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Wenn ein zweiter Hund einzieht...


Terri_Lis_07
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Terri_Lis_07 » So 1. Jul 2018, 16:03

Ich würde erstmal abklären lassen ob es gesundheitliche Ursachen hat. Wenn nicht würd ich wohl gucken dass man ihn möglichst immer ertappen kann um ihn dann deutlich klar zu machen dass er das nicht darf. Ich denke das wird so oder so wohl nötig sein. Denn danach hat er ja wenn er markiert evtl das Bedürfnis nochmal drüber zu markieren.
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ameise
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon ameise » Di 3. Jul 2018, 21:20

Ich hab es endlich geschafft ausreichend Urin aufzufangen, wir waren beim Tierarzt, urin wurde mit Teststreifen und unterm Mikroskop untersucht - es ist alles in Ordnung :ka:
Das freut mich natürlich, aber andererseits sieht es dann doch so aus als würde Norbert uns mit seiner Pullerei verarschen.
Heute war ich mit ihm draußen und ne Stunde später als ich mich gerade ausgezogen hab und in die Dusche steigen will, kommt er zu mir, schaut mich an und pinkelt auf den Badvorleger :huh:

Er kann sich melden wenn er muss, er geht dann zur Tür und fiept oder grummelt rum. Mich beschleicht das Gefühl, dass er das macht, wenn er Aufmerksamkeit will und ich nicht drauf eingehe weil ich was anderes mache. Wenn er schläft kann er bis zu 7 Stunden dicht halten, auch tagsüber 3 Studen, aber wenn er wach ist, dann muss er dauernd.
Wenn wir im Garten draußen sind und ich zu ihm sage " komm geh wir rein", dann springt er mir nach und immer an der selben Stelle neben der Tür pinkelt er dann nochmal bevor es reingeht - egal ob er er ne halbe Stunde vorher gepieselt hat oder nicht. Ich bin mir sicher er weiß dass man draußen pieselt.
Ich werd nicht schlau aus seinem Pippi-Verhalten.

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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Minze » Mi 4. Jul 2018, 00:06

So ein kluger Hunde, er trainiert auch euch. Also wenn er zur Tür geht, öffnet ihr diese. Sehr klug muss ich sagen.

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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Terri_Lis_07 » Mi 4. Jul 2018, 08:41

Die Sache mit dem Badvorleger.... Also mein Gedanke beim Lesen war : So ein kleines A****loch :lachen:
Also so richtig provozierend. Der hätte eine drüber bekommen... :rolleyes:
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon ameise » Mi 4. Jul 2018, 15:09

Terri_Lis_07 hat geschrieben:Die Sache mit dem Badvorleger.... Also mein Gedanke beim Lesen war : So ein kleines A****loch :lachen:
Also so richtig provozierend. Der hätte eine drüber bekommen... :rolleyes:


Jaaaa das dachte ich mir auch! :rolleyes:
Aber er ist 15 Wochen alt. Die 100%ige Schließmuskelkontrolle haben Welpen erst mit ca 16 Wochen- also kann ich mir ja nicht sicher sein ob er es wirklich mit Absicht macht. Es wäre verheerend ihn dann stark zu maßregeln! Dazu ist er ein Aussie - sensibel und so...

Er kann aber auch in anderen Dingen ein kleines A....loch sein! Zum Beispiel will er grundsätzlich das was Elvis hat. Selbst wenn er ein identisches Spielzeug , Karotte oder was auch immer hat - sobald Elvis egal was ins Maul nimmt kommt der Zwerg daher und nimmt es ihm weg! :staun:
Elvis gibt nicht immer sofort nach, aber letzten Endes gewinnt immer der kleine Teufel und Elvis schaut mich hilfesuchend an...
Ich hatte ja gehofft dass Elvis ihm das schon klar macht wenn es ihm zu blöd wird, aber mittlerweile würde Elvis sogar von seinem Napf zurücktreten wen das kleine A...Loch kommt! Das lasse ich natürlich nicht zu. Ich nehme ihm inzwischen auch die geklauten Sachen ab und geb sie Elvis zurück und ich ermahne ihn wenn er weiter versucht Elvis etwas wegzunehmen. Nach 10x verwehren kapiert er es und zieht ab.
Wie ein verwöhntes Einzelkind!
Elvis sucht dann wirklich Hilfe bei mir. Das ist ja besser wie wenn er Norbert was tun würde, aber wenn Elvis mal deutlicher werden würde, dann käme Nobby sich vielleicht nicht vor wie der Alleinherrscher hier. Aber Elvis wird eher nachgiebiger und dafür geht er aber weg sobald Nobby zu ihm hinkuscheln will und mag das gar nicht mehr.
Ich möchte nicht dass Norbert sich zum Tyrann entwickelt und zeige ihm halt nun seine Grenzen bei Elvis auf.
Oddr wie würdet ihr das machen?

