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Hundegurus


Minze
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Hundegurus

Beitragvon Minze » Di 5. Jan 2016, 18:42

Diesen Thread eröffne ich ich für alle die das Bedürfnis haben über die vielen Hundegurus, die sich so rum treiben auszutauschen.
Ich war ein bisschen hin und her gerissen wo ich das Thema rein stellen soll, Erziehung? Quaselecke? Ich habe mich mal für diese Kategorie entschieden weil viele dieser Gurus ja durch die Medien bekannt geworden sind.

Momentan lese ich viel über Erziehung und Kommunikation und habe zu Weihnachten das Buch von Maja Maike Nowak "Wanja und die wilden Hunde" geschenkt bekommen. Es ist interessant wie es so in Russland zu geht. Also war ich neugierig was die Dame so als Hundetrainerin von sich gibt. Sie hatte wohl eine Sendung bei den öffentlichen, wo sie als Gewaltfrei beschrieben wird und das sie mit den Hunden komuniziert. Klingt ja erst mal gut und dann habe ich das Video gesehen und war schockiert https://www.youtube.com/watch?v=xopBtx6le44
Als der Hund kam trug er ein normales Halsband und ein normales Brustgeschirr. Dann arbeitet sie mit ihm und was hat er um? (Wenn ich es richtig gesehen habe) das Ilusion Collar von Cesar Milan, welches ja ein absolutes Folterinstrument ist. Gut die Aufgabe war, das die Leine am Halsband locker bleibt, aber dann hätte doch auch das normale Halsband genügt? Auf ihrer Homepage schreibt sie 10 Grundrechte für Hunde auf, das Halsband ist ein absoluter wiederspruch.

Ich frage mich wo die Hundeerziehung hin geht. Klar früher war es sicherlich nicht besser, aber jetzt wird das ausgestrahlt und als sanfte Methode verkauft... Es gibt genügend Leute die unreflektiert dass was sie sehen übernehmen und nach ahmen und dabei großen Schaden anrichten. Mir ist klar das es nicht DIE Methode gibt, die für alle Hund-Mensch-Paare sinnvoll ist und wirkt, aber gerade wenn es ausgestrahlt wird muss man sich doch im klaren sein, was da für ein Schaden entstehen kann....
Interessant finde ich auch die 5 Fragen der Dogs an Frau Nowak
http://www.dogs-magazin.de/erziehung/5- ... 59671.html

Ich hatte nach dem ich das gesehen hatte einfach das Bedürfniss, es mit euch zu teilen. Ich bin auf eure Meinungen und Erfahrungen mit ihr und anderen Gurus gespannt.

Kelpie
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Re: Hundegurus

Beitragvon Kelpie » Di 5. Jan 2016, 18:58

Die Dame hab ich damals auch gesehen.
Ich mag mich erinnern das sie dafür recht Kritik einstecken musste und dies in vielen Foren diskutiert wurde.

Mich hat sie nicht überzeugt. Sie kann wie viele gut Reden und sich auch gut verkaufen.
Ich meinte sogar das sie eine Weile lang Anhängerin der "Rudelstellungen", welche ja absoluter bockmist sind.

Wie war den das Buch? Hast du es fertig gelesen?

Minze
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Re: Hundegurus

Beitragvon Minze » Di 5. Jan 2016, 19:04

Ne fertig bin ich noch nicht. Bin noch relativ am Anfang. Wenn ich durch bin kann ich mehr dazu schreiben. Bisher geht es weniger um die Erziehung (Gut sie beschreibt schon wie sie aus diversen Gründen die Hunde mit Wasser übergossen hat um Situationen zu lösen), als mehr darum wie sie in dieses Dorf kam, dass von der Außenwelt abgeschnitten ist, wie ihre Hunde zu ihr kamen (Dauernt will ein Dorfbewohner irgendeinen Hund erschießen), wie das Leben auf dem Dorf so ist und wie sie sich selbst verändert.

