „geil ein Mensch“ drauf sondern eher gleich gültig würde ich sagen. Und von dem gleichgültig ist sie ja jetzt in eine anti Haltung und stellenweise Gleichgültigkeit gerutscht.
Vielleicht schaust du dich mal nach einem Trainer um der sich auf dieses Verhalten spezialisiert hat. Sie ist echt jung und dafür beschreibst du das Verhalten schon ziemlich wehement. Ich könnte mir vorstellen dass da ein Blick von außen hilfreich sein könnte, bevor sich dieses Verhalten festigt. Super ist natürlich dass du mit dem Maulkorb Training angefangen hast, dass ist hilfreich.

Bei den engen Situationen ist das ausweichen tatsächlich schwierig. Da kann aber Kommunikation helfen. Jemanden darum bitten dass er wartet und sich vorbei lässt oder dass du wartest du den anderen vorbei lässt. Du könntest ihr auch beibringen hinter dir zu laufen, dann kannst sie auch gut blocken...

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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Terri_Lis_07 » Mo 4. Nov 2019, 23:36

Hmm mal überlegen... Das erste Mal gebellt hat sie ein paar Tage nach der Ankunft - einen anderen Hund hinterm Gebüsch. Das erste Mal die Idee ungemütlicher zu werden ? Müsste zwischen dem 4. Und 5. Monat gewesen sein. Erst nur als man nach hinten gegangen ist und trotzdem die Menschen weiter gemacht haben, dann hat sie irgendwann den rückwärtsgang langsam abgelegt. Ansonsten hat sie sich bei Kindern immer gefreut wie n Keks, is heut nicht mehr so. Wobei sie vereinzelt mal immernoch den Impuls hat bei einem Kind spielerisch aufzudrehen. Aber bei Kinder Begegnungen bin ich inzwischen sehr vorsichtig, ich musstesie einmal vor einem Kind abschirmen das angerannt kam weil es unbedingt den Hund streicheln wollte. Zum Glück nicht viel passiert, Hund nur irgendwann einmal Wuff gemacht, das wars.

Naja ich würde jetzt nicht sagen dass sie grundsätzlich ne Anti-Mensch Einstellung hat. Es scheint ja von vielen Faktoren abhängig zu sein wie sie da jetzt reagiert, wir gesagt gibt es Tage da passiert quasi garnix, dann kommt mal n Tag mit vereinzelt Menschen die angepflaumt werden ( auch nicht immer in gleicher Intensität, manchmal is es auch nur ein kurzes Grummeln oder "Wööf wööf" und geht weiter ), es kann auch ein Tag kommen an dem quasi jeder "Todfeind" sein kann. Heute hat sie sich zB auch vor einem Schatten erschrocken, vielleicht auch so eine Art "Spooky Phase" die gelegentlich durch schimmert ? Wenn man gelassener rausgeht weil man Input bekommen hat, is es auch nicht schlimm, und wenn sie sich mit jemanden arrangieren muss ja es ne Sache von etwa 2- 3 Treffen und die Person is egal oder man fängt sogar an sich zu freuen.
Im Barf Shop war's ja auch sehr beengt, der war heute rappelvoll. Am Anfang hat man etwas gepöbelt ( in erster Linie ist es immer die Kassiererin, aber diesmal war halt auch wieder ne andere drin Die wir noch nicht kannten ), als sie es ignoriert hat und auf mich geachtet gab es n Keks, irgendwann waren die Leute dann egal, hat nichtmal so lange gedauert. Sie fand dann nur das Einkaufkörbchen von einem Mann interessant, aber kein Thema ob wohl Leute mit denen sie ein kleines Problemchen hatte, auf einmal links und rechts direkt neben ihr waren. Sie hat brav gesessen und mich angeschaut. Man kann also wenn man in dem Zustand kommt sich ablenken zu lassen, insofern dran gewöhnen dass ich interessanter bin, und die Kekse, und die Leute somit scheiß egal.
Ich muss aber auch einfach sagen : Müsste ich mit ihr einen Wesenstest absolvieren - den besteht die nicht. Wenn man bedenkt dass Situationen drin vor kommen in denen Menschen den Hund bedrängen sollen, da fällt die durch. Durch ne Menschenmenge laufen oder sowas wär Vermutlich kein Thema, Hunde Begegnungen wären zwar nicht entspannt aber nicht aggressiv, aber so einen Bedrängungstest würde sie momentan niemals bestehen. Die würde Vermutlich dann schon durchfallen wenn eine einzelne Person auf uns zu kommt.
Jetzt überlege ich ob ich Grad wegen sowas die BH oä als Ziel anstreben sollte ?
Denn theoretisch heißt das ja dass der Hund dann eben lernen muss sowas stand zu halten.
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Rübe » Mi 6. Nov 2019, 17:30

Minze hat dir geraten einen Trainer zu suchen, der sich mit derartigem Verhalten auskennt und das möchte ich dir auch unbedingt noch einmal dringend raten.
Jetzt ist Lilo noch jung und sehr formbar, sodass du das Verhalten mit der richtigen Anleitung bestimmt noch gut in Griff bekommen kannst.
Du wirkst ja auch ziemlich hilflos, darum wird es dir bestimmt gut tun eine professionelle Einschätzung und die richtige Anleitung zu bekommen.
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Terri_Lis_07 » Mi 6. Nov 2019, 18:55

Ich überleg mir das nochmal.

