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Gesundheit von Rassehunden

Genetik - Verpaarung - sonstige Zuchtthemen

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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Anakin » Sa 14. Jan 2017, 22:31

Beim SWH geht es meist so mit 8 Jahren los.
Beim Collie erkranken nicht alle Betroffenen? Das ist ja interessant. Hast du umgekehrt auch Infos über erkrankte Träger oder Freie beim Collie?

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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Hope » Sa 14. Jan 2017, 22:39

Nein fällt mir jetzt speziell nix ein.. Vor allem aber, weil ja erst durch eine Obduktion DM als Erkrankung festgestellt werden kann.
Meine Cockerhündin hatte diese Ausfälle bzw. Lähmungserscheinungen..sie war ++ getestet. Bei ihr war es ein Hirnschlag.
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Anakin
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Anakin » So 15. Jan 2017, 15:29

Stimmt schon. Aber es gibt ja nun doch recht typische Merkmale der DM (allmähliches Voranschreiten, keine Schmerzsymptomatik), so dass man bei einem betroffenen Hund, der im passenden Alter diese Symptome zeigt und zugleich andere Ursachen (z. B. KE, Bandscheibenprobleme) ausgeschlossen sind, doch recht sicher sein kann, dass es sich um DM handelt.

Symptome eines Schlaganfalles o. ä. Ursachen tauchen ja plötzlich auf und entwickeln sich nicht langsam über Monate und Jahre hinweg.

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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Terri_Lis_07 » Fr 27. Jan 2017, 19:56

Nachdem ich mal auf die Idee kam alle PSK-Riesenschnauzerzuchten anzusehen bin ich nun wieder etwas irritiert.
Vorgeschrieben is nur HD. Manche ( eine Pfeffer-Salz Linie ) untersuchen noch DCM ( war mir bisher nie bekannt ), andere zusätzlich noch ED, Schilddrüse und Augen bzw DOK ( eher bei den schwarzen ).
Denke ich werde mich über die Gesundheit etwas mehr erkundigen :26:

Ich fand's ja schon bei den Zwergen krass dass nur Augen vorgeschrieben sind.

Und irgendwie hab ich an jeder Pfeffer-Salz Zucht was auszusetzen : Entweder gefällt mir die Farbe nicht, es is nur HD angegeben oder es is Showzucht. Is aber bei den meisten der Fall, und bei den Züchten die mir zusagen stehen gelegentlich mal keine Ergebnisse drin.
Andererseits wird der Pfeffer Salz aber eh weniger auf Leistung selektiert, da sind die schwarzen erheblich verbreiteter. Und da finde ich mehrere ansprechende Züchter.
Vielleicht isses ja so gesplittet dass es PS-Riesen mehr mit dem Herz haben, und die schwarzen eher mit Augen und Schilddrüse.
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Kräutergeist » Mo 30. Jan 2017, 07:22

Hmh, ich hätte jetzt ja auch gemeint Schnauzer seien (noch) relativ gesund - wenn man eben mal von den Gelenken absieht. Das ist ja bei so ziemlich jeder Rasse ein Punkt, auf den man gucken muss.
Ich habe bisher nur gelesen, dass einige Linien wohl zu Krebs an den Zehen neigen. Aber tendenziell ist es natürlich immer schöner, wenn man sieht, der Züchter macht sich auch die Mühe sich mehr Punkte anzugucken, als nur was uuuuungebdingt nötig ist. Das wäre bei mir bei den Zwergen mindestens mal noch die Patella. Das ist ja schließlich auch bei anderen Kleinhunden ein verbreitetes Problem.

P/S wird also mal so gar nicht auf Leistung gezogen?
Das wusste ich auch noch nicht, ich dachte grade die wären so richtig kernig. Interessant. Dann kommt ja vielleicht doch noch mal ein Riese in P/S - vielleicht als Zweithund? :mrgreen:
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Terri_Lis_07 » Mo 30. Jan 2017, 07:43

Es gibt durchaus Pfeffer-Salz Linien auf Leistung gezüchtet. Allerdings sind das verglichen mit den schwarzen relativ wenige.
Es is auch so dass die Pfeffer-Salz Schnauzer ( besonders die mittleren ) mehr ins ursprüngliche gehen, während die Schwarzen dann mehr auf Leistung selektiert werden bzw sind die schwarzen etwas unkomplizierter.
Sieht man sich bspw auf Working Dog um, machen viel viel mehr schwarze RIesen IPO als Pfeffis ( oder gehen zumindest bei weitem häufiger auf Wettkämpfe )
Was mich gewundert hat ist dass ich tatsächlich eine Züchterin gefunden hab die mit ihrem Riesen Agility macht. Dafür sind die ja nu echt nicht geeignet, da würde alternativ ein Mittelschnauzer oder ne Airedale-Hündin besser hin passen. Mit minimum ~35 Kilo Riesen brauch man sich da denke ich nicht wundern wenn dies irgendwann mit den Knochen/Gelenken kriegen. :rolleyes:

Immerhin is die DCM beim Schnauzer ( auch die Standard Pfeffis werden drauf getestet ) kein Vergleich wirklich mit Dobermann oder Dogge. Was ich interessant finde : Die Schnauzer werden da nicht wie die Dobis geschallt sondern es wird über nen Gentest gemacht. So bekommen die Hunde dann entweder ein betroffen, Träger ( carrier ) oder Frei ( clear ). Carriers dürfen dann nur mit Clears verpaart werden, dann bekommst der Nachwuchs auch nicht.
Is aber noch relativ neu der Gentest, ich denke deswegen machen es noch so wenige ( sind echt eher ne Handvoll die das machen ). Wurde in den USA fertig entwickelt. Ich kanns mir nur erklären dass die Amihunde da wohl eher Probleme mit haben. Und sicherheitshalber dann doch hier in Deutschland anfangen zu testen, vorsichtshalbar sollte ein betroffener Amirüde in die Linie gekommen sein oder sowas.
Ich hab glaub irgendwann gelesen dass man das auch beim Dobermann versucht. Allerdings ist die Dobermann DCM eine andere als bei der Dogge und die Rasse so durchseucht dass es mMn nicht wirklich Zukunft hat. :confused:

Zehenkrebs geht finde ich noch. Is besser als bspw Darmkrebs, da brauch man notfalls ne Zehe amputieren, damit kommen die Hunde gut klar.
Sonst werden Augen ja bei sehr vielen Rassen getestet, und HD/ED is ja ab ner bestimmten Größe eh Standard. Das mit der Schilddrüse isses eher.

Edit :

Anbei ein Link über den DCM-Test beim Schnauzer http://www.schnauzeronline.de/DCM.htm
Man muss etwas scrollen, das erste is einfach nur Text über DCM allgemein. Da ist auch eine Datenbank verlinkt mit bisher getesteten Schnauzern. Hab nur kurz die erste Seite angesehen. Mir ist soweit kein affected ( betroffen ) bekannt. Die meisten sind frei, allerdings muss man sagen dass der Test wohl leider doch begründet ist da durchaus mehrere Träger existieren. Die DCM-freien Hunde überwiegen allerdings trotzdem. Außerdem sind das eigentlich soweit ich gesehen hab nur Standard Schnauzer, aber der Test wird wie gesagt ja auch bei den Pfeffi-Riesen durchgeführt.
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Hope » Mo 30. Jan 2017, 08:14

Ich hab bei Elsa auch einige Untersuchungen vor... Auch wenn die Kosten wahrscheinlich den Kaufpreis übersteigen werden...Lol... HD,ED,OCD,DM 1+2, Augen, Herz, und Maligne Histiozytose
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Schlundi » Mo 30. Jan 2017, 12:20

Echt krass, was diese Untersuchungen kosten, wenn sie den Kaufpreis übersteigen.
Also, Hundezüchten ist echt ein brotloses Unterfangen (wenn man es korrekt macht)
LG Schlundi
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Hope » Mo 30. Jan 2017, 12:24

Naja ich rechne mit gesamt knapp 1000€ .. HD,ed,ocd wird wohl auf 400 kommen, Herz 130 Augen knapp 100 und die Gentests je nach Labor aber ich glaube der Verein will laboklin, also die teuersten ;) mal guggen... Aber man darf ja nicht vergessen, das Elsa aus Weißrussland weitaus günstiger war als ein Welpe von hier.
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Schlundi » Mo 30. Jan 2017, 12:57

Naja, trotzdem.
1000 Euro haben und nicht haben...
Da muss man schon ne große Portokasse haben.
LG Schlundi
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Hope » Mo 30. Jan 2017, 13:01

Joa die hät ich gern..also die große Portokasse...Lol.. Is ja alles nach einander.. Als erstes werden wohl die Gentests gemacht, dann im September/Oktober röntgen und Herz.. Das röntgen schlägt halt ein, weil das muss natürlich zusammen gemacht werden, alles andere kann man sich ja aufteilen.

Bei Pearl hatte ich aber auch HD,ED,OCD, sogar 2x Herz, Cystinurie, Thrombopatie und Farbe als Gentest.