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Re: Hundegurus

Beitragvon trini » Di 5. Jan 2016, 19:38

Ich fand die Frau im Fernsehen furchtbar. Generell halte ich von den ganzen "Fernseh-Gurus" ueberhaupt nichts. Ich weiss, wie - gerade bei den Privaten - Fernsehsendungen gemacht werden. GoeGa hatte auch schon mal die "Ehre" im Privatfernsehen aufzutauchen. Da wird stundenlang gefilmt, Freunde werden als sog. Fremde eingesetzt etc..

Ich such mir meine Trainer lieber live und in Farbe auf Seminaren aus. Klar, kann ich auch da mal ins Klo greifen, aber dann habe ich mir zumindest mein eigenes, ungeschoentes Bild gemacht.

LG
Martina

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Re: Hundegurus

Beitragvon Komm-Tessa » Mi 6. Jan 2016, 11:41

Frau Nowak lief aber beim ZDF, soweit ich mich erinner.

Was ich bei den ewigen Nörgeleien an den "Gurus" nicht verstehe ist, WAS die eigentlich so schlimmes machen. Warum soll dies Halsband von CM sooooo grauslich sein?
Als ich dereinst in einem Laden für Tierbedarf tätig war kam ein junges Paar zu mir und wollte für ihren Hund ein breites, weiches, gut gepolstertes Geschirr. Auf meine Frage warum kam: "Der röchelt immer so beim Ziehen." :rolleyes:
Tja, wenn man es dem Hundele dann auch noch angenehm macht... Selbst Schuld.
Ein Hund MUSS nicht ziehen, das macht er freiwillig.
Ich wage zu bezweifeln, dass Hunde derart dämlich sind, den Zusammenhang zwischen Ziehen und unangenehmes Gefühl am Hals nicht zu erkennen. Es ist ihnen anscheinend sch...egal.

Frau Nowak schien mir recht kompetent, - bis auf die Zeit mit dem "Rudelstellungs-Gedöns".

Ach ja: Gewalt erzeugt Gewalt.
Stimmt!
Wenn Hund mit Gewalt an der Leine zieht, halte ich ihn gewaltig zurück.
Hunde SIND Rüpel. Sie pflegen einen "naturbelassenen" Umgang miteinander. Das verstehen sie.

Victor

Re: Hundegurus

Beitragvon Victor » Mi 6. Jan 2016, 11:44

Ich bin sicher absolut unperfekt, wenn es ums trainieren meiner Hunde geht, aber ich (und meine Frau) tragen die Verantwortung für die in unserer Obhut befindlichen Hunde. Ich spreche hier ausdrücklich weder von Besitz noch Eigentum.
Wissen kann ich es natürlich nicht, aber hoffen, dass die die Tiere gerne bei uns sind. Vielleicht rede ich es mir auch nur ein, aber ich habe öfters das Gefühl, dass die Tiere gerne bei uns sind, wobei wir dafür auch eine Menge tun (und das gerne :zwinker: )
Die einzige Notwendigkeit eines Trainers sehe ich in unserer Betriebsblindheit, die wir aber allermeist gegenseitig beseitigen können.
Wenn wir unsere Hunde für was Spezielles ausbilden würden, wäre Rat und Hinweis von einem spezialisiertem Ausbilder sicher erwünscht. :daumenhoch:
Die allermeisten Gedankengänge, die von prominenten "Hundeflüsterern" in der Glotze propagiert werden, sind auch schon durch mein Vaakum gerauscht und quantenmechanisch modifiziert worden :bistbleed:, weshalb wir uns als "Ausbilder" unserer Hunde vollkommen ausreichen.
An absout allen in den Medien dargestellten Kanidenspezialisten find ich einiges zu kritisieren, aber auch vieles, was ich genau so oder ähnlich sehe.
Für mich steht auf jeden Fall fest, dass jeder Hund als Individuum betracht werden sollte, was eigentlich nur flexibele Ausbildungs- oder Erziehungskonzepte zulässt, die auch Fehleinschätzungen der Ausführenden (den "menschlichen" Faktor) in Betracht ziehen sollten.
In Stein gemeißelte Konzepte schicke ich zurück in den Steinbruch :thumbsdown:

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Re: Hundegurus

Beitragvon *Geli » Mi 6. Jan 2016, 13:39

^^ich könnte es nicht besser ausdrücken :daumenhoch:
BildLG Geli jetzt leider verwaist - ohne :cry: Cheyenne
Bild
Hoffnung... ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat - egal, wie es ausgeht.--nunHoffnung begraben :cry:

Minze
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Re: Hundegurus

Beitragvon Minze » Mi 6. Jan 2016, 13:50

@Komm-Tessa: Sicherlich ist der ansatz das Ziehen so bequem wie möglich zu machen nicht der Weg zur Lösung. Das ziehen aber Schmerzhafter zu machen ist aber auch nicht der Richtige Weg. Was mich an dem Halsband stört ist zum einen die Moxonleine die sich komplett zu ziehen kann, dass sie direkt hinter den Ohren sitzt und die Blutzufuhr zum Gehirn bei zug behindert.

Interessant finde ich übrings (wenn man im Netz so rum googlet) immer wieder auf Argumente stößt, das Cesar M. ja dank seiner Methoden den Tod vieler Hunde abgewehrt hat und das ja schlimmer sei als seine Methoden. Wenn die Gegenseite aber eine Möglichkeit aufzeigt wie es mit positiver Besterkung gehen kann, beschweren sich alle das ja nur Kekse geworfen werden, das ein Schäfer auch nicht in Euphorie ausbricht etc. Also zusammen gefasst man akzeptiert eher das der Hund gewürgt und getreten wird als das er bestochen oder gelobt für positives Verhalten wird.
Glücklicherweiße gibt es ja eine Vielzahl von unterschiedlichen Trainern von dem sich jeder irgendwas raus suchen kann. Z.B. Turid Rugaas, Günther Bloch und viele mehr.

@Victor: Es ist, egal in welchem Bereich, immer wichtig reflektieren und differenzieren zu können, so wie du das ja machst, aber es gibt genug die eifach Vertrauen. Sie wenden die Methoden an, weil sie glauben, dass es ja nicht so verkehrt sein kann.

@trini: In der Realität werden wahrscheinlich die meisten Menschen zu einem anderen Trainer greien, wenn sie nicht selber das Problem lösen können. Vermutlich wird es sehr schwer sein bei den Gurus einen bezahlbaren Termin zu bekommen und meistens wohnen die auch nicht ansatzweiße in der Nähe.

Ich habe mich mal mit einem Kameramann unterhalten, der für viele Formate gefilmt hat. Darunter auch Frauentausch...Wirklich spannend wie dass so abläuft. Gut eigentlich ist es jedem klar, dass es nicht zum wohle der gezeigten Familien ist.

Victor

Re: Hundegurus

Beitragvon Victor » Mi 6. Jan 2016, 16:37

Minze hat geschrieben:@Victor: Es ist, egal in welchem Bereich, immer wichtig reflektieren und differenzieren zu können, so wie du das ja machst, aber es gibt genug die eifach Vertrauen. Sie wenden die Methoden an, weil sie glauben, dass es ja nicht so verkehrt sein kann.

Wobei ja eigentlich fast immer eingeblendet wird, dass die Leute die gezeigten Methoden nicht einfach nachahmen sollen, sondern den Rat eines professionellen Hundetrainers einholen sollen :zwinker:
Feintuning ist fast immer Timingsache und das kann man eigentlich nur durch Begreifen lernen, was ebenfalls von wahrscheinlich allen Hundetrainern immer wieder und wieder und wieder gesagt wird.
Die Leute können sich zwar auch immer wieder aus ihrer Verantwortung herrausstehlen, aber beschweren brauchen sie sich dann halt auch nicht.
Im heutigen multimedialen Zeitalter ist eine aktive Meinungsbildung wichtiger den je.
Da ist man genötigt, in jedem Gebiet, mit dem man sich befasst, Spezialist zu werden.
Klar ist ja soooo viel einfacher, die Verantwortung abzugeben, weil man dann ja nicht schuld ist, wenn was nicht funktioniert.
Das die Schuldfrage meist irrelevant ist, wollen aber nur die begreifen, die ihr Leben eigenverantwortlich und selbstständig gestalten.
Dass ist ein Stoff, den die meisten nur über Erfahrung lernen. :zwinker:

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Re: Hundegurus

Beitragvon Minze » Mi 6. Jan 2016, 16:55

Stimmt Victor, was die Verantwortung betrifft gebe ich dir recht. Das denke ich auch immer wenn es um Welpenhandel und ihre Folgen geht und die armen Halter die über´s Ohr gehauen wurden gezeigt werden. Da denke ich, dass man sich doch mittlerweile so informieren kann, dass man nicht mehr so leicht darauf rein fällt. Um die Welpen tut es mir klar leit aber nicht um die Halter. Wer sich ein Fernseher kauft ließt meistens viele Testberichte, aber ein Hund kauft man so, hauptsache Billig, eine besondere Farbe und sofort ohne Fragen.
Was wieder die Gurus betrifft würde ich mir dennoch wünschen dass mehr sanfte Methoden gezeigt werden, oder dass es mehr um die Hundebedürfnisse geht. Aber ja die Verantwortung wie oder wo man sich informiert und was man bliend nach macht liegt bei jedem Halter selber.

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Re: Hundegurus

Beitragvon trini » Mi 6. Jan 2016, 19:37

@Komm-Tessa

Leinenfuehrigkeit ist auch beim Bungee immer noch ein grosses Thema. Deswegen wird er auch mit Geschirr gefuehrt. Mit Halsband haetten wir wohl schon ne Kehlkopfquetschung riskiert. Es gibt Hunde, die das Konzept der Leinenfuehrigkeit nicht verstanden haben oder sich sehr schwer damit tun. Wir hatten schon Situationen in denen er an der Schleppe so ins Geschirr geknallt ist, das es wirklich heftig im Ruecken weh tat. So einen Hund kann ich nicht am HB fuehren. Auch wenn viele Leute meinen (auch Hundetrainer) das doch tun zu muessen. Ich will dem Tier in meiner Obhut keine unnoetigen Schmerzen zu fuegen (selbst wenn meine Schulter drunter leidet), gerade dann nicht, wenn es eigentlich nicht weiss, was falsch laeuft bzw. nie gelernt haben, was ich wuensche.

@All
Ich muss den Hund da abholen, wo er gerade ist und auch wie er charakterlich ist. Bei Bungee ist es eben erwachsener Riesenwelpe. :lachen: Auch die Gurus geben ja haeufig landesweit Seminare und Vortraege. Wenn mich das Thema interessiert, gehe ich da auch hin. Und ganz interessant ist es auch mal eine andere Sichtweise auf den eigenen Hund zu bekommen. Und auch mal Korrekturen fuer mich zu bekommen, wo ich z.B. mit der Koerpersprache Dinge falsch ausdruecke.
Ich persoenlich besuche lieber Seminare als regelmaessig in die HuSchu zu gehen. Mit im Schnitt ca. 200 Euro fuer ein WE-Seminar nicht guenstig, aber bei vielen der Seminare gab es Denkstoff fuer Jahre. :smile:

Ausnahme bei uns wird in diesem Jahr die Mantrailing-Gruppe werden. Bis dato waren wir privat unterwegs, aber da kommen zu oft nicht genug Leute zusammen und faellt dadurch zu oft aus.

LG
Martina

P.S.: Bei C.M. darf man nie vergessen, dass er in den USA arbeitet. Da sind die Hundehaltungsbedingungen komplett anders, wenn man nicht auf dem Land lebt. Und TH-Hunde werden in der Regel nach kurzer Zeit eeingeschlaefert.

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Re: Hundegurus

Beitragvon ameise » Fr 8. Jan 2016, 21:09

ich bin ja der Meinung, dass man in Erziehungsfragen nie irgendein Konzept 1:1 übernehmen sollte! Egal ob es um Kinder oder Hunde geht, sollte man mal in sich hineinhören und auch auf sein Bauchgefühl hören.
Das Problem ist heutzutage doch, dass keiner mehr selbständig denken kann/will - jeder lässt sich berieseln und glaubt wenn er es so macht wie es im Buch steht, dann hat er keine Verantwortung dafür wenn es schief läuft.
Würden mehr Leute drüber nachdenken was sie und/oder das Gegenüber fühlen und was logisch betrachtet wohl die richtige Reaktion darauf wäre, dann würden viele Leute weniger Geld mit ihrem Geschwafel verdienen und so mancher wäre zufriedener und würde instinktiv richtiger handeln.