Heute war jetzt zB so dass ich sehen konnte warum bzw wen sie anbellt.
Wenn anfängt zu spannen/langsamer zu werden und sich anzuspannen, oder die Person sie anschaut.
War zumindest heut morgen so : Mensch 1 egal, Mensch 2 egal, Mensch 3 hat Lilo länger angeschaut, Lilo is drauf eingegangen. Mensch 4 egal, Mensch 5 hat sie angeschaut also paar mal Wuff gemacht, Mensch 6 und 7 egal. Bzw einen Teil der "egal-Menschen" wollte man kennen lernen.

Später nochmal an einer Grundschule gewesen bei dem Grad die Kinder draußen waren und verschiedene Menschen außerhalb rum gelaufen sind. Man hat sich hingesetzt und sich einfach nur alles in Ruhe angeschaut, gelegentlich war die Wiese interessant, es sind Menschen direkt vorbei gelaufen und es ist nichts passiert, hat sie zum Großteil nichtmal interessiert. Am Teich waren dann 2 Kinder, waren egal bis sie irgendwas komisches gemacht haben und mich Grad meine Mutter angerufen hat, aber wirklich abgehen tat sie nicht, nur etwas Wööf wööf gemacht.
Dann waren da Krähen ( die tummeln sich derzeit zu Horden auf den Grünflächen ) : Man wollte sie jagen, konnte sich nicht entscheiden welche fällig sein soll ), und wir haben ein älteres Päärchen mit Husky Hündin getroffen ( war das 2. Mal, die Menschen waren uninteressant, Hand hin Strecken war kein Problem, kurz geschnüffelt, höchstens drüber geschleckt, dann wieder dem Hund gewitmet ).
Dann noch n Postboten getroffen, auch nix.

War heute also ne ganz positive Resonanz. Sowas scheint sich zu häufen. Also man lernt ja quasi auch dass man nicht jeden angehen muss, dass man viele getrost ignorieren kann oder sogar versuchen kann sie zu beschnuppern ohne dass was passiert.
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Terri_Lis_07 » So 10. Nov 2019, 21:55

Mauli kann man jetzt kurz schließen :daumenhoch:

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Sieht nicht besonders toll aus und ohne is natürlich besser, aber was muss das muss eben.

Man fängt an Dinge gegenüber Susi zu verteidigen, ohne Trara mit Knurren sondern kurz spannen und dann schießt man nach vorn. Ich sach doch : Känguru-Alligator Mix bzw Haipferd beschreibt sie gut.
Keine besonders tolle Eigenschaft mit Beißereien zwischen den Beiden zu rechnen, aber so hilft erstmal nur es zu meiden im Sinne von : Beide Hunde haben eine Leine dran und wenn Lilo etwas hat darf Susi nicht in die Nähe gehen. Ich hoffe ja dass ich bald ne eigene Wohnung habe ( Eine die funktionieren würde hab ich angeschaut, warte noch die andere am Dienstag ab da diese dann in Waldnähe ist, die eine hat leider kaum Grünflächen in der Nähe ).
Auch fängt man an mich anzumotzen wenn man das Leckerlie nicht schnell genug bekommt oder ich nicht das Spielzeug heraus gebe wie sie will. Da hat sie dann Pech und muss warten bis sie sich beruhigt hat, wenn es nicht ganz abgebrochen wird.

Negativ ist eben dass sie manchmal dazu neigt nicht großartig zu Knurren, sondern einfach nur spannt bevor sie nach vorn geht. Dabei hab ich sie auch nie angemault fürs Knurren oä. :gruebel:

Ich frag mich übrigens ob sie nur deshalb die Leute anmault weil sie glaubt ich hab das alles nicht im Griff und dass es ihr Job ist sowas zu Regeln.
Sie läuft auch immer vorn und neigt zum scannen, wenn ich ihr zu schnell laufe schmeißt sie sich vor meine Füße und bremst mich aus.
Daher dachte ich mal dass ich es so mache dass sie nicht vor mir laufen darf, sondern nur neben oder hinter mir. Jedes Mal wenn sie vor läuft mach ich jetzt kehrt und lauf in die entgegen gesetzte Richtung. Dauert nicht lange dann schaut man zu mir hoch Und orientiert sich statt nach potenziellen Gefahren Ausschau zu halten. Auf die Weise scheint man es sich nochmal mehr zu überlegen ob man die Person da hinten jetzt anmotzt oder nicht.
Ob das Erfolg hat wird sich zeigen. Hab da halt grad im Kopf : Hund läuft doch vor und scannt ab, ich hinten und guck dass es nicht eskaliert. Wie wäre es wenn man das Ganze umdreht von wegen : Ich übernehme Lilos Job, und sie hat sich an mir zu orientieren, zurück zu halten und auf eine Art Anweisung zu warten wir sie sich verhalten soll.

Ich denke mal schaden kann es auf jeden Fall nicht, zumal es auch unpraktisch sein kann wenn das Hundchen vor die Füße läuft warum auch immer.
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Rübe » So 10. Nov 2019, 22:55

Da läuft doch etwas gewaltig schief und dein herumexperimentieren mit verschiedenen Erziehungsmaßnahmen bringen ja auch nur mäßig Erfolg.
Ich möchte dir noch einmal ans Herz legen dir einen Trainer zu suchen. Ein Blick von außen kann oft viel bewirken und ich glaube du brauchst auch dringend jemanden der dich in den schwierigen Situationen anleitet.
Ist nicht böse gemeint, mir tut es nur leid, dass ein so junger Hund, auf den du dich lange gefreut hast, so viel Aggressionspotential an den Tag legt.
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Terri_Lis_07 » So 10. Nov 2019, 23:57

Ja ich guck mich auch nebenbei mal um.
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Anakin » Mo 11. Nov 2019, 00:53

Der Maulkorb sieht aus, als ob er zu klein ist und zu eng sitzt. Den wird sie möglicherweise nicht ruhig tragen wollen. Besser ist ein großzügiger Metallmaulkorb, die es aber in Tiergeschäften i. d. R. nicht gibt. Auf Hundemessen findest du sowas oder auch diese hier:
https://www.chicundscharf.com/?cat=c17_ ... oerbe.html
Alternativ dazu sind auch die Baskerville Ultra nicht schlecht und zumindest komfortabel:
https://www.chicundscharf.com/?cat=c29_ ... Ultra.html

Ist schon schade, dass Lilo als so junger Hund schon so eine starke Wachsamkeit und vielleicht auch Verteidigungsbereitschaft zeigt. Nun sind Schnauzer ja durchaus Gebrauchshunde, insofern weiß ich nicht, ob das zu erwarten war und ob das in diesem Alter schon normal ist - immerhin ist sie ein mittelgroßer bis kleiner Hund und daher vielleicht schon früher reif als ich es von meinen Hunden gewohnt bin. Ich denke aber auch, dass es sehr wichtig ist, dies jetzt in kontrollierbare Bahnen zu lenken. Ich denke da an Techniken wie "Zeigen & Benennen", die langfristig bewirken, dass Lilo sich gar nicht mehr aufregen muss, so dass du sie nicht nur ausschließlich über Kontrolle regeln musst:
http://markertraining.de/zeigen-und-ben ... erbessert/
Ein guter(!) Trainer ist da hilfreich. Keinesfalls einer mit Weltherrschaftstheorien, der den Hund nur deckeln will! Aber das weißt du sicher selbst.

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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Manu » Mo 11. Nov 2019, 01:35

Rübe hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 22:55
Da läuft doch etwas gewaltig schief und dein herumexperimentieren mit verschiedenen Erziehungsmaßnahmen bringen ja auch nur mäßig Erfolg.
mir tut es nur leid, dass ein so junger Hund, auf den du dich lange gefreut hast, so viel Aggressionspotential an den Tag legt.
das gleiche habe ich auch gedacht :daumenhoch:
Anakin hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 00:53
Ist schon schade, dass Lilo als so junger Hund schon so eine starke Wachsamkeit und vielleicht auch Verteidigungsbereitschaft zeigt. Nun sind Schnauzer ja durchaus Gebrauchshunde, insofern weiß ich nicht, ob das zu erwarten war und ob das in diesem Alter schon normal ist - immerhin ist sie ein mittelgroßer bis kleiner Hund und daher vielleicht schon früher reif als ich es von meinen Hunden gewohnt bin. Ich denke aber auch, dass es sehr wichtig ist, dies jetzt in kontrollierbare Bahnen zu lenken. Ich denke da an Techniken wie "Zeigen & Benennen", die langfristig bewirken, dass Lilo sich gar nicht mehr aufregen muss, so dass du sie nicht nur ausschließlich über Kontrolle regeln musst:
DANKE Anakin,Du nimmst mir die Worte aus dem Mund,da spar ich mir das schreiben :daumenhoch:

Terri_Lis_07 hat geschrieben:
So 10. Nov 2019, 23:57
Ja ich guck mich auch nebenbei mal um.
Das klingt jetzt ein wenig halbherzig und das Du nach einem Trainer schauen willst,schreibst Du ja schon länger...ich würde es liebe gestern als morgen machen :zwinker:
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Terri_Lis_07 » Mo 11. Nov 2019, 02:06

Der Maulkorb ist so ein Plastik Maulkorb ausm Fressnapf in Größe L.
Schlussendlich wächst sie ja noch und ich dachte mir : Zum Üben kann der erstmal nicht schaden. Das Band zum verschließen is bspw recht groß, eigentlich etwas zu groß, weshalb ich nicht genau weiß ob der wirklich 100 Prozent sicher angezogen werden kann, aber ich hab ihn ja hauptsächlich zum Üben gekauft.

Ich muss tatsächlich sagen dass mir erst mit Lilos Einzug richtig klar wurde was so ein Mittelschnauzer genau bedeutet. Dass Schnauzer nicht automatisch Fremde lieben, alles andere als dumm sind, wehrhaft sein können, Konsequent benötigen, Auslastung ect war mir klar. Auch dass die mittlere Variante, als auch die Pfeffies Nicht grad die Lightversion sind.
Als Lilo als damals noch "Betty" eingezogen ist, dachte ich mir : So unkompliziert wie die is hab ich mir das echt nicht vorgestellt, und stets damit gerechnet dass noch einiges kommt.
Ich habe inzwischen ja folgendes fest gestellt:
- Die Ursprungsversion einer wachsamen Rasse zu haben, kann bedeuten einen Hund zu haben der sich nicht so easy in die Gesellschaft von heute integrieren lässt.
- der Mittelschnauzer ist Vermutlich deutlich wendiger und definitiv noch n Ticken temperamentvoller als die anderen beiden Größen
- dadurch dass es sehr verkopfte Hunde sein können, ist es nicht so einfach die Absichten bzw das darauf folgende Handeln zu erkennen = Man muss lernen das Hundeverhalten besser zu lesen und den eigenen Hund kennen
- es sind hoch intelligente Flummis die sehr, wirklich sehr sensibel auf die Stimmungen von Menschen eingehen können, vor allem des Besitzers ( und es wird für sie wenn sie erwachsen sind auch absolut keine Herausforderung sein über eine 2 Meter Wand zu springen, Gefahr bei einem Mittelschnauz als Schutzhund ? Hund beißt Nase statt Arm ab )


Also ich war mir vorher bewusst was ein Schnauzer bedeutet, aber ich wusste eben nicht dass mein kleines, süßes, tollpatschiges Individuum als das ich es kennen lernte, trotz Bemühungen vor allem Menschen so gut es geht kennen zu lernen ( ich mein sie hat alle Menschenformen gesehen die es geben kann, als sie kleiner war liiiiebte sie Kinder, und wir hatten zB auch Kontakt mit einer dement kranken Omi im Rollator gepflegt die einfach nur froh war sie zu sehen ohne sie streicheln zu müssen weil mal Pfeffie Zwerg gehabt ...

Das zeigt zumindest mal dass man immer bei einem Extrem in irgendeiner Form rechnen kann- in dem Fall jetzt : Extrem misstrauisch gegenüber Fremden, extrem empfindlich für Stimmungslagen, das Gegenteil von dumm ( und ja, verglichen mit ihr erscheint mir Susi auf einmal nur so mäßig intelligent obwohl sie es nicht ist, aber so ein durchgeknallter, unabhängiger, lediglich verzogener und zickigen Terrier is eben was anderes als ein alles analysierender, Misstrauischer Schnauzer mit Hang zur Verteidigungsbereitschaft der manchmal so wirkt als würde er "Die Lücke im System" suchen ).

Kann jetzt natürlich blöd klingen : Mich schreckt die Problematik nicht von Lilo ab, es stärkt eher den Eifer daran zu arbeiten, wie es eben bisher bei allen Hunden war die irgendein Problem haben ( was wenn man an meine Psyche denkt nicht grade schlecht ist, da es auch bedeutet dass ich uA an mir arbeiten muss, oder eher vor allem ? Und nicht nur am Hund ), und sie ist ein wundervoller, toller Hund den ich auf gar keinen Fall mehr missen will ( obwohl sie erst Ende Juli einzog ), aber ich kann es nicht gebrauchen wenn mich dieses eine Problem in Teufels Küche bringt.

