Für und Wider zum Zweithund

Erfahrungen/Probleme von Mehrhundehaltern
Antworten
Benutzeravatar
Schlundi
Leitwolf
Beiträge: 3793
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Schlundi » Do 6. Sep 2018, 12:49

Stimmt, ich denke ein Welpe würde sich leichter "integrieren" lassen.
Und das mit der Aufzucht ist auch wichtig, da hast du recht.
Das weiß man bei einem Hund aus dem Tierheim vermutlich nur lückenhaft bzw. gar nicht.

Von dem Aspekt her, tendiere ich schon auch eher zum Welpen.
Und ich habe blöderweise auch in diesem Jahr nur noch drei tage Urlaub, also mit Eingewöhnung ist es jetzt auch eher schlecht.
Am besten gehe ich in Rente. :lachen:
LG Schlundi
Bild

Benutzeravatar
Manu
Rudelmitglied
Beiträge: 222
Registriert: Mi 9. Jan 2019, 00:57
Wohnort: Kamenz/Sa.
Hunderasse(n): Labrador-Mix & Boxer
Meine Hunde: Jacky & Sanny

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Manu » Mi 16. Jan 2019, 03:18

:wink: Ich grab das Thema mal wieder aus...habe mir aber nicht alles hier durchgelesen...sorry

Warum habt ihr euch einen zweiten Hund angeschafft?
angeschafft nee...
Am 22.04.2017 es war ein Samstag...um 11:00Uhr Mittag ein Anruf vom Sohn meiner besten Freundin...die Mitteilung das seine Mutti notfallmäßig ins Krankenhaus musste und die Frage ob ich ihre Hündin für 3 Tage in Pflege nehmen kann??
Klar 3 Tage ist eine überschaubare Zeit :daumenhoch:
Also in Pflege genommen und geerbt.

War es positiv für den ersten Hund und auch für Euch?
Für meine Jacky war anfangs gar nix positiv.Sie ist der typische Einzelgänger und wenn es nach ihr geht müsste es keine anderen Hunde auf der Welt geben.Sie kommt zwar bedingt mit Artgenossen klar...heißt sie toleriert ihre Anwesenheit,aber sie macht lieber ihr Ding und zwar alleine.Der einzige Kumpel mit dem sie auch richtig schön gespielt hat,war ein gleichalter Boxerrüde,aber der ist 4 Monate bevor Sanny bei uns eingezog ,verstorben.
Auch für mich war...als der Zweithund einzog nix positiv,weil ich keinen Plan hatte :rolleyes:

Oder gab es eher negative Auswirkungen?
NÖ,gab es nicht...
ich persönlich habe ganz schnell versucht das beste aus der Situation zu machen und da ich ja immer einen Plan A oder B habe...ich bin da recht spontan :hahah: hatten wir hier auch ganz schnell Kultur :daumenhoch: Jacky hat sich glücklicherweise auch schnell damit abgefunden das da nun noch ein 2tes "ETWAS" ist...und es wurde von Tag zu Tag entspannter bei uns...nach nicht mal einer Woche haben beide sogar schon gemeinsam auf dem Sofa gelegen :daumenhoch:

Würdet ihr wieder zwei Hunde haben wollen oder eher lieber nur noch einen?
Eine seeeeeeeeeeeehr gute Frage...auf die ich im Moment noch keine Antwort habe.Denn beides bringt Vor und Nachtteile.Und ich denke ich werde erst tiefer darüber nachgrübeln,wenn es soweit ist :ka:

Wie ändert sich der Alltag mit zwei Hunden, was ist das Beste dran bzw. das nervigste... :gruebel:
Ja also...es ändert sich so einiges.
In erster Linie das gesamte Tagesmanagement.
Man lernt aber auch viel über sich selbst...reflektiert öfter.
Es kommt ja auch immer darauf an,wie die Hunde,die man zusammen tut,so drauf sind.
Wie gesagt Jacky steht nicht auf Artgenossen und daheim war es IHR Sofa...IHR Liegekissen und überhaupt gehörte die Stube ihr...und zuhause wird sich nicht bewegt...nein da wird geruht :hahah:

Na ich hatte erst mal gut zu tun zu erklären das es ja ok ist und das sie ihr Kissen ja auch gerne behalten darf...aber alles andere kläre ich.
Naja nach einer Woche...war es dann das Kissen von beiden und auch sonst war die Anwesenheit von Sanny ok.
Beim Thema Ruhe...war ich nicht unglücklich das Jacky "ihre" Regeln durchgezogen hat...hat mir das Deckentraining erspart :hahah:

Dann war ja noch das Gassigehen...mit einem Hund alles kein Problem. Aber mit zwei,wovon einer voller Durazell ist...das war dann auch noch mal ne Nummer für sich und es hat ein Weilchen und etlich Gehirnverrenkungen gebraucht bis ich da das Mittel der Wahl hatte.
Auch bin ich Anfangs sehr oft einzeln gegangen,weil Sanny ja null Leinenführig war :dozey:

Aber ja mit 2 Hunde...es ist anders...weil man muss ja trotzdem noch individuell auf jeden eingehen und ihn nach seinen Möglichkeiten beschäftigen na und so weiter.
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaber...der Vorteil...da sich meine beiden Damen sehr schnell zusammen gefunden haben und sehr oft wirklich schön miteinander spielen...sind die eben auch schneller ausgepowert.

Ach ja und zu der Frage
Warum diese Rasse??

Ich wollte nie niemals einen Boxer...a) wegen der kurzen Nase und den Problemen im Sommer und b) die sind mir im Kopf zu träge.Der Rüde meiner verstorbenen Freundin war ein "abschreckendes Beispiel"
Nun habe ich einen und JA ich könnte versucht sein mir wieder einen ins Leben zu holen...dafür müßten aber ganz entschiedenen Kriterien stimmen...das zu beschreiben würde jetzt hier aber ausufern ;-)

Jacky ist ja zur Hälfte Labrador und bevor die bei mir einzog...habe ich mir über Hunderassen an sich gar keinen Kopf gemacht...ich kannte bis dato einen wirklich ganz tollen Labbirüden und einen Goldirüden...aber ich war nicht festgelegt...für mich war Hund gleich Hund.
Erst nach dem Jacky eingezogen war und ich diverse andere Hundehalter mit ihren Hunden kennenlernte und mich auch mit dem Thema Hund insbesondere befaßt haben...ja das wußte ich...ich will einen Hund mit dem man gemeinsam tolle Sache machen kann...der aber auch nciht zu überdreht ist und sicher gibt es da eine Vielzahl vonRassen die n Frage kommen...aber für mich ist es der LABRADOR
Bild

Chinita
Junghund
Beiträge: 51
Registriert: Do 22. Jun 2017, 23:51
Wohnort: Im tiefen Westerwald
Hunderasse(n): Husky
Meine Hunde: Chinouk+Taja

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Chinita » Mi 16. Jan 2019, 19:11

Wir wollten eigentlich schon einen zweiten Hund als wir noch Akimo hatten. Aber er hielt davon überhauptgarnixxx.
Er war alt und wollte seine Ruhe. Außerdem war er der Prinz. der Prinz auf der Erbse. Wir hatten mal übers Wochenende den Hund der Nachbarin. Normalerweise war das kein Problem. Die beiden verstanden sich gut. Aber 3 Tage diese kleine Nervensäge, die an sein Futter ging und dann auch noch in sein Körbchen....? Nach dem Wochenende konnte man Akimo ansehen wie glücklich er war als der kleine endlich weg war. Da war das Thema Zweithund abgehakt.


Da es ein Traum von uns war zwei Hunde zu haben, haben wir uns dann die beiden Mädels geholt. Erst Chinouk, 5 Wochen später Taja. Eigentlich wollten wir etwas warten mit dem zweiten Hund, aber es war ein Notfall. Für Chinouk und für uns war es positiv. Negativ war die erste Zeit nur das die Weiber ständig in eine andere Richtung wollten, also eine links, eine nach rechts. Aber das wurde ja auch besser.


Ich würde jederzeit wieder zwei Hunde wollen. Für mich und meinen Mann ist und bleibt es unser Traum. Einfach wunderbar.


Der Alltag ändert sich schon etwas. Aber es ist doch eigentlich egal ob ein oder zwei Hunde. Man muß mit einem und mit zweien raus. Ob man jetzt einen oder zwei füttert..... Das finanzielle ändert sich aber auf jeden Fall.

Benutzeravatar
Manu
Rudelmitglied
Beiträge: 222
Registriert: Mi 9. Jan 2019, 00:57
Wohnort: Kamenz/Sa.
Hunderasse(n): Labrador-Mix & Boxer
Meine Hunde: Jacky & Sanny

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Manu » Do 17. Jan 2019, 03:02

Ja ganz definitiv 2 Hunde sind toll :daumenhoch:
Erst gestern habe ich mit meinem Mann die gemeinsamen Spieleaktivitäten unserer Hunde "analysiert" und wie es wäre,wenn wir nur einen hätten... :ka:

Aber was man auch unbedingt bedenken sollte...
was ist wenn, man mal ins Krankenhaus muss??
2015 war ich notfallmäßig 6 Wochen weg...mit einem Hund kein Problem...aber nach der Hälfte der Zeit hat mein Mann geschwächelt :hahah: und es gab dann nur noch eine schnelle Runde über die nächste Wiese..war für Jacky ok...damals.

Aber letzen Mai hatte ich schon ein Problem,wir waren über das Wochenende zu einer Jugendweihe eingeladen,wo die Hunde nicht mit durften.
Ich wäre daheim geblieben,da ich eh nicht so auf Familienfeier stehe und eine Pension für die Hunde kommt nicht in Frage :motz:
Netterweise habe ich sehr sehr liebe Freunde und 2 haben sich angeboten auf meine Mädels aufzupassen...also war je eine meiner Damen bei je einer Freundin und deren Hund :juhu:
Bild

ameise
Rettungshund
Beiträge: 1188
Registriert: Di 21. Apr 2015, 20:34
Hunderasse(n): DSH-Pinscher-sonstwas-Mix
Mini-Aussie
Meine Hunde: Elvis
Norbert

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von ameise » Do 17. Jan 2019, 22:35

Wir haben einen zweiten Hund dazugeholt, weil wir merkten, dass Elvis auch wenn er erstmal eifersüchtig ist und immer so tut als fände er die Pflegehunde doof, dann doch jedes mal richtig traurig war, wenn sie wieder weg waren.
Jeden Vormittag ganz allein sein, fand er nicht so toll und mit einem Artgenossen fiel ihm das viel leichter.
Das Hin und Her mit den Pflegehunden machte ihm aber zu schaffen, also wollten wir was Beständiges. Bei den Pflegis war nie was dabei, wo der Funke übersprang und wo ich das Gefühl hatte dass die auch Elvis so mit seinen Macken akzeptieren. Ich wollte auf keinen Fall dass Elvis untergebuttert wird oder irgendwie drunter leidet.

Die Hundetrainerin meinte dass ein Welpe sich da einfacher an ihn gewöhnen würde und es besser mit der Vergesellschaftung funktionieren würde.
Dann haben wir überlegt welche Rasse überhaupt in Frage käme.
Schnell war klar, dass Elvis am Besten mit Aussies kann.

Wir wollten einen kleinen Hund aus praktischen Gründen wie z.B. der Platz im Auto und die Futterkosten etc...

Einen passenden Welpen im Tierschutz fanden wir nicht. Welpe aus dem Ausland wollte ich nicht weil sie so jung noch nicht auf Mittelmeerkrankheiten getestet werden können und weil man bei einem Mischling ja auch als Welpe noch nicht viel über Wesen und Charakter sagen kann. Im deutschen Tierschutz sind Welpen rar- vor allem Kleinbleibende.

Einen erwachsenen Hund, der klein ist und kein Yorkie oder Malteser oder dergleichen fanden wir auch nicht.
Meine Tochter wollte eine französische Bulldogge oder Boston Terrier- wir fuhren hunderte Kilometer durch die Gegend um Bullys und Bostis anzuschauen, aber alle die wir besuchten hatten irgendwie was gegen Elvis...

Es machte sich der Gedanke breit einen Mini-Aussie zu holen. Mini-Aussies findet man aber im Tierschutz so gut wie gar nicht.
Also doch ein Welpe vom seriösen Züchter.
Ups-Würfe oder nicht untersuchte Hunde kamen nicht in Frage. Bei einem Aussie kommt es doch auch sehr auf die Aufzucht an und eben gesunde Eltern, finde ich.

So kam Norbert mit knapp 10 Wochen zu uns. Wir haben die Zucht schon beim vorigen Wurf besucht und waren dann bei Norbert von Anfang an dabei. Das war auch mal eine schöne Erfahrung!

Inzwischen hat sich das ganz gut eingespielt mit zwei Hunden. Elvis tut zwar als ob Norbert lästig wäre, aber wenn er mal mit meiner Tochter weg ist, sucht er ihn und freut sich wenn er wieder da ist. Allgemein ist Elvis ausgeglichener seit Norbert da ist.
Und Norbert liebt Elvis!

Ich bin froh dass wir uns so entschieden haben.
Der einzige Nachteil an 2 Hunden ist, dass es schwieriger ist mit 2 Hunden in Urlaub zu gehen oder in einem Restaurant zu essen, zu Familienfeiern zu gehen usw... einen Hund dulden die Meisten, bei zwei wird es oft schon schwer. Und man findet auch für einen Hund einfacher einen Hundesitter - Zwei Hunde kriegt man nicht so leicht unter.

Dafür lasten zwei Hunde sich durch spielen gegenseitig aus und wie gesagt sind sie zusammen nicht so allein wenn ich arbeiten bin.

Benutzeravatar
Manu
Rudelmitglied
Beiträge: 222
Registriert: Mi 9. Jan 2019, 00:57
Wohnort: Kamenz/Sa.
Hunderasse(n): Labrador-Mix & Boxer
Meine Hunde: Jacky & Sanny

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Manu » Fr 18. Jan 2019, 02:23

ameise hat geschrieben:
Do 17. Jan 2019, 22:35

Inzwischen hat sich das ganz gut eingespielt mit zwei Hunden. Elvis tut zwar als ob Norbert lästig wäre, aber wenn er mal mit meiner Tochter weg ist, sucht er ihn und freut sich wenn er wieder da ist. Allgemein ist Elvis ausgeglichener seit Norbert da ist.
Und Norbert liebt Elvis!

Ich bin froh dass wir uns so entschieden haben.
Der einzige Nachteil an 2 Hunden ist, dass es schwieriger ist mit 2 Hunden in Urlaub zu gehen oder in einem Restaurant zu essen, zu Familienfeiern zu gehen usw... einen Hund dulden die Meisten, bei zwei wird es oft schon schwer. Und man findet auch für einen Hund einfacher einen Hundesitter - Zwei Hunde kriegt man nicht so leicht unter.

Dafür lasten zwei Hunde sich durch spielen gegenseitig aus und wie gesagt sind sie zusammen nicht so allein wenn ich arbeiten bin.
DAS! unterschreibe ich sofort
wir haben genau die gleichen Erfahrungen gemacht :daumenhoch:
Bild

Benutzeravatar
Schlundi
Leitwolf
Beiträge: 3793
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Schlundi » Fr 18. Jan 2019, 17:26

Ich würde mir von einem Zweithund eben auch erhoffen, dass Moony durch die hündische Gesellschaft profitiert und auch Spaß hat.

Ich sehe es ja, wie sie manchmal mit ihrer "Freundin" rumtollt. :love:
Leider kommt es in letzter Zeit eher selten dazu.
Beim Gassi gehen treffe ich kaum jemanden.
Und Moony wird immer eigenbrödlerischer, so habe ich jedenfalls den Eindruck.
Ne alte Zicke... :lips:

Immerhin wird sie ja auch schon fünf und führt ein "verwöhntes Einzelkind- Dasein" , muss auf keinen Rücksicht nehmen.
Aber eben auch träge. Heute ist sie wie ne Rentnerin mit mir Gassi gegangen.
Im Schlürfgang. :dozey:
Man könnte meinen, sie ist schon 12 oder so. :rolleyes:
Nur wenn sie für Leckerli ne Übung machen soll, ist sie wieder bei der Sache. :dozey:

Wo ich hingegen noch Bedenken habe, ist eben dieses "mit zwei Hunden im Urlaub" oder "wohin mit zwei Hunden im Notfall?" Wie geht es mit zwei Hunden beim Gassi gehen... etc.

Andererseits findet sich ja immer irgendwie ne Lösung. UNd alle Ebentualitäten kann man eben nicht abdecken, da macht man sich ja dann verrückt.
LG Schlundi
Bild

Benutzeravatar
Manu
Rudelmitglied
Beiträge: 222
Registriert: Mi 9. Jan 2019, 00:57
Wohnort: Kamenz/Sa.
Hunderasse(n): Labrador-Mix & Boxer
Meine Hunde: Jacky & Sanny

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Manu » Sa 19. Jan 2019, 02:13

:wink: Schlundi
mit 5 gehört man noch nicht zum "alten" Eisen :zwinker:
Vielleicht ist es einfach ihr Naturell,das sie eher eine Ruhige ist und das sie sich zwar gerne auf ein Spielchen mit Kumpels einläßt,aber auch ganz gerne ihr Ding macht.
Dann sei doch froh...schlimmer wäre ein Hund der Dich auf Spaziergängen nervt,weil er ständig bespaßt werden will :rolleyes:
Und mit 5 ist sie auch noch in einem guten Alter um sich einer Veränderung mit Zweithund zu stellen und Du hast ja sicherlich das Glück das Du den neuen Freund aussuchen kannst und schauen kannst ob es paßt :zwinker:

Jacky war auch genau so...auch ein "verwöhnter" Einzelhund...ein,für Futter völlig übermotivierter Hund :kopfklatsch: ansonsten mit sich und der Welt zufrieden...vor 3 Jahren hatte ich tatsächlich mal das Gefühl,das sie schwer krank ist,weil sie sich weder für Stöckchen noch für etwas anderes interessierte...sie ist wie ein alter depressiver Hund nur neben mir hergelatscht...egal was ich ihr anbot...sie wollte nix :ka:
Ich habe sie untersuchen lassen..sie war kerngesund :daumenhoch:

Nun seit Sanny da ist...ist sie draussen viiiiiiiel aktiver,weil Sanny das einfach fordert und ich finde es immer wieder fastzinierend meinen Hunden bei der Kommunikation zuzuschauen...vieles sieht man ja auch erst bei 6-7 mal

Dennoch...bei allen angenehmen Aspekten einer Mehrhundhaltung...ich weiß NICHT! ob ich es je so wieder machen würde :ka:
Man wird ja auch älter :hahah:
Bild

Benutzeravatar
Schlundi
Leitwolf
Beiträge: 3793
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Schlundi » Sa 19. Jan 2019, 10:43

Ja, eben mit 5 ist das Leben noch mitten drin.
Na gut, sie ist ja nicht immer so.
Z.B. beim Ball spielen ist sie seeehr motiviert.
Das machen wir aber nicht so oft, weil sie sonst zum Junkie wird. :hund2:

Es sind halt so Phasen. Gut, nach der Läufigkeit ist sie halt auch ne richtige Tranfunzel.
Nur nicht zu viel bewegen, immer schön im ersten Gang vor sich her schlampern. :lachen:
Sie war ja erst im Dezember läufig, da kommt sie jetzt in ihre laaaangsaaaame Phase. :smile:

Ja, stimmt, ich werde auch älter, ich bin schon alt... oh Mist. :gutenmorgenmuede:
Das ist auch ne gute Frage, wann packt man das selber nicht mehr mit zwei hunden.
Andererseits, Moonys Züchterin ist schon ein ganzes Stück älter und die haben 7 oder 8 Hunde.
(ist auch bissl bekloppt, aber gut... :lachen: )
LG Schlundi
Bild

Rübe
Blindenführhund
Beiträge: 784
Registriert: Sa 27. Jun 2015, 15:06
Wohnort: Bochum
Hunderasse(n): Malteser-Mix, Golden Retriever
Meine Hunde: Phoebe, Priya

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Rübe » Sa 19. Jan 2019, 17:37

Unsere Hoheit Phoebe war 10,5 Jahre Einzelprinzessin und hielt nie viel von anderen Hunden. Sie hatte in ihrem Leben einen richtigen Freund, mit dem sie stundenlang toben konnte, aber ansonsten hat sie mehr Erzfeinde als Freunde :rolleyes:

Als Priya einzog, könnte man sagen: „sie kam, sah und siegte“ :love:
Bis heute haben die Mädels nie Streit gehabt, was zu großen Teilen daran liegt, dass Priya durch und durch Pazifistin ist, aber auch in der stürmischen Welpen- und Junghundphase musste Phoebe sie höchstens zwei Mal einnorden.

Jetzt wo Phoebe nur noch wenig sieht und noch viel schlechter hört, heftet sie sich oft an Priyas Fersen und orientiert sich mehr an ihr als an mir. Das ist für mich zwar hin und wieder anstrengend, aber irgendwie freue ich mich auch darüber :love:
Liebe Grüße von Steffi mit Phoebe und Priya
Bild

ameise
Rettungshund
Beiträge: 1188
Registriert: Di 21. Apr 2015, 20:34
Hunderasse(n): DSH-Pinscher-sonstwas-Mix
Mini-Aussie
Meine Hunde: Elvis
Norbert

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von ameise » Sa 19. Jan 2019, 19:51

Ich bin mir ziemlich sicher dass Norbert über kurz oder lang das Zepter in die Pfoten nehmen wird. Obwohl Elvis immer schon ein Kontrollfreak war und glaubte immer alles regeln oder schlichten zu müssen, hab ich den Eindruck dass er froh darüber ist wenn Norbert das macht und er diese "Aufgaben" nicht mehr übernehmen muss.

Neulich waren wir z.B. mit einer ziemlich wilden Hündin spazieren und die nervte Elvis arg. Norbert hat ihr sofort eine ganz klare Ansage gemacht und Elvis hat das einfach so hingenommen und schien zufrieden, dass er sich dann ungehindert bewegen konnte.
Sie hat Norberts Maßregelung auch gleich kapiert und angenommen.
Bei Elvis war das nie so. Er hat zwar auch deutliche Ansagen gemacht, aber ihn hat nie jemand ernst genommen.
Norbert ist scheinbar überzeugender obwohl er ein Zwerg ist und gerade mal 10 Monate alt.
Seither hab ich dieses Verhalten meiner beiden Rüden öfter beobachtet. Der kleine Norbert beschützt den großen Elvis.
Und seit dem so ist, kann Elvis ihn irgendwie besser leiden und scheint kaum noch eifersüchtig zu sein.

Elvis war trotz seines Kontrollwahns immer unsicher und das haben die anderen Hunde gespürt. Norbert ist schon immer souverän und trotz seiner Zaghaftigkeit und Vorsicht am Anfang auch recht unerschrocken und klar wenn er sich den nötigen Überblick verschafft hat.
Vielleicht hat Elvis genau so jemand an seiner Seite gebraucht.

Es ist wahnsinnig spannend wenn man zwei Hunde oder mehr hat, diese Entwicklungen im Verhalten zu beobachten, finde ich!

Benutzeravatar
Schlundi
Leitwolf
Beiträge: 3793
Registriert: Sa 9. Mai 2015, 10:37
Wohnort: Obergefranken
Hunderasse(n): KH-Collie
Meine Hunde: Moony, *14.05.2014

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Schlundi » Sa 19. Jan 2019, 22:13

Hm, Moony würde vermutlich auch lieber die Regierung abgeben.
Nur beim Essen würde sie vermutlich keinen Spaß verstehen.

Wie klappt das mit dem Füttern bei euch?
Müßt ihr getrennt füttern oder geht es zusammen?

Als Hugo hier war, ging es nur getrennt.
Moony hat den Kerl schon während der Zubereitung vom Essen angeranzt, wenn er zu nah ran kam. :rolleyes:

Und er bekam ja Trockenfutter mit Dose gemischt und hat dermaßen langsam gefressen.
Sowas war ich gar nicht gewöhnt... :lachen:
Und außerdem hat er eine Sauerei beim Essen gemacht, unvorstellbar! :geschockt:
Wir mussten seine Reste dann immer hochstellen, sonst hätte Moony ihm alles weggefressen.
Und ich bin mir auch nicht sicher, ob er das so ohne Weiteres erlaubt hätte.
LG Schlundi
Bild

Benutzeravatar
Manu
Rudelmitglied
Beiträge: 222
Registriert: Mi 9. Jan 2019, 00:57
Wohnort: Kamenz/Sa.
Hunderasse(n): Labrador-Mix & Boxer
Meine Hunde: Jacky & Sanny

Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Manu » So 20. Jan 2019, 06:43

Schlundi hat geschrieben:
Sa 19. Jan 2019, 22:13
Wie klappt das mit dem Füttern bei euch?
alles easy...ok nicht von Anfang an...
Es gab Schwierigkeiten...gerade wenn Jacky schneller fertig war,dann ist sie bei der "Kleinen" klauen gegangen
Aber wirklichen Streß hat es nie gegeben...auch nicht wenn ich das Futter zubereite...beide stehen in nettem Abstand da und warten
Schlundi hat geschrieben:
Sa 19. Jan 2019, 22:13
Müßt ihr getrennt füttern oder geht es zusammen?
Meine Damen fressen zusammen...zwar nicht nebeneinander...aber ja es funktioniert :daumenhoch:
Bild

Antworten