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Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Erfahrungen/Probleme von Mehrhundehaltern

Kiri
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Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon Kiri » Fr 5. Jun 2015, 08:22

Ich weiß, ich hab's nicht so mit aussagekräftigen Überschriften :rolleyes: , ich hoffe, hier kann mir trotzdem jemand helfen.

Und zwar besteht seit jeher der große Wunsch, einen dritten Hund aufzunehmen und dies soll nun in die Tat umgesetzt werden, solange Mattis noch so klein ist und sich nicht so sehr an die vorhandenen Hunde bindet. Er soll mit Hunden aufwachsen und wir finden die Vorstellung schrecklich, dass er gerade anfängt, sich mit den Hunden zu beschäftigen und dann sind sie plötzlich altersbedingt nicht mehr da. Nelly wäre zum Zeitpunkt des Einzuges (wir haben jetzt mal das Frühjahr 2016 angepeilt, da wäre Mattis ein Jahr alt) elf Jahre alt, Yanka zwölf. Nun ist es allerdings so, dass Nelly mit Welpen draußen nichts anzufangen weiß. Sie fletscht sofort und wirft sie kompromisslos auf den Rücken. Wie könnten wir ihr nun den Einzug eines Welpen schmackhaft machen und auf was sollten wir achten? Für sie wäre es definitiv ebenfalls eine Bereicherung, wenn sie erstmal verstanden hat, dass der Hund nun bleibt (war bei Yanka damals genauso). Yanka hat mit Welpen kein Problem, sie wird eh von keinem anderen Hund ernst genommen und braucht unsere Unterstützung, um ihre Wünsche durchzusetzen. Macht es Sinn, mit einer Box zu arbeiten oder die Hunde sogar stundenweise räumlich zu trennen? Hat jemand von euch vielleicht sogar Erfahrung mit welpenunverträglichen Hunden und dem Einzug eines Welpen und mag berichten?
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*coookiie*
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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon *coookiie* » Fr 5. Jun 2015, 09:50

Ich würde mir gut überlegen, 2 alten Hunden noch einen Welpen vorzusetzen. Kann schon sehr unangenehm für die alten Hunde werden, je nach Gesundheitszustand natürlich. So einen Junghund im Kreuz zu haben wäre gerade für die "wehrlose" alte Hündin sicher der Horror. Auch für dich wird das bedeuten, fast immer getrennt gehen zu müssen weil der Junge viel mehr Auslauf braucht als die Alten. Das mal nur vorweg.

Ansonsten zu der Unverträglichkeit: Verletzt sie die Welpen oder maßregelt sie nur sehr schnell? Beruhigt sie sich nach der Maßregelung wieder? Ich denke, der eigene Welpe ist sicher ein großer Unterschied, als ein fremder auf der Straße.
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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon Hope » Fr 5. Jun 2015, 10:06

Unser Cocker Lafe war ja auch so...die hat jeden Welpen erst mal nieder gemetzelt.. teilweise recht heftig..da gabs dann MK... und halt nie alleine zusammen... wenn die etwas grösser waren ging es dann.
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Kiri
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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon Kiri » Fr 5. Jun 2015, 10:30

Der Welpe soll die "Alten" ja auch entlasten, indem er sich durch Mattis bespaßen lässt und die Oldies eben ihre Ruhe haben. Das mit den getrennten Gängen wäre kein Problem, mache ich jetzt auch schon regelmäßig. Wobei ich den Neuen eh zur Ruhe erziehen will, das heißt, ich würde auch mal einfach nur zu einer Wiese gehen und mich dann dort eine Stunde hinsetzen und jeder kann selbst entscheiden, was er tun möchte. So einen Auslastungs-Marathon wie mit Nelly würde ich nicht nochmal machen...In den ersten zwei Jahren mit ihr war ich oft bis zu sechs Stunden täglich spazieren...
Ansonsten sind die Beiden noch sehr fit (auch wenn die Röntgenbilder eigentlich was anderes sagen) und agil und sie spielen auch noch ganz gerne. Man merkt ihnen ihr Alter echt nicht an.
Und ich würde sie ja auch vor dem Kleinen "beschützen", wenn es nötig würde.

Sie verletzt Welpen nicht bewusst, allerdings kam es schon vor, dass der Welpe nach der Maßregelung einen Kratzer davon getragen hat. Danach beruhigt sie sich sofort wieder. Allerdings reicht bei ihr eben schon eine Annäherung für eine Maßregelung. Ich bin aber überzeugt davon, dass ein eigener Welpe recht schnell das Eis brechen könnte. Nur müsste ich dann erstmal daran arbeiten, ruhig zu bleiben, wenn sie mit dem Welpen agiert. Denn durch ihre grantige Art habe ich sie natürlich seit Jahren nicht mit Welpen zusammen gelassen und wäre jetzt vermutlich erstmal sehr angespannt.