Ich kann mir keinen Hund leisten der mich aus der nächsten Wohnung evtl raus fliegen lässt weil er die Nachbarn anpöbeln. Ich kann mir keinen Hund leisten der Leuten einen halben Herzinfarkt verpasst. Ich kann mir keinen Hund leisten bei dem ich Angst haben muss dass er mir eines Tages weg genommen wird nur weil ich an der Problematik scheiter, und auch keine Beschlagnahmung, Anzeige oä weil das Tier trotz aller Vorsicht zugebissen hat.

Wie gesagt : Ich sehe sie nicht als Hund der ein grundsätzliches "Ich hasse Menschen-ich muss sie alle töten" Problem hat, denn davon ist sie weit weg.
So wie ich sie grad sehe, sehe ich einen Hund der seine Position nicht kennt, der nicht weiß wie er sich verhalten soll, der einfach nur von Menschen ignoriert werden und sie wenn, in Ruhe kennen lernen will, einen Hund der vielleicht ( Weil es eben nunmal eine Veranlagung ist) denkt er müsse es tun weil es sein Job ist potentielle Bedrohungen anzuzeigen, und einen Hund der nur möchte dass die Menschen wie auch immer verstehen : Lasst mich in Ruhe/Frauchen sorgt dafür dass ich das nicht tun muss.
Aber vor allem darf man nicht vergessen : Das alles ist nicht mehr die "Gut Kirschen essen" Kategorie. Denn dieser Hund kann gefährlich werden. Ist er es jetzt oder ist er es noch nicht? Nunja, das wird wohl jemand eher beurteilen können der auf dem Gebiet Erfahrung hat.
Was is mein Job ? Lilo zeigen dass das alles mein Job ist, und sie sich dafür keine Kralle dreckig machen muss. Verhindern dass aus einem "Pöbler" ein "Beißer" wird.


Das Problem was ich eben hab wegen nem Trainer ist herauszufinden wer dafür jetzt der richtige ist. Wer wirklich Ahnung hat, wer einen nicht ohne gescheiten Plan einfach abzockt, wer den Hund nicht unnötig verkorkst, und die Frage: Sollte ich das jetzt tun oder erst wenn ich meine Wohnsituation endlich mal geregelt habe ?
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Manu » Di 12. Nov 2019, 03:14

Terri_Lis_07 hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 02:06
Kann jetzt natürlich blöd klingen : Mich schreckt die Problematik nicht von Lilo ab, es stärkt eher den Eifer daran zu arbeiten, wie es eben bisher bei allen Hunden war die irgendein Problem haben ( was wenn man an meine Psyche denkt nicht grade schlecht ist, da es auch bedeutet dass ich uA an mir arbeiten muss, oder eher vor allem ? Und nicht nur am Hund ), und sie ist ein wundervoller, toller Hund den ich auf gar keinen Fall mehr missen will ( obwohl sie erst Ende Juli einzog ), aber ich kann es nicht gebrauchen wenn mich dieses eine Problem in Teufels Küche bringt.
Dann fange ENDLICH an was zu tun,bevor sich Lilos Verhalten ritualisiert hat.
Und natürlich muss Du auch an Dir arbeiten...ich kann da ein Liedchen von singen :zwinker:
Unsere Hunde sind IMMER ein Spiegel unsere selbst :zwinker:
Es hat niemand gesagt das Du Lilos Charakter verbiegen sollst,nur in gescheite Bahnen lenken
Terri_Lis_07 hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 02:06
Ich kann mir keinen Hund leisten der mich aus der nächsten Wohnung evtl raus fliegen lässt weil er die Nachbarn anpöbeln. Ich kann mir keinen Hund leisten der Leuten einen halben Herzinfarkt verpasst. Ich kann mir keinen Hund leisten bei dem ich Angst haben muss dass er mir eines Tages weg genommen wird nur weil ich an der Problematik scheiter, und auch keine Beschlagnahmung, Anzeige oä weil das Tier trotz aller Vorsicht zugebissen hat.
Na,mal mal nicht den Teufel an die Wand :zwinker: Ich weiß aus Erfahrung das bei so kleinen süßen Nasen die Mitmenschen eine höhere Toleranz haben,als wenn man mit nem 30 Kilo Hund um die Ecke kommt.Der Mops,den ich mal als Tagesgast hatte,der war auch kein Feiner...der war schlimmer als ein Rotti und trotzdem fanden es die Mitmenschen niedlich :kopfklatsch:
Ich dagegen muss nur irgendwo mit meinem Boxer stehen...ohne das sie was tut oder auch nir einen Mucks von sich gibt und werde shcon blöd angemacht...von wegen :"Ah sooooooo ein agressiver Hund." :motz:
Terri_Lis_07 hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 02:06
Das Problem was ich eben hab wegen nem Trainer ist herauszufinden wer dafür jetzt der richtige ist. Wer wirklich Ahnung hat, wer einen nicht ohne gescheiten Plan einfach abzockt, wer den Hund nicht unnötig verkorkst, und die Frage: Sollte ich das jetzt tun oder erst wenn ich meine Wohnsituation endlich mal geregelt habe ?
GESTERN!!!anfangen zu suchen
Vom heimischen Sofa aus,wirst Du das nicht rausfinden :zwinker:
Ausserdem gibt es in allen Hundeschulen Vorgespräche,da kann man sich doch kennenlernen :zwinker: Oder wenn die HuSchu eine gut geführte Internetseite hat,einfach mal die Resonanzen lesen...oder vtl gibt es auf Facebook für Deine Region eine Gruppe wo Du mal nachfragen kannst...also wenn man wirklich will findet man...und wenn Du merkst,das es doch nicht das richtige ist,ja dann guggst Du halt weiter.
Ich denke jede von uns war schon mal auf Irrwegen :rolleyes:
Was ist eigentlich mit der Welpengruppe??Da hast ja auch nix mehr geschrieben??
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Terri_Lis_07 » Di 12. Nov 2019, 14:03

