Partner von

Für und Wider zum Zweithund

Erfahrungen/Probleme von Mehrhundehaltern
Minze
Benutzeravatar
Moderator
Beiträge: 2461
Registriert: Di 10. Mär 2015, 20:58
Wohnort: Baden Württemberg
Hunderasse(n): Cavalier, english setter und Weimaraner

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Minze » Fr 20. Okt 2017, 19:45

Ja aktuell würde ich auch lieber nach einem passenden Erwachsenen Hund schauen, der einfach cool und gelassen bleibt.

Wenn die Themen von moony abgehakt sind, könnte ich mir auch einen Welpen gut vorstellen.

Schlundi
Benutzeravatar
Leitwolf
Beiträge: 3248
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Schlundi » So 22. Okt 2017, 12:55

Ja, mit Moony hab ich schon noch zu arbeiten.
Allein schon deswegen dauert es einfach noch.
Nen Erwachsenen Hund ohne Baustellen, werde ich vermutlich nur schwer finden. :smile:
Jedoch, wer weiß, was einem das Schicksal so in den Weg wirft? :mrgreen:

Schäferhunde, ja, ich habe sie noch nicht ausgeschlossen, aber sie sind einfach schon recht groß...
Wenn ich da so an mein Auto denke... Hm, dann brauch ich echt nen Bus. :blush:
( Oh , Lottogewinn, wo bleibst du bloß?? :gruebel: )
Und die sind ja nochmal ne andere Nummer als Moony. Dafür wären die wohl eher nicht so furchtbar sensibel.

Ja, Tamaskan hab ich schon viel gelesen. Aber die sind ja noch größer.
Und Jagdtrieb haben die auch. (also, vermute ich mal)
Aber kennen gelernt habe ich jetzt noch keinen.
Ich glaube ja vom BAuchgefühl her, dass die nem Saarloss doch recht ähnlich sind.

Ich brauche nen selbstgestrickten eierlegenden Wollmilchsau-Hund. :lachen:
Also einen nicht jagenden, souveränen, coolen, verträglichen Hund in Wolfsoptik ohne Baustellen.
Könnte eventuell schwierig werden... Oder? :lachen: :susan:

Ja, bis ich 50 bin, wird es schon hinhauen... (das ist so ein Zielpunkt von mir... grins)
LG Schlundi
Bild

Terri_Lis_07
Benutzeravatar
Polizeihund
Beiträge: 2629
Registriert: Do 12. Mär 2015, 14:03
Wohnort: im Odenwald
Hunderasse(n): West Highland White Terrier
Meine Hunde: Susi

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Terri_Lis_07 » So 22. Okt 2017, 16:46

Wolfsspitz in Kurzhaar wenn es das geben würde ? :mrgreen:
Liebe Grüße von Lisa und Susi

Bild

Ehemals Lisa1607

Schlundi
Benutzeravatar
Leitwolf
Beiträge: 3248
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Schlundi » So 22. Okt 2017, 17:42

Stimmt, ich könnte ihn ja scheren... :lachen:
LG Schlundi
Bild

trini
Blindenführhund
Beiträge: 513
Registriert: Fr 20. Mär 2015, 20:49
Wohnort: Wuppertal

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon trini » So 22. Okt 2017, 17:42

Ich wuerde immer wieder nach einem erwachsenen Zweithund aus dem TSch suchen. Da weiss man, was man bekommt. Bungee ist ein super souveraener, umweltsicherer Hund. Hat aber seben eine Probleme mit dem Freilauf. Hottie ist altersgemaess etwas unsicher, profitiert aher extrem vom Grossen. Abruf im uebersichtlichen Gelaende klappt bei Hottie mittlerweile super. Ich finde es toll, wie die beiden Jungs sich verstehen und bin davon uèberzeugt, dass es viel einfachèr ist, 2 mehr oder weniger erwachsene Hunde zusammen zu bringen, weil beide schon ihren eigenen Charakter zeigen. Und ich es auch wichtig finde, dass die Hunde in etwa die gleichen Beduerfnisse bezueglich Bewegung und Beschaeftigung haben. Einfach weil es den Alltag leichter macht.

