arbeitslos...aber glücklich

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Manu
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arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Manu » Sa 12. Jan 2019, 04:34

Aaaaaaaaaaaaaaalso ich bin ja ein großer Fan von der Idee,das jeder Hund nach seinen Möglichkeiten einen Job haben sollte :daumenhoch:
Egal ob Hundesport(gibt es ja zig Möglichkeiten);Streichelhund im Altersheim,Schulhund,RHS oder, oder, oder.

Bevor ich 2 Hunde hatte,habe ich auch die Spaziergänge mit Jacky immer mit etwas Spaß gefüllt...was man halt so machen kann.
Natürlich nicht immer...sondern eine gute Mischung aus Schlumper-Spaziergang...heißt einfach nur laufen und Zeitung lesen...oder mal nen Kumpel treffen und dann eben die Spaziergänge mit Kultur.
Ausserdem waren wir 2 Jahre in einer Rettungshundestaffel und sind zudem noch 1-2 mal die Woche auf den Hundeplatz gegangen,was wir immer noch machen.Jacky hat 2mal die BH erfolgreich gelaufen und mit Sanny arbeiten wir dran :rotwerd:
Mir ging es gut und meiner Jacky auch.
Nun...durch diverse unglückliche Umstände sind meine Mädels nun "arbeitslos"
Ok die Rettungshundearbeit machen wir in einer privaten kleinen Gruppe...ganz zwanglos...aber leider nicht wirklich regelmäßig,da uns die Leute fehlen :weinen:
Naja und in unserem "Sport"Verein :rolleyes: ...ist tote Hose...ausser einer 0815 Unterordnungsgruppenarbeit passiert nix :weinen: Jede Anfrage nach weiteren Möglichkeiten...wird mit der Ansage:"Da müsst Ihr Euch kümmern" abgetan :ka:
Und wie wir ja alle wissen..macht vieles in einer Gruppe mehr Spaß..als wenn man irgendwie alleine rumwurschtelt :sick:

Privat...habe ich noch eine Trainerin...die ...buntes Training anbieten...heißt...mal Tricks..mal longieren...mal Unteroderung...dort sind wir jeden Sonntag für 2 Stunden

Ansich gibt es hier im näheren Umkreis noch mehr verlockende Angebote :daumenhoch:
Aber entweder sind die so preisintensiv,das es auf Dauer einfach nicht geht..oder es paßt nicht in meinen Zeitplan :sick:

Nun sinnieren ich schon sehr sehr lange darüber nach...ob,das was ich meinen Mädels so biete..auch ok ist???
Klar hin und wieder mache ich auch Späßle auf den Spaziergängen,aber mit 2 Hunden,wovon eine eine Krawallmaus ist und die MUSS man immer im Augen haben,weil es kann ja jederzeit ein anderer Hund um die Ecke biegen und dann knallt es und die andere liebt einfach alles und jeden...naja alles nicht ganz so einfach :sick:

Also die 80 % unserer Zeit...schlumpern wir :hahah:
Und wenn ich da sehe...wie glücklich meine Mädels sind,wenn sie sich gegenseitig über die Felder jagen oder sich um den einzigen Stock im Wald kloppen oder gemeinsam an einer Zeitung lesen...und dann dabeim glückseelig in ihre Kissen sinken...ja da geht mir das Herz auf und ich frage mich.

*BRAUCHT EIN HUND EINEN JOB??*
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von *Geli » Sa 12. Jan 2019, 22:45

Bedeutet das, deine damen leben von :geschockt: HartzIV?

Hopp,mach denen mal Beine!! :rolleyes: :nono: :peitsche: :peitsche:

tse...tse.. :gruebel: :shifty: :susan:
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Manu » So 13. Jan 2019, 04:56

:hahah: :hahah: :hahah: Geli...Du bist zum niederknutschen :love:
Danke das ich mich wegen einem Lachflash... mal wieder...an meinem morgendlichen Kaffee verschlucken durfte :hahah:

Aber ich denke Du hast mich verstanden...oder??