Ich habe Gedanken gemacht :

Erst mal Regel ich meine Wohnsituation, danach Trainer, außer es bessert sich extrem. Ich hab inzwischen auch eine im Netz gefunden die ich da kennen lernen würde und schauen würde ob es passt. Ich denke wenn jemand selbst zB einen Mali hält dann sollte die Problematik ja bewusst sein, und wenn man dann allerdings auch nicht in die "alte Schule" a la "Züchte Rottweiler, Schäferhunde weiß der Geier was, und ich werde ihnen bei der Korrektur helfen" gehen sollte ( wobei ich mich Frage ob das der Hundeschänder war der mal zu Spike kam ). Mir bringt da ja weder n Wattebauschwerfer, noch jemand der dann sagt : Kettenwürger dran und auf.
Die goldene Mitte eben mit praktischer Erfahrung im Handling mit Lilo Artigen oder schlimmeren.

Momentan läuft es allerdings recht gesittet ab. Die letzte Zeit ist man nicht ganz so hoch gefahren, hat die meisten ignoriert und ist auch nicht ausgetickt als bedrohliche Menschen mal direkt davor waren oder so. Man konnte auch im Dunkeln mal Ruhe geben und sich bspw eher an Gerüchen orientieren als in den Wachmodus zu schalten. Ja ich geb zu inzwischen schau ich die Leute an, beobachte selbst um alles vor ihr zu erkennen, schau wie sie drauf ist und im Dunkeln guck ich zB : Ist die Wiese interessanter oder fängt man an zu scannen?
Das allein löst es nicht, aber es hilft mir und somit vielleicht auch automatisch Lilo Weil sie dann evtl merkt : Oh Frauchen hat das schon registriert, vielleicht muss ich da ja doch nicht anschlagen ?

Allgemein sind auch recht oft die Krähen interessanter als die Menschen, tummeln die sich schließlich in Horden auf Grünem und gehen wirklich eeeewig nicht weg. :rolleyes:

Ich denke ja das was ich geschrieben hab ist wohl das Worst Case Scenario. Bisher hab ich sie noch nach keinem Menschen schnappen sehen, nur motzen und drohen. Kann jetzt ja eigentlich nur in 2 Richtungen gehen:
a) es fährt sich hoch zu einem Hund der richtig attackiert und auch zubeißt - Maulkorb Pflicht
b) es fährt sich zurück auf ein bloßes, kurzes Anschlagen, bis man dann irgendwann evtl ruhig ist und einfach nur den Drang hat das Geschehen kritisch zu beäugen.
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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Minze » Di 12. Nov 2019, 17:35

Ob der Maulkorb richtig sitzt, weiß ich nicht, ich weiß nicht wo die haare aufhören und die Schnauze anfängt.
Dass jetzt auch stress zwischen den beiden Hunden anfängt, finde ich sehr schwierig.
Die Suche nach einem hundetraining und nach einer Wohnung würde ich parallel laufen lassen. Oft Mals wird ja auch ein schnuppertermin ausgemacht. Da kann sich herausstellen dass der Trainer für euch nichts ist und dann brauchst wieder einen neuen. Von daher würde ich es eher parallel laufen lassen.
Das schwierige ist ja, dass es für die Gesamtsituation hilfreich ist, wenn du entspannt raus gehst, gleichzeitig musst du aber auch auf hab acht sein um eingreifen zu können. Aber wenn du schon angespannt raus gehst überträgt sich dass ja auch. Ich denke ein Trainer kann dir von außen besser sagen was bei euch der Auslöser ist.
Es könnte sein, das Lilo meint sich schützen zu müssen. Es könnte sein das ein hin und ein her in der Erziehung den Hund verwirrt, es kann sein dass du vielleicht zu ruhig bist und der Hund mehr Feedback braucht, es könnte aber auch sein dass du unterbewusst das ganze förderst, da du dich dann um die Probleme des Hundes kümmern musst und von deinen eigenen abgelenkt bist, es könnte aber auch sein, dass sie sich zu schnell provoziert fühlt und ein kleiner kontroletti ist. Und je nach dem was der Auslöser ist, muss auf unterschiedliche Art und weise daran gearbeitet werden.

