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Spooky Phases


Rübe
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Spooky Phases

Beitragvon Rübe » Mi 23. Nov 2016, 23:20

Hallo ihr Lieben,

Priya ist nun knapp 13 Monate alt und steckt wohl gerade mitten in der zweiten Spooky Phase.

Grundsätzlich reagiert sie ja schon von klein auf extrem sensibel auf neue Umweltreize, aber seit ein paar Tagen ängstigen sie zum Teil auch ganz alltägliche Dinge wie zum Beispiel eine Rollade, die in der Nachbarschaft runtergelassen wird oder wenn die Bäume im Wald über uns vom Wind rascheln.

Wie gehe ich mit ihrer Angst in solchen Situationen um?
Soll ich, wenn wir bspw. gerade das ordentliche "Fuß" laufen üben, von ihr verlangen, dass sie dies weiter tut oder sie lieber nicht unter Druck setzen und stattdessen die Übung beenden, sie anleinen und weiter gehen bis sie sich wieder entspannt?
Auf was muss ich generell in dieser sensiblen Phase achten?

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet :smile:
Liebe Grüße von Steffi mit Phoebe und Priya
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Terri_Lis_07
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Re: Spooky Phases

Beitragvon Terri_Lis_07 » Do 24. Nov 2016, 00:38

Ich würde wahrscheinlich einfach weiter machen und es nicht weiter beachten wenn es wirklich so kleine Dinge sind. Wenn man da nix großes draus macht und sie es mit nix negativem verknüpft sollte das eigentlich keine Probleme machen.

Wobei ich jetzt finde dass die Übungen die man dabei dann macht halt jetzt weniger so Sachen wie "Hundeplatz"-Fuß sind. Aber wenn man zB ganz normal ein paar Übungen durchgeht wüsste ich jetzt nicht warum man das wegen kurzem Erschrecken abbrechen sollte.

Wenn ich an damals denke als Susi Angst vor anderen Hunden hatte ( da war sie allerdings längst ausgewachsen ), hab ich als sie nicht mehr in dieser totalen Panikphase war, einfach mit ihr ein paar Sachen geübt, und als der Hund dann kam und freundlich war hingelassen damit sie merkt is doch garnicht schlimm.

Wenn sie also ne Übung weiter macht obwohl sie sich erschreckt, lernt sie sich auf etwas anderes zu konzentrieren und merkt weil ja nix besonderes passiert, wahrscheinlich auch dass das doch eigentlich garnicht schlimm ist.
Wenn es zB bestimmte Dinge sind die ihr Angst machen ruhig auch mal zum beschnuppern hingehen bis sie sich in der Anwesenheit des "bösen Dings" etwas aklematisiert hat. Macht man bspw auch bei Pferden so, hab ich wie gesagt mit Susi so gemacht, und das Tierchen hat meistens kapiert dass das Ding doch nicht schlimm ist.
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Ehemals Lisa1607

Rübe
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Re: Spooky Phases

Beitragvon Rübe » Do 24. Nov 2016, 08:12

Danke für deine Antwort, Lisa.

Grundsätzlich verstehe ich was du meinst und bin auch ganz bei dir... mein Problem ist aber, dass Priya sich nicht nur kurz erschreckt, sondern aus Angst direkt in den Fluchtmodus schaltet und einfach nur noch weg will. Es ist in dem Moment dann wirklich schwer zu ihr durchzudringen und ohne Leine wüsste ich nicht bis wohin sie rennen würde. Meine oder besser gesagt Priyas Lebensversicherung ist dann die Pfeife, denn darauf hat sie zum Glück auch in größter Panik immer gehört.

Sie an unheimliche Gegenstände heranführen, wie du beschreibst, habe ich schon immer so gemacht und klappt sehr gut.

Nächsten Dienstag wird sie geröntgt und ich bin nun schon am überlegen, ob ich ihr nicht dann auch mal Blut abnehmen und dieses untersuchen lasse.
Liebe Grüße von Steffi mit Phoebe und Priya
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Terri_Lis_07
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Re: Spooky Phases

Beitragvon Terri_Lis_07 » Do 24. Nov 2016, 08:24

Blut abnehmen lassen kann nicht schaden.

Hmm ich hatte auch schon mal von ner Hündin gelesen dass sie ohne ersichtlichen Grund sehr panisch war seit Welpenalter an. Irgendwann wurde sie kastriert und das ganze hatte ein Ende.
Gibt schon seltsame Angsthunde :gruebel:
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Spooky Phases

Beitragvon Ayumi » Do 24. Nov 2016, 20:58

Dylan hatte das auch ganz lange. Rolläden, Mülltonnen die "aufeinmal" auf dem Weg standen, große Steine/liegende Baumstämme auf einem Feld (die da ja definitiv nichts zu suchen haben! :dozey: ), Flatterbänder usw. - ging alles gar nicht. Er war dann auch richtig gestresst und hat ewig gebraucht um sich wieder abzuregen. Inzwischen hat sich das vollkommen gelegt und man merkt da gar nichts mehr von (außer er hat eine seiner "Phasen", aber das ist dann ja wirklich was gesundheitliches).

Ich hab ehrlich gesagt gar nicht wirklich viel gemacht, Futter hat er dem Zustand sowieso nicht genommen, kam mir auch falsch vor, ihm dann noch Futter zu geben, wenn er eh schon im Stress ist. Grundsätzlich hab ich eigentlich gar nicht versucht ihn davon abzulenken, sondern im Prinzip relativ ruhig gewartet, leise den leise den Namen gesagt bis ich seine Aufmerksamkeit kurz hatte und DANN Party gemacht, später dann - sobald Aufmerksamkeit - kleine Übungen für Futter/Spieli verlangt. Bei Gegenständen, mit denen er Stress hatte, halt hingegangen (da war Chessi mit Sicherheit auch eine gute Hilfe), mich nebendran gestellt/gesetzt und einfach gewartet. Bei Rolläden geht das natürlich schlecht, aber ansich ist das auch eine Gewöhnungssache. Jetzt wo es so früh dunkel wird gehen ja öfter die Rolläden schon früh runter...
Liebe Grüße

Svenja, Dylan & Joe
...Ex-It & Chessi für immer im Herzen :love:

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