Man kann und sollte sich schon Infos holen und sich austauschen - manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht - manchmal ist es auch nur eine Kleinigkeit auf die man selber nicht kommt, die die entscheidende Wende bringen kann. Aber man muss dabei eben abwägen und das passendste für sich bzw. den zu erziehenden herausfiltern und nicht hirnlos und blind etwas nachmachen nur weil es irgendein Guru so sagt oder schreibt.

Das Buch von Nowak habe ich gelesen. Mir hat es sehr gut gefallen und ich finde da steht viel interessantes und auch wahres drin, aber es passt eben nicht alles zu jedem. Ich habe ein paar gute Anregungen für mich herausnehmen können - mehr aber nicht.

LG Ameise

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Re: Hundegurus

Beitragvon Minze » Mo 25. Jan 2016, 21:17

ich hab das Buch schon seit einer Weile durch, war aber etwas zu schreib faul :rolleyes:

Ich persönlich fand es spannend zu lesen. In diesem Buch geht es weniger um die Hundeerziehung. Maja Maike Nowak beschreibt woe sie nach der Auflösung der DDR einen neuen Fixpunkt gebraucht hat und nach Russland zog. Wie sie von einem Stadtmensch in ein kleines Dorf zog, das von der Ausenwelt abgeschnitten ist und wie sie zu den Hunden gekommen ist. Ich finde es immer spannend zu lesen wie Hunde in anderen Ländern leben. Hier fand ich es sehr erschreckend wie schnell die Bewohner zur Waffe greifen und auch aus kleineren Gründen einen Hund erschießen möchten. Interessant ist es aber auch was das Leben der Menschenen im Dorf angeht. Wer also gerne über den Tellerrand guckt und keinen Erziehungsratgeber sucht dem könnte dieses Buch gefallen. Am Schluss ist noch eine kleine Hundekunde angehängt, dort geht es dann tatsächlich doch um Erziehung und um die Hund-Mesch-Beziehung.

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Re: Hundegurus

Beitragvon Snoopy » Fr 19. Mai 2017, 12:18

Kennt jemand Katrin Scholz? https://www.facebook.com/Hundeforscherin/?fref=ts
Sie hat um die 25 eigene Hunde plus immer wieder Pflegehunde oder auch zur Erziehung (wenn ich das richtig verstanden habe)

Nachdem ich gestern völlig erstaunt ihre Videos anschaute, wie sie mit dem riessen Rudel frei läuft, hab ich gegoogelt.
Klar ist mir auch aufgefallen, dass meist nur die Schäfis aufs Wort hören und das "Fussvolk" zB nicht ins Platz geht. Aber auch dieses bleibt beim Rudel, wenn sie zB Fussgänger usw vorbei lässt.
Ebenso reagiert das Rudel nicht bei fremden Hunden..
Habe nun aber auch gelesen, dass ihre Hunde wohl nach alter "Schäferhunde-Schule" "erzogen" werden... Und es sehr ruppig zu geht in der Hundeschule.

Kann mir jemand was dazu erzählen??
Liebe Grüße Tina

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Re: Hundegurus

Beitragvon Minze » Fr 19. Mai 2017, 12:27

Ich kenne sie nicht. Hat sie Bücher veröffentlicht oder ist sie anders in den Medien aktiv?

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Re: Hundegurus

Beitragvon Snoopy » Fr 19. Mai 2017, 12:44

Als ich bissl gegoogelt habe, hab ich halt ein paar Forenartikel durch gelesen. Also sie scheint nicht unbekannt zu sein..
Bücher nicht, nein. Es gibt eines, was aber eine Freundin über ihren Werdegang oder so schrieb. Kein Fachbuch etc.
Liebe Grüße Tina

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