Und NEIN sie leben nicht von HartzIV sondern von gaaaaaaaanz viel liebe und a bissl B.A.R.F: :lachen:
Und eigentlich sollte man MIR Beine machen,denn es liegt ja an mir ob ich mit den Damen was mache oder nicht.
Aber muss man denn immer was tun??Kann man nicht auch nur einfach das Leben genießen und sich daran erfreuen??
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Schlundi » So 13. Jan 2019, 14:14

Ich würde sagen, es kommt eben auf den individuellen Hund an.
Manche brauchen tatsächlich einen Job.
Aber selbst solche Workaholics können bestimmt auch mal "Urlaub" machen.
Sprich auch mal fünfe grade sein lassen.

Unsere Moony ist auch eher ein "arbeitsloser" Hund.
Allerdings muss sie ja auch unser manchmal turbolentes Familienleben "ertragen" uund das ist auch so nen Art Arbeit.
Familienhund sein ist ja auch nicht grade leicht.

Ich habe manchmal ein schlechtes Gewissen, aber mit der Zeit ist es eben auch manchmal knapp.
Trotzdem würde ich sagen, dass sie ein schönes Hundeleben hat.
Auch ohne Job. :love:
LG Schlundi
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von *Geli » So 13. Jan 2019, 19:11

Wenn man es so sieht, war meine Kleine auch arbeitlos.Sie wurde von uns "ausgehalten" :lachen:

Sie durfte einfach nur Hund sein. Pro Tag einen 2-3stündigen "Spass"- Spaziergang, mit Suchspielen, Trickwiederholungen und allerlei Quatsch.Ja! sie war arbeitslos und glücklich damit :klatsch: :smile:
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Manu » Mo 14. Jan 2019, 04:50

Schlundi hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 14:14
Ich habe manchmal ein schlechtes Gewissen,
So geht es mir auch...und dann frage ich mich ob es meine Ansprüche sind oder die der Hunde.

Und wie schon geschrieben,wenn sie nach unseren Runden zufrieden in ihre Kissen sinken...kann das das süße "NIX"-tun so verkehrt nicht sein.

Den einzigen "Job" den sie haben...ist:
Einmal die Woche,helfen sie mir im Welpenspiel,welches ich in unserem Hundesportverein leite.Manchmal habe ich kleine Raufbolde dabei und wenn dann noch ein Schüchterner dabei ist...das ist keine gute Kombi...da gehen dann meine Mädels dazwischen...splitten nennt man das in Hundesprache.
Schlundi hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 14:14

Trotzdem würde ich sagen, dass sie ein schönes Hundeleben hat.
Auch ohne Job. :love:
Und genau das ist das wichtigste :daumenhoch:
Wenn ich auf unserem Platz sehe,viele Hunde eher unlustig auf den Platz kommen,weil sie zum x-tenMal die Woche auf den Paltz gezerrt werde,nur weil der Halter irgendwelche höheren Ziele verfolgt...
Nee...da machen wir auch lieber nix und sind glücklich dabei :daumenhoch:
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Minze » Mo 14. Jan 2019, 16:55

Ob ein Hund einen Job braucht hängt sicherlich von vielen Faktoren ab. Ein alter Hund genießt seine Rente, ein sehr junger Hund geht noch in die Schule und lernt das Hunde 1 mal 1. je nach veranlagerung und Lebensort braucht dann ein Hund schon eine Aufgabe. Wenn ich aber ganz romantisch wohne und der Hund wie ano dazumal kommen und gehen kann wie er will, sich mit anderen Hunden trifft, ne maus jagen kann und sich in ekligen wälzt, der braucht sicherlich keinen Job, der hat ein sehr glückliches und freies Hundeleben. So ein Leben kenne ich allerdings nur noch von Hunden in Frankreichs kleinen Dörfern.
Da wahrscheinlich die wenigsten Hunde hier kommen und gehen können wie sie mögen, brauchen aktivere Gefährten eine Aufgabe. Sonst suchen sie sich eine. Nur die finden Menschen meistens doof. Also heißt es einen Job oder ein Hobby für den Hund finden. Der eine braucht mehr was fürs Hirn, der nächste benötigt eher viel Bewegung.
Je nach Mensch kann es eben auch sinnvoll sein, in eine hundeschule zu gehen und dort sich inspirieren zu lassen. Jedoch sehe ich hier leider auch ein Problem. Hier gibt es nämlich in den normalen hundeschulen eher ipo, Vorbereitung auf die bh, Agility und ne Welpen Gruppe. Und dass ist für mich einfach nicht spannend. Dann gibt es hier noch die sehr sehr teuren hundeschulen, dort gibt es dann auch dummy, Fährte, Spaß mit Hund etc. jedoch muss ich sagen dass ich es schon sehr überteuert finde und die Nase sehr hoch getragen wird was ja beim mantrailing nicht so hilfreich ist :baetsch:
Ich muss sagen, ich hab hier keine hundeschule für uns entdeckt. Also gestalten wir unser Alltag so wie wir es für richtig halten. Und wenn die Winterpause endlich vorbei ist, können wir uns auch die archaeo dogs anschauen. Ich muss sagen es klingt viel versprechend und ich würde mich freuen, wenn dies unsere Aufgabe wird. Das Telefonat mit meinen 1000 fragen war auf jeden Fall sehr viel versprechend.