LG
Martina

Terri_Lis_07
Benutzeravatar
Polizeihund
Beiträge: 2629
Registriert: Do 12. Mär 2015, 14:03
Wohnort: im Odenwald
Hunderasse(n): West Highland White Terrier
Meine Hunde: Susi

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Terri_Lis_07 » So 22. Okt 2017, 18:49

Schlundi hat geschrieben:Stimmt, ich könnte ihn ja scheren... :lachen:

Wenn das leider nicht das Fell ruinieren würde. Hätten sie keine Unterwolle würde das ja gehen. :mrgreen:
Liebe Grüße von Lisa und Susi

Bild

Ehemals Lisa1607

Ayumi
Benutzeravatar
Blindenführhund
Beiträge: 753
Registriert: Mi 18. Mär 2015, 10:10
Wohnort: Mühltal

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Ayumi » Mo 23. Okt 2017, 08:45

Also wir haben seit fast 13 Jahren immer zwei bzw drei Hunde. Zwischendurch war Dilli mal für nicht ganz ein Jahr alleine - und ich fand es furchtbar :rolleyes: es hat sich wirklich falsch angefühlt. Ich weiß dass, wenn Dilli mal nicht mehr ist (was Toitoitoi noch ganz lange dauern wird!), auf jeden Fall wieder ein zweiter Hund kommt.

Chessi war 6 Jahre alleine und wir hatten wirklich bedenken ob sie das so akzeptieren würde, weil sie mit anderen Hunden je nach Sympathie kobnte oder auch nicht - aber im Endeffekt hätten wir nichts besseres machen können. Sie hat angefangen zu spielen (später dann sogar auch mit anderen Hunden), wurde Menschen gegenüber aufgeschlossener (sie hat nie was gemacht aber wollte sich eben nicht anfassen lassen).

Aaaaaber spazieren gehen war schon anfangs schwieriger. Also, die ersten Wochen nicht, aber später dann schon. Weil Chessi gerne mal gepöbelt hat und Dylan nach einem dummen Vorfall (wurde mit 8 Monaten von zwei Schäferhunden erwischt) auch sicherheitshalber mal Radau gemacht hat ... ging aber auch vorbei ;)
Da Dilli inzwischen souverän ist hätte dann auch der Sheltie und jetzt Joe ein gutes Vorbild. Wobei: ich war überrascht dass zB das bellen nicht 'ansteckt' bei uns. Chessi hat immer aufgepasst und es etwas übertrieben - und Dylan lag schon immer seelenruhig daneben :smile:

Ansonsten - da wir auch einen einzelnen Hund selten in Restaurant und Co mitgenommen haben war das kein Problem.
Aber ich finde den Unterschied, die Umstellung von ein auf zwei Hunde größer als von zwei auf drei - man muss sich eben dran gewöhnen :)
Liebe Grüße

Svenja, Dylan & Joe
...Ex-It & Chessi für immer im Herzen :love:

Bild

Minze
Benutzeravatar
Moderator
Beiträge: 2461
Registriert: Di 10. Mär 2015, 20:58
Wohnort: Baden Württemberg
Hunderasse(n): Cavalier, english setter und Weimaraner

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Minze » Mo 23. Okt 2017, 10:32

Dieses Thema war gestern ein Thema bei Tiere suchen ein Zuhause
http://www1.wdr.de/fernsehen/tiere-such ... d-100.html

Schlundi
Benutzeravatar
Leitwolf
Beiträge: 3248
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Schlundi » Mo 23. Okt 2017, 10:45

@Martina: Hm, also beim Tierschutz hätte ich eher Angst, dass der Hund evtl. schon ein Überraschungspaket ist. MAn weiß ja nie, was der schon erlebt hat. Kann natürlich auch gut klappen. Man weiß es nicht. :smile:
Ist evtl. auch ein Vorurteil. :gruebel:

@Ayumi: Ich sehe es ja immer an den Bildern, wie toll deine Hunde miteinander leben.
Man kriegt da immer so ne rosarote Brille... :blush:
Ich glaube, Moony würde schon davon profitieren.

