Für und Wider zum Zweithund

Erfahrungen/Probleme von Mehrhundehaltern
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Schlundi
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Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Schlundi » Do 6. Sep 2018, 12:49

Stimmt, ich denke ein Welpe würde sich leichter "integrieren" lassen.
Und das mit der Aufzucht ist auch wichtig, da hast du recht.
Das weiß man bei einem Hund aus dem Tierheim vermutlich nur lückenhaft bzw. gar nicht.

Von dem Aspekt her, tendiere ich schon auch eher zum Welpen.
Und ich habe blöderweise auch in diesem Jahr nur noch drei tage Urlaub, also mit Eingewöhnung ist es jetzt auch eher schlecht.
Am besten gehe ich in Rente. :lachen:
LG Schlundi
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Manu
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Re: Für und Wider zum Zweithund

Beitrag von Manu » Mi 16. Jan 2019, 03:18

:wink: Ich grab das Thema mal wieder aus...habe mir aber nicht alles hier durchgelesen...sorry

Warum habt ihr euch einen zweiten Hund angeschafft?
angeschafft nee...
Am 22.04.2017 es war ein Samstag...um 11:00Uhr Mittag ein Anruf vom Sohn meiner besten Freundin...die Mitteilung das seine Mutti notfallmäßig ins Krankenhaus musste und die Frage ob ich ihre Hündin für 3 Tage in Pflege nehmen kann??
Klar 3 Tage ist eine überschaubare Zeit :daumenhoch:
Also in Pflege genommen und geerbt.

War es positiv für den ersten Hund und auch für Euch?
Für meine Jacky war anfangs gar nix positiv.Sie ist der typische Einzelgänger und wenn es nach ihr geht müsste es keine anderen Hunde auf der Welt geben.Sie kommt zwar bedingt mit Artgenossen klar...heißt sie toleriert ihre Anwesenheit,aber sie macht lieber ihr Ding und zwar alleine.Der einzige Kumpel mit dem sie auch richtig schön gespielt hat,war ein gleichalter Boxerrüde,aber der ist 4 Monate bevor Sanny bei uns eingezog ,verstorben.
Auch für mich war...als der Zweithund einzog nix positiv,weil ich keinen Plan hatte :rolleyes:

Oder gab es eher negative Auswirkungen?
NÖ,gab es nicht...
ich persönlich habe ganz schnell versucht das beste aus der Situation zu machen und da ich ja immer einen Plan A oder B habe...ich bin da recht spontan :hahah: hatten wir hier auch ganz schnell Kultur :daumenhoch: Jacky hat sich glücklicherweise auch schnell damit abgefunden das da nun noch ein 2tes "ETWAS" ist...und es wurde von Tag zu Tag entspannter bei uns...nach nicht mal einer Woche haben beide sogar schon gemeinsam auf dem Sofa gelegen :daumenhoch:

Würdet ihr wieder zwei Hunde haben wollen oder eher lieber nur noch einen?
Eine seeeeeeeeeeeehr gute Frage...auf die ich im Moment noch keine Antwort habe.Denn beides bringt Vor und Nachtteile.Und ich denke ich werde erst tiefer darüber nachgrübeln,wenn es soweit ist :ka:

Wie ändert sich der Alltag mit zwei Hunden, was ist das Beste dran bzw. das nervigste... :gruebel:
Ja also...es ändert sich so einiges.
In erster Linie das gesamte Tagesmanagement.
Man lernt aber auch viel über sich selbst...reflektiert öfter.
Es kommt ja auch immer darauf an,wie die Hunde,die man zusammen tut,so drauf sind.
Wie gesagt Jacky steht nicht auf Artgenossen und daheim war es IHR Sofa...IHR Liegekissen und überhaupt gehörte die Stube ihr...und zuhause wird sich nicht bewegt...nein da wird geruht :hahah:

Na ich hatte erst mal gut zu tun zu erklären das es ja ok ist und das sie ihr Kissen ja auch gerne behalten darf...aber alles andere kläre ich.
Naja nach einer Woche...war es dann das Kissen von beiden und auch sonst war die Anwesenheit von Sanny ok.
Beim Thema Ruhe...war ich nicht unglücklich das Jacky "ihre" Regeln durchgezogen hat...hat mir das Deckentraining erspart :hahah:

Dann war ja noch das Gassigehen...mit einem Hund alles kein Problem. Aber mit zwei,wovon einer voller Durazell ist...das war dann auch noch mal ne Nummer für sich und es hat ein Weilchen und etlich Gehirnverrenkungen gebraucht bis ich da das Mittel der Wahl hatte.
Auch bin ich Anfangs sehr oft einzeln gegangen,weil Sanny ja null Leinenführig war :dozey:

Aber ja mit 2 Hunde...es ist anders...weil man muss ja trotzdem noch individuell auf jeden eingehen und ihn nach seinen Möglichkeiten beschäftigen na und so weiter.
Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaber...der Vorteil...da sich meine beiden Damen sehr schnell zusammen gefunden haben und sehr oft wirklich schön miteinander spielen...sind die eben auch schneller ausgepowert.

Ach ja und zu der Frage
Warum diese Rasse??

Ich wollte nie niemals einen Boxer...a) wegen der kurzen Nase und den Problemen im Sommer und b) die sind mir im Kopf zu träge.Der Rüde meiner verstorbenen Freundin war ein "abschreckendes Beispiel"
Nun habe ich einen und JA ich könnte versucht sein mir wieder einen ins Leben zu holen...dafür müßten aber ganz entschiedenen Kriterien stimmen...das zu beschreiben würde jetzt hier aber ausufern ;-)

Jacky ist ja zur Hälfte Labrador und bevor die bei mir einzog...habe ich mir über Hunderassen an sich gar keinen Kopf gemacht...ich kannte bis dato einen wirklich ganz tollen Labbirüden und einen Goldirüden...aber ich war nicht festgelegt...für mich war Hund gleich Hund.
Erst nach dem Jacky eingezogen war und ich diverse andere Hundehalter mit ihren Hunden kennenlernte und mich auch mit dem Thema Hund insbesondere befaßt haben...ja das wußte ich...ich will einen Hund mit dem man gemeinsam tolle Sache machen kann...der aber auch nciht zu überdreht ist und sicher gibt es da eine Vielzahl vonRassen die n Frage kommen...aber für mich ist es der LABRADOR

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