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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Schlundi » Mo 14. Jan 2019, 17:58

Wegen den Ansprüchen, die man hat (oder der Hund).
Ich habe mal von einer Züchterin die Antwort bekommen:

Die Schubladen, die man öffnet, muss man dann auch füllen.
Wenn ich mit meinen Hund trainiere, dann kann ich nicht wieder einfach aufhören, sondern muss dem Hund eben seine Beschäftigung geben. (in welcher Form auch immer)

Klar, heißt das im Umkehrschluß nicht, dass man gar nix machen soll und der Hund dann auch nix fordern wird.
Grundbedürfnisse hat so ein Hundi schon. :love:
Aber wenn man eben sagt: Jaaa, ich will unbedingt Agility machen oder so, dann sucht man sich ja auch die entsprechende Rasse raus.
Da wird man dann nicht mit dem Bernhardiner hingehen.

Ich merke es manchmal bei Moony, wenn wir viel Besuch hatten oder wenn ein Kindergeburtstag war, dann ist sie echt total im Sack danach.
Aber wenn wir mal paar Tage Sparflamme hatten, dann bringt sie mir schon mal ihr Spielzeug und sagt: Hallo? Beschäftigung! :hund2:

@Geli: Dabei wird doch beim schäferhund immer gesagt: Der muss ausgelastet werden... :rolleyes:
Aber ich denke eben, dass viele "Auslastung" falsch verstehen und den HUnd dann total narrisch machen mit Überbeschäftigung.
LG Schlundi
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Chinita » Mi 16. Jan 2019, 17:44

Taja ist auch arbeitslos. Wir laufen zwar viel mit ihr, aber sie macht schneller schlapp wie früher. Sie kennt jeden Grashalm mit Namen, zwischendurch rennt sie (ich versuch dann am Ende der Leine mitzurennen :hahah: ). Sie holt sich zwischendurch ein Leckerli ab und strahlt mich an. Mit dem Dogscooter fahren wir manchmal auch noch. Aber das ist eher stop & go, weil es überall gut riecht.

Chinouk ist in Rente. Sie muß und will nicht mehr arbeiten. Hat ihren Spaß beim spazierengehen und fetzt so weit sie kann durch die Gegend.

Nur die Leute verstehen nicht, warum ich nicht 30km am Tag laufe und im Sommer fahre ich nicht mit dem Schlitten. :rofl: Sind ja schließlich Huskys.
Ich bin ein böses Frauchen :65:

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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Minze » Mi 16. Jan 2019, 19:48

Ein Weimaraner muss auch mindestens 8 h am Tag raus, meinen wohl manche Menschen. Klar 7 Tage nur gassi und jeder läuft während den 2 h wie er mag, dann hätte ich hier ein sehr nerviges Tier. Bzw. Sie würde es ausnutzen und machen was sie will, also hetzen gehen.
Gerade aktuell, nach dem die anderen beiden gestorben sind, fehlt mir gerade die Kraft um kreativ mit Nova zu arbeiten. Also machen wir leichte Übungen und Einheiten mit dem dummy. Dass geht schon. Es muss nicht immer das volle Programm sein. Mal fahren wir mit dem Roller, mal laufen wir bloß.

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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Chinita » Mi 16. Jan 2019, 19:56

Das ist alles schon schlimm genug. Es muß auch nicht immer das volle Programm sein.
Ein paar Gänge runterschalten und auch mal an sich denken.