Naja, ich habe jedenfalls die Hoffnung, dass wir das noch hinkriegen.
Bei einigen Dingen habe ich auch schon Verbesserungen hinbekommen. Sie pöbelt nicht mehr so schlimm bzw. nur noch bei unseren Yorkiefreunden. *roaaar*
Sonst ist sie zwar sehr aufmerksam und angespannt, aber sie ist ruhig.
Nur wenn eben, das Gegenüber sie anpöbelt, bellt sie auch zurück. Zumindest kurz mal.

Aber meine größte Baustelle ist eben ihr Jagdtrieb. Keine Ahnung, wie ich das hinkriegen soll.
Mir fehlt einfach im MOment die Zeit, einen Kurs mit ihr zu machen.
Ich hoffe, wir schaffen das nächstes JAhr mal.
Alles nicht so günstig, muss ich sagen. *hmpf*

Mit der Schlepp-Lösung kommen wir ganz gut klar, denn so hat sie wenigstens keinen Erfolg mehr mit dem Hinterherrennen.
Trotzdem hätte ich es natürlich lieber, wenn sie frei laufen könnte.
LG Schlundi
Bild

Schlundi
Benutzeravatar
Leitwolf
Beiträge: 3248
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Schlundi » Mo 23. Okt 2017, 11:02

Minze hat geschrieben:Dieses Thema war gestern ein Thema bei Tiere suchen ein Zuhause
http://www1.wdr.de/fernsehen/tiere-such ... d-100.html


Ah, hab mir den Link mal angeschaut. :smile:
Ja, da steht so einiges, was ich mir auch ständig durch den Kopf gehen lasse. :mrgreen:
LG Schlundi
Bild

Hope
Rettungshund
Beiträge: 1476
Registriert: Do 12. Mär 2015, 12:50

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Hope » Mo 23. Okt 2017, 11:06

Meine würden ohne Leine auch stiften gehen denke ich. Deshalb haben wir es immer schon so, das sie an der Leine sind. Eigentlich herrscht hier so und so leinen oder MK Pflicht. Und ja ich bin ehrlich ich hasse es wenn frei laufende Hunde zu uns kommen...wenn der Hund nicht 100% abrufbar is, soll er an der Leibe bleiben. Und jetzt wo eh über all Gift etc. Gelegt wird, ne danke Leine und fertig. Getobt wird im Garten.
Bild

Schlundi
Benutzeravatar
Leitwolf
Beiträge: 3248
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Schlundi » Mo 23. Okt 2017, 11:14

Ja, wenn Moony Hundebesuch hat, dann tobt sie viel im Garten, das stimmt.
Leider im Moment eher selten. :sick:

Hier ist im Ort Leinenpflicht ab 50 cm Schulterhöhe. Und dann ist Leinenpflicht in der Brut und Setzzeit auch im Feld.
Maulkorbpflicht haben wir hier aber nicht.

Gift wurde hier wohl vor Jahren mal gelegt, aber sonst habe ich da nix gehört.
Aber es gibt hier schon einige, die Hunde gar nicht abkönnen und sich da aufregen.
Insofern schau ich, dass ich immer Moonys Haufen wegmache und sie im Ort auf jeden Fall an der kurzen Leine habe.

Draußen bekomme ich aber oft blöde Kommentare wegen der langen Schleppleine. :rolleyes:
Weiß auch nicht wieso, denn ich rufe Moony immer ran, wenn ein Fahrrad oder ein Spaziergänger kommt.
Manche wollen dann wissen, warum die Leine so lang ist, aber einige regen sich auf, weil man da ja drüber stolpern "könnte".
naja, deswegen rufe ich den Hund ja zu mir, damit die Leine eben nicht quer über den Weg schleift.

naja, einer hat eben immer was zu meckern... :smoking:
LG Schlundi
Bild

Minze
Benutzeravatar
Moderator
Beiträge: 2461
Registriert: Di 10. Mär 2015, 20:58
Wohnort: Baden Württemberg
Hunderasse(n): Cavalier, english setter und Weimaraner

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Minze » Mo 23. Okt 2017, 11:15

Als ich bei meinen Züchtern war, waren wir ja mit 6 Hunden am Deich spazieren. Alle ohne Leine. Wenn jemand kam haben wir natürlich unsere hund zu uns gerufen. Es gab aber echt idioten die meinen ihren hasso in die Gruppe rein jagen zu müssen. Selbst als alle angeleint waren, der fremd hasso war es nicht.