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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Terri_Lis_07 » Mi 4. Jul 2018, 15:53

Naja jetzt so stark eine drüber geben dass er sich zusammen kauert soll man natürlich nicht. Schließmuskel hin oder her : Er sollte wissen dass es wenn es raus geht die Gelegenheit ist seine Geschäfte zu machen und es zuhause tabu ist.

Sachen klauen lassen würd ich wohl zumindest sofern es Futter ist verbieten. Wenn er s versucht Riegel vor schieben. Elvis hat es bekommen also ist es seins. Ebenso bei Norbert. Sonst hättest du es ja dem anderen gegeben. Bei Spielzeug würd ich gucken.
Klar er is ein Welpe und ist sensibel und kann manches noch nicht. Wissen welche Regeln herrschen sollte er jedenfalls und versuchen sich daran zu halten. Wenn man nach ner Stunde Gassi provozierend in die Wohnung pieselt dann ist bei ihm wohl nicht angekommen dass das verboten ist. Ich würde draußen loben und innen gibt's ne Ansage.
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Minze » Mi 4. Jul 2018, 16:58

Ach es kann dauern bis Hunde wirklich komplett stubenrein sind. Ich würde da jetzt kein Drama draus machen. Und eine drüber gibt es bei mir auch nicht. Wenn er tatsächlich deinen das Bein hebt, würde ich ihn mit einem nein weg nehmen und draußen an der Leine loben. Eine leichte Retriever Leine wäre stets in meiner Tasche. Es wird dann nicht gelaufen sondern gestanden. Also sehr langweilig. Wenn er muss kann er sich lösen ansonsten geht es rein.
Ebenso das klauen, ich würde ihm nicht erlauben zu zu seinem Kumpel zu gehen wenn der was hat. Der hat dann vom Körbchen weg zu bleiben. Ich würde eine tabu Zone drum herum bilden.

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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Rübe » Mi 4. Jul 2018, 18:18

Minze hat geschrieben:Ach es kann dauern bis Hunde wirklich komplett stubenrein sind. Ich würde da jetzt kein Drama draus machen. Und eine drüber gibt es bei mir auch nicht. Wenn er tatsächlich deinen das Bein hebt, würde ich ihn mit einem nein weg nehmen und draußen an der Leine loben. Eine leichte Retriever Leine wäre stets in meiner Tasche. Es wird dann nicht gelaufen sondern gestanden. Also sehr langweilig. Wenn er muss kann er sich lösen ansonsten geht es rein.
Ebenso das klauen, ich würde ihm nicht erlauben zu zu seinem Kumpel zu gehen wenn der was hat. Der hat dann vom Körbchen weg zu bleiben. Ich würde eine tabu Zone drum herum bilden.


Dem schließe ich mich an. „Eine drüber“ wäre völlig daneben.
Die Idee mit der Leine ist sehr gut. So vermittelst du dem Zwerg, dass es nur uns lösen geht, wenn ihr raus geht und nicht spiel und Spaß an erster Stelle steht. Dafür geht es gesondert in den Garten.
Auch würde ich nicht sofort reagieren, wenn er jaulend vor der Tür sitzt, sondern noch kurz einen Moment warten bis er wieder ruhig ist. Dann erst geht es hinaus.
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon ameise » Mi 4. Jul 2018, 21:58

Von mir gibt es ganz sicher auch keine drüber! Ich schimpfe ihn auch nicht. Ich ignoriere es wenn er reinmacht und draußen wird er natürlich auch über die Maßen gelobt. Aber das ist nicht das Problem- er macht immer sein Geschäft wenn wir draußen sind, aber drinnen dann halt wenig später nochmal...
Ich mach da auch kein Drama draus. Ich denke halt durch die Blasenentzündung ist da leider was schief gelaufen wo er schon fast sauber war. Er merkt natürlich auch wenn man ihn nicht schimpft, dass man nicht begeistert ist, wenn er reinmacht. Er ist ja nicht blöd. Jetzt dauerts wohl etwas länger bis er's richtig verknüpft.
Auffällig ist aber dass er manchmal tropft und dass er nur reinmacht, wenn ich gerade mit was anderem beschäftigt bin. Wenn er mal 1 bis 2 Stunden mit Elvis allein war, hat er noch nie reingemacht.