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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Pixi » Mi 16. Jan 2019, 23:55

Bei uns hier gibt es im Moment sehr viele Aussies, mit denen wird auch viel spazieren gegangen mindestens 1 Stunde und das schon mit 9 Wochen. Mit denen muss man ja viel laufen steht ja so in der Rassebeschreibung :susan: . Und wenn der Hund dann älter ist wundern sie sich warum der nicht mehr müde wird. Da geht mir echt die Galle hoch :motz:

Baki war auch glücklich als er arbeitslos war :lachen: aber jetzt ist er auch glücklich wenn er arbeiten darf :love:
Liebe Grüße
Christina mit Baki & Kirby und Chiaro & Pixi im Herzen

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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Manu » Do 17. Jan 2019, 03:33

Schlundi hat geschrieben:
Mo 14. Jan 2019, 17:58
Die Schubladen, die man öffnet, muss man dann auch füllen.
Wenn ich mit meinen Hund trainiere, dann kann ich nicht wieder einfach aufhören, sondern muss dem Hund eben seine Beschäftigung geben. (in welcher Form auch immer)
Kann ich so jetzt nicht unterschreiben...
denn ich musste aufhören...mit der Rettungshundearbeit.Und ja,die ersten Wochen hat Jacky tatsächlich Samstag um 8:00Uhr in der Tür gestanden und wollte los und war dann recht unruhig,als wir eben nicht los sind...aber das hat sich irgendwann gegeben,insbesondere als Sanny einzog.
Ok wir machen diese "Arbeit" noch...aber unregelmäßig und im Moment habe ich nicht den Eindruck,das Jacky irgendwas fehlt.
Bei Sanny habe ich in den ersten Monaten täglich viele kleine Übungen gemacht...teils drinnen,teils draussen...die kleine kannte ja nix :rolleyes:
Und dann ging es mir gesundheitlich nicht gut und ich konnte nicht so wie Sanny wollte und schon hatte ich hier einen nervenden Hund :motz:
Also habe ich diese Regelmäßigkeit abgeschafft und meine Hunde wissen nie
ob es lustig wird oder eben nicht...mit dieser Mischung kommen wir gut klar :daumenhoch:

Pixi hat geschrieben:
Mi 16. Jan 2019, 23:55
Mit denen muss man ja viel laufen steht ja so in der Rassebeschreibung :susan: .
:hahah: :hahah: jaja genau so :hahah: :hahah:

Aber diesen Denkfehler hatte ich auch :rolleyes:

Unsere Rettungshundestaffel war sehr Aussi-lastig...die Ausbilderin...gleichzeitig Aussizüchterein (Arbeitslinie) und die Hunde waren alle dermaßen hochtriebig :rolleyes: die Dame hat uns bis zum erbrechen eingetrichtert...das JEDER Hund in erster Linie Ruhe und Langeweile üben muss.
1. man bekommt einen Hund der nur auf 80%läuft leichter auf 100% hochtrainiert,als andersrum
2. es kann ja auch mal sein,das man aus diversen Gründen dem Hund nicht das Beschäftigungsprogramm bieten kann,welches er gewohnt ist und dann hat man ein echtes Problem :geschockt:

Und dieser Satz...ja der ist bei mir in Fleisch und Blut übergegangen :daumenhoch: Der hat mir bei Sanny irrsinnig geholfen...

@ Pixi,das ist aber nicht nur bei den Aussis so
Neulich hatte ich eine Dame im Welpenspiel mit einem schwarzen Schäfi...die kam mit ihrem 14 Wochen alten Zwerg gelaufen...da waren die schon mal eine Stunde unterwegs...dann wollte sie das Welpenspiel machen...auch nochmal ne Stunde und dann wollte sie wieder heimlaufen :geschockt: :geschockt: :geschockt:
Ich bin fast umgekippt und habe erst mal gefragt was mit ihr nicht richtig ist :motz: Zu allem übel hat der Zwerg ganz massiv seinen Schwanz gejagt und ließ sich mit nicht davon abhalten...der war völlig neben sich :motz:
Sie erzählte mir dann,das ihr Züchter und auch diverse FB-Gruppen ihr gesagt haben,das ein Schäfi viiiiiiiiiiiiiiiiiiiel...sehr viel braucht :geschockt: :geschockt: :geschockt:... ahja ist klar... mit 14 Wochen :hau:
Und von solchen Gruselgeschichten kann ich einige erzählen :motz:
Man man man was ist bloß mit den Leuten los :motz:
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Schlundi » Do 17. Jan 2019, 12:34

Naja gut, wenn es jetzt krankheitsbedingt zu Ausfällen kommt...
Klar kann sich ein Hund wieder umgewöhnen, also zumindest die meisten würde ich sagen, aber in der Übergangszeit wird es wohl schon eher schwierig. (hast du ja auch geschrieben)
Oder man hat dann echt einen Hund, der sich dann mit anderen Dingen beschäftigt und die Wohnung umdekoriert, weil er eben nix mehr zu tun hat.