Hope
Rettungshund
Beiträge: 1476
Registriert: Do 12. Mär 2015, 12:50

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Hope » Mo 23. Okt 2017, 11:19

Bei meinen Eltern wohnt ein paar mit 2 Goldies. Die gehen immer mit der Flexi und ich könnte jedesmal aus rasten..die rufen die Hunde nämlich nicht. Oft genug standen die Hunde in der Wieso auf der anderen Straßenseite.... Wenn da ein Auto nicht genau schaut haben die ein Problem...

1 Hund allein spielt bei uns auch nicht im Garten. Is ja auch fad ;)

Hier wird leider viel Gift gelegt... Und Jäger sind hier auch massig.
Bild

Schlundi
Benutzeravatar
Leitwolf
Beiträge: 3248
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Schlundi » Mo 23. Okt 2017, 12:14

Das mit dem Gift ist ja schlimm. :thumbsdown:
ich habe das mit Moony extra geübt, dass sie draußen nix frisst, aber wenn da ne lecker Wurst liegen würde...
Aber immerhin hat sie bis jetzt alles fallen lassen, wenn ich es verlangt habe. Aber das waren meist irgendwelche Brezelstücke von Kindern, die aus dem Kinderwagen gefallen sind.
Und Kackhäufchen läßt sie jetzt auch in Ruhe... :mrgreen:
Im Moment pinkelt sie immer auf die Pferdeäpfel. :lachen:

Wenn Moony spielen will, bringt sie immer ihr Spieli oder den Ball.
Aber das ist natürlich kein Vergleich mit nem anderen Hund.

Mit dem Jäger im Ort plausche ich immer ganz gerne, wenn ich ihn treffe. Der ist ganz nett.
Aber hier gibt es öfter mal ne Drückjagd, dann fallen die hier ein wie die Fliegen.
Dann haben sie immer die Wildschweine hinten auf den Autos. :sick:

Minze, meine Züchterin läßt ihre Hunde (im MOment 8) auch immer ohne Leine laufen, bei ihr in diesem Gassigebiet.
Aber wirklich 100% hören tun die nicht. :rolleyes:
Aber dort kennen sich alle Hunde und es gibt kaum Schwierigkeiten.
Ich gehe da nicht mehr mit, weil Moony dann mit dem Rudel mitrennt und für mich nicht mehr ansprechbar ist.
Das nervt mich.
Wenn sie zu mir zu Besuch gekommen ist, hatte sie meist nur zwei Hunde dabei, dann ist das wieder was anderes.
LG Schlundi
Bild

Terri_Lis_07
Benutzeravatar
Polizeihund
Beiträge: 2629
Registriert: Do 12. Mär 2015, 14:03
Wohnort: im Odenwald
Hunderasse(n): West Highland White Terrier
Meine Hunde: Susi

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Terri_Lis_07 » Mo 23. Okt 2017, 14:41

Also Susi lass ich meistens frei laufen. Hier gibt's bisher keine Probleme mit Giftködern, die meisten Hunde hier kenne ich. So oder so nehm ich sie immer an die Leine wenn ich etwas kommen sehe, auch wenn ich sie Theoretisch abgeleint lassen könnte ( zB bei Rehen, die sind ihr einfach komplett egal ).
Ansonsten bleibt sie halt eigentlich nur nachts, an der Straße, in der Öffentlichkeit oder im Wald sowie zu bestimmten Zeiten an der Leine.
Liebe Grüße von Lisa und Susi

Bild

Ehemals Lisa1607

Ayumi
Benutzeravatar
Blindenführhund
Beiträge: 753
Registriert: Mi 18. Mär 2015, 10:10
Wohnort: Mühltal