Ein Maulkorb-Training möchte ich eh seit Jahren durchführen, aber irgendwie kann ich mich da nicht zu aufraffen :blush: .
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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon Schlundi » Fr 5. Jun 2015, 15:41

So an sich kann ich dir keine Tipps geben zu der Welpenunverträglichkeit. :gruebel:
Aber ich wollte trotzdem was dazu schreiben.
Nämlich, Dein Sohn wird dann etwa ein Jahr alt sein, schreibst du.

In dem Alter wird er vermutlich mit dem Laufen anfangen, sprich du bist ständig hinter dem Kind her, um zu sehen, was er wieder Lustiges treibt... (und die laufen schnell, die Kleinen, hihihi)
Bzw. Du wirst ihn noch an die Hand nehmen müssen, weil er evtl. öfter mal umfällt.
Das stelle ich mir schwierig vor, dann noch einen Welpen zu haben und zu erziehen. Stichwort stubenrein werden, da muss man ja auch mal schnell reagieren.
Wo renn ich zuerst hin? Zum pullernden Hund oder zum Sohnemann, der grade zur nächsten Pflanze läuft, um das Seramis zu probieren... :zwinker:

Oder hast du dann Hilfe bei Kind und Welpe?
LG Schlundi
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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon Hope » Fr 5. Jun 2015, 16:46

Ich habe hier ja gerade Sohn 8,5 Monate, Welpe 9 Wochen...
Joaaaaa.... ist schon stressig, weil Sohnemann halt schon bespasst werden will, nun beginnt zu krabbeln etc.
Und Welpi ist vom Stubenrein sein, leider meilenweit entfernt :peitsche:
Die kommt von draussen rein, guckt mich an und pullert :nono:

Aber es ist machbar, auch mit den noch dazu vorhandenen 3 Langnasen...
Allerdings ohne garten, hät ichs nicht gemacht..
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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon Schlundi » Fr 5. Jun 2015, 23:58

Ok, mit 8 Monaten ist er aber noch net so mobil, wie ein Kind mit 12-14 Monaten.
Und vor allem kommen Kinder, die schon laufen, auch schon an höhere DInge ran.
Ich zieh mal da dran, mal gucken, was passiert... huch, da kommt ja der ganze Regalinhalt runter...
Man sollte nicht glauben, was so ein kleiner Fratz schon alles schafft und vor allem wie schnell. :zwinker: :staun:

Klar, machbar ist alles irgendwie, man muss dann einfach mehr Geduld haben.
Es wird dann vermutlich anders, als man erwartet hat bzw. sich vorgestellt hat.
Also, ich war wirklich froh, dass meine Kinder schon älter waren und ich mich dann wirklich mehr mit dem Welpen beschäftigen konnte.
Kleinkinder sind eben einfach anstrengend, wenn sie nicht schlafen. :mrgreen: :lachen:
LG Schlundi
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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon Rosi » Sa 6. Jun 2015, 08:12

Wir haben das ja ähnlich und ich finde, inzwischen sind unsere Hunde einfach zu alt für einen quirligen Welpen, der dann mal langsam ruhiger und besonnener wird, wenn die alten so um die 13/14 sind. Von der Leistung her können beide momentan noch mit jungen/ agilen Hunden, aber ich hab einfach Sorge.. wenn, dann bauen die so schnell ab.
Wir würden vielleicht später, wenn einer von beiden nicht mehr ist einen erwachsenen Hund aus dem TS nehmen und wenn der dann alleine ist den Welpen dazu. Mein Mann möchte sich eventuell auch von der (Mehr)hundehaltung verabschieden, ich möchte unbedingt mal einen Hund von Welpenbeinen an großziehen, hätte das aber auch nicht mit Baby gewollt :)

Kiri, ich denke wie die anderen hier - ein eigener Welpe, der auch bleibt, Präsenz zeigt... die können sich denke ich schon ganz gut aneinander anpassen, Hunde sind da flexibel.

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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon *coookiie* » Sa 6. Jun 2015, 08:46

Der Welpe soll die "Alten" ja auch entlasten, indem er sich durch Mattis bespaßen lässt und die Oldies eben ihre Ruhe haben.