Bestimmte Schwankungen im Beschäftigungsgrad kann bestimmt jeder Hund "aushalten".
Ist vermutlich schon ne individuelle Frage.
Und wenn ein Hund älter wird, ist ja auch ne gewissen Bremse mit drin.

Ich schätze mal, wenn man zwei Hunde hat, dann halten sie sich auch in gewissem Maße "jung".
LG Schlundi
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Pixi » Do 17. Jan 2019, 18:11

Manu hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 03:33
Schlundi hat geschrieben:
Mo 14. Jan 2019, 17:58
Die Schubladen, die man öffnet, muss man dann auch füllen.
Wenn ich mit meinen Hund trainiere, dann kann ich nicht wieder einfach aufhören, sondern muss dem Hund eben seine Beschäftigung geben. (in welcher Form auch immer)
Kann ich so jetzt nicht unterschreiben...
denn ich musste aufhören...mit der Rettungshundearbeit.Und ja,die ersten Wochen hat Jacky tatsächlich Samstag um 8:00Uhr in der Tür gestanden und wollte los und war dann recht unruhig,als wir eben nicht los sind...aber das hat sich irgendwann gegeben,insbesondere als Sanny einzog.
Ok wir machen diese "Arbeit" noch...aber unregelmäßig und im Moment habe ich nicht den Eindruck,das Jacky irgendwas fehlt.
Bei Sanny habe ich in den ersten Monaten täglich viele kleine Übungen gemacht...teils drinnen,teils draussen...die kleine kannte ja nix :rolleyes:
Und dann ging es mir gesundheitlich nicht gut und ich konnte nicht so wie Sanny wollte und schon hatte ich hier einen nervenden Hund :motz:
Also habe ich diese Regelmäßigkeit abgeschafft und meine Hunde wissen nie
ob es lustig wird oder eben nicht...mit dieser Mischung kommen wir gut klar :daumenhoch:

Pixi hat geschrieben:
Mi 16. Jan 2019, 23:55
Mit denen muss man ja viel laufen steht ja so in der Rassebeschreibung :susan: .
:hahah: :hahah: jaja genau so :hahah: :hahah:

Aber diesen Denkfehler hatte ich auch :rolleyes:

Unsere Rettungshundestaffel war sehr Aussi-lastig...die Ausbilderin...gleichzeitig Aussizüchterein (Arbeitslinie) und die Hunde waren alle dermaßen hochtriebig :rolleyes: die Dame hat uns bis zum erbrechen eingetrichtert...das JEDER Hund in erster Linie Ruhe und Langeweile üben muss.
1. man bekommt einen Hund der nur auf 80%läuft leichter auf 100% hochtrainiert,als andersrum
2. es kann ja auch mal sein,das man aus diversen Gründen dem Hund nicht das Beschäftigungsprogramm bieten kann,welches er gewohnt ist und dann hat man ein echtes Problem :geschockt:

Und dieser Satz...ja der ist bei mir in Fleisch und Blut übergegangen :daumenhoch: Der hat mir bei Sanny irrsinnig geholfen...