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Ayumi » Mo 23. Okt 2017, 14:54

Naja, ich glaube da kommt es auch immer auf die Konstellation an. Chessi und Dylan zB haben ab und an mal miteinander gespielt, mochten sich auch - aber hätten sich niemals zusammen in ein Körbchen oder sehr dicht aneinander gelegt. Der Sheltie hat das ab und an gemacht und Joe mag das total sich dicht an andere Hunde (die er gut kennt) zu legen. Dylan würde sich nie direkt dazu legen, aber ihn stört es nicht, wenn es ein anderer bei ihm tut.
Grundsätzlich ist es bei Dilli auch so, dass er etwa eine Woche keinen Kontakt haben möchte (zeigt halt Zähne und knurrt wenn er zu nahe kommt, aber macht sonst nichts), dann eine Weile völlig neutral und dann irgendwann spielt er auch. So war es zumindest bisher :)

Aber je nach Hund kann das auch wirklich schwierig sein. Mit Ivy klappt es insgesamt nach einer Weile schon sehr gut, aber so ganz darf man der Sache auch nicht trauen. Also, gewisse Dinge muss man eben einfach vermeiden (zu wenig Ausweichmöglichkeiten zb). Man muss es nur zu managen wissen... ;)
Liebe Grüße

Svenja, Dylan & Joe
...Ex-It & Chessi für immer im Herzen :love:

Bild

trini
Blindenführhund
Beiträge: 513
Registriert: Fr 20. Mär 2015, 20:49
Wohnort: Wuppertal

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon trini » Mo 23. Okt 2017, 19:46

@Schlundi

Das ist wirklich ein Vorurteil. Es heisst ja immer, das die Hunde sich nach dem Einleben veraendern und erst nach einigen Wochen ihren richtigen Charakter zeigen. Konnte ich bis dato gar nicht feststellen. Liegt vielleicht auch daran, dass wir recht genaue Vorstellungen haben. Wir haben das bekommen, was wir gesehen haben. :lachen: Beide Jungs haben nur mehr Bindung zu uns aufgebaut. Hottie profitiert immens vom Grossen. Er hatte anfangs leichte Leinenpoebel-Tendenzen, die schon nach wenigen Tagen weg waren. Aber abgeguckt hat er sich den immensen Jagdtrieb von Bungee dagegen nicht. Abruf klappt mittlerweile richtig toll und wir haben auch keine Angst, dass er im Freilauf (wie bei de Vorbesitzerin) ueber Nacht verschwindet.

Schlundi
Benutzeravatar
Leitwolf
Beiträge: 3248
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Schlundi » Mi 5. Sep 2018, 13:40

So, ich krame den alten Thread mal wieder raus.

Irgendwie wird es ja konkreter mit Hund Nummer zwei... :smile:
Es ist nur die Frage, warte ich auf meinen Traumwelpen oder sollen wir es tatsächlich wagen, einen erwachsenen Hund zu nehmen.

Mir geht die kleine Cher aus der Polarhund Nothilfe einfach nicht mehr aus dem Kopf. :flirty:
Sie dürfte in Gewicht und Größe etwa gleich wie Moony sein, schätze ich mal.
Blöderweise ist sie schon kastriert, keine Ahnung, ob sie jemals läufig war.
Und keine Ahunug, ob Moony das "stören" würde.
Allerdings hat sie noch nie im Haus gelebt und kennt auch das allein sein nicht.
Also, könnte quasi sein, wie mit einem Welpen.

Dagegen steht ein Welpe vom Züchter.
Der würde dann wahrscheinlich erst nächstes JAhr geboren und dann sind wir wieder mit einem neuen Baby beschäftigt.
Erziehung, Gewöhnung ans alleine bleiben, Welpenschule, usw, halt das ganze Programm.
Für Moony evtl. einfacher mit so nem Welpi. (?)