Wenn es ums fressen geht, lass ich natürlich Keinen dem Anderen was klauen - obwohl es ja beide zulassen wenn der Andere z.B. die Karotte klaut. Elvis ist zufrieden mit dem was er bekommt. Wenn Norbert seins dann fallen lässt, weil er lieber das von Elvis will, dann gibt Elvis halt nach und nimmt das von Norbert, der wiederum dann versucht das was Elvis hat zu klauen usw. Elvis frisst halt viel schneller und so kommt es vor, dass Elvis beim abwechseln zwischen seins Norbert lassen und sich dann Norbert's holen fast alles gefressen hat während Norbert versucht es ihm abzuluchsen :lachen: es ist lustig zuzuschauen, aber natürlich schau ich mir das inzwischen nicht mehr an, sondern schau dass jeder seins frisst.
Bei den Spielsachen mach ich das mittlerweile auch, weil es echt nervig ist wenn der Zwerg Elvis nie in Ruhe auf seinem Kong-Stick rumkauen lässt. Ich verbiete Norbert auch in Elvis ' Box zu gehen, aber er versucht es immer wieder. Nobby kann sehr ausdauernd sein bei sowas...
Aber so ist das halt mit Welpen :lachen: :rolleyes:

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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Minze » Mi 4. Jul 2018, 22:14

Bei Nova war es so, dass sie wusste dass sie draußen pinkeln soll. Nun ist aber regen bäh. Sie stand also vor der Türe und wollte raus- Türe auf, Hund schaut raus- Regent- neee ich mag nicht. Okay Türe wieder zu. Hund muss dennoch. Hund pinkelt auf den Teppich vor der Türe. Bei mir hat ein ruhiges nein sehr geholfen und dann Türe auf und raus mit dem Hund. Das ignorieren und draußen loben hat leider nicht so viel Erfolg gebracht. Ein ruhiges nein und dann draußen loben war bei diesem Hund erfolgreich.

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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Terri_Lis_07 » Mi 4. Jul 2018, 22:36

Hmm kann es sein dass es etwas hart klingt wenn ich schreib "Ansagen oder "eine drüber kriegen? :gruebel:
Mir scheint es als kommt es so rüber als würde ich raten dass klein sensibler Welpe die höchst Strafe bekommt und man irgendwie total ausrasten würde.

Und ist Tadel nicht irgendwie Teil der Erziehung ? :gruebel:

Für mich ist ein deutliches Nein zB Tadel/eine drüber geben. Damit mein ich jetzt nicht anschreien, eine klapsen oder in den Urin rein drücken.
Kann auch sein dass es vielleicht auch ist weil ich ne andere Art Hund gewohnt bin. Ich komm mir Grad so furchtbar furchtbar streng vor a la Zuckerbrot und Peitsche :lips:
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Kräutergeist » Do 5. Jul 2018, 08:00

Man muss das eben vom Hund abhängig machen.

Was das Wegnehmen angeht, da würde ich genau beobachten, wer sich später als Chef herauskristallisiert und nicht zu viel eingreifen.
Wenn irgendwann klar ist, dass Norbert der Chef ist, dann ist es nur normal, dass er beanspruchen kann. Dann kann es eher zu Konflikten kommen, wenn du es ihm wieder wegnimmst und Elvis gibst.
Aber das zeigt sich ja vielleicht erst später. Wobei er mit 15 Wochen ja langsam kein Baby mehr ist sondern aktuell vielleicht schon eher präpubertär.
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Ayumi » Do 5. Jul 2018, 10:08

Was Futter und Spielzeug angeht Regel ich das auch immer.
Beim Futter bekommt jeder das was ich ihm gebe und da wird es auch keinem anderen angenommen. Dylan war immer klar genug in der Kommunikation und da hat sich nie jemand rangetraut, wobei grade der Butz und Deeks echt ihr bestes gegeben haben als Welpen/Junghunde. Er hat es ignoriert bis auf etwa 30cm Abstand und dann gab es eindeutige Signale (Knurren, Zähne zeigen).
Aber Joe zb hat sich immer alles abnehmen lassen und das hat grade Deeks sehr ausgenutzt. Da gab es klare Regeln und seit Joe gemerkt hat dass Deeks auch von uns Ärger bekommt zeigt er von sich auch mal dass er nicht möchte dass es Deeks ihm wegnimmt. Das finde ich auch völlig in Ordnung. Auch der kleine Fürst kann nicht jedem wegnehmen was er grade haben möchte ;) meistens vorallem deshalb weil er mit allem zuerst fertig ist ...

Spielzeug genau das gleiche. Wer etwas bei sich liegen hat, der darf es auch haben. Was anderes ist es wenn die zusammen durch den Garten rennen, da ziehen die schon auch zusammen an einem Spieli. Aber wer körpersprachlich deutlich macht dass er es nicht möchte, der darf es dann eben auch haben. Meistens geht das schon auch nach (gefühlter) ‚Rangordnung‘, Joe zb ist definitiv das unterste Glied und der würde einfach nie ernsthaft ein Spieli für sich einfordern. Daher ist es auch nicht nötig da einzugreifen.

Was das pieseln angeht - Joe hat das tatsächlich gemacht wenn er der Meinung war er kriegt grade gar keine Aufmerksamkeit bzw wird ausgeschlossen (er hat prinzipiell reingepieselt als die alte Aussiehündin so schlimm krank war und Nasenbluten hatte und wir uns zu zweit mit ihr in einem Raum ‚eingeschlossen‘ haben... erwischt haben wir ihn dabei aber nie, wir waren ja in einem anderen Raum ...
Oder Ex-It, der auch im Regen prinzipiell nicht raus wollte, wie Nova ;) empört im Regen stand, nichts gemacht hat und dann kaum drin auf den Teppich geschifft hat :dozey:
Da hat dann auch geholfen, dass er dann durchaus eine Ansage bekommen hat. Nicht schlimm, sondern auch ein durchaus mal strenges NEIN und einfach nochmal raus. Da hat dann gut funktioniert.
Auch gut geholfen hat uns ein Kommando zum draußen lösen. Nicht, weil er sonst draußen nichts gemacht hätte, aber inzwischen ist es sehr sehr praktisch ;)
Liebe Grüße

Svenja, Dylan & Joe
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Schlundi » Do 5. Jul 2018, 10:45

Bei Moony hab ich auch immer recht deutlich nein gesagt, wenn ich sie in flagranti erwischt habe, ansonsten natürlich nicht.
Bei ihr war es recht "lustig", gleich am Anholtag als sie das allererstmal im Wohnzimmer rumlief, hat sie sich auch gleich zum kacken hingesetzt.
Da habe ich im Affekt recht laut und auch mit hoher Stimmer Neeiiiiin gerufen und habe sie gleich rausgetragen und dann hat die draußen fertig gekackt.
Dafür hat sie dann auch großes Lob bekommen. Das hat sie scheinbar so beeindruckt, dass sie nie merh reingekackt hat.

Aber gepinkelt hat sie glaub ich sogar noch mit 6/ Monaten mal auf den Badteppich oder so.
Frech finde ich allerdings, dass er dich dabei anschaut.
:geschockt:

Futter und Spielzeug kann ich dir nix raten, denn Einzelprinzessin hier. :susan:
LG Schlundi
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon ameise » Do 5. Jul 2018, 23:51

Vielen herzlichen Dank für eure Ausführungen!
Ich denke ich werde es mal probieren, dass er eine Ansage kriegt, wenn er reinpieselt.
Norbert kann inzwischen ohne Weiteres über 2 Stunden allein daheim bleiben mit Elvis und wenn er allein ist, hat er noch nie reingemacht. Er macht das definitiv nur, wenn ich mit irgendwas beschäftigt bin :rolleyes:
"Kommando" zum lösen hab ich von Anfang an eingeführt. Ich sag immer "gehn wir pieseln?", dann läuft er zur Tür. Draußen sag ich dann "Jetzt geh pieseln" und er es dauert normal keine 30 Sekunden bis es plätschert. Das klappt eigentlich immer.
Wenn er wach ist, muss er alle 1 bis 2 Stunden pinkeln obwohl er es wesentlich länger einhalten kann. Mittlerweile macht er jedes mal an eine andere Stelle, als ob er überall mal seine Zeichen setzen müsste...
Draußen pinkelt er öfter über Elvis' Markierungen. Ich kann mir schon vorstellen dass er mal der Chef wird. Trotzdem gibt es Dinge, die für ihn tabu bleiben müssen wie z.B. Elvis' Box und Elvis' Fressen oder Leckerlis. Ja vermulich ist er schon vorpubertär... er scharrt auch nach dem pinkeln und oft auch nach dem Häufchen machen.
Beim Spielzeug muss ich, denk ich, beobachten ob sie gerade nur Zerrspiele damit machen oder ob es um die Ressourcen geht. Oft genießen beide das Spiel/ kämpfen um ein Spielzeug.

@ Lisa, "ja eins drüber kriegen" klingt für mich schon nach körperlichen Maßregelungen. Ich würde keinen Hund zu Erziehungszwecken hauen, höchstens mal stupsen oder wegschieben und abdrängen. Ich glaub auch dass Nobby das gar nicht braucht. Alles andere lernt er mit klaren Ansagen ja auch ziemlich schnell.
Gut dass du dich nochmal erklärt hast. Jetzt weiß ich wie du es gemeint hast.

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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Minze » Fr 6. Jul 2018, 00:29

Wenn bei mir bei einem elterngespäch ein Elternteil sagt dass das Kind wenn es sich so benimmt erst mal eine drüber bekommt, klingeln bei mir die Alarmglocken. Eine drüber bekommen klingt schon sehr nach Gewalt.
Im Bezug auf den Hund klingt es so als würde mal mindestens der Hund gepackt und aus dem Zimmer raus geworfen werden. Es klingt so. Ich möchte dir nicht unterstellen dass du dies so meintest oder tatsächlich so umsetzt, den wie du schreibst können Sätze und Worte unterschiedlich interpretiert und gedeutet werden. Gerade wenn sowas öffentlich geschrieben wird, finde ich es wichtig Stellung zu beziehen und deutlich nein zu eine drüber geben zu sagen. Wer weiß wer es liest und wie auffängt und interpretiert. Dann ist es gut wenn es deutliche Stimmen dagegen gibt.

Ich denke ihr seit auf einem guten Weg und habt eben typische junghunde und Welpen Themen. Seit aufmerksam und lenkt eben ein, wenn er sich zu viel heraus nimmt. Er darf ja auch über Elvis stehen. Aber er darf sich daher nicht alles herausnehmen oder nehmen. Maja steht hier auch ganz unten. Dennoch dürfen die anderen nicht mit ihr machen was sie wollen. Sie würden ihr alles weg essen und wären nicht besonders nett zu ihr. Also Regel ich es. Maja darf ihr Essen essen, darf sich hinlegen und drehen, da muss keiner böse schauen. Jedoch darf Maja angeknurrt werden, wenn sie sich den Näpfen der anderen nähert oder wenn sie über die anderen rüber stolpert oder sich in die anderen rein krallt. Kimani darf aber Maja nicht rammeln, was sie gerne während der Läufigkeit machen würde. Kimani steht über Nova. Die darf aber während der Futter Vorbereitung nicht Nova abschnappen, weil sie ihr zu nah beim fressen liegt. Nova darf aber Knurren und abschnappen wenn Kimani unter Nova beim fressen herum läuft und versucht Futter welches seitlich raus fällt zu fressen. Maja muss geschützt werden weil sie sich sonst alles gefallen lässt. Nova schütze ich vor Kimani weil sie sich sonst irgendwann selbst helfen muss und dass ist für Kimani dann nicht so toll.

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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Kräutergeist » Fr 6. Jul 2018, 07:42

Scharren hat übrigens nichts mit "Dominanz" zu tun.
Würde Nobby sich aktuell schon für sehr wichtig halten, dann würde er eher möglichst weit oben markieren, damit das auch ja jeder mitbekommt statt die Marke wegzukratzen oder zu verscharren.
Das der kleine Terrorzwerg sich nicht ausnahmslos ALLES herausnehmen darf ist klar. Aber wenn man ungeschickt in so eine Rangordnung eingreift, dann kann man schon unbeabsichtigt diese untergraben und dann fechten die Hunde das immer und immer wieder neu aus. Das muss einem eben bewusst sein und da muss man gucken wo es sinnvoll ist.
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Terri_Lis_07 » Fr 6. Jul 2018, 08:27

Damit es jetzt endgültig geklärt ist:

Eine drüber kriegen bedeutet für mich nicht Schläge sondern zB n Anschiss vom Chef oder so.
Wenn ich sagen würde "den mach ich rund bedeutet das dass es auch körperlich wird. Allerdings im Sinne von : Wenn er zB auf nen anderen Hund drauf will, dann wird er weggestumpt und es gibt ein scharfes Nein. Also im Prinzip bedeutet das dann für mich so die Höchststrafe.

Ich hätte vermutlich besser "Anschiss" schreiben sollen.
Entschuldigung für diese Verwirrung, jetzt weiß man was gemeint ist. :smile:
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Ayumi » Fr 6. Jul 2018, 09:07

Ich liebe mein ‚geh pieseln‘ Kommando :lachen: vorallem weil Joe das zu 100% verinnerlicht hat. Wenn ich draußen nochmal das Kommando gebe nachdem er gepieselt hat macht er - wenn er muss - noch sein Häufchen oder - wenn er eben nicht muss - hebt alibimäßig nochmal zwei Sekunden das Bein. Sehr praktisch :)
Liebe Grüße

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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Kräutergeist » Fr 6. Jul 2018, 09:29

Muss ich dem zukünftigen auch beibringen.
Dann kann man vielleicht auch ein bisschen kontrollieren WO er sein Geschäft macht.
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Ayumi » Fr 6. Jul 2018, 10:16

Ja, es ist halt praktisch. Zum einen weil der Hund dann einfach weiß wann es *in Ordnung* ist (wenn ich zb durch die Stadt laufe will ich natürlich nicht dass da irgendwo hingemacht wird. Bei einem kleinen Stückchen grün kann man dann aber einfach ein OK geben), zum anderen ist es für uns fürs AGI-Training/Turniere sinnvoll. Wenn die Hunde wissen es geht gleich los vergessen die gerne mal dass sie eigentlich müssen. Mit entsprechendem Kommando lässt sich da eben einfach nochmal dran erinnern ;)

...und natürlich ist es praktisch wenn es mal eilig hat :lachen:
Liebe Grüße

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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Schlundi » Fr 6. Jul 2018, 11:06

Ich habe auch ein "mach mal Pipi", allerdings ist Moony ne echte Diva, was ihren Pinkelplatz betrifft. :rolleyes: :dozey:
ich weiß genau, sie muss eigentlich müssen :mrgreen: , aber dann schnüffelt sie erst mal hier und dann da, dann noch dort und dann läuft sie erstmal ums Haus,
dann schnüffelt sie wieder und dann nach gefühlten 10 Minuten pinkelt sie an den erwählten heiligen Ort.

Ich verstehe sowieso nicht, warum sie das immer so lange einhält. Beim Morgenspaziergang laufen wir manchmal schon 10 Minuten, bis sie dann endlich das erste Mal pinkelt.
An manchen Stellen denkt man, ja sie setzt sich hin und dann steht sie mitten in der Bewegung wieder auf und pinkelt doch nicht. :vulcan:
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon ameise » Fr 6. Jul 2018, 13:33

Solche Pippi-Divas wie Moony hatte ich auch schon hier :lachen:

Lisa, "rund machen " ist jetzt für mich eher sowas wie "dem werd ich die Meinung geigen " , also es mit Worten regeln. Das sind halt so die Kommunikationsschwierigkeiten die es unter Menschen gibt. :lachen:

Das mit der Leine funktioniert übrigens super. Wenn ich ihn anleine zum Pippi machen und dann stehen bleibe, dann lässt er es ziemlich schnell laufen. Norbert hat 3 "Pippi-Kacka-Stellen" im Garten. Die hat er sich selbst gewählt. Und wenn ich will dass er schnell macht, dann stell ich mich in diesem Radius mit ihm an der Leine hin.
Er versucht schon möglichst hoch zu pinkeln, aber das kriegt er gar nicht hin weil er sein Bein noch nicht so hochheben kann und sowieso einfach zu klein ist :lachen:
Meine Hundetrainerin sagte, wenn Hunde nach ihrem Geschäft scharren, dann ist ihnen diese Stelle wichtig bzw ist es ihnen wichtig in dem Moment dort hingemacht zu haben. Und Norbert ist es wichtig über Elvis Pippi drüberzumachen, nur kommt er halt nicht hoch :lachen:

Ich geb mir Mühe mich nicht einzumischen wenn sie die Rangordnung klären wollen. Ich glaube aber für Nobby ist das alles noch welpentypische Spielerei und Gehabe und je weniger Elvis ihn ernst nimmt um so mehr fordert er es heraus. Als ob er nach einer massiven Ansage von Elvis betteln würde. Elvis weiß aber dass ich das nicht mag wenn er andere Hunde zu heftig maßregelt. Ich habe ihn da eine Zeitlang immer ausgebremst weil er letztendlich durch seinen Kontrollwahn ja mehrmals erheblich Stress mit anderen Hunden bekam und auch gebissen wurde. Erst als ich deutlich gemacht habe, dass ich das regeln kann (oder die anderen Hunde unter sich) und es gar nicht nötig ist dass er immer den Schiedsrichter spielt, hat das aufgehört, dass er am Ende immer das Opfer war.
Es ist echt nicht immer einfach abzusehen wann greif ich ein und wann lass ich es die Hunde selber regeln. Ich fürchte richtig "spannend" wird das bei Elvis und Norbert erst in 2 oder 3 Monaten...

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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Kräutergeist » Fr 6. Jul 2018, 14:03

Pass auf, bald macht der Handstand.
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Ayumi
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Re: Wenn ein zweiter Hund einzieht...

Beitragvon Ayumi » Fr 6. Jul 2018, 17:11

Dylan war "immer" bei Welpen erst ein, zwei Wochen richtig angepisst, wollte keine Nähe und keinen Kontakt. Dann hat er sich damit abgefunde, dass da wohl was neues da ist und dann war gut. Er hat sich immer staunlich viel gefallen lassen - das war auch bei Chessi so. Da hätte ich geschworen, dass sie direkt klare Ansagen macht, wenn sie ein Welpe nervt, aber nö, die hat erstaunlich viel toleriert, eigentlich gefühlt sogar "zuviel". War ihr einfach alles nicht wichtig - trotzdem war sie bis zuletzt als sie noch bei mir gewohnt hat (sie ist ja dann mit 15 zu meiner Mutter gezogen) definitiv der Cheffe von den drei Hunden.
Die hat sich viel gefallen lassen, aber Dinge die ihr wichtig waren (Kauknochen oder ihr Körbchen zB), haben die anderen niemals in Frage gestellt.

Auch bei Dilli hab ich mir ein paar Mal gedacht... mach doch mal eine Ansage, wenn Joe sich zum 10. Mal grunzend über ihn gerollt hat :rolleyes: Aber da auch genau das gleiche: das, was ihm wirklich wichtig ist (wenn er ein Spieli hatte, dann hat er prinzipiell nicht geteilt) wurde von den anderen nie in Frage gestellt.

Daher denke ich: einfach nach Gefühl regeln. Es gibt Dinge, die klären die wirklich einfach unter sich und bei anderen Dingen lernt man dann mit der Zeit einzugreifen bzw es zu regeln. Da gibts keine pauschalen Regeln, glaube ich, das ist von Hund zu Hund unterschiedlich.
Der Butz ist so ein Beispiel. Der braucht insgesamt viel mehr "Kontrolle" als zB Joe. Dem Aussie sind manche Dinge einfach wichtig oder meint sie wichtig zu machen. Er hat mal eine Weile gemeint, sich neben den Wassernapf zu legen und entscheiden zu können wer wann wieviel trinken darf :rolleyes: Das ist was, das gar nicht geht. Oder die anderen Hunde zu maßregeln, wenn sie seiner Meinung nach zu schnell gerannt sind... war eine große Überraschung für ihn, dass seine Meinung in der Hinsicht völlig unerheblich ist... :lachen:
Liebe Grüße

Svenja, Dylan & Joe
...Ex-It & Chessi für immer im Herzen :love:

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kuchnie na wymiar Czeladź

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