@ Pixi,das ist aber nicht nur bei den Aussis so
Neulich hatte ich eine Dame im Welpenspiel mit einem schwarzen Schäfi...die kam mit ihrem 14 Wochen alten Zwerg gelaufen...da waren die schon mal eine Stunde unterwegs...dann wollte sie das Welpenspiel machen...auch nochmal ne Stunde und dann wollte sie wieder heimlaufen :geschockt: :geschockt: :geschockt:
Ich bin fast umgekippt und habe erst mal gefragt was mit ihr nicht richtig ist :motz: Zu allem übel hat der Zwerg ganz massiv seinen Schwanz gejagt und ließ sich mit nicht davon abhalten...der war völlig neben sich :motz:
Sie erzählte mir dann,das ihr Züchter und auch diverse FB-Gruppen ihr gesagt haben,das ein Schäfi viiiiiiiiiiiiiiiiiiiel...sehr viel braucht :geschockt: :geschockt: :geschockt:... ahja ist klar... mit 14 Wochen :hau:
Und von solchen Gruselgeschichten kann ich einige erzählen :motz:
Man man man was ist bloß mit den Leuten los :motz:
Mit Baki habe ich bis er 6 Monate war gar nicht so viel gemacht, der hat ja eigentlich auch nur geschlafen :lachen: und ich habe ihn schlafen lassen. Meine Züchterin hat mir damals den Tipp gegeben und ich muss sagen, dass kommt mir jetzt zu gute. Er freut sich zwar riesig wenn wir ins Trainig fahren, findet es im Moment aber auch völlig in Ordnung wenn wir mal eine längere Pause machen müssen. Klar bringt er auch mal sein Spielzeug und will spielen, aber dann kuschelt er sich wieder zu mir und freut sich das er da sein darf.

Ja bei anderen Rassen ist das natürlich genauso. Wir haben hier eine Jägerin die mit Ihrem Welpen stundenlang spazieren war und mit einem Jahr wollte sie die Hünding abgeben, weil sie nicht mehr müde zubekommen ist und immer mehr laufen will :dozey: Ja ne ist klar...
Liebe Grüße
Christina mit Baki & Kirby und Chiaro & Pixi im Herzen

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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von ameise » Do 17. Jan 2019, 20:22

Ich glaube nicht dass jeder Hund einen Job braucht. Unser Tuli war glücklich einfach nur da sein zu dürfen. Außer Spaziergängen haben wir nie was mit ihm gemacht und er war trotzdem das zufriedenste und ausgeglichenste Wesen das ich kannte.

Elvis reicht es wenn ich ab und zu bei Spaziergängen ein paar Übungen einbaue und hin und wieder daheim Tricks oder Suchspiele mit ihm mache. Je nach dem was die örtliche Hundeschule gerade bietet, macven wir mal einen Kurs mit oddr auch mal ein halbes Jahr nix.
Norbert ist trotz dass er ein Aussie ist mit relativ wenig zufrieden. Wir haben den Welpenkurs gemacht dann war erstmal 3 Monate Pause wegen Urlaub und dann gab's keine passende Gruppe für ihn. Er ist ja so klein und meine Trainerin meinte immer er wär zu sensibel für diese oder jene Hundegruppe etc... dabei ist er im Bezug auf Hunde überhaupt nicht zimperlich oder sensibel. Seiner gleichaltrigen total überdrehten Viszla- Freundin kann er klar ihre Grenzen aufzeigen und er ist Ei er der wenigen, von dem sie das akzeptiert. Wenn sie Elvis stresst, kommt Norbert und macht sie an und schon ist Ruhe :lachen:
Auch sonst kann er sich gut zur Wehr setzen und leidet auch nicht so wie Elvis wenn ihm ein aufdringlicher Hund auf den Sack geht. Er klärt das und fertig.
Aber jetzt komm ich vom Thema ab :rolleyes:
Seit ein paar Wochen sind wir wieder regelmäßig im Grundausbildungskurs. Für ihn ist es der zweite Kurs, für die anderen Zwei (ein JRT und ein Malteser) schon der Vierte. Trotzdem kommt Nobby gut mit - wir haben ja seither auch daheim trainiert.
Aber er braucht jetzt auch nicht dringend extra Auslastung. Einmal die Woche Hundeschule, etwas Abwechslung auf den Spaziergängen, die zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden variieren, und daheim mal ein paar Spielchen oder Tricks reichen ihm. Er ist jetzt 10 Monate alt.
Am Anfang hab ich wirklich drajf geachtet dass er Ruhe und nichts tun können lernt, hab nur kurze Spaziergänge gemacht, oder ihn auf längeren in der Umhängetasche getragen und dafür gesorgt dass er daheim in Ruhe gelassen wird.
Das hat sich glaub ich ausgezahlt.
Er ist recht ausgeglichen und fordert selten Aufmerksamkeit.

Ich glaube am wichtigsten ist der Kontakt zu Artgenossen, damit Hunde zufrieden sind. Das merk ich bei meinen ganz deutlich. Wir sind viel mit anderen u terwegs und da sind sie immer sehr glücklich. Wenn mal länger kein Treffen mit anderen zustande kommt, werden sie langsam unzufrieden und fangen mit "nörgeln" an :dozey:

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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Schlundi » Do 17. Jan 2019, 21:04

Ja, mit anderen HUnden spielen, das fehlt Moony schon.
Wir treffen beim Gassi gehen kaum noch Hunde, echt blöd.
Dabei gehe ich gar nicht so anders spazieren als früher.