Aber gleichzeitig dreht sich nicht alles um den Hund, es muss auch mit der Wohnung und dem Leben allgemein weiter gehen.

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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Terri_Lis_07 » Di 12. Nov 2019, 20:10

Ja Maulkorb mit Bart... Ohne wäre es einfacher. Ich finde er sitzt recht locker, vielleicht etwas zu locker, ist auf die kleinste Stufe gestellt. Die Schnauze braucht halt denke ich recht viel Umfang, auch wegen dem ganzen Bart ( der wird ja auch nicht kürzer ), und gleichzeitig darf es im Genick nicht so weit sitzen, da sie mit etwa 35 cm Umfang jetzt nicht so den breiten Hals hat.
Dennoch hat sich das Maulkorb Training eben bezahlt gemacht. Ich hab mit ihr geübt, Susi hat das ganze beobachtet "Wieso bekommt die was zu futtern und ich nicht? Ich will auch was haben ! Und es riecht so lecker", Lilo hat das mit bekommen ( da hab ich Grad den Mauli drauf, zu geklippst und geübt das zu tolerieren ), und is dann vor geschossen zu Susi. Susi schnappt in der Regel nicht richtig zu, traut sie sich nicht, ist meist eher großes Gezicke um garnix. Aber Lilo hat da auch versucht Susi zu beißen, da war ich dann über den Maulkorb ganz glücklich.
Hunde direkt getrennt, aber Lilo konnte dann nicht mehr so recht weiter arbeiten, ist angespannt, beobachtet Susi und wenn ich meine sie hat sich beruhigt und ich dann weiter übe, wird sie frech gegenüber mir weil eben noch Aufregung drin ist.
Was man zumindest merkt ist dass sie anfängt zu spannen, man lässt das bedrohliche Objekt nicht aus den Augen, der Körper spannt, gelegentlich atmet man hastig/aufgeregt , knurrt und keift aber erst wenn man schon vor geschossen ist bzw währenddessen.
Ressourcen Verteidigung steckt jedenfalls drin, die Zündschnur erscheint mir da auch nicht grade lang zu sein. Bisher hat sie sowas gegenüber mir oder meiner Mutter bspw noch nie gezeigt. Ich hoffe ja dass da nicht auch noch was kommt.

Grundsätzlich würde ich sagen geh ich nicht besonders angespannt raus. Eher aufmerksam ( klar, bei Susi is es wieder anders, so ein gemütliches rumschlendern bei dem man auf nix achten muss außer dass das Tierchen nicht mehr so viel kann und eben langsam zu Fuß ist, aber das ist doch immer wieder sehr entspannend) Ich guck mich um, Versuch die Leute, den Hund bzw eben "die Lage zu checken", und je nachdem entscheide ich mich entweder an den Leuten vorbei zu gehen oder eben einen anderen Weg einzuschlagen, oder überlege wenn ich jemanden auf Entfernung sehe wo ich lang geh, wo die Person hin geht.
Denk dann innerlich zB "Braver Mensch, braver Mensch, geh nicht hier lang, brav, äh nee böser Mensch, dreh mich jetzt um bye".
Wenn ich merk das Tier beobachtet, mach ich manchmal nen Test inwiefern man da jetzt genau drin ist. Wenn sie noch die Auffassungsgabe hat etwas anderes zu tun, dann lass ich sie absitzen, irgendwelche Tricks machen, oä. Wenn man ruhig vorbei geht oder die Person egal ist, wird sich danach gelobt.
Also geh ich quasi einfach wie man es aus der Fahrschule kennt - vorausschauend- durch die Gegend und versuche zu verhindern dass sie sich rein steigert.
Es scheint aber tatsächlich auch die Akzeptanz für einige Personen zu wachsen, es ist auch möglich nachts nicht jeden anpflaumen oder ruhig zu bleiben bis höchstens kurz zu wuffen oder in eine Richtung zu spannen, ohne jetzt irgendwie einer der 3 Personen die im Dunkeln rum laufen nen Schreck ein zu jagen.
Es gibt auch Menschen die das einfach belächeln, aber hier wohnt zB auch eine Frau die bekommt da wirklich so ziemlich jedes mal nen halben Herzinfarkt. Und auf solche Reaktionen geht Fräulein Hund natürlich noch mehr ein weil man ja mit dem Verhalten etwas erreichen konnte.
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Liebe Grüße von Lisa mit Oma Susi und Schnauzerbaby Lilo :)

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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Pixi » Di 12. Nov 2019, 21:07

Ich glaube eher größtes Problem ist, dass Lilo das Gefühl hat sie muss alles regeln und nicht du. Du gibst ihr zu wenig Sicherheit. Und du machst dir viel zu viele Gedanken, das ist ein ewiger Teufelskreis :ka: Ich kenn das.