Und die Langnasen haben HD,MDR1,CEA/DNA, Augen Untersuchung und DM
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Schlundi » Mo 30. Jan 2017, 16:17

Ja, und dann rechne das mal alles zusammen... :geschockt:
Da kannste schööön davon in den Urlaub fahren. :smile:

Wie gesagt, ich denke die meisten Leute wissen gar nicht, was man alles investieren muss, um so einen "stinknormalen" Hund zuchtfertig zu machen.
Als ich noch jünger war, da hab ich mir auch mal ausgemalt, dass ich "später" mal Pudel züchte.
(also, wir hatten ja damals den Zwergpudel und er war ja soooo süüüüß)
Und ich hatte da zwei drei Bücher über Pudel und da ist ja meist das Kapitel Zucht auch dabei.
Naja, und die süßen Welpen, blablabla. Naives Kind eben! :lachen:
LG Schlundi
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Kräutergeist » Di 31. Jan 2017, 06:42

Aber dennoch wundern sich Menschen, warum ihr Billigwelpe alles an Krankheiten mitnimmt was geht und sie ein Vermögen beim Tierarzt lassen für einen Hund, den man im krassesten Fall mit 6 Monaten einschläfern muss, weil sich keiner Gedanken macht oder vielleicht mal nachfragt, wie der Preis für einen gut gezüchteten Welpen überhaupt zustande kommt. Die sehen nur die Zahl und nicht was dahinter steht.
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Schlundi » Di 31. Jan 2017, 11:21

ja, ich hab mal eine getroffen, die hatte einen weißen Schäferhund.
Ja, der hat 300 Euro gekostet. Ja, weil sie sieht ja gar nicht ein so viel Geld zu bezahlen...
Naja, der HUnd ist drei Jahre alt und er ist total gesund, keine Probleme.

Die hatte dann wohl Glück, aber wer weiß, was da noch kommt, wenn der HUnd mal älter wird. :ka:
Andererseits haben wir Bekannte, die haben einen VDH Collie, der schon total oft krank war.
Man steckt net drin.

Ich persönlich würde trotzdem immer einen Hund von einem verantwortungsvollen Züchter haben wollen udn dann auch das entsprechende Geld auf den Tisch legen.
LG Schlundi
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Hope » Di 31. Jan 2017, 11:27

ich bin ja ehrlich, nie wieder würd ich über 2000€ zahlen, schon gar nicht ohne Tests... unsere Welpen gingen für 900€ inkl. mdr1, cea dna und normaler augenuntersuchung ausser Haus.

und beim Neufi würd ich nie wieder ohne Welpen Herz Schall kaufen...
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Schlundi » Di 31. Jan 2017, 12:31

Naja, ok, eine bestimmte Grenze beim Welpenpreis habe ich auch.
ich denke nicht, dass ich z.B. mehr als 1500 Euro für einen Welpen zahlen würde.
Dann wird es eben ne andere Rasse.
Irgendwo sind klar Grenzen. Aber HUnde für 2000 Euro oder mehr sind doch dann schon eher sehr seltene oder exotische Rassen?
(bin ich etz wieder naiv... :rolleyes: )

Ich meine jetzt mal normale Welpen, nicht irgendwelche fertigen Zuchthunde.
LG Schlundi
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Bob » Di 31. Jan 2017, 13:27

Schlundi hat geschrieben:ja, ich hab mal eine getroffen, die hatte einen weißen Schäferhund.
Ja, der hat 300 Euro gekostet. Ja, weil sie sieht ja gar nicht ein so viel Geld zu bezahlen...
Naja, der HUnd ist drei Jahre alt und er ist total gesund, keine Probleme.

Die hatte dann wohl Glück, aber wer weiß, was da noch kommt, wenn der HUnd mal älter wird. :ka:
Andererseits haben wir Bekannte, die haben einen VDH Collie, der schon total oft krank war.
Man steckt net drin.




Eben, eine Garantie gibt es nie. Ich hab hier 2 Hunde, von einer VDH Züchterin, die von Geburt an Krank sind. Leider kam es erst später raus.
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Liebe Grüße Bettina mit tierischem Anhang

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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Kräutergeist » Di 31. Jan 2017, 13:49

Klar gibt es nie eine Garantie, aber man liest es doch soooooo oft.
Da kauft einer einen Welpen billig sonstwoher, der wird krank, veruarsacht horrende TA kosten und stirbt 3 Wochen später.