Ich glaube der Gedanke geht so nicht auf.
Wie soll auch ein 1-jähriges Kind einen Welpen "bespaßen"? Ich denke das Gegenteil: Du wirst höllisch auf die zwei aufpassen müssen.

Für mich klingt das Vorhaben sehr gewagt. Und dann zusätzlich die unverträgliche Hündin, da musst du ja dreifach aufpassen, was, wenn da mal bei einer Maßregelung das Kleinkind dazwischen steht...
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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon Susan » So 7. Jun 2015, 09:06

Wenn Kids mit Hunden aufwachsen lernen sie sehr gut das Hunde kein Spielzeug sind und nicht zum bespaßen da sind. Meine damalige Hündin war damals 9 Monate und mein Sohn ebenfalls, davor hatte ich einen Doggenmix Welpen der leider mit 5,5 Monaten an Katzenseuche starb. Hatte also Hund und Kind immer gemeinsam. Mein Sohn tätschelte zwar Kyra usw. ich mußte aufpassen dass er sich kein Trockenfutter aus dem Hundefutternapf nahm :lachen: aber sonst wurde Kyra in Ruhe gelassen. Meine Tochter kam nachdem Kyra schon da war, Kyra war da knapp 2 Jahre, außer das Sarah sie hin und wieder mit dem Bobbycar gerammt hat ist da nichts wirklich passiert. Es wurde auch eher wenig gespielt da Kyra eine sehr große Hündin von 74cm Schulterhöhe war. Kyra legte sich immer hin und Sarah knuddelte hin und wieder oder schlief auf ihrem Bauch ein.
Was ich damit sagen möchte, Kinder sollten von Anfang an lernen, Hunde sind kein Spielzeug, genauso sollten Hunde lernen, Kinder sind kein Spielzeug.

Ich persönlich würde den beiden älteren Damen keinen Welpen zumuten. Aktuell ist das gesundheitlich sicher kein Problem aber was in 2-3 Jahren ist, wenn der Junghund dann im Übermut die älteren Damen mal umschupst, da reicht ja schon ein eng daran vorbei rennen :ka: oder du spielst mit dem Jungspund Ball und die alten würden gerne, können aber nicht.
Ich würde eher warten und später dann einen Welpen holen. Kinder trauern da ganz anderst als wir erwachsenen, sie gehen damit noch leichter um da das Verständnis für Tod und sterben noch garnicht so da ist. Kaum ist dann ein neuer Welpe da, ist alles vergessen.
Als Kyra damals gehen mußte, war Sarah 11 Jahre. Da verstand sie natürlich genau was Tod und Trauer ist, da aber sehr schnell darauf Bonny kam war sie da abgelenkt. Das dein Sohnemann aber soweit ist um genau zu verstehen warum die beiden einmal nicht mehr da sind, dauert das schon noch sehr lange.
Liebe Grüße Susan
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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon Kiri » Mo 8. Jun 2015, 09:42

Natürlich soll er lernen, dass Tiere kein Spielzeug sind und der Welpe wird ja nun nicht für ihn angeschafft.
Ich wollte hier nicht zur Diskussion stellen, ob überhaupt ein Welpe einzieht, denn das ist eigentlich entschieden (außer, es kommt alles anders und es zieht doch erstmal wieder ein erwachsener Hund aus dem Tierschutz ein).
Und das ein Kind auch mal umfällt, passiert eben. Das passiert auch ohne Hunde im Haushalt :huh: .

Na ja, erstmal abwarten, wo es uns hinverschlägt. Das mit dem Haus direkt neben den Schwiegereltern wird nun doch nichts :cry: .
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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon Hope » Mo 8. Jun 2015, 09:59

Kerstin, ich versteh dich wie gesagt vollkommen =) Und es ist möglich... vl. wirklich wenns passt, Welpi holen noch BEVOR der Kleine laufen lernt *hihi*

Oh, das mit dem Haus ist schade...ich drücke die Daumen das ihr bald was tolles findet.
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Re: Welpenunverträgliche Hündin - trotzdem Welpen aufnehmen, Bitte um Tipps

Beitragvon Schlundi » Mo 8. Jun 2015, 10:37

Klar, passiert das Umfallen auch auch ohne Hund, aber ich meinte etwas anderes. Das war ja nur ein Beispiel.
Ich stelle es mir schwierig vor mit einem aktiven Kleinkind UND einem aktiven Welpen den Tag zu verbringen.
Gottseindank dauert die Welpenzeit ja nicht so lange, wie bei einem Kind.

Ich meinte nicht, dass es nicht möglich ist. :zwinker:
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