Aber meistens treffen wir dann Rüden, die sich eh bloß für ihren Hintern interessieren. :rolleyes:

Ich glaube ich mus mal wieder was mit der NAchbarshündin im Garten arrangieren.
LG Schlundi
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Manu » Fr 18. Jan 2019, 02:08

Schlundi hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 12:34
wird es wohl schon eher schwierig. (hast du ja auch geschrieben)
Naja schwierig war es nicht...Jacky stand halt an der Tür...ließt sich aber auf ihren Platz schicken und ist dann mit einemtiefen Seufzer ins Kissen gesunken...so nach den Motto:"OK dann eben nicht" Da war nix mit rumnerven oder ständig nachlatschen
Schlundi hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 12:34
Oder man hat dann echt einen Hund, der sich dann mit anderen Dingen beschäftigt und die Wohnung umdekoriert, weil er eben nix mehr zu tun hat.
also da habe ich hier echt 2 Sonderexemplare :ka:
Jacky hat solange ich sie habe noch nie Scheiß gemacht und Sanny..ok die war damals erst 9 Monate...die hatte 4-5 solche Anwandlungen,aber auch nix hochdramatisches :daumenhoch:
wir gehen täglich nicht mehr wie 1,5 Stunden Gassi..wo mehr oder weniger nix passiert...je nach dem wo ich gehen...entweder steht einfach nur "schön laufen" auf dem Programm oder wir sind irgendwo auf freier Flur und die Damen dürfen machen wonach ihnen ist.
Da wird dann gemeinsam Zeitung gelesen...sich um den einzigen Stock im Wald gekloppt oder sie spielen Hasche über das Feld....daheim fallen die in ihre Betten und ich sehe die beiden den ganzen Tag nicht mehr

Schlundi hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 12:34
Ich schätze mal, wenn man zwei Hunde hat, dann halten sie sich auch in gewissem Maße "jung".
DAS! kann ich so unterschreiben :daumenhoch:
ohne Sanny würde Jacky nicht mehr so über´s Feld fetzten,aber wenn der ältere Hund ein eher ruhiger Vertreter seiner Art ist,dann färbt das auf den jüngeren ab...es ist also eine win win Situation... :daumenhoch:
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Schlundi » Fr 18. Jan 2019, 10:58

Also, Moony hat auch keine großen Sachen kaputt gemacht, halt bissl was angenagt und sehr gerne leere Klorollen klein gemacht. (das macht sie immer noch gerne... :lachen: )
Also, alles harmlos.

Aber unser Dusty, den haben wir ja mit ca vier Jahren bekommen.
Der hat in der Anfangszeit echt gut umdekoriert... :dozey:
Das größte, was er sich geleistet hat, war ein großes Loch ins Bett vom Holden zu graben. :staun:
(das war so ne Art Klappbett, man konnte die Matratze samt Lattenrost schräg hochklappen und dann den Bettkasten unten drunter nutzen)

Und da hat er ein Loch bis auf den Lattenrost gebuddelt und den dann durchgenagt. Ja und diverse Schuhe und Videokassetten hat er zerkaut und die Wohnungstüre von innen komplett zerkratzt.
Aber als er bei uns "angekommen" war, ist sowas nie wieder vorgekommen.
Es war halt eine Übergangsphase.
LG Schlundi
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Manu » Mi 23. Jan 2019, 02:31

:hahah: ...als hätte Herr Baumann meine Gedankengänge gehört :hahah:
Ich kann also aufhören...mir mein Hirn zu zermartert,ob das, was ich meinen Mädels so biete...auch ausreicht :ka:

https://dogs-life-academy.com/2017/10/3 ... uyMYpm3I2A
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Schlundi » Mi 23. Jan 2019, 11:30

Danke für den Link,
klingt interessant! :smile:
LG Schlundi
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Re: arbeitslos...aber glücklich

Beitrag von Manu » Do 24. Jan 2019, 01:08

nix zu danken,Schlundi :love:
Denn im Grunde wissen wir das ja alle :daumenhoch:
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