Pech oder Glück kann man immer haben, aber bei einem Lebewesen möchte ich mich nicht allein auf mein Glück verlassen sondern das Risiko so weit es geht minimieren.
Wenn das heißt, dass ich statt 300 € eben 1.000 € oder sogar etwas mehr bezahle, dann ist MIR das auf jeden Fall wert.
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Bob » Di 31. Jan 2017, 14:01

Sehe ich ja generell genauso. Ich wollte ja nur sagen, dass meine Jungs, die auch 950,- und 1000,- Euro gekostet haben, auch eine vererbbare Krankheit haben. Für diesen Defekt gibt es aber noch keinen Gentest.
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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon Terri_Lis_07 » Di 31. Jan 2017, 18:26

Also Susi hat 550€ gekostet. Die is aus SRV-Zucht. Komischerweise war ihre Schwester etwas teurer, aber auch nur etwas ( 50-100 Euro höchstens ).
Zugegeben, Westies sind generell ziemlich Allergie durchseucht. Aber Susi hat ja auch echt alles was ein Westie haben kann und ist auch ziemlich anfällig für sämtlichen Krimskrams.
Als ich mit ner Airedale Züchterin telefoniert habe, kam raus dass die Hunde dort 1700 Euro kosten. Dafür wurde die Stammhündin aber auch 17 Jahre alt, sämtliche Nachkommen und Zuchthündinnen sind gesund und auch im Alter noch fit. Besagte Hündin hatte nie Probleme. Es gab nur eine Ausnahme, ein Rüde der mit 3 oder so gestorben ist an Darmkrebs.

Wenn ich aber bedenke wie viel Geld man bisher in Susi gesteckt hat, zahl ich lieber einmal zwischen 1000 und 2000 Euro als einmal zu wenig. Die Kleene kostet monatlich schon mehr als es ein gesunder Hund in Rottweilergröße tun würde, und insgesamt hätte man sich von dem ganzen Geld locker einen nagelneuen Kleinwagen mindestens holen können. :rolleyes:

Klar ne Garantie gibt es nie, aber ich will schon mindestens versuchen nen gesunden Hund zu erwischen.
Was mich letztens irritiert hat war die Tatsache dass manche Hunde leichte HD haben obwohl die Elterntiere HD frei mit Grenzfall waren.
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Gesundheit von Rassehunden

Beitragvon ameise » Di 31. Jan 2017, 21:31

Ich kenne eine ganze Reihe an Rassehunden mit Papieren von seriösen Vereinen die krank sind. Hauptsächlich starke Allergien oder Augen-/Herz- oder Nierenkrankheiten.
Von einigen weiß ich dass sie billiger vom Züchter verkauft wurden, weil ein Auge krank war usw... Meine Schwägerin hat einen Goldi mit einer Kieferanomalie. Das heißt dies eine Seite war nicht richtig ausgebildet und das Auge wurde nach unten verschoben. Das Gesicht ist halt schief weil der Kiefer auf der einen Seite kürzer ist. Sie hat statt 1100 € "nur" 650€ bezahlt :kopfklatsch:
Dafür dann nochmal doppelt so viel für eine OP ausgeben müssen, damit der arme Hund überhaupt richtig fressen kann und keine Schmerzen hat...

Mit den Elterntieren wird fleißig weitergezüchtet! Sogar mit der selben Verpaarung! Und das ist kein Einzelfall. Weder VDH noch FCI etc... kontrollieren das obwohl diese Züchter mindestens einem dieser Verbände angehören.
Das werde ich wütend!
Deshalb sollte man bei der Wahl des Züchters sehr genau hinschauen! Am Besten auch versuchen Geschwister aus vorigen Würfen kennen zu lernen und sich ausreichend informieren welche Untersuchungen und Tests für die gewünschte Rasse sinnvoll und notwendig sind und welche gemacht wurden bei den Welpen wie auch den Eltern.
Darüberhinaus würde ich auch genau wissen wollen wie die Welpen aufgezogen und sozialisiert werden.
Wenn da wirklich alles passt, dann würde ich auch 1300€ zahlen - auch wenn ein anderer Züchter nur 1000€ verlangt.

Bevor ich einen "Billig-Welpen" nehme nur weil's ein Rassehund sein soll, aber der nichts kosten darf, hole ich mir lieber einen Hund aus dem Tierschutz und tue wenigstens was Gutes damit. Da weiß ich dann zwar gar nichts über seine Vorfahren, Aufzucht und Gesundheit, aber der kostet auch nicht so viel und muss dann nicht im Tierheim verrotten - und man kann genauso auch Glück haben und einen sehr gesunden Hund erwischen wie vom Züchter.

Pech oder Glück ist halt nicht vorhersehbar - egal ob Topzucht, Vermehrer oder Tierschutz.
Aber irgendeine "Billig-Zucht" oder Vermehrer würde ich auf jeden Fall vermeiden.


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