Ich bin da echt ganz hin und hergerissen. :sick:

Zudem habe ich ja meine Elisa, die heuer in die weiterführende Schule kommt und ich da auch erstmal sehen muss, wie sie da zurecht kommt.
Insofern würde mehr für einen zweiten Hund erst nächtstes jahr sprechen.
Denn da muss ich ja auch viel Zeit reinstecken.

Ach, esist verzwickt.
Einerseits wird es nie den perfekten Zeitpunkt geben, andererseits wird Moony immer älter und dann könnte es mit nem zweiten Hund ja auch immer schwieriger werden beim Eingewöhnen.

Könnt ihr mir was raten? :smile:
LG Schlundi
Bild

Kräutergeist
Benutzeravatar
Moderator
Beiträge: 2838
Registriert: Di 10. Mär 2015, 20:58
Wohnort: Goslar
Hunderasse(n): Rhodesian Ridgeback
Meine Hunde: Kiki †

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Kräutergeist » Mi 5. Sep 2018, 14:40

Wenns auch einer vom TSch sein darf einfach mal hingehen, gucken und bei gefallen schauen, wie Moony den findet und die beiden langsam aneinander gewöhnen und dann mitnehmen.
So würde ich das machen.
Bild

Terri_Lis_07
Benutzeravatar
Polizeihund
Beiträge: 2629
Registriert: Do 12. Mär 2015, 14:03
Wohnort: im Odenwald
Hunderasse(n): West Highland White Terrier
Meine Hunde: Susi

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Terri_Lis_07 » Mi 5. Sep 2018, 17:21

Ich würd die Hündin wahrscheinlich einfach mal angucken gehen. Vielleicht vorher noch telefonieren nach weiteren Infos ? Steht ja nicht immer alles in der Beschreibung drin oder man stellt sich manches vielleicht anders vor.
Aber vor allem : ein Hund auf ner Homepage sehen und dann live muss nicht immer was heißen. Ich hab mich ja schon zweimal in nen Tierheimhund verguckt die ich so eigentlich nicht auf dem Schirm hatte und ebenso fand ich Hunde die mir auf der Homepage interessant vorkamen dann nicht mehr so toll.
Im Zweifelsfall entscheidet der Hund. War bei mir bei dem einen Mischling so. Fand den so ganz toll aber Susi fand ihn zum Kotzen und man hat im Nachhinein gemerkt dass der Bub einfach kleinere Hunde komplett ignoriert hat. Fand Susi mega unverschämt dass er auf ihre Annäherungsversuche nicht eingegangen ist.

Kann ja sein dass ihr dann hin fährt, merkt der Hund is toll und Moony sagt nöö. Dann geht ihr woanders hin und findet nen interessanten Hund und Moony interessiert sich dann zB mehr für einen der dann gänzlich nicht passt. Dann könnte man nochmal konkreter denken. Womit kann Moony gut ? Womit nicht? Was ist so ein "naja" ? Was is ihr egal ? Und welche Anforderungen stellt ihr an den Hund?
Dann könnt ihr dann auch bei einem Welpen nochmal mehr auf bestimmte Eigenschaften schauen. Vielleicht besser einer der zurückhaltender ist ? Vielleicht geht auch etwas das etwas frecher ist? Rüde oder Hündin? Rasse ? ( gibt ja bei vielen Hunden Rassen oder Typen die sie grundsätzlich nicht mögen )
Muss er so sein wie Moony ? Weil gleich und gleich gesellt sich gern oder passt auch ein "Gegensätze ziehen sich an" ?
Liebe Grüße von Lisa und Susi

Bild

Ehemals Lisa1607

Schlundi
Benutzeravatar
Leitwolf
Beiträge: 3248
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Schlundi » Mi 5. Sep 2018, 18:26

Ja, leider sind das 320 km einfach zu dem Cher-Schätzchen.
Für den Anfang müßte man sowieso erstmal per Mail anfragen.

Ja, und der Faktor Moony. :smile:
Da wäre ein Welpe für sie vermutlich einfacher zum Gewöhnen.
Moony kann gut mit unkastrierten Rüden. (des geht aber freilich nicht)
Mit Hündinnen kommt es immer drauf an. Je jünger, desto besser.

