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Kläffende Chihuahuas...


Ayumi
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Kläffende Chihuahuas...

Beitragvon Ayumi » Fr 8. Jun 2018, 22:09

Huhu,

wie an anderer Stelle schon erwähnt ist meine Cousine mit ihrem Freund und ihren beiden Chis hier wieder eingezogen. Es gab wohl Ärger mit anderen Mietern - die haben sich wohl beschwert - Fernseher zu laut, zu laut Zähne geputzt! und - da denke ich das war der Hauptgrund ohne den die anderen Dinge vermutlich kein Problem gewesen wären - die kläffenden Hunde.

Und ich muss sagen, es ist echt richtig schlimm.
Ich wohne ja quasi im keller (nach hinten raus ebenerdig), meine Großeltern und mein Bruder im EG und meine Tante, Ihre Kids und der Freund meiner Cousine im 1. Stock. Es ist allerdings alles mehr oder weniger offen über die Treppen. JEDES Mal, wenn ich hier unten eine Tür öffne oder etwas sage gehen die da oben an die Decke und kriegen sich auch über Minuten nicht ein (so gute 5min WENN in der Zwischenzeit kein neues Geräusch kommt).
Dabei ist das Problem eher die "kleine", jüngere, die bei jedem Geräusch anschlägt. Aber die zweite (die das von sich aus nicht machen würde) macht mit und die regt sich eben nicht mehr ab. Es nervt halt einfach. Zumal sie es immer machen, egal ob jemand da ist oder nicht - und auch nicht aufhören, wenn jemand was sagt.
Sie versuchen schon das irgendwie in den Griff zu kriegen, aber es hilft halt nichts, zumindest wohl nichts was sie probiert haben. Mit der Wasserpistole hilft es bei der älteren - aber die sind eben auch 5std am Tag "alleine" oben und in der Zeit kanns eben auch niemand korrigieren. Von unten was sagen hilft auch gar nicht, im Gegenteil. Nur - so finden die halt defintiv keine Wohnung und das ist ihnen auch bewusst.

Dazu kommt dass Chloe (die "Kleine") halt auch insgesamt ein... anstrengender... (nett ausgedrückt) Hund ist. Hat angeblich Angst vor anderen Hunden (zumindest hatte meine Cousine das eine Weile interpretiert - inzwischen haben wir festgestellt, dass das purer Größenwahn und dummes Gepöbel ist), ist grundsätzlich der Meinung sie kann bestimmen und kommt mit ihrer Art halt größtenteils auch durch, weil sie einfach keinen Strich hört. Wirklich frei laufen kann sie nicht, weil sie einfach nicht zurück kommt, wenn man sie ruft. Bzw. man muss sie im Prinzip einfangen.
Ich nehme mal an, dass sie das Problem ist. Saphira hat sich echt gemacht. Sie mag keine fremden Menschen, aber akzeptiert alles, hört zumindest auf ihren Namen und hat gelernt, dass man keine Hunde anpöbelt wenn man auf dem Schoß sitzt ;) aber Chloe... keine Ahnung.

Ich weiß auch nicht was ich meiner Cousine da raten soll. Sie will sich einen Hundetrainer suchen, aber das geht wohl erst ab September. Im Oktober soll mein Kind auf die Welt kommen und ehrlich gesagt fände ich das nicht so witztig, wenn da dann ständig die Hunde am kläffen sind.
Ich weiß weder was ich ihr raten soll wegen dem Kläffen noch wegen dem Gehorsam ansich. Der Hund hat kein Interesse an Futter/Leckerlis (auch kein rohes Fleisch, Leberwurst etc.) - zumindest nicht so, dass sie dafür etwas tun würde. Und Spielzeug natürlich genauso.
Vielleicht für das Futter "arbeiten" lassen? Zumindest so, dass sie eben nur was bekommt, wenn sie auf ihren Namen hört?

Und das Kläffen ... tja, habt ihr da eine Idee?
Liebe Grüße

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Re: Kläffende Chihuahuas...

Beitragvon Terri_Lis_07 » Fr 8. Jun 2018, 22:46

Die mangelnde Leckerlie und Spielzeug Wirkung hätte Susi ja früher auch. Da hieß es entweder du hörst oder du musst hungern ( klingt immer so schlimm aber wenn echt keine andere Motivation hilft ). Bei so Pöbel Dingen war's dann ein anbieten von Aufgaben und Belohnen wenn sie drauf eingeht, und Vermeidung oder Anschiss wenn gepöbelt.
Beim Bellen war's ja so dass sie ruhig war wenn ich sie weg oder/Und ins Platz geschickt hab. Da hat sie sich auf mich konzentriert.

Es klingt bei den Beiden halt auch irgendwie so als hätten sie nix zu tun, und ein Stück Gruppenzwang.
Ich find ja tatsächlich auch dass die meisten kläffenden Zwerge ja so drauf sind weil sie vor Dingen entweder Angst haben, unsicher werden, nervös sind oder gelernt haben : Oh so nimmt man mich ja war.

Möchte man meine grausame, ehrliche Meinung wissen, wäre es vermutlich die dass mir so ein Zwerg so dermaßen auf die Nerven gehen würde dat ich den achtkantig rausschmeißen würd :lips:
Liebe Grüße von Lisa und Susi

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Re: Kläffende Chihuahuas...

Beitragvon Minze » Sa 9. Jun 2018, 00:52

Für mich klingt es so als hätten die Hunde die Kontrolle. Zusätzlich haben sie sich den Job als Wachtmeister oder Türsteher raus gesucht.
Also muss deine Cousine die Kontrolle übernehmen und bestimmen. Ich würde den beiden eine Hausleine anlegen. Dann kann man die beiden auch schneller abführen wenn sie Radau machen. Vielleicht hilft es wenn man die dann in ein anderes Zimmer verbannt und somit ausschließt. Vielleicht hilft aber auch das unangenehme bedrängen und Raum einfordern wenn sie laut werden. „Bellst du, bekommst du Stress mit mir!“
Es könnte auch unangenehm sein mit einem nassen Handtuch und einem lauten hey abgeworfen zu werden.
Lieber wäre es mir wenn man es positiv aufbaut, aber da sie da nicht wirklich auf Ressourcen reagieren, geht der Weg über „ du bellst,
Dann passiert etwas doofes“

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Re: Kläffende Chihuahuas...

Beitragvon ameise » Sa 9. Jun 2018, 15:27

Ich stelle mir das ultra nervig vor!
Elvis ist ja auch so ein Kläffer aber wenn man ihm "Schluss jetzt" sagt macht er kurz Pause und wenn er doch wieder anfängt kommt ein "pscht sei ruhig!" und er grummelt etwas und wird still. Das nervt auch, aber ist bei weitem nicht so tragisch wie bei den Chis. Vor allem macvt elvis es nicvt bei jedem Geräusch sondern wenn jemand kommt oder am Eingang vorbeigeht, wenn er große schwarze Vögel sieht usw...
Wenn er sich mal nicht gleich beruhigen will, dann hilft es wenn ich mit so einem Metallklapperding scheppere. Am Anfang ist es "zufällig ein paar mal in seine Richtung geflogen" wenn er gekläfft hat , inzwischen reicht das scheppernde Geräusch... dabei sollte man aber aufpassen dass die Hunde es nicht merken wer/von wo es geworfen wird, sonst wird das falsch verknüpft und sie bekommen Angst vorm Werfer.

Wasser spritzen würde bei Elvis auch wirken aber Wasser macht halt auch die Wohnung nass...

Kläffen ist sehr schwer abzutrainieren- vor allem wenn man nicvt konsequent sein kann weil man nicht immer da ist und folglich nicht jedes mal sofort drauf reagieren kann.

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Re: Kläffende Chihuahuas...

Beitragvon Minze » Sa 9. Jun 2018, 16:36

Kläffend ist auch selbstbelohnend

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Re: Kläffende Chihuahuas...

Beitragvon Ayumi » Sa 9. Jun 2018, 19:56

Bei Saphira hilft die Wasserspritze ziemlich gut - bei Chloe thereotisch, weil sie Stress damit hat, aber nicht "genug" bzw. der Zwang zu kläffen ist höher als effektiv drauf zu reagieren. Sie meidet schon wenn sie weiß, dass jemand da steht mit der Wasserspritze, aber hört deswegen trotzdem nicht auf...

Ich hab jetzt mal mit ihr gesprochen, ihr liegt ja auch viel daran, dass sie das in den Griff kriegt, weil sie so halt definitiv auch nirgends anders hinziehen können. Wir haben so direkt keine Nachbarn, die das hören würden. Aber hier im Haus sind halt alle genervt.
Sie war erst ein bisschen "geschockt", von wegen "Ich kann den armen Hund doch nicht hungern lassen nur damit sie hört!" - hat sich dann aber davon überzeugen lassen, dass Chloe halt lernen muss, dass ohne sie gar nichts geht. Entweder sie ist kooperativ oder sie kann halt nichts fressen, das liegt ja dann in ihrer "hand" ;)
Jetzt haben oben alle die Anweisung ihr nichts mehr fressbares zu geben und meine Cousine (und ihr Freund) haben jetzt ihr Futter einfach immer in einer Tasche. Futter gibt es nur, wenn man auf seinen Namen reagiert. Bin mal gespannt, bis heute nachmittag hat sie es noch komplett ignoriert, heute abend hat sie immerhin mal zwei Brocken bekommen ;)
Liebe Grüße

Svenja, Dylan & Joe
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