Du musst auch aufhören immer alles mit der Rassebeschreibung zu rechtfertigen. Ja sie ist ein Mittelschnautzer, aber du darfst nicht vergessen jeder Hund hat seine eigene individuelle Persönlichkeit :zwinker: bitte versteh mich nicht falsch :zwinker:

Als ich Chiaro damals bekommen habe, war der total ängstlich, jeder hat mir gesagt, dass ist normal, das ist eben ein Collie. Es war aber nicht normal und ich hab mir Hilfe gesucht. Ohne meine Trainerin hätte ich das niemals geschafft.
Liebe Grüße
Christina mit Baki & Kirby und Chiaro & Pixi im Herzen

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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Minze » Di 12. Nov 2019, 21:52

Dass denke ich auch, dass man nicht zu viel mit der rasse rechfertigen sollte. Klar der Hund bringt je nach rasse bestimmte Eigenschaften mit, aber dass ist hauptsächlich bei der Anschaffung wichtig und wenn es um Auslastung geht. Aber wenn der Hund da ist, dann muss an dem Thema gearbeitet werden egal ob es für die rasse nicht untypisch ist. Das ändert ja nichts an dem Thema. Der Hund ist in erster Linie Hund. Aber klar, der Hofhund Schnauzer durfte habt anders reagieren als Lilo die ja nun eher Begleiter ist.
Wenn sie nun aber ein mix von Unbekannten Eltern wäre, dann kannst weniger auf die rassen das Verhalten „schieben“.
Ich glaube dass es aber ganz viele Menschen gibt, die hundeinteressiert und informiert sind, einen familienhund hatten und sich irgendwann einen eigenen anschafften. Da wird dann gerne zum Studium ein border collie angeschafft. Obwohl sie unter normalen Bedingungen mit diesem Typ Hund gut zurecht kommen würden, müssen einige feststellen dass so ein reizoffenen Typ Hund in der Stadt eine echte Herausforderung ist.
Was rasseeigenschaften ganz genau meinen, dass merkt man wenn man längere Zeit mit so einem Tier zusammen lebt.

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Re: Ein Schnauzi zieht ein !

Beitrag von Terri_Lis_07 » Di 12. Nov 2019, 22:52

Naja, wenn ich zB einen Windhund hätte wär die Wahrscheinlichkeit höher dass er den Rückwärtsgang antritt und offensichtlich total verängstigt is. Bei anderen Rassen ist die Tendenz eher das Gegenteil. Das meinte ich das jetzt so im Bezug auf die Rasse : Dass man erwarten kann dass so ein Hund eher im Zweifel nach vorn geht als nach hinten, und man sich darauf einstellen kann dass man damit arbeiten muss.
Also hauptsächlich quasi dass man sich ein Stück weit drauf einstellen kann was an Thematiken am wahrscheinlichsten wäre. Bei einem hardcore Jagdhund zB : Du musst aufpassen bei Wild.
Bei einigen Hütern : Du musst nochmal mehr drauf achten dass die Ruhe lernen können.
Und bei einem Schnauzer eben : Menschen könnten ein Thema werden, muss aber nicht.
Das sind alles Dinge denen man sich stellen können muss, abfinden nicht wirklich, sondern damit rechnen dass man darauf mitunter etwas mehr eingehen muss, denke ich.
Wenn ich Lilo zB einfach machen lassen würde kann ich ja auch nicht zu den Leuten die dann evtl panische Angst bekommen sagen : Sry aber das ist ein Schnauzer! Die sind so, lebt damit, bin jetzt eben in der Nachbarschaft, kann ja nix dafür dass der Hund dich nicht leiden kann, renn nächstes mal am besten gleich weg, Fastfood macht Spaß...

Ebenso kann ich damit rechnen dass das Tier vielleicht auch grundsätzlich Menschen nie alle lieben wird, und das Ideal somit ein "Jo Mensch, hab ich gesehen, mir egal" sein könnte.
Aber darauf verlassen dass es so ist muss ich mich nicht, denn es gibt auch genug Schnauzer die jeden Menschen lieben, Golden Retriever die Menschen anpöbeln, Labradore die Artgenossem hassen, Huskys die eher faul veranlagt sind.
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