Naja, wir selber wollen soz. einen Familienhund. Das ist ja eher so ein schwammiger Begriff. :gruebel:
Quasi keinen Spezialisten, keinen Arbeitshund.
Der soll einfach ein Familienmitglied sein.
Etwas nervenstärker als Moony wäre nett. :blush:
Und auch nicht ständig die Klappe aufreißen. :lachen:
LG Schlundi
Bild

Kräutergeist
Benutzeravatar
Moderator
Beiträge: 2838
Registriert: Di 10. Mär 2015, 20:58
Wohnort: Goslar
Hunderasse(n): Rhodesian Ridgeback
Meine Hunde: Kiki †

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Kräutergeist » Do 6. Sep 2018, 07:50

Beim TSch gibt's auch immer mal wieder Welpen.
Aber nun ist es eben so. Wenn ihr ne Hündin holt wird die auch irgendwann erwachsen und dann? Was wenn es dann kracht? Und bei einem Rüden? Da müsstet ihr dann trennen. Geht das bei euch? Habt ihr da die Nerven zu? Kastraten sind auch nicht so der Hit, nehm an ich an?

Es gibt einfach mega viel zu bedenken.
Deswegen würde ich einfach mal zum Tierheim fahren und gucken.
Bild

Schlundi
Benutzeravatar
Leitwolf
Beiträge: 3248
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Schlundi » Do 6. Sep 2018, 10:33

Also, nen intakten Rüden, dafür habe ich echt keine Nerven, der würde sowieso echt ne arme Sau sein, denn um uns rum gibt es mind. 5 intakte Hündinnen. :smoking:
Ich sehe das ja bei meiner Züchterin, die hat nen intakten Rüden und der ist ihr schon zweimal ungeplant auf eine ihrer Hündinnen gesprungen. :rolleyes:
Und sie ist ja sonst echt achtsam, aber einmal nicht aufgepasst, schwupps schon haste Welpen...
Das wäre ja dann eher nciht so der Bringer.

Naja, ich denke, zwei Hündinnen, die einen gewissen Alterunterschied haben, da wird es jetzt eher nicht krachen.
Aber aufpassen muss man immer, klar.
Streiten werden die bestimmt mal, sehe ich ja an Moony Freundin.
Aber dann ist auch wieder gut und die beiden vertragen sich trotzdem.
Die beiden haben vier Jahre Unterschied.
Nächstes Jahr wird Moony 5, insofern ist der Abstand ja gegeben.
Naja, man wird sehen.

Irgendwann steht der richtige vor der Tür:
Hallo, da bin ich! :lachen:
LG Schlundi
Bild

Rübe
Blindenführhund
Beiträge: 661
Registriert: Sa 27. Jun 2015, 15:06
Wohnort: Bochum
Hunderasse(n): Malteser-Mix, Golden Retriever
Meine Hunde: Phoebe, Priya

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitragvon Rübe » Do 6. Sep 2018, 12:25

Ich persönlich bevorzuge einen Welpen oder eventuell auch erwachsenen Hund vom Züchter. Einfach weil ich wissen möchte wie der Hund aufgewachsen ist, was er erlebt hat, wo seine Stärken/Schwächen liegen. Die Gesundheit ist nach dem Wesen ein weiterer wichtiger Punkt für mich.

Bei einem Welpen hat Moony die Chance ihn sich selbst ein bisschen zu „formen“ und dann ist die Gefahr, dass die beiden sich in die Wolle kriegen etwas geringer.

Es ist auch nochmal etwas ganz anderes einen erwachsenen Hund an das ganz normale Alltagsleben zu gewöhnen als einen Welpen. Bei einem Tierschutzhund weißt du nie wie groß die Baustelle ist, die du dir da ins Haus holst und gerade wenn Kinder involviert sind (okay, deine sind nicht mehr ganz so klein) würde ich kein „Risiko“ eingehen wollen.
Liebe Grüße von Steffi mit Phoebe und Priya
Bild


kuchnie na wymiar Czeladź

Zurück zu „Rudelverhalten“




  Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron